DE1156331B - Buntbartschluessel mit Sicherung gegen Herausfallen aus dem Schloss - Google Patents

Buntbartschluessel mit Sicherung gegen Herausfallen aus dem Schloss

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DE1156331B
DE1156331B DEW31834A DEW0031834A DE1156331B DE 1156331 B DE1156331 B DE 1156331B DE W31834 A DEW31834 A DE W31834A DE W0031834 A DEW0031834 A DE W0031834A DE 1156331 B DE1156331 B DE 1156331B
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DE
Germany
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shaft
bumps
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DEW31834A
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English (en)
Inventor
Horst Wionsek
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B11/00Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys
    • E05B11/005Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys by key modifications or attachments, e.g. excentric centre of gravity

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Buntbartschlüssel mit Sicherung gegen Herausfallen aus dem Schloß Bekanntlich haben Buntbartschlüssel für Türschlösser die unangenehme Eigenschaft, daß sie durch Türenschlagen u. dgl. nach einiger Zeit aus dem Schloß herausfallen.
  • Es sind bereits Maßnahmen kraftschlüssiger Art bekanntgeworden, die ein unbeabsichtigtes Herausfallen des Schlüssels beim Bewegen der Tür verhindern. Diese bekannten Maßnahmen sehen entweder an der Schlüsselführung oder am Schlüssel selbst federnde Elemente vor, die durch Vergrößerung der Oberflächenreibung zwischen Schlüsselführung und Schlüssel eine selbsttätige, unbeabsichtigte Drehbewegung oder geradeaus in Richtung der Längsachse des Schlüssels gerichtete Bewegung verhindern und auf diese Weise das Herausfallen des Schlüssels aus dem Schloß unmöglich machen.
  • Die bekannten kraftschlüssigen Maßnahmen haben jedoch wesentliche Nachteile. Beim Einführen und Herausziehen des Schlüssels muß eine Federspannung überwunden werden, und die Betätigung des Schlosses ist hierdurch erheblich behindert. Die federnden Elemente ermüden leicht, und ihr Verschleiß sowie der Verschleiß der Schlüsselführung sind groß, so daß in absehbarer Zeit ein Versagen unvermeidlich ist. Die Ausbildung und Anordnung der federnden Elemente bedingt entweder Präzisionsarbeit oder zumindest handwerkliche Anpaßarbeit am Schloß bzw. an der Tür, was bei einem Schlüssel als Massenartikel zu einer untragbaren Verteuerung führt.
  • Die geschilderten Nachteile treffen auch für eine bekannte formschlüssige Einrichtung zu, bei welcher ein unter Federkraft stehender, in den Schlüsselschaft eingreifender Riegel vorgesehen ist, durch den der Schlüssel am Herausfallen gehindert wird.
  • Gemäß der Erfindung wird eine einfachere, bessere und billigere Variante der zuletzt genannten Möglichkeit angegeben, das unbeabsichtigte Herausfallen des Schlüssels aus dem Schloß auf formschlüssige Weise zu verhindern. Nähere Untersuchungen haben nämlich gezeigt, daß der Schlüsselschaft beim Herausrutschen aus dem Schlot; in jedem Fall infolge der auf ihn einwirkenden Schwerkraft über die Flanken der Einschnürung des Schlüssellochrandes des Schlüsselschilds hinweggleitet, und zwar spätestens dann, wenn der Zapfen hinter dem Schlüsselbart seine Führung im Schloß verlassen hat.
  • Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, bei eir_em Buntbartschlüssel das unbeabsichtigte Herausfallen aus dem Schloß dadurch zu verhindern, daß am Schlüsselschaft Unebenheiten in Form von Einschnitten vorgesehen sind, wobei der Schlüssel sich beim Herausrutschen aus dem Schloß infolge seines Gewichts am Schlüssellochrand des Schlüsselschilds einhakt und in leichter Schräglage hängenbleibt. Dies wird am einfachsten dadurch bewirkt, daß der Schlüsselschaft von vornherein, d. h. nicht nachträglich zu bearbeitende Unebenheiten in Form von Einkerbungen besitzt, die an der unteren, dem Schlüsselbart zugekehrten Seite des Schlüsselschaftes angeordnet sind und sich halbmond- oder V-förmig etwa über den halben Umfang des Schlüsselschaftes erstrecken.
  • Die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Unebenheiten, die beim Einhaken des Schlüsselschaftes hinter den Schlüssellochrand des Schlüsselschilds dafür sorgen, daß Schlüssel und Schlüsselschild ein formschlüssig ineinandergreifendes Element bilden, werden am zweckmäßigsten längs des Schlüsselschaftes in mehreren Reihen hintereinander angeordnet, damit bei beliebiger Eindringtiefe des Schlüssels in das Schloß stets ein sicheres Einhaken hinter den Schlüssellochrand des Schlüsselschilds gewährleistet ist. Erfahrungsgemäß sind zwei bis drei Reihen von Unebenheiten ausreichend.
  • Während bei den bekannten Schlüsselsicherungen immer in irgendeiner Form federnde Elemente vorhanden sein müssen, die durch ihre Federwirkung das Herausfallen des Schlüssels aus dem Schloß verhindern, wird bei der vorliegenden Erfindung auf federnde Elemente verzichtet und das Herausrutschen des Schlüssels allein durch Ausnutzung des Schlüsselgewichts bzw. der Schwerkraft verhindert.
  • An Hand der Zeichnung soll die einfachste und zweckmäßigste Ausführungsform der Erfindung näher erläutert werden.
  • Fig.1 zeigt in Schnittdarstellung einen Schlüssel 1, der im Schloß 2 steckt. Das Schlüsselschild ist mit 3 bezeichnet. Am Schlüsselschaft erkennt man zwei Reihen gleichartiger halbmondförmiger Einkerbungen, die sich über den halben Umfang des Schlüsselschaftes erstrecken. Die dem Schlüsselbart zugekehrte Flanke der Einkerbungen verläuft etwa senkrecht zur Längsachse ,des Schlüssels, die andere Flanke dagegen flacher.
  • In Fig.2 ist dieselbe Anordnung in dem Augenblick dargestellt, in dem der Zapfen hinter dem Schlüsselbart seine Führung im Schloß verlassen hat und der Schlüssel infolge der Schwerkraft mit der Kerbe hinter dem Schlüssellochrand des Schlüsselschilds eingerastet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Buntbartschlüssel mit einer Einrichtung zum Verhindern des Herausfallens des Schlüssels aus dem Schloß, bestehend aus am Schlüsselschaft vorgesehenen Unebenheiten in Form von Einschnitten, wobei der Schlüssel sich beim Herausrutschen aus dem Schloß infolge seines Gewichts am Schlüssellochrand des Schlüsselschilds einhakt und in leichter Schräglage hängenbleibt. z. Buntbartschlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüsselschaft von vornherein Unebenheiten in Form von Einkerbungen besitzt, die an der unteren, dem Schlüsselbart zugekehrten Seite des Schlüsselschaftes angeordnet sind und sich halbmond-oder V-förmig etwa über den halben Umfang des Schlüsselschaftes erstrecken. 3. Buntbartschlüssel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß längs des Schlüsselschaftes mehrere Reihen gleichartiger oder ungleichartiger Unebenheiten vorgesehen sind. 4. Buntbartschlüssel nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Schlüsselbart zugekehrte Flanke der Einkerbungen etwa senkrecht zur Längsachse des Schlüssels, die andere Flanke dagegen flacher verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 739 473; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1740 724, 1811324, 1826 950; schweizerische Patentschriften Nr. 52 375, 124 307; USA.-Patentschrift Nr. 2116 045.
DEW31834A 1962-03-13 1962-03-13 Buntbartschluessel mit Sicherung gegen Herausfallen aus dem Schloss Pending DE1156331B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202015100441U1 (de) * 2015-01-30 2016-05-03 Schulte-Schlagbaum Aktiengesellschaft Buntbartschlüssel mit im Querschnitt kreuzförmigem Schaft

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