DE116751C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE116751C DE116751C DENDAT116751D DE116751DA DE116751C DE 116751 C DE116751 C DE 116751C DE NDAT116751 D DENDAT116751 D DE NDAT116751D DE 116751D A DE116751D A DE 116751DA DE 116751 C DE116751 C DE 116751C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drawer
- protective
- lever
- sheet
- grille
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 13
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J1/00—Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
- D03J1/24—Mirrors or other arrangements for inspecting loom parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 116751 -KLASSE 86g.
CARL PAUL ROTHE in CHEMNITZ. Schützenfänger für Webstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1899 ab.
Die bisher zur Verwendung kommenden Schutzvorrichtungen, welche das Herausfliegen
der Webschützen von mechanischen Webstühlen verhindern und durch die Bewegung der Lade angetrieben werden, haben unter
Anderem den Nachtheil, dafs sie vom Ladendeckel vorstehen. In der Hauptsache kommt
dieser Uebelstand bei den drehbaren Schutzgittern zum Ausdruck, da hierbei die Zähne
des Gitters, wenn die Lade angeschlagen ist, vom Ladendeckel ab gegen den Weber gerichtet
sind.
Gegenstand dieser Erfindung ist eine Schutzvorrichtung, bei welcher ein Kamm durch
einen Anschlag an der Lade parallel zum Blatt auf- und abbewegt wird und die Zähne des
Kammes in der Anschlagstellung der Lade durch ein Schutzblatt verdeckt sind.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung in drei verschiedenen Stellungen dargestellt.
Fig. ι zeigt die Lade im Anschlag mit hochgezogenem Gitter, Fig. 2 in der Rückbewegung,
und Fig. 5 zeigt die Lade, während der Schufs erfolgt, mit niederbewegtem Gitter.
An der Lade α ist das Hebelsystem b c d e
angeordnet, während am Ladendeckel zu beiden Seiten Führungen g angebracht sind, in
denen sich das Gitter bezw. der Kamm k parallel zum Blatt auf- und abbewegen kann.
Aufserdem sitzt an der Lade α ein ausrückbarer Arm h. Der Winkelhebel e d ist um
Punkt χ drehbar am Gestell des Webstuhles befestigt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
In der Stellung Fig. 1 ist das Schutzgitter dadurch, dafs sich die Lade α nach vorn bewegt hat und der am Gestell befestigte Drehpunkt χ an der Bewegung nicht theilnimmt, hochgezogen und durch den Zug ο das Schutzblatt η unter Vermittelung des Winkelhebels m nach vorn bewegt worden, so dafs es die Spitzen der Gitterzähne k verdeckt und auf diese Weise den Weber vor einer Verletzung schützt. Bewegt sich die Lade α aus der Anschlagstellung zurück, so wird der Hebel ed durch die Feder / nach unten gezogen, und die Stange c drückt den Hebel b nach oben und bewegt dadurch das Verbindungsstück ρ und durch dieses das Gitter k nach unten (Fig. 2). Inzwischen ist der Arm h so weit mit der Lade α zurückgegangen, dafs er sich mit seiner Rolle r gegen den Hebel d legt und diesen durch die weitere Rückbewegung der Lade a nach oben drückt, wodurch dann der Hebel b noch weiterbewegt wird, so dafs er das Schutzgitter k vollkommen nach unten drückt (Fig. 3). ■ Sobald der Zug ο durch die Herunterbewegung des Gitterträgers t locker wird, bewegt eine Feder den Hebel m in die Lage Fig. 2 und 3, so dafs das Schutzblatt von den Gitterspitzen zurücktritt.
In der Stellung Fig. 1 ist das Schutzgitter dadurch, dafs sich die Lade α nach vorn bewegt hat und der am Gestell befestigte Drehpunkt χ an der Bewegung nicht theilnimmt, hochgezogen und durch den Zug ο das Schutzblatt η unter Vermittelung des Winkelhebels m nach vorn bewegt worden, so dafs es die Spitzen der Gitterzähne k verdeckt und auf diese Weise den Weber vor einer Verletzung schützt. Bewegt sich die Lade α aus der Anschlagstellung zurück, so wird der Hebel ed durch die Feder / nach unten gezogen, und die Stange c drückt den Hebel b nach oben und bewegt dadurch das Verbindungsstück ρ und durch dieses das Gitter k nach unten (Fig. 2). Inzwischen ist der Arm h so weit mit der Lade α zurückgegangen, dafs er sich mit seiner Rolle r gegen den Hebel d legt und diesen durch die weitere Rückbewegung der Lade a nach oben drückt, wodurch dann der Hebel b noch weiterbewegt wird, so dafs er das Schutzgitter k vollkommen nach unten drückt (Fig. 3). ■ Sobald der Zug ο durch die Herunterbewegung des Gitterträgers t locker wird, bewegt eine Feder den Hebel m in die Lage Fig. 2 und 3, so dafs das Schutzblatt von den Gitterspitzen zurücktritt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Schützenfänger für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, dafs das kammförmige Schutzgitter mittelst Hebel (b c de) durch die Ladenbewegung von oben her parallelzur Lade in das Fach bewegt wird und ein Anschlag (h) an der Lade den Niedergang des Schutzgitters vollendet.
Eine Ausführungsform des Schützenfängers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs mit der Parallelführung (t) ein Schutzblatt (n) federnd so verbunden ist, dafs die Zähne des Schutzgitters in der nicht wirksamen Stellung vom Schutzblatt bedeckt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE116751C true DE116751C (de) |
Family
ID=386072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT116751D Active DE116751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE116751C (de) |
-
0
- DE DENDAT116751D patent/DE116751C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE116751C (de) | ||
| DE396334C (de) | Schussfadenwaechter fuer Greiferwebstuehle | |
| DE165264C (de) | ||
| DE125266C (de) | ||
| DE353722C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Geweben mit grossem Schusseinzug | |
| DE106409C (de) | ||
| DE61778C (de) | Schutzvorrichtung gegen das Herausspringen der Webschützen an mechanischen Webstühlen | |
| DE219638C (de) | ||
| DE463270C (de) | Einrichtung fuer Drahtwebstuehle zum Spannen des Schussdrahts | |
| AT128674B (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Knüpfteppichen u. dgl. | |
| DE295725C (de) | ||
| DE537889C (de) | Vielfarbenwebstuhl | |
| DE28446C (de) | Schutzvorrichtung an Webstühlen gegen das Herausspringen des Schützens | |
| DE193034C (de) | ||
| DE395557C (de) | Vorrichtung zur Regelung des mechanischen Vorschubes von Steinbandsaegen o. dgl. | |
| DE185090C (de) | ||
| DE69870C (de) | Leistenapparat für Webstühle | |
| DE279136C (de) | ||
| DE1745C (de) | Automatisch bewegte Messer, für Sammetmuster | |
| DE386791C (de) | Webstuhl | |
| DE224015C (de) | ||
| DE297021C (de) | ||
| DE142656C (de) | ||
| DE213818C (de) | ||
| DE73386C (de) | Federschlagzeug für Webstühle |