DE11669C - Neuerungen an Apparaten zur Entwickelung von Ammoniak aus Gaswässern - Google Patents

Neuerungen an Apparaten zur Entwickelung von Ammoniak aus Gaswässern

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DE11669C
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A. HEGENER in Cöln
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/10Separation of ammonia from ammonia liquors, e.g. gas liquors

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

1880.
Klasse
AUGUST HEGENER in KÖLN. Neuerungen an Apparaten zur Entwicklung von Ammoniak aus Gaswässern.
Patentirt im Deutschen' Reiche vom II. März 1880 ab.
Der gezeichnete Apparat dient dazu, aus Gaswässern das Ammoniak mittelst eines einzigen Kessels zu gewinnen und betrifft Neuerungen, welche dazu dienen, um die Entweichung der Ammoniakgase beim Zusatz von Kalkmilch zu verhüten.
Der Kessel ist in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt.
Der Vorgang bei der Destillation ist folgender:
Der Kessel wird mit Ammoniakwasser gefüllt, und das letztere durch eine mit Dampf geheizte Schlange bis zum Siedepunkt erwärmt; das freie und an Kohlensäure gebundene Ammoniak wird durch die Wärme ausgetrieben.
Um.nun noch die zurückbleibenden Ammoniak-Verbindungen zu zersetzen und frei zu machen, ist Kalkmilch erforderlich.
Um Kalkmilch nach Bedarf einfüllen zu können, sind über dem Kessel zwei übereinander liegende Reservoire aufgestellt. Das obere, R1, ist offen, und in demselben-wird der Kalk gelöscht. Das untere Reservoir R2 ist geschlossen und steht mit dem oberen durch einen Hahn JT1 in Verbindung, durch den die Kalkmilch von dem oberen in das untere Reservoir eingelassen werden kann; der LufthahnZ auf dem unteren Reservoir dient dazu, die in letzteres eindringenden Ammoniakgase nach einer bestimmten Stelle durch ein Rohr abzuleiten, wenn man die Kalkmilch aus R1 eihfliefsen läfst. Soll nun die Kalkmilch in den Kessel gefüllt werden, so werden die Hähne H1 und L geschlossen, und es werden der Dampfhahn D und der über dem Kessel am Reservoir befindliche Hahn H2 geöffnet; die Kalkmilch fliefst dann durch das bis unter den Flüssigkeitsspiegel des Kessels reichende Speiserohr S in den Kessel ein.

Claims (1)

  1. PATENT-AnSpruch:
    An Ammoniakwasser-Kesseln die Anwendung eines offenen Reservoirs R1 und eines geschlossenen Reservoirs R2, versehen mit den Hähnen JT1 und üT2 und dem Lufthahn L zu dem Zweck, um nach Bedarf ohne Gasverlust Kalkmilch in den Kessel einlassen zu können.
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