DE11634C - Verfahren zum Aufrahmen der Milch - Google Patents
Verfahren zum Aufrahmen der MilchInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23C—DAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
- A23C15/00—Butter; Butter preparations; Making thereof
- A23C15/02—Making thereof
- A23C15/06—Treating cream or milk prior to phase inversion
Landscapes
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Description
1880.
Klasse 45.
CARL BECKER in DÜSSELDORF. Verfahren zum Aufrahmen der Milch.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. April 1880 ab.
Aufser dem gewöhnlichen Verfahren wird bekanntlich die Milch in neuerer Zeit auf kaltem
Wege aufgerahmt und es geschieht dies, indem man die Temperatur derselben durch Kaltwasseroder
Eisbäder auf 7 bis 120C. erniedrigt.
Nach dem hier zu beschreibenden, diesem eben erwähnten gerade entgegengesetzten Verfahren
wird die Milch, sobald sie gemolken ist, in den dem gleichen Erfinder unter No. 6911
patentirten Kochtöpfen im Wasserbade auf eine Temperatur von 55 bis 650C. erhitzt und in
dieser Temperatur abgeschlossen, d. h. mit einem gut schliefsenden Deckel zugedeckt, 2 bis 2Y2
Stunden lang erhalten.
Hierauf wird das heifse Wasser des Aufsentopfes entfernt und durch kaltes ersetzt, welches
so lange erneut werden mufs, bis die Milch auf etwa 15° C. erkaltet ist. Dann bleibt sie 24 bis 36
Stunden in demselben Geschirr, und zwar ebenfalls entgegengesetzt dem bis jetzt beobachteten
Verfahren der frischen Luftzuführung, geschlossen stehen, in welcher Zeit die Milch vollständig
aufgerahmt ist. Für kleinere Wirthschaften verwendet" man den in Fig. 7 der Patentschrift
No. 6911 dargestellten Milchkochtopf, für gröfsere
Wirthschaften ein eigens dazu eingerichtetes Wasserbad.
Der Zweck dieser Methode ist, die in der Milch sich vorfindenden schädlichen Organismen,
wie Spaltpilze (Bacterien) etc., vor dem Aufrahmen zu zerstören, was bei vorbeschriebenem
Verfahren vollständig erreicht wird. (Eine kürzere Zeit anhaltende vorbezeichnete Temperatur
zerstört die Pilze nicht.) Letztere haben alsdann keinen schädlichen Einflufs auf die Milch
mehr, und die aus solchem Rahm gewonnene Butter' hat nach Angabe des Erfinders einen
viel feineren Geschmack und gröfsere Dauerhaftigkeit, als die nach dem bisherigen Verfahren
erzeugte Butter. Auch bleibt die entrahmte Milch, sowie die Buttermilch längere Zeit süfs
und frisch und somit für den Haushalt verwerthbar. Das Ausbuttern geschieht in i'o bis
15 Minuten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Aufrahmungsverfahren, nach welchem die schädlichen Organismen in der Milch vor dem Aufrahmen zerstört werden, und zwar durch mindestens 2 Stunden lang anhaltende erhöhte Temperatur von 55 bis 65° C. vermittelst Wasser- und Dampfbäder, behufs Erzeugung einer besseren und dauerhafteren Butter, und zwar unter möglichstem Luftabschlufs, entgegengesetzt dem bis jetzt üblichen Verfahren der sofortigen Abkühlung und Zuführung frischer Luft.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11634C true DE11634C (de) |
Family
ID=288893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11634D Active DE11634C (de) | Verfahren zum Aufrahmen der Milch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11634C (de) |
-
0
- DE DENDAT11634D patent/DE11634C/de active Active
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