DE335635C - Bootschlippvorrichtung, bei der das den Haken in seiner wirksamen Lage haltende Zugorgan um eine Rolle gefuehrt ist - Google Patents

Bootschlippvorrichtung, bei der das den Haken in seiner wirksamen Lage haltende Zugorgan um eine Rolle gefuehrt ist

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DE335635C
DE335635C DE1919335635D DE335635DD DE335635C DE 335635 C DE335635 C DE 335635C DE 1919335635 D DE1919335635 D DE 1919335635D DE 335635D D DE335635D D DE 335635DD DE 335635 C DE335635 C DE 335635C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
    • B63B23/40Use of lowering or hoisting gear
    • B63B23/58Use of lowering or hoisting gear with tackle engaging or release gear

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

  • Bootschlippvorrichtung, bei der das den Haken in seiner wirksamen Lage haltende Zugorgan, um eine Rolle geführt ist. Die Erfindung hetrifft eine Bootschlippvorrichtung, bei der das den Schlipphaken in seiner wirksamen Lage haltende Zugorgan uni eine Rolle geführt ist, deren Achse sich nahe bei derjenigen Achse befindet, um die der Schlipphakenträger drehbar ist. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art liegt die Drehachse des Schlipphakenträgers senkrecht unter der Achse der Führungsrolle für die Zugkette, und es ist dadurch notwendig, daß der Abstand dieser beiden Achsen voneinander stets größer sein muß, als der Durchmesser der Führungsrolle zuzüglich der Dicke der Zugkette. Unmöglich ist infolgedessen bei der bekannten Einrichtung eine Anordnung der beiden Achsen in gleicher Höhe.
  • Gemäß der Erfindung ist nun die Anordnung so getroffen, daß der Schlipphakenträger an seinem unteren Ende gegabelt ist, und daß das Zugorgan mit seinen Führungsteilen zwischen diesen Gabelteilen liegt. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, die Achse der Führungsrolle für die Zugkette bzw. die Gelenkachse für die Zugstange beliebig tief und auch in genau gleiche Höhe und Richtung mit der Achse des Schlipphakenträgers zu verlegen. Damit aber wird erreicht, daß die gegenseitige Stellung der einzelnen "feile des Schlipphakens beim Niederlegen nicht merklich geändert wird und infolgedessen der Haken immer für den Gebrauch klar bleibt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung durch zwei Ausführungsformen veranschaulicht. Fig. z zeigt einen Schlipphaken mit den zugehörigen Teilen in Seitenansicht; Fig. 2 ist die Vorderansicht dazu; Fig. 3 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Schlipphakens in Seitenansicht, Fig. q. die zugehörige Vorderansicht; Fig. 5 ist eine Oberansicht des Ausschaltrnechanismus des in Fig. 3 und 4 gezeigten Schlipphakens, Fig. 6 eine Vorderansicht desselben.
  • Bei der in Fig. r und 2 dargestellten Ausführungsform ist der Schlipphaken a in die Öse b des Takels c eingehakt. Der Haken a dreht sich um den Bolzen d des Bügels e. Der Arm f des Hakens a wird von der Strebe 1T. unterstütit, die sich uni den Bolzen g des Bügels e dreht und in wirksamer Lage durch die Kette in gehalten wird. Die Kette in ist oben über die Führungsrolle ra im Bügel e geführt, während sie unten über die Rolle 2 geht, die sich um den Bolzen i im Bügel e dreht. Au jeder Seite des Bügels e sind mittels Bolzen zwei Arme q. und 5 angebracht, die unten als Gabeln 6 um eine Ankerplatte 7 fassen. was finit Hilfe der Bolzen 8 geschieht, uni die die Arme 4. und 5 und damit der Bügel e sich drehen können.
  • Beim Niederlegen des Bügels wird die Kette in uni die Führungsrolle 2 gebogen deren Achse in der Richtung der Achse de: Bolzens 8 sich befindet, und dadurch wird erreicht, daß die gegenseitige Stellung der einzelnen Teile des Schlipphakens a beim Niederlegen nicht merkbar geändert wird, so daß der Haken immer für den Gebrauch klar ist.
  • Bei der in den F ig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform ist eine Änderung insofern getroffen, als die Strebe h. nicht durch Kettenzug, sondern mittels Stangen bewegt wird. Zu- diesem Zweck ist die Strebe h als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der um den Bolzen g drehbar ist. Das untere Ende 9 des Hebels lt ist mit einer wagerechten Stange io scharnierartig verbunden, wobei der Scharnierstift i i in der Richtung der Drehachse der Arme 4 und .5 . liegt. Dadurch wird erreicht, daß die Strebe lt die in Fig. 3 gezeigte Lage haben kann, gleichgültig ob die Arme 4 und 5 in der senkrechten oder in einer anderen beliebigen Stellung sind.
  • Die Stangen io, von denen für jeden Schlipphaken eine vorhanden ist, sind mit einer Schiene i2 verbunden, die in einer Führung 13 verschoben werden kann (Fis. 5). An der Führung 13 befindet sich eine Klinke 14 mit einem Daumen 15, der in ein: Loch in der Schiene 12 eintritt, wenn diese diejenige Lage hat, in der die Schlipphaken verriegelt sind (Fig.3).
  • Wenn die Klinke 14 gehoben ist (Fis. 6), so daß der Daumen 15 sich außer Eingriff mit dein Loch der Schiene 12 befindet, dreht das Gewicht des Bootes die Haken a und die Streben h, wodurch das Boot frei wird.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANsPRÜcHE: i. Bootschlippvorrichtung, bei der das den Haken in seiner wirksamen Lage haltende Zugorgan um eine Rolle geführt ist, deren Achse sich nahe bei derjenigen Achse befindet, um die der Scblipphakenträger drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlipphakenträger an seinem unteren Ende gegabelt ist, und daß das Zugorgan (Rolle 2 und Kette in) mit seinen Führungsteilen (e) zwischen diesen Gabelteilen (4., 5, 6) liegt, wodurch die Achse (i) der Rolle (2) beliebig tief nn.d auch in, gleiche Höhe und Richtung mit der Achse (Bolzen 8) des Schlipphakenträgers verlegt, werden kann. z. Bootschlippvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugorgan ein gelenkiges Gestänge (9, io) vorgesehen ist, dessen einer Teil (9) in der am Schlipphaken (a) angreifenden Strebe (h) endigt, während das Ende (12) des Teiles (io) mit einer Ausschaltvorrichtung (14, 15) verbunden ist.
DE1919335635D 1913-09-16 1919-09-11 Bootschlippvorrichtung, bei der das den Haken in seiner wirksamen Lage haltende Zugorgan um eine Rolle gefuehrt ist Expired DE335635C (de)

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