DE114640C - - Google Patents

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DE114640C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H15/00Cleaning arrangements for grates; Moving fuel along grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wärmeverluste bei Rostfeuerungen entstehen hauptsächlich dadurch, dafs lückige, ungleichmäfsige Brennstoffschichten und das häufige Oeffnen der Feuerungsthüren Luftüberschufs im Feuerungsraum bewirken. Durch die Verwendung der Schürvorrichtung nach vorliegender Erfindung soll eine gleichmäfsig hohe und dichte Brennstoffschicht erhalten werden.
Fig. ι . zeigt eine Rostebene a mit frischer und Fig. 2 eine solche mit heruntergebrannter Brennstoffschicht. In Fig. 3 ist angedeutet, wie bisher die Wiederherstellung der regelrechten Brennschicht gemäfs Fig. 1 vorgenommen wird oder doch vorgenommen werden sollte. Durch Anwendung der schmalen Handkrücke in wird der lockere glühende Brennstoff zusammengedrückt und danach der vordere leere Theil des Rostes wieder mit frischem Brennstoffe gefüllt. Die Arbeit des Zusammendrückens nach Fig. 3 ist eine mühselige, die nur unvollkommen ausgeführt werden kann, . und z:war infolge der rauhen unebenen Oberfläche der Roste, und des unvermeidlichen Anhaftens kleiner Rückstände.
Die neue Vorrichtung zum Ebnen selbst der höchsten Brennstoffschicht in einem Zuge gemäfs den Fig. 4 bis 7 soll vorzugsweise bei Wasserröhren-Feuerungs-Rosten zur Anwendung kommen, da hier die nothwendigen Bedingungen für ein rasches, ungestörtes Arbeiten, nämlich glatte Rostebene, an welcher keine Schlacke klebt, sondern nur in ganz losen, kleinen Trümmern liegt, erfüllt werden.
Die neue Schürvorrichtung, welche in Gemeinschaft mit einer trichter- oder muldenförmigen Beschickungsvorrichtung angewendet wird, besteht aus einem niedrigen, unmittelbar hinter der Feuerthür eingebauten Gehäuse h, so dafs von der Feuerthür aus die Schürplatte bf und der Rost α in der Stellung nach Fig. 4 auch auf gewöhnliche Weise bearbeitet werden können.
Die aus den Theilen bf bestehende Schürplatte kann in der Längsrichtung verschoben werden, nachdem der Theil f durch die punktirt angedeuteten Hebel d, welche ihren Drehpunkt in den Ständern c haben und von denen der unter den Theil f reichende mit einer Laufrolle 0 versehen ist, in die Stellung gemäfs Fig. 5 gebracht ist. Die Schürplatte bf ist aufserdem durch den Bolzen s mit dem Kreuzkopf k bezw. dem Kolben des Dampfcylinders e verbunden, und sie bewegt sich aus der gezeichneten Stellung, nach Einlafs von Dampf hinter den Kolben, über den Rost α hin, wobei der hochstehende Theil f den Brennstoff über die ganze Rostbreite zusammendrückt, ähnlich wie es in Fig. 3. dargestellt ist. Beim Rückgange des Dampfkolbens fällt der Theil f in die Stellung nach. Fig. 4
zurück und sofort läfst nun der Heizer durch Wegziehen des Schiebers im Beschickungstrichter frische Kohlen auf die leere Roststelle fallen.
Die Feuerthür wird bei der Arbeit nicht geöffnet, da Schaulöcher in derselben die Beobachtung der Verbrennung gestatten. Das Gehäuse h ist überall geschlossen.
Die Bewegung der Schürplatte b kann auch durch andere Vorrichtungen bewirkt werden, desgl. das Heben des Theiles f. Der Schürplatte kann eine andere Form ertheilt werden, beispielsweise gemä'fs Fig. 7.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schürvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs vor dem Rost und der Beschickungsvorrichtung eine maschinenmäfsig bewegte Schürplatte (bf) angebracht ist, deren am Rost liegender Theil (f) drehbar ist und in aufgerichtetem Zustande zur Vorwärtsbewegung und Ebnung der Brennstoffschicht dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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