DE11653C - Selbstthätiger Regulirungs-Apparat für den Luftinhalt der Windkessel - Google Patents

Selbstthätiger Regulirungs-Apparat für den Luftinhalt der Windkessel

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DE11653C
DE11653C DENDAT11653D DE11653DA DE11653C DE 11653 C DE11653 C DE 11653C DE NDAT11653 D DENDAT11653 D DE NDAT11653D DE 11653D A DE11653D A DE 11653DA DE 11653 C DE11653 C DE 11653C
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A. DREYER in Bochum
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B11/00Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
    • F04B11/0008Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators
    • F04B11/0016Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

1880.
Klasse 59.
A. DREYER in BOCHUM. Selbsttätiger Regulirungsapparat für den Luftinhalt der Windkessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1880 ab.
Der in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Apparat soll dazu dienen, Windkessel von Pumpmaschinen unabhängig vom Gang der Maschine selbstthätig derart mit Luft zu speisen, dafs dieselben stets ein gleiches Luftquantum enthalten.
Der Apparat besteht, wie Fig. 1 im Längenschnitt und Fig. 2 im Querschnitt zeigen, aus einem Gehäuse mit zwei gleich grofsen Kammern, deren jede einen, mittelst eines Hebels, an dessen Ende eine Hohlkugel befestigt ist, verstellbaren Hahn enthält. Diese Hähne α und b, Fig. 2, besitzen nur eine gerade Durchbohrung, die in der höchsten und tiefsten Stellung der Schwimmkugeln mit verschiedenen Kanälen, deren Lauf die Schnitte C-D und E-F noch verdeutlichen, correspondiren. Die Zuleitungskanäle enden in den Hahn c, die Ableitungskanäle in den Hahn d. Auf jeder Kammer des Gehäuses ist ein Saugventil m und ein Druckventil η angebracht.
Die Anbringung des Apparates an einem Windkessel ist in Fig. 3 dargestellt und erfolgt derart, dafs die Oberkante des Gehäuses mit der Linie des niedrigsten Wasserstandes 0-P abschneidet. Die Luftdruckventile η werden mittelst eines gemeinschaftlichen Rohrs r, mit dem oberen Theile, der Zuleitungshahn c mittelst des Rohrs ί mit einem unter dem tiefsten Wasserstand gelegenen Theil des Windkessels verbunden.
Der Ableitungshahn d ist mit einem bis zum Fufse des Windkessels reichenden, unten umgebogenen offenen Ablaufrohr t versehen.
Die Wirkung des Apparates ist folgende: Es befinde sich im Kessel ein Wasserstand X Y. Der Apparat sei leer. Beide Kugeln ruhen auf dem Boden. Die Hähne c und d werden geöffnet. Es erfolgt dann folgendes:
Durch den Hahn b ist der Zuleitungskanal ζ mit dem Kanal v, welcher zur linken Kammer N führt, in Verbindung gebracht. Das Wasser des Windkessels strömt in die Kammer JV und comprimirt zunächst die darin befindliche Luft auf den Windkesseldruck und verdrängt diese dann durch das Uebergewicht des Wassers durch das Druckventil η und das Rohr r in den oberen Theil des Windkessels. MitFüllung der Kammer N hat sich die 'hohle Kugel J des Hahnes α bis zur höchsten Stelle gehoben und den Zuleitungskanal ζ mit dem Kanal w, der zur rechten Kammer M führt, in Verbindung gebracht. Die Kammer füllt sich in gleicher Weise wie N und verdrängt die Luft in den Windkessel. Mit Füllung der Kammer M hebt sich die Kugel K des Hahnes b in die höchste Stellung und bringt den Ablafskanal 0 mit dem Kanal ν in Verbindung. Infolge dessen fliefst das in der Kammer ./^befindliche Wasser durch den Kanal ν ο und Ablafsrohr t ab, die Kammer füllt sich durch das Saugventil m mit frischer Luft. Ist die Kugel auf dem Boden angekommen, so ist die in Fig. 1 dargestellte Stellung erreicht und die Kammer M fängt an sich zu entleeren. Ist diese Entleerung erfolgt, so befinden sich wieder beide Kugeln auf dem Boden und das Spiel beginnt von neuem, und zwar so lange, wie das Wasser dem Apparat zufliefst, d. h. der Wasserstand im Windkessel noch über der Oberkante des Apparates steht. Das Abflufsrohr t ist mit einem Hahn versehen, um den Abflufs reguliren zu können; es ist ferner bis unten verlängert, um das Wasser mit Ueberdruck abfliefsen zu lassen; am unteren Ende umgebogen, um dasselbe mit Wasser gefüllt zu erhalten.
Das an jeder Kammer noch angebrachte Hähnchen g soll dazu dienen, dieselben entleeren zu können.

Claims (1)

  1. P ATENT-An Spruch:
    Ein Apparat zur selbstthätigen Regulirung des Luftinhaltes der Windkessel, bestehend aus zwei gleich grofsen, mit je einem Luftsaug- und Druckventil versehenen Kammer. In jeder Kammer befindet sich ein mit einem Steuerungshahn verbundener Schwimmer, welcher in der Weise wirksam ist, dafs, wenn Wasser in die eine Kammer fliefst und dadurch Luft in den Windkessel durch das Druckventil entweicht, die andere Kammer sich vom Wasser entleert und sich mit Luft füllt. Die durch die Hähne geöffneten bezw. geschlossenen Kanäle sind so angeordnet, dafs stets eine Kammer mit dem Windkessel, die andere mit dem Wasserabflufsrohr in Verbindung steht.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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