DE1159552B - Elektrische Steuer- und Schutzeinrichtung - Google Patents

Elektrische Steuer- und Schutzeinrichtung

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DE1159552B
DE1159552B DEB61208A DEB0061208A DE1159552B DE 1159552 B DE1159552 B DE 1159552B DE B61208 A DEB61208 A DE B61208A DE B0061208 A DEB0061208 A DE B0061208A DE 1159552 B DE1159552 B DE 1159552B
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DE
Germany
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switch
excitation
circuit
choke coil
rectifier
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DEB61208A
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English (en)
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Wilfrid Brooke
Harry Howe
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
    • H02H7/0833Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors for electric motors with control arrangements
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/26Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor
    • H02P1/28Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor by progressive increase of voltage applied to primary circuit of motor

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Description

  • Elektrische Steuer- und Schutzeinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Steuer- und Schutzeinrichtung.
  • Es sind derartige Einrichtungen bekannt, die mit einem dem Verbraucher vorgeschalteten, als kontaktloser Schalter arbeitenden Transduktorsystem ausgestattet sind, das so ausgebildet ist, daß nur dann ein wirksamer Verbraucherstrom fließt, wenn eine Gleichstromvormagnetisierung vorhanden ist.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, bei einer derartigen Vorrichtung eine wirksame Fernsteuerung mittels Druckknopf zu schaffen, durch die die Schutzeinrichtungen für den Stromkreis gemeinsam mit dem darin arbeitenden Gerät gesteuert werden.
  • Eine derartige Fernsteuerung umfaßt folgende Maßnahmen bzw. Möglichkeiten: Einen Spannungsausfallschutz, eine Tippschaltmöglichkeit, eine LUberlastsicherung, eine Vorbeugung und einen Schutz gegen Kurzschluß, einen Schutz gegen Phasenfehler und Sicherheitsvorkehrungen bei der Abtrennung.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung werden für die Fernsteuervorrichtung keine beweglichen Teile verwendet, und während des Betriebes erfolgt keine Unterbrechung des Hauptstromes. so daß die vorerwähnten Schutzmaßnahmen ohne Einführung beweglicher Teile in der Art von Hilfsrelais oder elektromechanisch betätigten Einrichtungen zur Unterbrechung des Stromkreises durchgeführt werden.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Vormagnetisierungsstrom von zwei je mit einem vorgeschalteten Transformator ausgestatteten Gleichrichteranordnungen eingespeist wird, wobei die Primärwicklung des einen Transformators an der Eingangsseite, die des anderen Transformators an der Ausgangsseite des Transduktorsystems derart angeschlossen ist, daß die eingangsseitige Gleichrichteranordnung dauernd, die ausgangsseitige nur bei eingeschaltetem Verbraucher eine Gleichspannung liefern kann, daß durch einen Einschalttaster die beiden Gleichrichteranordnungen gleichstromseitig in Reihe oder parallel geschaltet werden, wobei das Transduktorsystem vormagnetisiert und dauernd Spannung an den Verbraucher gelegt wird und wobei nach Freigabe des Einschalttasters der Vormagnetisierungsstrom nur von dem am Ausgang angeschlossenen Gleichrichtersystem geliefert wird, und daß der Verbraucher durch einen Ausschalttaster spannungslos gemacht und der im Betrieb wirksame Magnetisierungsstromkreis unterbrochen wird, wobei nach Betätigung des Ausschalttasters sowie nach Kurzschluß oder Ausfall der Versorgungsspannung der Verbraucher spannungslos bleibt und nur nach erneuter Betätigung des Einschalttasters wieder in Betrieb genommen werden kann. .
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß beim Motoranlauf die Ausgangsseite der Gleichstromanordnung die Durchgangsleitung zu der Eingangsseite bildet und daß nach Freigabe des Einschalttasters parallel zu diesem ein Gleichrichter liegt.
  • Für die Erfindung ist es weiterhin wesentlich, daß zwecks Steuerung der Selbstinduktion der Drosselspule beim Anlassen in der Eingangsseite der Gleichstromanordnung ein Widerstand zur Regelung des Anlaßstromes für den Belastungskreis liegt.
  • Erfindungsgemäß liegt zwecks Steuerung der Motorspannung in der Ausgangsseite ein weiterer Widerstand zur Regelung der Selbstinduktion der Drosselspule unter Belastung.
  • Für die Erfindung ist es weiterhin wesentlich, daß im Erregerkreis ein Umschalter derart angeordnet ist, daß in der einen Schaltstellung zum Anlassen die Eingangs- und die Ausgangsseite und in der anderen Schaltstellung zur stoßweisen Einschaltung nur die Eingangsseite eingeschaltet ist.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich weiterhin dadurch, daß zwecks Änderung des Drehmomentes bei stoßweiser Motoreinschaltung ein zusätzlicher Regelwiderstand im Erregerkreis angeordnet ist. Außerdem ist erfindungsgemäß ein bei tlberlastung ansprechendes, den Erregerkreis für die Drosselspule unterbrechendes, an sich beliebig ausgebildetes Relais vorgesehen. Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß bei Verwendung eines mit Hilfskontakten ausgestatteten ein- oder mehrpoligen Trennschalters die Hilfskontakte zwecks früherer Unterbrechung des Erregerkreises derart angeordnet und ausgebildet sind, daß sie im Erregerkreis liegen und vor den Hauptkontakten geöffnet werden, wobei die Selbstinduktion der Drosselspulen bei Unterbrechung des Hauptkreises auf ihren maximalen Wert ansteigt und eine Unterbrechung des Belastungskreises durch die Hauptkontakte verhindert wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung wird die Eingangsseite über einen oder mehrere Transformatoren erregt, deren Primärwicklungen an den Hauptwicklungen der Drosselspule liegen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird die Eingangsseite von dem in den Sekundärwicklungen der Drosselspule fließenden Strom erregt.
  • Zwecks Steuerung eines Mehrphasensystems werden nach der Erfindung die Erregerquelle auf der Eingangs- und Ausgangsseite durch Mehrphasengleichrichter gespeist. Erfindungsgemäß erfolgt die Erregung der Ausgangsseite durch einen Mehrphasentransformator, dessen Primärwicklungen in Dreieckschaltung miteinander verbunden sind.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele. In der Zeichnung zeigen Fig. 1, 2 und 3 Schaltschemata typischer Schutzanordnungen für induktive Vorrichtungen, die an ein Einphasenversorgungssystem angeschlossen sind, Fig. 4 und 5 ähnliche Vorrichtungen in ihrer Anwendung bei induktiven Vorrichtungen, die an ein Dreiphasenversorgungssystem angeschlossen sind, und Fig. 6, 7, 8 und 9 schematische Darstellungen anderer Schaltungen für die Erregung der Eingangsseite für Ein- und Dreip'hasensysteme.
  • In Fig. 1 ist eine gesättigte Drosselspulenanordnung gezeigt, wobei eine Drosselspule C Kerne A und B enthält, auf welchen die Hauptwicklungen PA 1, PA 2, PB 1 und PB 2 angeordnet sind, die zwischen den Klemmen 4 und 5 liegen. Die Erregerwicklungen NA 1, NB 1, NA 2 und NB 2 liegen zwischen den Klemmen 6 und 7 bzw. 8 und 9. Die Drosselspulenanordnung liegt in Serie mit einem Käfigankermotor M und wird von einer Einphasenerregerquelle L 1-N versorgt, das bedeutet, daß dieselbe zwischen der Phase und dem Nulleiter eines Dreiphasensystems liegt, wobei der Nulleiter normalerweise geerdet oder an einen gleichwertigen Einphasenleiter angeschlossen ist. Außerdem ist ein Trennschalter V dargestellt, welcher einen Hauptkontakt V 1 in der Hauptversorgungsleitung L 1 und einen Kontakt V 2 in der Rückleitung N sowie einen Hilfskontakt V 4 zur Unterbrechung des Steuerkreises der Drosselspulenanordnung vor den Hauptkontakten aufweist.
  • Ein einpoliges LUberlastrelais bekannter Bauart Z ist gezeigt, dessen Arbeitswicklung in die Leitung zwischen der Drosselspulenanordnung und dem Motor M geschaltet ist. Zwei Spannungswandler sind mit E und G bezeichnet, wobei die Primärwindung des ersteren, Ep, parallel zur Stromquelle zwischen Klemme 4 und dem Nulleiter Na über die Verbindungen 16 und 17 gelegt ist, welche eine Ausgangs-Spannung von der Sekundärwicklung Es erzeugen, wobei eine gleichgerichtete Erregung durch den Doppelweggleichrichter F geschaffen wird, mit welchem dieselbe über die Leitungen 18 und 19 verbunden ist. Diese wird in der Folge als Erregung auf der Eingangsseite bezeichnet werden und ist stets dann vorhanden, wenn das Versorgungssystem in Betrieb ist.
  • Der Transformator G liegt mit seiner Primärwicklung Gp so, daß dieselbe von der Verbraucherseite der DrosselspulenanordnungC zwischen der Klemme 5 und dem Nulleiter Na über die Leitungen 12 und 13 versorgt wird. Auf diese Weise wird eine Hilfsquelle für die Erregung durch die Sekundärwicklung Gs und den Doppelweggleichrichter H geschaffen, welche über die Leitungen 14 und 15 mit der Sekundärwicklung des Transformators E verbunden ist. Dieser Transformator wird jedoch nur dann erregt, wenn der Motor M läuft. Er wird im folgenden als Erregerquelle auf der Verbraucherseite bezeichnet. Die beiden Erregerquellen sind untereinander verbunden. Sie liegen während des Startvorganges in Reihe, so daß nach der Anlegung der Erregung an das Drosselspulensystem von der Eingangsseite her der Rücklauf durch das Gleichrichtersystem auf die Ausgangsseite erfolgt, so daß bei Beschleunigung des Motors M die Erregung des Drosselspulensystems von der Erregerquelle auf der Ausgangsseite übernommen wird. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung sei an Hand der Fig. 1 wie folgt erläutert: Der normalerweise offene »Starter«-Druckknopf K und der im Normalzustand geschlossene »Stop«-Druckknopf J sind neben einem Steuerumschalter Y dargestellt, welch letzterer in seiner normalen Betriebsstellung gezeigt ist. Unter der Annahme, daß der Trennschalter V geschlossen ist und die Erregerquelle auf der Eingangsseite an der positiven und negativen Klemme 35 und 36 des Doppelweggleichrichters F liegt, geschieht folgendes: Nach Drücken des Starterknopfes K fließt ein gleichgerichteter Erregerstrom von der positiven Klemme 35 des Gleichrichters F über die Leitung 40, über den Hilfskontakt V 4 des Trennschalters V, über die Verbindungsleitung 42 an die Klemmen 6 und 8 des zusätzlichen Erregerwicklungssystems der Drosselspulenanordnung C zu den Klemmen 7 und 9 und von dort durch eine Drossel D sowie den im Normalzustand geschlossenen Kontakt 43 und 44 des überlastrelais Z; weiterhin über die Verbindungsleitung 41 zu der negativen Klemme 38 des Gleichrichters H, auf der Ausgangsseite über die beiden Brückenzweige dieses Gleichrichters zu der positiven Klemme 37 desselben, über den variablen Widerstand Rd, über den Umschalter Y, den normalerweise geschlossenen Stopschalter J, den noch geschlossenen Starterknopf K und über den Widerstand Rl zur negativen Klemme 36 des Gleichrichters F auf der Eingangsseite, worauf die Drosselspulenanordnung C erregt wird und die Impedanz derselben verringert wird, worauf der Motor M erregt und auf seine volle Geschwindigkeit beschleunigt wird. Dabei erscheint nahezu die gesamte Speisespannung, welche bisher zwischen den Klemmen 4 und 5 der Drosselspulenanordnung lag, zwischen den Klemmen 10 und 1.1 des Motors M, während die Spannung zwischen den Klemmen 4 und 5 der Drosselspulenanordnung verhältnismäßig niedrig ist.
  • Unter diesen Umständen ist die Spannung an der Primärwicklung Gp des Transformators G auf der Ausgangsseite fast gleich der Versorgungsspannung, während dieselbe bei stillstehendem Motor nahezu Null war. Das bedeutet, daß die Spannung an der Primärwicklung die gleiche Spannung wie der mit ihr parallel geschaltete Motor erhält, so daß die maximale Erregerspannung zwischen der positiven und negativen Klemme 37 und 38 des Gleichrichters H auf der Verbraucherseite erscheint. Da die beiden Erregerquellen in Reihe geschaltet sind, addieren sich ihre Spannungen bei der Beschleunigung des Motors, wobei eine verstärkte Erregung während des Anlaufvorganges geschaffen wird, welche ein wachsendes Anlaufdrehmoment verursacht. Nach Freigabe des Druckknopfes K fließt der Erregerstrom von der positiven Klemme 37 des Gleichrichters H auf der Verbraucherseite durch den regelbaren Widerstand Rd, den Umschalter Y, den Stopknopf J, die Leitung 45, den in der Nebenleitung angeordneten Einweggleichrichter U, welcher zur Überbrückung des Doppelweggleichrichters F bei offenem Druckknopf K vorgesehen ist, weiter durch die Leitung 40, den Hilfskontakt V 4, die Leitung 42 und an die Klemmen 6 und 8 der Drosselspulenanordnung C; von dort aus durch die Erregerwicklungen zu den Klemmen 7 und 9, weiter durch die Drossel D, den Kontakt 43, 44 des überlastrelais Z und von da durch die Leitung 41 zurück zur negativen Klemme 38 des Gleichrichters H, wobei der Motor M weiterläuft, bis der Stopknopf J, welcher den Erregerkreis unterbricht, durchgedrückt wird. Durch diese Unterbrechung erhöht sich die Impedanz der Drosselspulenanordnung C zwischen den Klemmen 4 und 5, und die zwischen den Klemmen 10 und 11 liegende Spannung des Motors wird auf die Klemmen 4 und 5 übertragen, so daß der Motor anhält und nur nach erneutem Durchdrücken des Startknopfes K wieder anläuft. Diese Vorrichtung schafft den oben beschriebenen Vorteil des Spannungsausfallschutzes, da der Motor bei seinem Lauf nach Start durch den Startknopf K und Auftreten eines Versorgungsfehlers auf eine Art anhalten wird, die einer Betätigung des Stopknopfes J gleich ist, mit der Ausnahme, daß dabei keine Spannungsübertragung von dem Motor auf die Drosselspulenanordnung erfolgt, da hierbei keine Spannung vorliegt. Bei Wiederkehr der Versorgungsspannung wird dieselbe praktisch vollständig an den Klemmen 4 und 5 der Drosselspulenanordnung liegen. Dies ergibt sich aus deren hoher Impedanz. Der Motor M läuft nur nach erneutem Durchdrücken des Startknopfes K wieder an, so daß dadurch eine wirkungsvolle Art einer Druckknopfsteuerung mit Spannungsausfallschutz geschaffen wurde. Die veränderlichen Widerstände R 1, Rd in den Erregerkreisen dienen zur Veränderung der Erregerspannung auf der Eingangs- bzw. Ausgangsseite, wobei der erstere die Beschleunigung beim Anlaufvorgang des Motors regelt und daher eine Verkleinerung oder Verzögerung des Anlaufstromes auf den gewünschten Wert ermöglicht, während der andere Widerstand die Impedanz der Drosselspulenanordnung bei laufendem Motor steuert. Gleichzeitig wird dadurch auch die Spannung zwischen den Motorklemmen bei Lauf des Motors unter Belastung bestimmt.
  • Die sogenannte »Tipp«-Schaltersteuerung ist ein übliches Erfordernis bei Fernsteuersystemen, bei denen nur geringe Bewegungsgrößen vom Motor für die Einstellung und Befehlsvorgabe für die vom Motor anzutreibende Vorrichtung erforderlich sind, so daß der Motor auf das Durchdrücken eines Knopfes für Anlauf und Halt anspricht. Diese Steuerart unterscheidet sich von der normalen Art der Startknopfsteuerung, welche den Motor zwar starten, aber nicht anhalten kann.
  • Gewöhnlich wird dies durch ein Relaissystem und einen mittels eines >>Tipp«-Schalters betätigten Kontaktschalter erreicht, wobei jedoch im Belastungsfall die Gefahr des Zusammenschweißens der Kontakte des Einschalters besteht, falls der Motor nicht durch die bekannten Einrichtungen angehalten werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird bei Bedarf einer Tippschaltung der Umschalter Y in die gestrichelte Stellung der Fig. 1 umgeschaltet, so daß der Startknopf K als Tippschalter verwendet werden kann, derart, daß, wenn derselbe kurzzeitig geschlossen und geöffnet wird, der Motor bei Kontaktgabe läuft und bei Kontaktunterbrechung wieder anhalten wird. Die erforderlichen Bewegungsgrößen werden durch die Länge der Kontaktgabe des Druckknopfes K bestimmt. Die Anordnung wird von der auf der Erzeugerseite angeordneten Erregerquelle versorgt. Die Erregung von der Verbraucherseite ist dabei durch den Umschalter Y abgeschaltet, so daß der Vorteil der gegenseitigen Verbindung oder der Nachfolgeerregung durch die Erregerquelle auf der Verbraucherseite, der normalerweise gegeben ist, in diesem Falle wegfällt. Die Erregung wird von der positiven Klemme 35 des Gleichrichters F über die Leitung 40, den Hilfsschalterkontakt V4, die Leitung 42, die Klemmen 6 und 8 an der Drosselspulenvorrichtung, das System der Erregerwicklungen, die Klemmen 7 und 9, die Drosselspule D, die Kontakte 43 und 44 des überlastrelais Z, weiter durch die Leitung 41, den regelbaren Widerstand Ep, welcher eine unabhängige Veränderung des durch den Tippvorgang ausgelösten Drehmoments einzustellen gestattet, durch den Umschalter Y in der gestrichelten Stellung, den Stopknopf J, Startknopf K, der in diesem Falle als Tippschalter dient, und weiter durch den veränderlichen Widerstand R 1 zu der negativen Klemme 36 des Gleichrichters F geleitet. Dabei wird eine sichere Tippsteuerung erreicht, da hierbei keine Unterbrechung des Hauptkreises erforderlich ist, welche häufig unzuverlässig ist.
  • Nach Rückschaltung des Umschalters in seine ursprüngliche Lage, welche in Fig. 1 ausgezogen gezeichnet ist, kehrt der Druckknopf K wieder zu seiner ursprünglichen Funktion als Startknopf zurück, und die Erregerquellen auf der Erzeuger- und Verbraucherseite sind wieder untereinander verbunden und arbeiten in der bereits beschriebenen Weise.
  • In Fig. 2 ist eine Abwandlung des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels gezeigt. Der Hauptunterschied besteht darin, daß die gleichgerichteten Erregerquellen der Eingangs- und Ausgangsseite gegenseitig während des Anlaufvorganges parallel anstatt in Serie verbunden sind. Diese Vorrichtung unterscheidet sich von der ersten lediglich dadurch, daß infolge der Parallelschaltung der beiden Erregerquellen der in Fig. 1 gezeigte Einweggleichrichter U nicht mehr benötigt wird und daß der Umschalter Y 1 zum Wechsel zwischen Start- und Tippschaltung in diesem Fall ein doppelpoliger Ein-Aus-Schalter ist. Die Schaltfolge dieser Anordnung wird folgendermaßen erläutert: Bei stillstehendem Motor und unerregter Drosselspulenanordnung C ist die Impedanz der letzteren hoch. Der größte Teil der Versorgungsspannung liegt zwischen den Klemmen 4 und 5 der Drosselspulenanordnung. Zwischen den Motorklemmen 10 und 11 liegt praktisch keine Spannung. Beim Durchdrücken des Startknopfes K fließt ein Erregerstrom von der positiven Klemme 35 des Gleichrichters F, der von der Sekundärwicklung Es vom Transformator E auf der Eingangsseite kommt, durch den regelbaren Widerstand R 1, den Startknopf K, den geschlossenen unteren Pol des Doppelpolsahalters Y1, den Stopknopf J, die Leitung 40, den Hilfsschalterkontakt V4, des in diesem Fall geschlossenen Trennschalters V, weiter durch die Leitung 42 zu den Erregerklemmen 6 und 8 an der Drosselspulenanordnung C, durch das System der Erregerwicklungen der letzteren zu den Klemmen 7 und 9, von da aus durch die Drossel D, den Kontakt 43, 44 des überlastrelais Z und die Leitung 41 zur negativen Klemme 36 des Gleichrichters F, wobei das Drosselspulensystem erregt wird und der Motor in der bereits beschriebenen Weise dadurch anläuft, daß die Versorgungsspannung von der Drosselspulenanordnung auf den Motor übertragen wird.
  • Der Transformator G auf der Ausgangsseite erhält hierbei die gleiche Spannung an seiner Primärwicklung Gp wie der Motor, mit welchem die Primärwicklung parallel geschaltet ist. Die Sekundärwicklung Gs erzeugt eine normale Erregerspannung über den Doppelweggleichrichter H, mit welchem dieselbe über die Leitungen 14 und 15 verbunden ist. Die Erregung fließt in diesem Fall von der positiven Klemme 37 des Gleichrichters H auf der Ausgangsseite durch den regelbaren Widerstand Rd, den geschlossenen oberen Kontakt des Schalters Y1, den Stopknopf J, die Leitung 40, weiter durch den Kontakt des Hilfsschalters V 4, die Leitung 42 zu den Klemmen 6 und 8 an der Drosselspulenanordnung C, durch das Erregerwicklungssystem zu den Klemmen 7 und 9, weiter durch die Drossel D, das Kontaktpaar 43, 44 des überlastrelais Z und durch die Leitung 41 zurück zur negativen Klemme 38 des Gleichrichters H auf der Ausgangsseite. Auf diese Weise wird eine parallel zu der Drosselspulenanordnung geschaltete Erregerquelle geschaffen. Beim Löschen des Startknopfes übernimmt die Quelle auf der Ausgangsseite die Erregung und hält die Drosselspulenanordnung während der Laufzeit des Motors erregt. Falls der Stopknopf J durchgedrückt wird oder ein Versorgungsfehler auftritt, hält der Motor an und läuft nur durch Betätigung des Startknopfes wieder an, wie dies bereits in Verbindung mit der in Fig. 1 gezeigten Anordnung erläutert wurde. Da die zwei gleichgerichteten Erregerquellen während des Anlaufvorganges parallel verbunden sind, verhalten sich ihre Spannungen nicht additiv wie im Fall der Serienschaltung von Fig.1. Demzufolge wird auch keine stärkere Beschleunigung beim Anlaufvorgang beobachtet. Die in Fig. 2 gezeigte Tippvorrichtung ist im wesentlichen der in Fig. 1 gezeigten gleich. Das bedeutet, daß beim Öffnen des Schalters Y1 der obere Pol desselben die Erregerquelle auf der Ausgangsseite abtrennt. Gleichzeitig wird ein Haltestromkreis geschaffen und der regelbare Widerstand Rp in den Steuerkreis eingeschaltet.
  • Der Startknopf dient in diesem Fall als Tippschalter, wobei das durch den Tippvorgang ausgelöste Drehmoment am Motor durch den regelbaren Widerstand Rp genau einstellbar ist, wie dies auch bei der in Fig. 1 gezeigten Zeichnung der Fall war.
  • Fig. 3 zeigt eine weitere der Fig. 1 ähnliche Schaltanordnung. Bei dieser Schaltung werden zwei Drosselspulenanordnungen C und Ca verwendet. Die erste ist an die Versorgungsleitung L 1 und die zweite an die Versorgungsleitung L 2 angeschlossen. Der Motor M liegt in Serie mit den beiden Drosselspulenanordnungen auf der Ausgangsseite. Auf diese Weise wird eine Zweipolanordnung geschaffen, welche sich zur Zwischenschaltung in eine Phase eines Dreiphasenversorgungssystems, gegebenenfalls mit geerdetem Nulleiter, oder zur Anschaltung an eine Einphasenversorgungsleitung eignet.
  • Im Fall der Fig. 3 sind zwei Quellen für die gleichgerichtete Erregung vorgesehen, welche von der Eingangs- bzw. der Ausgangsseite der beiden Drosselspulenanordnungen her arbeiten und welche miteinander während des Anlaufvorganges in Reihe geschaltet sind, wodurch eine stärkere Beschleunigung des Motors in der beschriebenen und gezeigten Weise erfolgt. Im vorliegenden Fall liegen zwei Drosselspulenanordnungen C und Ca vor, deren Erregerwicklungssysteme zwischen den Klemmen 7 und 9 der ersten und 6 a und 8 a der zweiten in Serie verbunden sind, wobei die Leitung 46 die gegenseitige Verbindung herstellt. Die beiden Drosselspulenanordnungen können jedoch auch untereinander parallel verbunden sein. Die Arbeitsweise der Schaltung entspricht genau der in Verbindung mit Fig. 1 beschriebenen Arbeitsweise.
  • Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist in diesem Falle ein Überlastrelais Z vorgesehen.
  • Die gleichgerichteten Erregerquellen auf der Eingangs- und Ausgangsseite sind gemäß Fig. 3 beim Anlaufvorgang in Reihe geschaltet. Sie können jedoch auch, wie in Fig. 2, untereinander parallel geschaltet werden. Im letzteren Fall verhalten sich jedoch ihre Spannungen nicht mehr additiv, so daß bei dieser Schaltweise sich nicht der Vorteil der gegenseitigen Verstärkung der beiden Erregerquellen ergibt.
  • Die Steuerung mittels Tippvorrichtung wird dabei genau in der unter Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschriebenen Weise betätigt.
  • Bisher wurde die Erfindung in ihrer Anwendung bei Einphasenversorgungssystemen beschrieben.
  • Fig. 4 zeigt die entsprechende Anwendung der Erfindung auf Dreiphasenversorgungssysteme und entspricht im Aufbau der in Fig. 1 gezeigten Schaltung. In diesem Fall sind drei Drosselspulensysteme C, Ca und Cb der beschriebenen Art verwendet, von denen jede an jeder der drei Leitungen L 1, L 2 und L 3 eines Dreiphasenversorgungssystems angeschlossen ist und welche mit einem Käfigankermotor M in Sternschaltung verbunden sind. Außerdem ist ein Trennschalter V vorgesehen, dessen Hauptkontakte V 1, V 2 und V 3 in den Hauptversorgungsleitungen L 1, L 2 und L 3 liegen und welcher einen Hilfskontakt V 4 zur Unterbrechung der Steuerkreise der Drosselspulen vor Betätigung der Hauptkontakte aufweist.
  • Weiterhin ist ein überlastrelais Z bekannter Bauart vorgesehen, mit je einer Ankerspule in jeder der drei Leitungen zwischen den Drosselspulen und dem Motor. Zwei Dreiphasenspannungstransformatoren sind mit E und G bezeichnet.
  • Die Primärwicklung Ep liegt an den Klemmen 29, 30 und 31, welche mit den Versorgungsklemmen 4, 4 a und 4 b auf der Eingangsseite der Drosselspulen C, Ca bzw. Cb verbunden sind, während die Primärwicklungen Gp des anderen Transformators G an den Klemmen 25, 24 und 23 hängen, die ihrerseits mit den Klemmen 5, 5 a und 5 b auf der Ausgangsseite der Drosselspulen verbunden sind. Die Sekundärwicklungen Es des Transformators E sind mit dem Dreiphasengleichrichter Fa auf der Eingangsseite über die Klemmen 32, 33 und 34 verbunden, wodurch an der positiven und negativen Klemme 35 bzw. 36 eine gleichgerichtete Erregerquelle für die Eingangsseite geschaffen wird. Die Sekundärwicklungen Gs des Transformators G sind in ähnlicher Weise mit dem Dreiphasengleichrichter Ha über die Klemmen 26, 27 und 28 verbunden, wodurch eine gleichgerichtete Erregerquelle an der positiven und negativen Klemme 37 und 38 erzeugt wird. Der normalerweise offene Startdruckknopf K und der normalerweise geschlossene Stopdruckknopf J sowie die regelbaren Widerstände R 1, Rd und Rp, der Umschalter Y und der in der Nebenleitung angeordnete Einweggleichrichter U sind in genau der gleichen Art der in Fig. 1 gezeigten Zeichnung, auch mit den gleichen Bezugszeichen, angeordnet.
  • Die Erregerwicklungssysteme der drei Drosselspulenanordnungen C, Ca und Cb weisen eine offene Dreieckschaltung auf, wobei das Gesamterregerwicklungssystem zwischen den Klemmen 6 und 9 b liegt, durch welche die drei Drosselspulenvorrichtungen gemeinsam von den gleichgerichteten Dreiphasenquellen erregt werden. Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist die folgende: Beim Schließen des Trennschalters V liegt die Dreiphasenversorgungsspannung an den Klemmen 4, 4a und 4b der Drosselspulenanordnungen.
  • Im unerregten Zustand wird in den Drosselspulenanordnungen eine höhere Impedanz und eine Spannung von etwa der Größe des Potentialunterschiedes zwischen Phase und Nulleiter zwischen jeder der Klemmen erzeugt. Dabei herrscht praktisch keine Spannung zwischen den Motorklemmen 20, 21 und 22, die gegenüber den Drosselspulen einen Sternpunkt bilden, da die Impedanz der Motorwicklungen im Ruhezustand des Motors im Verhältnis zu der der unerregten Drosselspulenanordnungen vernachlässigbar ist.
  • Beim Drücken des StartknopfesK fließt der gleichgerichtete Strom von der Erregerquelle von der positiven Klemme 35 des Gleichrichters Fa auf der Eingangsseite durch die Leitung 40, den Hilfskontakt Y4 des Schalters, die Leitung 42 an die Klemmen 6 und 8 des Erregerwicklungssystems auf der Drosselspulenanordnung C und von den Klemmen 7 und 9 an der letzteren über die Leitungen 47 und 48 zu den Klemmen 6 a bzw. 8 a der Erregerwicklung der Drosselspulenanordnung Ca und von dort über die Klemmen 7 a und 9 a, über die Leitungen 49 bzw. 50 zu den Klemmen 6 b und 8 b der Erregerwicklung in der Drosselspulenanordnung Cb. Von hier erfolgt die übertragung über die Klemmen 7 b und 9b, den Kontakt 34, 44 des überlastrelais Z, die Leitung 41, weiter über den Umschalter Y in der gezeichneten Schaltlage durch den regelbaren Widerstand Rd zu den negativen Klemmen 38 des Dreiphasengleichrichters Ha auf der Ausgangsseite, durch dessen Gleichrichterelemente, wobei noch keine Ausgangsspannung erzeugt wird, zur positiven Klemme 37, anschließend über den Startknopf K, der sich in seiner niedergedrückten Stellung befindet, und den regelbaren Widerstand R 1 zurück an die negative Klemme 36 des Gleichrichters Fa auf der Eingangsseite.
  • Auf diese Weise werden alle drei Drosselspulenanordnungen zusammen und gleichzeitig erregt, wobei deren Impedanz erniedrigt wird.
  • Die an diesen Anordnungen liegende Speisespannung wird an den Motor M gelegt, der anläuft. Beim Beschleunigen des Motors wird in der Sekundärwicklung des Transformators G auf der Ausgangsseite eine Ausgangsspannung erzeugt, während die Primärwicklungen dieses Transformators mit dem Motor parallel verbunden sind. Das gleichgerichtete Äquivalent der Ausgangsspannung an der Sekundärwicklung erscheint zwischen den Klemmen 37 und 38 des Dreiphasengleichrichters Ha auf der Ausgangsseite, und diese Spannung wirkt additiv zur gleichgerichteten Spannung, die zwischen den Klemmen 35 und 36 des Dreiphasengleichrichters Fa auf der Eingangsseite liegt, wobei die letztere verstärkt und die Motorbeschleunigung bei weiterhin betätigtem Startknopf K verstärkt wird. Nach Beschleunigung des Motors auf volle Geschwindigkeit übernimmt das Gleichrichtersystem auf der Ausgangsseite bei gelöstem Startknopf K, welches nunmehr unter Spannung ist, die völlige Erregung von den Klemmen 37 und 38, wobei der Strom von der positiven Klemme 37 über folgende Schaltelemente fließt: Stopknopf J, Leitung 45, Gleichrichter U in der Nebenleitung, Klemme 35, Leitung 40, Hilfskontakt V4 im Trennschalter V, Leitung 42, Klemmen 6 und 8 auf dem Erregerwicklungssystem der Drosselspulenanordnung C, Verbindungsleitungen zwischen den Drosselspulenanordnungen Ca und Cb, Ausgangsklemmen 7 b und 9 b der letzten Drosselspulenanordnung, Kontaktpaare 43, 44 des überlastrelais Z, Leitung 41, Umschalter Y, regelbarer Widerstand Rd und zurück zur negativen Klemme 38 des Gleichrichters Ha. Auf diese Weise wird die gemeinsame Erregung der Drosselspulenanordnungen sowie der Lauf des Motors aufrechterhalten.
  • Beim Drücken des Stopknopfes J wird die Erregung vom Gleichrichter Ha auf der Ausgangsseite unterbrochen, und die Impedanz der Drosselspulenanordnungen wächst wieder auf ihren vorigen hohen Wert an. Ebenso erhöht sich die Versorgungsspannung, welche sich wieder vom Motor an die Drosselspulenanordnungen verlagert, wobei der Lauf des Motors angehalten wird. Der Motor kann anschließend lediglich durch Drücken des Startknopfes K wieder gestartet werden.
  • Falls die Versorgungsspannung während des Motorlaufes ausfällt und später wiederkehrt, kann der Motor in ähnlicher Weise nur durch Drücken des Startknopfes K wieder angelassen werden, da die Drosselspulenanordnungen einen hohen Impedanzwert haben und praktisch die gesamte Versorgungsspannung bis zur neuen Erregung an den Drosselspulen liegt.
  • Auf diese Weise wird ein Spannungsausfallschutz geschaffen, welcher im wesentlichen der in Verbindung mit der entsprechenden Einphasenschaltung der Fig. 1 beschriebenen Wirkungsweise entspricht.
  • Die Tippsteuervorrichtung entspricht genau der in Verbindung mit Fig. 1 gezeigten und beschriebenen Vorrichtung, wobei gleiche Teile verwendet werden, die ebenfalls mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der letztbeschriebenen Schaltung, welche sich nur dadurch unterscheidet, daß die gleichgerichteten Erregerquellen auf der Eingangs- und Ausgangsseite während des Anlaufens parallel anstatt in Reihe geschaltet sind. Die Schaltung entspricht etwa der in Fig.2 gezeigten Anordnung. Die Arbeitsweise der Schaltung ist genau die gleiche wie die in Verbindung mit der in Fig. 2 beschriebenen Anordnung, wobei wiederum die gleiche Bezeichnung der Schaltelemente verwendet wurde.
  • Die Gesamtarbeitsweise entspricht der in Fig.4 gezeigten Schaltung, lediglich mit der Ausnahme, daß die Erregungen auf der Eingangs- und Ausgangsseite sich nicht additiv verhalten und dementsprechend der Vorteil der obererwähnten gegenseitigen Verstärkung nicht auftritt.
  • Abgesehen von dem Fall, in dem besonders starke Anlaufdrehmomente für den Motor benötigt werden, ist es jedoch nicht erforderlich, eine verstärkte Erregung vorzusehen, welche den Anlaufstrom nur nutzlos erhöhen würde.
  • Die Steuerung mittels Tippvorrichtung wird in der in Verbindung mit Fig. 2 gezeichneten und beschriebenen Weise unter Verwendung gleicher Teile mit gleichen Bezugszeichen durchgeführt.
  • Zum Schutz des Motors bzw. Arbeitskreises gegen Überlastung sind bekannte Überlastrelais verwendet worden, welche entweder elektromagnetisch oder thermisch arbeiten. Diese überlastrelais dienen zur Unterbrechung des Erregerkreises beim Auftreten von Überlastungswerten an den Kontakten 43, 44 und haben in einem derartigen Fall die gleiche Funktion wie das Drücken des Stopknopfes J, worauf der Motor angehalten wird und lediglich durch Drücken des Startknopfes K wieder zum Anlaufen gebracht werden kann.
  • Was die Anwendung von Sicherheitsvorrichtungen für die Abtrennung betrifft, so ist in den Fig. 1, 2 und 3 ein zweipoliger Trennschalter zum Abtrennen des Drosselspulensystems von der Einphasenversorgungsleitung gezeigt worden, welcher die Kontakte V 1 und V 2 in den Versorgungsleitungen L 1-L 2 _oder L 1-N (Nulleiter) zusammen mit einem Hilfskontakt V 4 enthält, wobei der letztere zur Abtrennung der Erregerquelle vor dem Öffnen der Hauptkontakte vorgesehen ist. Dadurch wird sichergestellt, daß die Impedanz der Drosselspulenanordnungen auf ein Maximum ansteigt, bevor die Hauptkontakte den Kreis unterbrechen; weiterhin, daß der Strom auf eine dem Magnetisierungsstrom entsprechende Größe bereits vor der Unterbrechung des Kreises abgeschwächt ist. Diese Anordnung macht in einfacher Weise jeden Versuch unmöglich, den Belastungsstrom durch den Trennschalter zu unterbrechen, selbst wenn letzterer bei laufendem Motor vor Niederdrücken des Stopknopfes geöffnet wird. Dadurch erreicht man, daß der Hauptkreis nur bei einem maximalen Wert der Impedanz des Drosselspulensystems geschlossen oder unterbrochen werden kann.
  • Ein ähnlicher Vorschlag wurde für die Dreiphasenanordnung der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Schaltung gemacht, wobei ein dreipoliger Trennschalter V mit Kontakten V l, V 2 und V 3 in den Versorgungsleitungen L 1, L 2 und L 3 vorgesehen wurde, welcher ebenfalls einen Hilfskontakt V 4 zum Abtrennen der Erregerquelle vor der Betätigung der Hauptkontakte beim öffnen enthält. Dadurch erzielt man den gleichen bei Behandlung der Einphasenanordnung beschriebenen Vorteil.
  • in Abänderung der Erfindung können auch die Klemmen 4 und 5 an den Hauptwicklungen liegen, während die Klemmen 6 und 8 bzw. 7 und 9 an den Erregerwicklungen liegen.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Primärwicklungssystem des Transformators E auf der Eingangsseite mit dem Versorgungssystem am Eingang verbunden, und der sekundäre Ausgang wird von dem Gleichrichter F oder Fa auf der Eingangsseite gleichgerichtet, soweit die Erregung für die Eingangsseite von dem auf dieser Seite angeordneten Transformator E abgeleitet wird.
  • Andere Ausführungsbeispiele für die Anordnung der Erregungsleitung auf der Eingangsseite sind in den Fig. 6, 7, 8 und 9 dargestellt.
  • Die in Fig. 6 gezeigte Schaltung unterscheidet sich von den in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten insofern, als die Primärwicklung Ep des Transformators E auf der Eingangsseite von den Klemmen 4 und 5 erregt wird, welche parallel zu den Hauptwicklungen der Drosselspulenanordnung liegen. Im urerregten Zustand der DrosselspulenhauptanordnungC liegt praktisch diegesamte Versorgungsspannung an diesen zwei Punkten.
  • Wenn die Drosselspulen jedoch erregt werden, wird die bisher an denselben gelegene Spannung auf den Verbraucherkreis verlagert, an welchem parallel der (im vorliegenden Fall nicht gezeigte) Transformator der Ausgangsseite liegt. Demzufolge liegt auf der Eingangsseite des Transformators keinerlei Spannung an dessen Primärwicklung, was auch nicht nötig ist, da in diesem Stadium der Drosselspulenerregung dieselbe bereits von der Erregung auf der Ausgangsseite übernommen wurde, bis die Drosselspulenerregung entweder absichtlich oder infolge eines Fehlers abgebaut wird, so daß die Erregung von der Eingangsseite wieder verfügbar ist.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 ist zwischen den Klemmen 10 und 11 eine Sekundärwicklung auf der DrosselspulenanordnungC vorgesehen, die direkt mit dem Gleichrichter F auf der Eingangsseite verbunden ist und die gleichen Ergebnisse wie die in Fig. 6 gezeichnete Schaltung erbringt. Auf diese Weise kann der Transformator E von Fig. 6 weggelassen werden. Sekundärwicklungen der beschriebenen Art sind bei den Spulenanordnungen der Fig. 1 bei den Klemmen 10, 11 und 10 a und 11a gestrichelt gezeichnet.
  • Fig. 8 zeigt die der Einphasenanordnung gemäß Fig.6 entsprechende Mehrphasenanordnung. Dabei sind die Primärwicklungen Ep des Mehrphasentransformators E alle mit einer eigenen getrennten Drosselspulenvorrichtung anstatt mit den Versorgungsleitungen verbunden.
  • Eine Wicklung liegt an den Klemmen 4, 5 der Drosselspulenanordnung C, eine andere an den Klemmen 4a und 5a der DrosselspulenanordnungCa und die dritte Wicklung an den Klemmen 4 b und 5 b der Drosselspulenanordnung Cb. Die Sekundärwicklungen Es sind an den Gleichrichter F anders als in Fig. 4 angeschlossen.
  • Fig. 9 zeigt die der Einphasenanordnung gemäß Fig.7 entsprechende Mehrphasenschaltung. Dabei erfolgt die Versorgung des Gleichrichters F auf der Eingangsseite von den auf der Drosselspulenanordnung C befindlichen Sekundärwicklungen 10, 11, den Wicklungen 10a, 11a auf der Drosselspulenanordnung Ca und den Wicklungen 10 b, 11 b auf der Drosselspulenanordnung Cb. Bei dieser Schaltung kann der Transformator E auf der Eingangsseite weggelassen werden.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt in der Verhütung starker Kurzschlußströme. Die von der Vorrichtung ausgeübte Schutzwirkung beim Auftreten von Störungen wird ohne zusätzliche Schaltelemente erreicht, wenn die Erregungen von der Eingangs- bzw. Ausgangsseite, wie beschrieben, erfolgen. Dabei spielt sich folgender Vorgang ab: Es sei unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 angenommen, daß der Motor durch Drücken des Knopfes K in der beschriebenen Weise zum Anlaufen gebracht worden ist und sich ein Kurzschluß zwischen dem Punkt 5 und dem Nulleiter N auf der Ausgangsseite der Drosselspulenanordnung C eingestellt habe. Dadurch wird der Spannungswandler E auf der Ausgangsseite kurzgeschlossen, da die Primärwicklung desselben an den gleichen Punkten liegt. Außerdem bricht die gleichgerichtete Spannung der Erregerquelle augenblicklich zusammen, ebenso die zusätzliche Erregung der Wicklungen der Drosselspulenanordnung C, welche an den Klemmen 6, 8 und 7, 9 liegen. Diese Hilfserregung ist während des Motorlaufs die einzige Erregung der Drosselspulenanordnung.
  • Die Impedanz der Drosselspulenanordnung steigt sofort, und der Strom verringert sich auf einen angenähert der Größe des Magnetisierungsstromes entsprechenden Wert. Dabei erfolgt eine Verlagerung der Versorgungsspannung vom Motor M auf die Drosselspulenanordnung C, so daß der Motor anhält. Beim Auftreten eines Kurzschlusses wird jeder zwischenzeitliche Stromanstieg sofort gehemmt und der Strom auf den Wert des Magnetisierungsstromes erniedrigt, da die Impedanz der Drosselspulenanordnung erhöht wird. Die minimale Impedanz der Drosselspulenanordnung bewirkt dagegen im Normalbetrieb eine natürliche Begrenzung für den Strom. Es hat sich gezeigt, daß wegen der Anstiegsgeschwindigkeit der Impedanz der Drosselspulenanordnung im Kurzschlußfall kein kurzzeitiger Stromanstieg im Vollastfall vor dem Zusammenbruch auf die Größe des Magnetisierungsstromes möglich ist. Falls nach Anhalten des Motors der Startknopf K gedrückt wird, um den Motor unbeachtet der Tatsache, daß ein Kurzschluß den Grund für das Anhalten gebildet hat, welcher noch in der Schaltung vorliegt, wieder anlaufen zu lassen, wird die Drosselspulenanordnung voll von dem Gleichrichter F auf der Eingangsseite erregt, wobei ihre Impedanz verringert wird. Diese Verringerung erfolgt jedoch nicht bis zu einer Größe, die den Durchgang anormaler Kurzschlußströme erlaubt. Derartige Ströme würden auf etwa die Größe des normalen Anlaufstromes des Motors begrenzt, welcher durch die Stärke der angewendeten Erregung bestimmt ist. Dieser Vorteil der Strombegrenzung ergibt sich aus der Impedanz für die Oberwellen des Drosselspulensystems und dem Sättigungseinfluß der Rückkopplungserregung sowie daraus, daß die harmonischen Frequenzen in einer Wellenform gebildet werden, welche derjenigen des im Belastungskreis infolge der Kurzschlußbedingung fließenden Stromes entspricht.
  • Unter der Annahme, daß der Kreis nicht mehr weiter durch einen Kurzschluß gestört ist, kann der Motor durch Drücken des Startknopfes K auf normale Weise, wie bereits erläutert, wieder angelassen werden.
  • Das Verhalten der in Fig. 3 gezeigten Schaltung im Kurzschlußfall ist dem oben beschriebenen ähnlich. Die Funktion der Vorrichtung gemäß den Fig.4 und 5, welche schematisch die Mehrphasenäquivalente der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Schaltungen zeigen, ist gleich der im Zusammenhang mit den Fig. 1, 2 und 3 b; schriebenen. Angenommen, daß der Motor M durch Drücken des Startknopfes K in Betrieb genommen wurde und daß sich ein dreiphasiger Kurzschluß zwischen den Leitungen 5, 5a und 5b ausbilden würde, so würde der Dreiphasentransformator G auf der Ausgangsseite ebenfalls kurzgeschlossen werden und die gleichgerichtete Spannung auf der Ausgangsseite für die Drosselspulenanordnungen folglich zusammenbrechen, wobei die Impedanz der Drosselspulen anwachsen würde, und umgekehrt der durch dieselbe fließende Strom auf die Größe des Magnetisierungsstromes vermindert würde. Dabei wird wiederum die Versorgungsspannung von dem Motor auf die Drosselspulenvorrichtungen übertragen, so daß der Motor anhält.
  • Wie bei der Einphasenanordnung beschrieben, tritt nur ein geringer oder kein Momentanstieg des Stromes im Kurzschlußfall auf, da dieser sofort von der wachsenden Impedanz der Drosselspulenanordnungen gehemmt und auf die Größe des Magnetisierungsstromes in der bereits beschriebenen Weise verringert wird.
  • Falls nach Anhalten des Motors der Startknopf K gedrückt wird, während die Störung im Kreis noch vorliegt, werden die Drosselspulenanordnungen von dem Gleichrichter Fa auf der Eingangsseite voll erregt.
  • Dabei wird die Impedanz erniedrigt, wobei entsprechend der Impedanz für die Oberwellen des Drosselspulensystems, welches durch die Kurzschlußbedingungen, wie oben erläutert, herbeigeführt wurde, der erlaubte Stromfluß etwa auf die Größe des Anlaufstromes für den Motor begrenzt wird. Dieser Strom ist durch die Stärke der angewendeten Erregung bestimmt.
  • Unter der obigen Annahme, daß der Motor M nach seinem Start auf normale Weise, d. h. durch Drücken des Startknopfes K läuft und daß ein zweiphasiger Kurzschluß zwischen einem beliebigen Phasenpaar zwischen den Drosselspulenanordnungen und dem Motor auftritt, beispielsweise zwischen den Klemmen 5 und 5a oder an beliebiger anderer Stelle zwischen diesen Klemmen und den Klemmen 20 und 21 am Motor M, wird die Dreiphasenversorgung bei Kurzschluß in eine Einphasenversorgung umgewandelt. Dabei wird die Erregerquelle durch den TransformatorG ebenfalls in eine einphasige umgewandelt, wobei sich eine beträchtliche Verringerung der mittleren gleichgerichteten Ausgangsspannung im Falle der Einphasengleichrichtung im Vergleich mit der Dreiphasengleichrichtung in bekannter Weise ergibt. Dies bedingt einen teilweisen Zusammenbruch der zusätzlichen und der Rückkopplungserregung für die Drosselspulenanordnungen, woraus sich ein plötzlicher Impedanzanstieg der letzteren und die dadurch bedingte Spannungsverlagerung vom Motor zurück zu den Drosselspulenanordnungen ergibt, so daß der Motor schnell anhält. Während des Anhaltens des Motors infolge der Spannungsübertragung von demselben sinkt die Impedanz des Motors plötzlich auf einen sehr niedrigen Wert ab, wodurch der zweiphasige Kurzschluß praktisch in einen dreiphasigen verwandelt wird, da die niedrige Impedanz jeder Phase der Motorwicklungen nur wenig größer als der Ohmsche Widerstand ihrer Wicklungen ist. Daraus folgt, daß die Erregerquelle auf der Ausgangsseite schließlich genauso kurzgeschlossen wird wie im Fall eines dreiphasigen Kurzschlusses.
  • Falls der Knopf K gedrückt wird, während der Zustand eines zweiphasigen Kurzschlusses anhält, werden die Drosselspulenanordnungen von dem Gleichrichter Fa auf der Eingangsseite voll erregt, wobei die Impedanzen der Drosselspulenanordnung in den gestörten Phasen verkleinert werden. Der sonstige Zustand entspricht dem für den Fall eines dreiphasigen Kurzschlusses beschriebenen Fall.
  • Der Schutz gegen Phasenfehler bzw. Einphasenlauf besteht bei der Dreiphasenanordnung in der Anordnung von Erregungseinrichtungen gemäß den Fig. 4 und 5. Es können Sicherungen zum Schutz gegen Überlast aus Gründen der Billigkeit Verwendung finden. Diese sind in den verschiedenen Darstellungen jeweils mit X bezeichnet.
  • Wird beispielsweise der Motor M auf normale Weise durch Drücken des Startknopfes K zum Laufen gebracht und tritt eine Unterbrechung in einem der Phasenleiter an beliebiger Stelle auf der Eingangsseite der Drosselspulenanordnungen auf, beispielsweise in der Leitung L 1 durch Schmelzen der Sicherung, so läuft der Motor nur mit einer Phase, und der Dreiphasentransformator G auf der Ausgangsseite wird zum Einphasentransformator. Da die mittlere gleichgerichtete Spannung einer Einphasenquelle niedriger als die einer Dreiphasenquelle ist, werden die zusätzliche Erregung und die Rückkopplungserregung für die Drosselspulenanordnung teilweise abgeschwächt, so daß die Impedanz derselben plötzlich anwächst und ihre Spannung auf den Motor verlagert wird. Bei völliger oder teilweiser Belastung des Motors wird dieser im Falle eines Phasenfehlers angehalten, wobei die abnehmende Impedanz des Motors bei der Spannungsverlagerung den unausgeglichenen Zustand des Kreises etwas ausgleicht. Die Beseitigung dieser Störung geschieht auf ähnliche Weise wie bei einem zweiphasigen Kurzschluß, auf den weiter oben bereits eingegangen wurde. Falls andererseits der Motor M im Leerlauf oder unter leichter Belastung beim Auftreten eines Phasenfehlers läuft, so läuft er einphasig, jedoch mit verminderter Spannung weiter. Die Spannungsverminderung ergibt sich aus der teilweisen Spannungsübertragung vom Motor auf die Drosselspulenanordnung. Diese erfolgt so lange, bis eine Belastung bis etwa zur Größe der halben Vollast angelegt wird, bei welcher der Motor außer Tritt fällt. Dabei wird in dem Maße der Belastungszunahme die Spannungsübertragung infolge der zunehmenden Ausgleichung des Kreises, wie oben beschrieben, stillgesetzt. Das Endergebnis der Schutzvorrichtung ist somit die Verhinderung jeglicher thermischer Überlastung der Motorwicklungen.
  • Der Schutz gegen Phasenfehler ist im Kreis auf der Eingangsseite der Vorrichtung bis zu demjenigen Punkt vorgesehen, an welchem die Primärwicklungen des Dreiphasentransformators G auf der Ausgangsseite mit den Drosselspulenanordnungen verbunden sind. Falls ein Schutz bis zum Motor selbst erwünscht wird, ist es nur notwendig, die Primärwicklungen Gp des Transformators G mit den Motorklemmen 20, 21 und 22 zu verbinden, wie dies durch die gestrichelte Linie in Fig. 4 dargestellt ist.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrische Steuer- und Schutzeinrichtung mit einem dem Verbraucher vorgeschalteten, als kontaktloser Schalter arbeitenden Transduktorsystem, das so ausgebildet ist, daß nur dann ein wirksamer Verbraucherstrom fließt, wenn eine Gleichstromvormagnetisienang vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Vormagnetisierungsstrom von zwei je mit einem vorgeschalteten Transformator (E, G) ausgestatteten Gleichrichteranordnungen (F, H) eingespeist wird, wobei die Primärwicklung (Ep) des einen Transformators (E) an der Eingangsseite (4), die (Gp) des anderen Transformators (G) an der Ausgangsseite (5) des Transduktorsystems (C) derart angeschlossen ist, daß die eingangsseitige Gleichrichteranordnung (F) dauernd, die ausgangsseitige (H) nur bei eingeschaltetem Verbraucher (M) eine Gleichspannung liefern kann, daß durch einen Einschalttaster (K) die beiden Gleichrichteranordnungen gleichstromseitig in Reihe oder parallel geschaltet werden, wobei das Transduktorsystem (C) vormagnetisiert und dauernd Spannung an den Verbraucher (M) gelegt wird und wobei nach Freigabe des Einschalttasters (K) der Vormagnetisierungsstrom nur von dem am Ausgang (5) angeschlossenen Gleichrichtersystem (H) geliefert wird, und daß der Verbraucher (M) durch einen Ausschalttaster (J) spannungslos gemacht und der im Betrieb wirksame Magnetisierungsstromkreis unterbrochen wird, wobei nach Betätigung des Ausschalttasters (J) sowie nach Kurzschluß oder Ausfall der Versorgungsspannung (L 1, N) der Verbraucher (M) spannungslos bleibt und nur nach erneuter Betätigung des Einschalttasters (K) wieder in Betrieb genommen werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Motoranlauf die Ausgangsseite (Gs) der Gleichstromanordnung die Durchgangsleitung zu der Eingangsseite (Es) bildet und daß nach Freigabe des Einschalttasters (K) parallel zu diesem ein Gleichrichter (U) liegt.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Steuerung der Selbstinduktion der Drosselspule (A, B) beim Anlassen in der Eingangsseite (Es) der Gleichstromanordnung einWiderstand(Re) zurRegelung des Anlaßstromes für den Belastungskreis liegt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Steuerung der Motorspannung in der Ausgangsseite (Gs) ein weiterer Widerstand (Rd) liegt zur Regelung der Selbstinduktion der Drosselspule (A, B) unter Belastung.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Erregerkreis ein Umschalter (Y) derart angeordnet ist, daß in der einen Schaltstellung zum Anlassen die Eingangs-(Es) und die Ausgangsseite (Gs) und in der anderen Schaltstellung zur stoßweisen Einschaltung nur die Eingangsseite (Es) eingeschaltet ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Änderung des Drehmomentes bei stoßweiser Motoreinschaltung ein zusätzlicher Regelwiderstand (Rp) im Erregerkreis angeordnet ist.
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei überbelastung ansprechendes, den Erregerkreis für die Drosselspule (A, B) unterbrechendes, an sich beliebig ausgebildetes Relais (Z) vorgesehen ist. B.
  8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines mit Hilfskontakten ausgestatteten ein- oder mehrpoligen Trennschalters die Hilfskontakte (V4) zwecks früherer Unterbrechung des Erregerkreises derart angeordnet und ausgebildet sind, daß sie im Erregerkreis liegen und vor den Hauptkontakten (V1, V2) geöffnet werden, wobei die Selbstinduktion der Drosselspulen (A, B) bei Unterbrechung des Hauptkreises auf ihren maximalen Wert ansteigt und eine Unterbrechung des Belastungskreises durch die Hauptkontakte (V1, V2) verhindert wird.
  9. 9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsseite (Es) über einen oder mehrere Transformatoren (E) erregt wird, deren Primärwicklungen (Ep) an den Hauptwicklungen der Drosselspule (A, B) liegen.
  10. 10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsseite (Es) von dem in den Sekündärwicklungen (PA 2, PB 2) der Drosselspule fließenden Strom erregt wird.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Steuerung eines Mehrphasensystems die Erregerquelle auf der Eingangs- (E) und Ausgangsseite (G) durch Mehrphasengleichrichter (Fa, Ha) gespeist werden.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung der Ausgangsseite (G) durch einen Mehrphasentransformator (E) erfolgt, dessen Primärwicklungen (Ep) in Sternschaltung miteinander verbunden sind.
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