DE115265C - - Google Patents

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DE115265C
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sheet metal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/26Stapling machines without provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B27F7/28Stapling machines without provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 115265 KLASSE 54 a.
Metallklammeranschlagmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1899 ab.
Die Erfindung betrifft eine für die Herstellung und für das Anschlagen zweispitziger Blechklämmern bestimmte Maschine, bei welcher in bekannter Weise die in die Klammerform zu bringenden Blechstücke von einem schräg eingeführten Blechstreifen abgeschnitten werden und bei welcher ferner unter Zusammenwirkung des Anschlagstempels und eines zugleich als Unterstempel dienenden Biegedorns eine Kuppel in den Mitteltheil der Blechklammer eingeprägt wird.
Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform der Maschine ist angenommen, dafs die in den Mitteltheil der Blechklammer einzuprägende Kuppel die Form einer flachen, sechsseitigen Pyramide erhält.
Von den Messern, die den in die Maschine eingeführten Blechstreifen abschneiden, ist das Untermesser in bekannter Weise am Gestell der Maschine befestigt. Das Obermesser ist nicht an einem besonderen Schieber (wie beispielsweise bei der Maschine nach Patent 97003), sondern seitlich am Biegestempel selbst angebracht. Infolge dessen verkürzt sich gegenüber jener Anordnung der Weg, um den das Blechstück vorgeschoben werden mufs, um es in richtiger Lage zu den es weiter bearbeitenden Werkzeugen zu bringen. Dieser Umstand führte zur Erfassung der Aufgabe, die bei jenen Anordnungen für das Vorschieben des Blechstückes bestimmten Vorrichtungen hier entbehrlich zu machen. Die hier dargebotene Lösung dieser Aufgabe beruht auf der Ausnutzung des Eigengewichts des Blechstückes.
Zu diesem Zwecke ist der obere Theil: des Unterstempels ρ von einem Führungskästchen k umgeben, dessen Innenraum entsprechend der Form des abgeschnittenen Blechstückes rhombisch gestaltet ist. Die nach der Eintrittsseite des Blechstreifens zugekehrte Innenwand c des Kastens k ist steil abgeschrägt, die anderen Wände stehen lothrecht. Der Wand c gegenüber hat das Kästchen k eine Warze W1 die dazu dient, den Vorschub des Blechstreifens zu begrenzen. Das abgeschnittene Blechstück fällt in das Kästchen k hinein und wird dabei von der Innenwand c, längs welcher sein hinterer Rand niedergleitet, so geführt, dafs es beim Niederfallen um so viel vorrückt, als nöthig ist, um es in die richtige Lage für die weitere Verarbeitung zu bringen. Die senkrechten Seitenwände des Kästchens dienen ihm hierbei als Führung. Der Boden des Kästchens ist mit einem sechskantigen, dem mittleren Theil der herzustellenden Blechklammer entsprechenden Loch versehen (vergl. die in etwas gröfserem Mafsstabe gezeichnete Fig. 3). Dadurch kommt sein mittlerer Theil auf den Unterstempel ρ zu liegen, der als sechskantiger Schaft durch jenes Loch im Boden des Kästchens hindurch tritt. Die Bahn des Unterstempels ρ ist hier als sechskantige Pyramide gestaltet, die Bahn des Anschlagstempels bildet die zugehörige Matrize. Die Stempelbahnen bleiben eben, wenn der Mitteltheil des Blechstückes nur ausgerichtet werden soll.
Der zugleich als Biegedorn dienende Unterstempel ρ ist an einem Arm / befestigt.
Das Führungskästchen k wird von einem den Unterstempel umschliefsenden Rahmen r getragen, , der seinerseits auf einer ' an dem Arm / befestigten Blattfeder i ruht.
Zur Veranschaulichung der weiteren Vorgänge diene die Fig. 7 bis 11. Fig. 7 entspricht Fig. ι; bei Fig. 8 ist das Abschneiden erfolgt und der Blechrhombus ist in dem Kästchen so weit niedergeglitten, dafs er richtig über dem Unterstempel liegt. Bei Fig. 9 ist der Anschlag-Stempel α niedergegangen und hat unter Mitwirkung des Unterstempels ρ den mittleren Theil des Blechstückes in die Kuppelform geprägt. Bei Fig. 10 ist der Biegestempel b niedergegangen und hat das Führungskästchen k niedergedrückt und hierbei die Spitzen des Blechrhombus niedergebogen und diesem dadurch die Blechklammerform gegeben. Bei Fig. 11 sind beide Stempel α und b gemeinschaftlich hochgegangen und haben hierbei die Blechklammer mitgenommen.
Der Unterstempele wird nun zurückgezogen und Anschlagstempel α und Biegestempel b gehen gemeinschaftlich auf den Ambos nieder, wobei der erstere in bekannter Weise die Blechklammer anschlägt, während der letztere hierbei zur Führung derselben dient.
Die Zurückziehung des Unterstempels ρ kann in beliebiger Weise geschehen. Bei der vorliegenden Ausführungsform der Maschine ist dafür folgende nicht zur Erfindung gehörende Anordnung getroffen.
Der vorerwähnte Arm / ist an einem Hebel h angebracht, der seinen Drehpunkt im oberen Theile des Gestelles hat und an einem verlängerten Arm eine Rolle e trägt. Dieser Hebel h steht unter dem Einflufs einer Blattfeder f, die ihn dauernd vom Maschinengestell abzudrücken sucht. Diesem Bestreben kann jedoch der Hebel h nicht folgen, weil seine Rolle e gegen eine Nase d an dem Halter des Anschlagstempel α Hegt, und ferner, weil das rechtwinklig umgebogene Ende eines Riegels g in einen Schlitz an ihm angreift. Dieser Riegel ist auf dem einen Ende einer Achse angebracht, die auf ihrem anderen Ende einen unter Wirkung einer Feder ν stehenden Hebel q trägt. Die Feder ν sichert den Eingriff des Riegels g in den Schlitz des Hebels h. Der Riegel hält daher auch diesen Hebel dann noch zurück, wenn beim Niedergange des Stempels α die Nase d die Rolle e verläfst. Erst wenn bei der weiteren Abwärtsbewegung des Stempels α die Nase d gegen eine am oberen Ende des Hebels q angebrachte schräge Fläche s stöfst und dadurch eine Drehung, dieses Hebels und seiner Achse herbeiführt, tritt der Riegel g aus dem Schlitz im Hebel h heraus und dieser kann, der Wirkung der Federy folgend, sich vom Maschinengestell abbewegen und dadurch den Arm / mit dem Biegestempel zurückziehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Metallklammeranschlagmaschine mit schräg zugeführtem Blechband für zweispitzige rhombische Blechklammern, bei welcher das vom Messer des Biegestempels abgeschnittene Blechstück in die richtige Lage zu den Stempeln und dem Biegedorn in der Weise gebracht wird, dafs es in ein den Biegedorn (p) umschliefsendes Kästchen (k) hineinfällt und hierbei von einer schrägen Wand (c) des Kästchens (k) um das erforderliche Mafs vorgeschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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