DE1146366B - Zeitschaltvorrichtung fuer fotografische Geraete - Google Patents

Zeitschaltvorrichtung fuer fotografische Geraete

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DE1146366B
DE1146366B DEA35907A DEA0035907A DE1146366B DE 1146366 B DE1146366 B DE 1146366B DE A35907 A DEA35907 A DE A35907A DE A0035907 A DEA0035907 A DE A0035907A DE 1146366 B DE1146366 B DE 1146366B
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Dr Richard Wick
Othmar Schneider
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    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
    • G03B27/80Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus in dependence upon automatic analysis of the original
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching
    • H03K17/288Modifications for introducing a time delay before switching in tube switches
    • HELECTRICITY
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Description

Das Hauptpatent betrifft eine Zeitschaltvorrichtung für fotografische Kopiergeräte, die jedoch ohne weiteres auch für Röntgenaufnahmegeräte verwendbar ist, mit gittergesteuerter Röhre, einem seinen Ladungszustand in Abhängigkeit von der Belichtung des strarüungsempfmdlichen Materials ändernden, mit der Röhre verbundenen Zeitkreiskondensator und einer Einrichtung zur Änderung des Potentials einer Elektrode der Röhre während des Schaltzeitablaufs zwecks Berücksichtigung des Schwarzschildexponenten des lichtempfindlichen Materials. Bekanntlich bringt der Schwarzschildexponent die Abweichung vom Reziprozitätsgesetz bei Veränderung der Dauer der Belichtung des lichtempfindlichen Materials zum Ausdruck.
Im Zuge der Weiterentwicklung des Gegenstandes des Hauptpatents wird nunmehr vorgeschlagen, die zur Berücksichtigung des Schwarzschildexponenten dienende Einrichtung zur Potentialänderung in Form von mindestens zwei ÄC-Gliedern auszubilden, welche unterschiedliche Zeitkonstanten aufweisen, wobei die Kondensatoren dieser i?C-Glieder in Serie geschaltet sind und einerseits an der vorgenannten Elektrode der Röhre und andererseits an einem die Vorspannung dieser Elektrode bestimmenden Abgriff liegen.
Hierbei kann die Stromversorgung für die RC-Glieder von dem Schaltkreis für das Kopierlicht und dem Zeitkreis der Zeitschaltvorrichtung unabhängig sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Einrichtung zur Potentialänderung umpolbar an die zugeordnete Spannungsquelle anschließbar. Hierzu kann- in jedem i?C-Kreis ein Potentiometerwiderstand vorgesehen sein, wobei jeder Kondensator einerseits an einen Mittelabgriff des zugeordneten Potentiometerwiderstandes und andererseits an einen am zugeordneten Potentiometerwiderstand verstellbaren Abgriff angeschlossen ist. Die vorgenannten Potentiometerabgriffe können miteinander gekuppelt sein, vorzugsweise durch eine gegensinnig wirkende Kupplung der verstellbaren Abgriffe. Der Abgriff, der die Vorspannung für die mit den RC-Gliedern verbundene Elektrode der Röhre bestimmt, kann im Zeitkreis als Potentiometerabgriff verstellbar und mit den verstellbaren Abgriffen der den RC-Gliedern zugeordneten Potentiometerwiderstände ebenfalls gekuppelt sein.
Die vorgeschlagene Zeitschaltvorrichtung ist mit dem Vorteil verbunden, daß ihre Einrichtung zur Potentialänderung zwecks Berücksichtigung des Schwarzschildexponenten des lichtempfindlichen Materials einerseits einen sehr geringen Spannungsbedarf erfordert, andererseits jedoch einen Spannungsver-Zeitschaltvorrichtung für fotografische Geräte
Zusatz zum Patent 1 046 497
Anmelder:
Agfa Aktiengesellschaft,
Leverkusen, Kaiser -Wilhelm -Allee 24
Dr. Richard Wick, Grünwald bei München,
und Othmar Schneider, München,
sind als Erfinder genannt worden
lauf gewährleistet, der mit den geforderten Werten innerhalb eines großen Aussteuerungsbereichs praktisch übereinstimmt.
Das Schaltbild einer Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Dort sind die Kopierlampe 1 eines im übrigen nicht dargestellten fotografischen Kopiergerätes sowie eine fotoelektrische Belichtungsregelvorrichtung zur Steuerung der Kopierlampe 1 gezeigt. Diese ist über die Leitungen 2, 3 an ein übliches Wechselstromnetz 4, 5 angeschlossen, in dem der Hauptschalter 6 liegt.
Die als fotoelektrische Belichtungsregelvorrichtung ausgebildete Zeitschaltvorrichtung umfaßt einen Schaltkreis 7, einen Zeitkreis 8 und einen Korrekturkreis9. Jeder dieser drei Stromkreise weist ein gesondertes Netzanschlußteil 10,11,12 auf, die an je eine Sekundärspule 13,14,15 eines Transformators 16 angeschlossen sind. Die Primärwicklung 17 des Transformators 16 liegt am Wechselstromnetz 4, 5. Das Netzanschlußgerät 10 umfaßt in bekannter Weise einen Vierwegegleichrichter 18 sowie eine aus den Kondensatoren 19, 20 und dem Widerstand 21 bestehende Siebkette. Die Netzanschlußgeräte 11, 12 sind entsprechend aufgebaut.
Im Schaltkreis 7 liegen in Hintereinanderschaltung eine vorzugsweise als Thyratron ausgebildete Schaltröhre 22, ein den Schalter 23 a im Stromkreis der Kopierlampe 1 steuerndes Schaltrelais 23 und ein Auslöseschalter 24, der wechselsweise an einem der Gegenkontakte 25, 26 liegt und den Schaltkreis 7
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beim Umlegen von einem Gegenkontakt zum anderen kurzzeitig unterbricht.
Im Zeitkreis 8 sind ein Zeitkreiskondensator 27 und die Fotozelle 28 der fotoelektrischen Belichtungsregelvorrichtung hintereinandergeschaltet. Der Mittelkontakt 29 ist über den Leiter 30 mit dem Gitter 31 der Schaltröhre 22 verbunden. Parallel zum Zeitkreiskondensator 27 liegt ein vom Relais 23 gesteuerter Schalter 23 b, durch welchen der Kondensator 27 überbrückbar ist.
Die Fotozelle 28, die auch als Sekundärelektronenvervielfacher ausgebildet sein kann, ist im Kopiergerät in bekannter und deshalb nicht dargestellter Weise derart angeordnet, daß sie von einem Teil des
der Zeichnung ersichtliche Stellung ein. Hierbei erhält die Kathode 49 der Röhre 22 das vom Abgriff 52 am Potentiometerwiderstand 51 abgegriffene Potential, während das Gitter 31 Massepotential behält 5 und somit vom Zeitpunkt der Zündung der Röhre 22 an negativ gegen die Kathode 49 ist. Trotzdem bleibt jedoch das gezündete Thyratron 22 entsprechend den bekannten Eigenschaften solcher Röhren leitend, so daß das Relais 23 ebenfalls erregt bleibt, ίο Soll nun ein Belichtungsvorgang stattfinden, so wird der Auslöseschalter 24 vom Kontaktelement 25 an das Kontaktelement 26 umgelegt. Durch das kurzzeitige Öffnen des Schalters 24 erlischt die Röhre 22, das Relais 23 wird stromlos, und der Schalter 23 a die Kopiervorlage durchdringenden Kopierlichtes be- 15 wird geschlossen, während die Schalter 23 b, 23 c, leuchtet wird. 23 d geöffnet werden. Hierdurch wird die Kopier-
Der Korrekturkreis9 umfaßt zwei ÄC-GMeder32, !ampel eingeschaltet und somit die Belichtung des 33 und 34, 35, deren Kondensatoren 32, 34 mitein- Kopiermaterials eingeleitet. Gleichzeitig beginnen sich ander verbunden sind und deren einstellbare Wider- die Kondensatoren 32, 34 aufzuladen, bis der Konstände 33, 35 in getrennten Ladestromkreisen für die 20 densator 32 den zwischen dem festen Mittelabgriff 42 Kondensatoren 32, 34 liegen. Als Spannungsquellen und dem verstellbaren Abgriff 46 des Potentiometecfür die Aufladung der Kondensatoren 32, 34 dienen Widerstandes 36 vorhandenen Spannungswert und der zwei Potentiometer, deren Widerstände 36, 37 in par- Kondensator 34 den zwischen dem festen Mittelaballeler Anordnung zwischen die Leiter 38,39 ge- griff 43 und dem verstellbaren Abgriff 47 des Potenschaltet sind, welche mit dem Netzgerät 12 verbun- 25 tiometerwiderstandes 37 vorhandenen Spannungswert ■ den sind und Gleichspannung führen. Hierbei ist der erreicht. Nachdem die Kondensatoren 32, 34 hinter-Mittelkontakt 40 der Kondensatoren 32, 34 über den einandergeschaltet sind und die Einstellung der Ab-Leiter 41 jeweils mit einem festen Mittelabgriff 42, 43 griffe 46, 47 an den Potentiometerwiderständen 36, der Potentiometerwiderstände 36, 37 verbunden, 37 in bezug auf die Mittelabgriffe 42, 43 gegensinnig während die Widerstände 33, 35 über die Leiter 44, 30 ist, addieren sich die an den Kondensatoren 32, 34 45 an die Potentiometerabgriffe 46, 47 angeschlossen sich ausbildenden Spannungen unter sich und außersind, welche an den Potentiometerwiderständen 36, dem zu der am Potentiometerwiderstand 51 abge-37 verstellbar sind. griffenen Spannung, so daß das Potential der Kathode
Parallel zu den Kondensatoren 32, 34 liegt je ein 49 der Schaltröhre 22 von Schaltzeitbeginn an — Schalter 23 c, 23 d, welche vom Schaltrelais 23 des 35 ausgehend vom Potential des Potentiometerabgriffes Schaltkreises 7 gesteuert werden. 52 — entsprechend der Ladegeschwindigkeit der
Während der Kondensator 32 über den Leiter 48 Kondensatoren 32, 34 sich allmählich erhöht, an die Kathode 49 der Schaltröhre 22 des Schalt- Außerdem wird der Zeitkreiskondensator 27 des
kreises 7 angeschlossen ist, ist der Kondensator 34 Zeitkreises 8 unter dem Einfluß des Fotostroms der über den Leiter 50 mit einem Potentiometerabgriff 52 40 vom Kopierlicht beleuchteten Fotozelle 28 ebenfalls verbunden, der an einem Potentiometerwiderstand 51 aufgeladen, wobei sich die Kondensatorspannung des Zeitkreises 8 verstellbar ist. Der Potentiometer- über den Leiter 30 dem Gitter 31 der Röhre 22 mitwiderstand 51 ist zwischen die an das Netzanschluß- teilt.
gerät 11 angeschlossenen Leiter 53,54 eingeschaltet Sobald das Potential des Gitters 31 der Röhre 22
und hegt parallel zum Zeitkreiskondensator 27 und 45 das Kathodenpotential erreicht hat, zündet die Röhre zur Fotozelle 28. Der Abgriff 52 des Potentiometer- 22, wodurch das Relais 23 wieder erregt wird und die Widerstandes 51 ist mit den Abgriffen 46, 47 der Po- Schalter 23 α, 23 b, 23 c, 23 d wieder in die in der tentiometerwiderstände 36, 37 des Korrekturkreises 9 Zeichnung dargestellte Lage zurückgestellt werden, mechanisch gekuppelt und beispielsweise auf einer Hierdurch wird die Kopierlampe 1 vom Stromkreis in der Zeichnung nur symbolisch angedeuteten Welle 50 abgeschaltet und somit der Kopiervorgang unter-55 angeordnet, die mittels des Handeinstellknopfes 56 brochen, während die Kondensatoren 27, 32, 34 überbrückt und entladen werden. Hierbei sinkt das Potential der Kathode 49 der Schaltröhre 22 wieder auf das Potential des Abgriffes 52 des Potentiometer-55 Widerstandes 51 ab, während das Gitter 31 wieder Massepotential annimmt. Hierbei bleibt die Röhre 22
verdrehbar ist. Dieser besitzt einen Zeiger 57, welcher mit der an einer nicht dargestellten Gehäusewand des Kopiergerätes angeordneten Einstellskala 58 zusammenwirkt.
Es sei angenommen, daß das fotografische Kopiergerät bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Einstellung des Drehknopfes 56 und der Potentiometerabgriffe 46, 47, 52 betrieben werden soll. Bei geöffnetem Hauptschalter 6 sind der Schalter 23 a ge- 60 schlossen und die Schalter 23 b, 23 e, 23 d geöffnet, Gitter 31 und Kathode 49 der Röhre 22 weisen keinen Potentialunterschied auf.
Deshalb zündet beim Schließen des Hauptschal-
gezündet und das Relais 23 erregt. Die Zeitschaltvorrichtung ist für einen neuen Schaltzeitablauf betriebsbereit.
Durch das allmähliche Anheben des Kathodenpotentials der Röhre 22 auf dem Wege der Aufladung der Kondensatoren 32, 34 wird erreicht, daß — aus* gehend von einer mittleren·, der Eichung zugrunde liegenden Schaltzeit — längere Schaltzeiten noch ver-
ters 6 sofort die Röhre 22 und erregt das Relais 23, 65 längert und kürzere Schaltzeiten noch verkürzt werwelches den Schalter 23 α öffnet und die Schalter 23 b, den. Die Widerstände 33, 35 sind in bezug auf die
zugeordneten Kondensatoren 32, 34 so eingestellt, daß sich für diese unterschiedliche Ladezeiten er-
23 c, 23 d schließt. Diese Schalter nehmen somit bei Betriebsbereitschaft der Zeitschaltvorrichtung die aus
5 6
geben. Hierbei bewirkt der Kondensator mit der kür- nicht übereinstimmt. Häufig erstreckt sich die Empzeren Ladezeit einen merklichen Potentialanstieg an findlichkeit der Fotozelle über einen breiteren Spekder Kathode 49 der Röhre 22 im ersten Teilbereich tralbereich als die des Papiers, so daß der Fall einer einer Schaltzeit, während der Kondensator mit der Unteranpassung vorliegt. Der umgekehrte Fall wird längeren Ladezeit bewirkt, daß sich der Potential- 5 als Überanpassung bezeichnet. Die Wirkung der anstieg an der Kathode 49 auch längere Zeit nach Fehlanpassung ist ähnlich wie die des Schwarzschild-Schaltzeitbeginn noch fortsetzt. Trotzdem kann die effekts, bei Unteranpassung werden lange Belicherforderliche Betriebsspannung verhältnismäßig ge- tungszeiten zu kurz und kurze zu lang, während bei ring bleiben. Die Ladezeiten der Kondensatoren 32, Überanpassung umgekehrte Verhältnisse eintreten. 34 können durch Verstellen der Widerstände 33, 35 io Auch dieser Effekt kann zusammen mit dem eigentverändert und aufeinander abgestimmt werden. liehen Schwarzschildeffekt durch entsprechende Ein-Das Maß des Potentialanstiegs an der Kathode 49 stellung des Drehknopfes 56 im Sinne einer Schaltder Röhre 22 während des Schaltzeitablaufes kann zeitkorrektur berücksichtigt werden, durch entsprechende Einstellung des Drehknopfes 56 Besondere Beachtung ist dem Schwarzschildeffekt verändert werden und erhöht sich mit zunehmender 15 und der Fehlanpassung von Meßorgan und Kopier-Verdrehung des Einstellknopfes 56 entgegen dem material beim Farbkopieren zu widmen. Hierbei kön-Drehsinn des Uhrzeigers. Hierbei werden zunehmend nen den verschiedenen für Licht unterschiedlicher größere Teile der oberen bzw. unteren Hälfte der Grundfarben empfindlichen Schichten des Farb-Potentiometerwiderstände 36,37 in die Ladestrom- kopiermaterials unterschiedliche Schwarzschildkreise der Kondensatoren 32, 34 eingeschaltet und 20 exponenten zukommen. Auch Art und Ausmaß der somit die erzielbaren Ladespannungen an diesen Kon- Fehlanpassung von Meßorgan und Farbkopierdensatoren erhöht, während gleichzeitig das Ausgangs- material kann für die verschiedenen Grundfarben potential der Kathode 49 infolge Mitverdrehens des unterschiedlich sein, so daß sich beim Farbkopieren Abgriffes 52 am Potentiometerwiderstand 51 verrin- beiNichtberücksichtigung von Schwarzschildeffekt und gert wird. 25 Fehlanpassung nicht nur Dichtefehler, sondern auch
Wird hingegen der Einstellknopf 56 in entgegen- Farbfehler ergeben können.
gesetzter Richtung verstellt, bis der Zeiger 57 auf die Um dies zu vermeiden, ist es vorteilhaft, bei Farbmittlere Skalenmarke 59 zeigt, so wird das Ausgangs- kopiergeräten, bei welchen beispielsweise nach der potential der Kathode 49 auf den Mittelwert der am Lehre der deutschen Patentschrift 972 204 der ge-Potentiometerwiderstand 51 sich einstellenden Span- 30 samte Belichtungsvorgang in Form von mehreren nung erhöht, während die Potentiometerabgriffe 46, farbigen Teilbelichtungen stattfindet und zur auto-47 den festen Mittelabgriffen 42, 43 gegenübergestellt matischen Regelung jeder dieser Teilbelichtungen je und die Potentiometerwiderstände 36, 37 aus den eine fotoelektrische Belichtungsregelvorrichtung vor-Ladestromkreisen der Kondensatoren 32, 34 völlig gesehen ist, jede dieser Belichtungsvorichtung nach ausgeschaltet werden. In diesem Falle erfolgt bei Aus- 35 Art der in der Zeichnung dargestellten Ausführungslösung eines Schaltzeitablaufes keine Aufladung der form auszubilden. Dadurch können der Schwarz-Kondensatoren 32, 34, so daß das Potential der Ka- schildexponent einer jeden für Licht einer bestimmthode 49 der Röhre 22 unabhängig von der Dauer ten Grundfarbe empfindlichen Schicht des Farbeines Schaltzeitablaufes konstant bleibt. kopiermaterials sowie Art und Ausmaß der Fehl-Bei Weiterdrehung des Einstellknopfes 56 im Sinne 40 anpassung der Fotozelle der zugeordneten Belichdes Uhrzeigers werden in zunehmendem Maße Teile tungsregelvorrichtung an die jeweilige farbempfindder unteren Hälfte des Potentiometerwiderstandes 36 liehe Schicht des Farbkopiermaterials gesondert be- und der oberen Hälfte des Potentiometerwiderstandes rücksichtigt werden.
37 in die Ladestromkreise der Kondensatoren 32, 34 Bei Farbkopiergeräten, bei welchen beispielsweise
eingeschaltet, so daß sich zwar auch in diesem Fall 45 nach der Lehre der französischen Patentschrift
die Ladespannungen an diesen Kondensatoren unter 1173 295 die einzelnen farbigen Teilbelichtungen
sich addieren, von der durch die Stellung des Poten- unter Verwendung additiver Filter nacheinander
tiometerabgriffes 52 bestimmten Kathodenausgangs- stattfinden und durch eine einzige, während eines
spannung jedoch subtrahieren. In diesem Falle ver- Farbkopiervorganges mehrmals benutzte Belichtungs-
mindert sich somit die Spannung der Kathode 49 der 50 regelvorrichtung gesteuert werden, kann diese Belich-
Röhre 22 mit zunehmender Schaltzeit, wobei die tungsvorrichtung ebenfalls die in der Zeichnung dar-
Kathodenausgangsspannung und das Maß der Span- gestellte Schaltung aufweisen. Hierbei kann eine
nungsverminderung mit zunehmender Verdrehung Vorrichtung vorgesehen sein, welche die Potentio-
des Einstellknopfes 56 im Drehsinn des Uhrzeigers meterabgriffe 46, 47, 52 vor jeder Teilbelichtung
ansteigen. 55 automatisch in vorgewählte Stellungen überführt.
Somit können beim Gegenstand der Erfindung die Selbstverständlich sind die verschiedensten Abverschiedensten Schwarzschildexponenten berück- weichungen von der in der Zeichnung dargestellten sichtigt werden, und zwar sowohl Schwarzschild- Ausführungsform möglich. So können im Korrekturexponenten, die kleiner als 1 sind, als auch solche, kreis 9 zusätzlich zu den beiden i?C-Gliedern 32, 33 die gleich oder größer als 1 sind. Dabei erscheint es 60 und 34, 35 auch weitere i?C-Glieder vorgesehen sein, zweckmäßig, nicht nur den Schwarzschildexponen- deren Zeitkonstanten sich von den Zeitkonstanten ten des jeweils benutzten üchtempfindlichen Materials der übrigen i?C-Glieder unterscheiden. Dabei sind an sich zu berücksichtigen, sondern auch eine even- auch die Kondensatoren der zusätzlichen i?C-Glieder tuelle Fehlanpassung der benutzten Fotozelle 28 der mit den Kondensatoren 32, 34 in Reihe zu schalten. Belichtungsregelvorrichtung an das benutzte Kopier- 65 Der Kondensator 32 des Korrekturkreises 9 kann material. Eine Fehlanpassung liegt dann vor, wenn anstatt an die Kathode 49 der Röhre 22 auch an eine die spektrale Empfindlichkeit der Fotozelle 28 mit andere Elektrode der Röhre angeschlossen sein, beider spektralen Empfindlichkeit des Kopiermaterials spielsweise an ein etwa vorhandenes, in der Zeich-
nung nicht dargestelltes Schirmgitter der Röhre 22, wobei selbstverständlich für einen entsprechend angepaßten Spannungsverlauf an den Kondensatoren 32, 34 zu sorgen wäre.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Zeitschaltvorrichtung für fotografische Kopiergeräte oder Röntgenaufnahmegeräte mit gittergesteuerter Röhre, einem seinen Ladungszustand in Abhängigkeit von der Belichtung des strahlungsempfindlichen Materials ändernden, mit der Röhre verbundenen Zeitkreiskondensator und einer Einrichtung zur Veränderung des Potentials einer Elektrode der Röhre während des Schaltzeitablaufs nach Patent 1046 497, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Potentialänderung mindestens zwei jRC-Glieder (32, 33; 34, 35) mit unterschiedlicher Zeitkonstante aufweist, wobei die Kondensatoren (32, 34) der üC-Glieder in Reihe geschaltet sind und einerseits an dieser Elektrode (49), andererseits an einem die Vorspannung dieser Elektrode bestimmenden Abgriff (52) liegen.
2. Zeitschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromversorgung für die ÜC-Glieder (32, 33; 34, 35) von dem Schaltkreis (7) für das Kopierlicht und dem Zeitkreis (8) der Zeitschaltvorrichtung unabhängig ist.
3. Zeitschaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Potentialänderung umpolbar an die zugeordnete Spannungsquelle anschließbar ist.
4. Zeitschaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem RC-Kieis (32, 33; 34, 35) ein an die Stromversorgung angeschlossener Potentiometerwiderstand (36, 37) liegt, wobei jeder Kondensator (32, 34) einerseits an den Mittelabgriff (42, 43) und andererseits an einen verstellbaren Abgriff (46, 47) des zugeordneten Potentiometerwiderstandes (36, 37) angeschlossen ist.
5. Zeitschaltvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Potentiometerabgriffe (46, 47) miteinander gekuppelt sind.
6. Zeitschaltvorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine gegensinnig wirkende Kupplung der verstellbaren Abgriffe (46, 47).
7. Zeitschaltvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgriff (52), der die Vorspannung der mit der .RC-GHedern verbundenen Elektrode (49) der Röhre (22) bestimmt, als Potentiometerabgriff im Zeitkreis (8) verstellbar und mit den verstellbaren Abgriffen (46, 47) der den i?C-Gliedern zugeordneten Potentiometerwiderstände (36, 37) gekuppelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 547/245 3.63
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