DE1572236C - Vorrichtung zur Steuerung der Belichtung eines Aufnahme- oder Kopiermaterials - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung der Belichtung eines Aufnahme- oder Kopiermaterials

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DE1572236C
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potentiometer
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English (en)
Inventor
Theodor 8000 München; Vanheerentals Jacques Leon Schoten Burger (Belgien); Hellmig, Ehrhard, 5090 Leverkusen; Natens, Luc Yves, Berchem (Belgien); Breidenbach, Gert, 8000 München
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steue- anzugeben. Mit dieser Einrichtung ist jedoch eine rung der Belichtung in zwei Farben eines Aufnahme- genaue Einstellung des Gamma des Kopiermaterials oder Kopiermaterials, insbesondere eines Zwei- entsprechend dem Dichteumfang der Kopiervorlage Schichtenmaterials, dessen Gradation für verschie- nicht möglich, wie sie z.B. für die Reproduktion dene Farben unterschiedlich ist, mit einem Einsteller 5 von Bildvorlagen für das grafische Gewerbe nötig ist. für die Gesamtbelichtungszeit entsprechend der Ferner ist eine Vorrichtung bekannt, bei der ein Maximal- oder Minimaldichte der Kopiervorlage und durch Belichtung in zwei Farben in seiner Gradation mit einem Einsteller für das Verhältnis der Farban- beeinflußbares Kopiermaterial mit abgestuften Farbteile entsprechend dem Dichteumfang mittels für die Verhältnissen und Lichtmengen belichtet wird, um betreffende Charge des Materials durchgeführten io auf diese Weise ein Probebelichtungsblatt zu erzeu-Probebelichtungen mit unterschiedlichen Farban- gen, welches im Zusammenwirken mit fotoelektrisch teilen und Grauwerten der Vorlage, deren Ergebnisse ermittelten Dichtewerten von ausgezeichneten Stellen auf einem mit dem zweiten Einsteller verbundenen der Kopiervorlage zur Bestimmung der Gesamtbe-Träger mit einer mit dem erstgenannten Einsteller lichtungszeit und der anteiligen Farbbelichtungen verbundenen Skala als Anzeigeeinrichtung zusammen- 15 verwendet wird. Bei dieser Vorrichtung ist jedoch wirken. keine Möglichkeit vorgesehen, um die erfahrungsge-
Im grafischen Gewerbe, insbesondere bei der Her- maß unterschiedliche Grundempfindlichkeit des Kostellung von Tiefdruckformen auf fotografischem piermaterials in den beiden verschiedenen Farben zu Wege müssen die Vorlagen auf einen ganz definierten berücksichtigen. Eine exakte Einstellung eines Schwärzungsumfang in einem gewissen Bereich ge- ao Schwärzungsdichteumfangs der Kopie entsprechend bracht werden. Nach dem bisherigen Verfahren wer- einem gemessenen Schwärzungsumfang der Vorlage den die Vorlagen mit der Maximal- oder Minimal- ist deshalb auch mit dieser Vorrichtung nicht möglich, dichte entsprechender Belichtungszeit abfotografiert Ziel der Erfindung ist es deshalb, eine möglichst und die Entwicklung des Aufnahme- oder Kopier- einfache Vorrichtung zu schaffen, mittels deren die materials durch Entwicklungsdauer und Temperatur a5 Gradation eines Kopiermaterials so eingestellt wer- und/oder Konzentration des Entwicklers so gesteuert, den kann, daß auch für Vorlagen mit unterschieddaß sich der gewünschte Dichteumfang ergibt. Das lichem Dichteumfang bei konstanter Entwicklungs-Verfahren ist kompliziert und langwierig, kann nur behandlung Kopien mit einem standardisierten von hochqualifizierten Fachkräften ausgeführt werden . Dichteumfang hergestellt werden können. '
und bringt verhältnismäßig hohen Ausschuß. Eine 30 Gemäß der Erfindung sind bei einer Vorrichtung Rationalisierung des Entwicklungsvorgangs durch der eingangs genannten Art an einem elektronisch Einsatz von z. B. aus der Röntgentechnik bekannten gesteuerten Zeitgeber neben den beiden Einstellern Durchlaufentwicklungsmaschinen mit konstanten zwei Eichglieder zur getrennten Berücksichtigung Entwicklungsbedingungen ist bei dieser Art der Be- der Empfindlichkeit der jeweiligen Kopiermateriallichtung nicht möglich. 35 charge in den beiden Farben vorgesehen und der
Es sind bereits Verfahren zur Gradationsänderung zweite Einsteller ist mit dem Träger für eine Eichmittels Belichtung in zwei verschiedenen Farben ins- kurve getrieblich verbunden, welche die auf Grund besondere zum Kopieren von Amateurfotos bekannt- von Probeaufnahmen ermittelte Abhängigkeit der geworden. Eine hierfür bekannte Einrichtung ent- zum Erreichen eines konstanten Kopiedichteumfanges hält eine vollautomatische Abtasteinrichtung, die die 40 erforderlichen Farbanteile von dem Vorlagendichtemaximale und minimale Dichte der Kopiervorlage umfang wiedergibt.
vollautomatisch ermittelt. Auf Grund dieser Maxi- Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es mal- und Minimalwerte wird von einer Rechenein- möglich, auf Grund der gemessenen Werte der Korichtung die Belichtungszeit für das gamma-variable piervorlage eine eindeutige Einstellung der Beiich-Material in den Farben Gelb und Blau ermittelt und 45 tung in den beiden Farben durchzuführen, wobei die Belichtung gesteuert. Bei einem derartigen Gerät mittels konstanter Entwicklung eine Kopie mit stanist es jedoch außerordentlich schwierig, den von Ko- dardisiertem Dichteumfang in einem vorgewählten piermaterialcharge zu Kopiermaterialcharge sich ver- Bereich erzielt wird. Die unterschiedliche Empfindändernden Zusammenhang zwischen dem Anteil der lichkeit" des Kopiermaterials für die verschiedenen Belichtungen in den einzelnen Farben an der Ge- 50 Lichtfarben werden hierbei erfaßt, wodurch es mögsamtbelichtung und dem veränderten Gamma so in lieh ist, bei der Herstellung der Eichkurve den das Gerät einzugeben, daß er für alle Zwischenwerte Schnittpunkt der verschiedenen Schwärzungskurven richtig angegeben werden kann. Dieser Zusammen- auf einen beliebigen Schwärzungswert zu legen,
hang ist nämlich nicht linear zwischen den Gamma- Besonders vorteilhaft ist es, wenn gemäß einer werten für die beiden Einzelfarben und es ist bisher 55 Ausgestaltung der Erfindung das erste Einstellglied noch keine mathematische Funktion bekannt, die des elektronischen Zeitgebers zur Einstellung der diesen Zusammenhang mit ausreichender Genauig- maximalen Vorlagendichte gekuppelt ist mit einer keit wiedergibt. Aus diesem Grunde haben sich der- gegenüber einer gerätefesten Marke verschiebbaren artige Geräte auch nicht in dem erwarteten Umfang Dichteskala und das zweite Einstellglied zur Einsteldurchsetzen können. 60 lung der minimalen Vorlagendichte mit der mit der
Eine weitere bekannte Einrichtung sieht die Mög- verschiebbaren Skala zusammenwirkenden Eichkurve lichkeit vor, an einer Belichtungsschaltuhr die er- getrieblich verbunden ist. Die Einstellung des Zeitforderliche Belichtungszeit und die gewünschte Gra- gebers ist dann mittels der z. B. an einem Densitodation des Kopicrmaterials in den herkömmlichen meter gemessenen maximalen und minimalen Dichte-Stufen »extrahart, hart« usw. einzustellen. Hierbei 65 werte der Vorlage möglich.
wird die Schwierigkeit umgangen, einen eindeutigen Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
Zusammenhang zwischen den Farbanteilen und dem ergeben sich aus den Unteransprüchen im Zusam-
daraus resultierenden Gamma des Kopiermaterials menhang mit der Beschreibung einiger Ausführungs-
eine Skala 10 sichtbar, deren Bedeutung im weiteren Verlauf noch erläutert wird. Weiterhin sind auf dem Pult zwei Anzeigelampen 11,12 angeordnet, die jeweils während der Belichtung in einer der beiden 5 Farben brennen. Ein Netzstecker 13, ein noch näher zu erläuternder Funktionsumschalter 14 und ein Startknopf 15 vervollständigen die Bedienungselemente.
Der mechanische Aufbau des Steuergerätes 1 ist
F i g. 6 eine Graphik zur Erläuterung der Bestimmung der Eichkurve des Gerätes nach F i g. 1,
F i g. 7 eine nach F i g. 6 ermittelte Eichkurve und F i g. 8 einen Graukeil zur Eichung mit Skala.
In F i g. 1 ist eine Gesamtansicht des zur Belichtungssteuerung vorgesehenen Gerätes gezeigt. Nicht enthalten in dem Gerät nach F i g. 1 ist ein Densitometer bekannter Bauart, um von vorhandenen Ko-
beispiele, die im folgenden an Hand von Figuren eindeutig erläutert sind. Es zeigt
F i g. 1 eine Gesamtansicht eines Gerätes zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, Fig. 2 den mechanischen Aufbau des Gerätes nach Fig. 1,
F i g. 3 ein von dem Gerät nach F i g. 1 steuerbares Lampenhaus,
Fig. 4 Prinzipschaltbild des Gerätes nach Fig. 1,
F i g. 5 ein Prinzipschaltbild in Abwandlung des io in F i g. 2 näher erläutert. An dem Einstellknopf 5 Schaltbildes nach F i g. 4, ist eine Welle 16 befestigt, die einerseits ein Ritzel 17
trägt, das über eine Zahnstange 18 die Skala 6 in Richtung ihrer Längsachse verschieben kann. Andererseits sitzen an der Welle 16 die Schleifer zweier .15 Potentiometer 19, 69, deren Aufgabe noch näher erläutert wird. Der Einstellknopf 4 sitzt auf einer weiteren Achse 20 a, die an einem Ende ein Kegelrad 21 trägt, das mit einem zweiten Kegelrad 22, welches auf einer drehbaren Trommel 23 befestigt ist, in Eingriff piervorlagen im Durch- oder Auflicht die maximale 20 steht. Die Trommel 23 ist drehbar um eine parallel und die minimale Dichte festzustellen. Hierfür kön- zu dem Spalt 7 verlaufenden Achse gelagert und nen sowohl Geräte verwendet werden, bei denen ein trägt an ihrem linken Rand die Skala 10 und in der Operateur nach augenscheinlicher Beurteilung die Mitte mittels einer geeigneten Spannvorrichtung ein dunkelsten und hellsten Stellen der Vorlage auf der Kurvenblatt mit der Eichkurve 8. Die Skala kann Suche nach den Extrawerten ausmißt oder ein 25 auch auf einem vorgedruckten Koordinatenblatt für automatisch abtastendes, registrierendes Densito- die Eichkurve angebracht sein. Am anderen Ende meter. sitzt auf der Welle 20 α der Schleifer eines Potentio-
Weiterhin ist in F i g. 1 nicht gezeigt die Kopier- meters 20. An dem Gehäuse ist weiterhin etwa am einrichtung. Diese kann in bekannter Weise sowohl rechten Ende der Trommel 23 eine gerätefeste Marke im Kontakt als auch im optischen Verfahren arbei- 30 24 angeordnet, die mit der verschiebbaren Skala 6 ten. Von dem in F i g. 1 gezeigten Gerät wird nur die zusammenwirkt.
Dauer der Belichtungen in zwei verschiedenen Far- In F i g. 3 ist ein von dem Steuergerät steuerbares
ben bestimmt. Dabei kann der durch Filterwechsel Lampenhaus dargestellt. Das von einer Lampe 25, hervorgerufene Übergang von einer Belichtungs- die von beliebiger Art sein kann, jedoch in dem Befarbe zur anderen unmittelbar, z. B. über Steuerma- 35 reich der beiden Belichtungsfarben eine möglichst gnete von dem Gerät nach F i g. 1 gesteuert werden. hohe Ausbeute liefern soll, ausgehende Licht tritt Es kann jedoch auch, besonders für Kopiergeräte durch ein Wärmeschutzfilter26 und trifft auf.einen mit langer Belichtungszeit, an dem Gerät nach im Ruhezustand geschlossenen Verschluß 27. Zwi-Fig.l nur eine Anzeigeeinrichtung für die Dauer sehen dem Verschluß 27 und dem Wärmeschutzfilder Einzelbelichtung vorgesehen sein, so daß die 40 ter ist eine Filterscheibe 27 α angeordnet, die zwei Zeiten der Einzelbelichtungen von der Bedienungs- Lagen aufweisen kann, um den einen oder anderen person am Kopiergerät direkt gesteuert werden bzw. zweier Graufilter in den Strahlengang zu bringen. Die der Filterwechsel von der Bedienungsperson vorge- Funktion der Graufilter wird später beschrieben, nommen wird. Das Gerät nach F i g. 1 kann auch im Hinter dem Verschluß 27 ist ein Gelbfilter 28 und Zusammenwirken mit bereits vorhandenen Densito- 45 ein Blaufilter 29 angeordnet. Statt Gelb- und Blaumetern und Kopiergeräten vorteilhaft eingesetzt filter können auch Filter in anderen Farben vorgewerden. sehen sein, wobei die Gammawerte des Kopierma-
Das Steuergerät 1 hat einen pultföririigen Aufbau terials in diesen Farben möglichst weit voneinander und ist über eine Netzanschlußleitung 2 mit dem Netz abweichen. An Stelle des Gelbfilters wäre z. B. auch verbunden. Eine weitere elektrische Leitung führt 50 ein Rotfilter denkbar. Der Verschluß 27 sowie die zu einem Lampenhaus, das in F i g. 3 dargestellt ist, Filter 27 a, 28, 29 können in bekannter Weise durch und steuert über dort befindliche Magnete einen Elektromagnete aus dem Strahlengang bewegbar sein. Verschluß und den Wechsel der Farbfilter. Im Anschluß an die Filter ist ein Spiegel 30 vorge-
Das Lampenhaus kann entweder in einem Kopier- sehen, der den Strahlengang um 90° auf die Kopiergerät fest eingebaut oder so ausgeführt sein, daß es 55 vorlage oder in einen Kopierkasten umlenkt, um an in bestehende Kopiergeräte leicht eingesetzt werden der Kopiervorlage eine möglichst homogene Auskann. Im letzteren Falle wird die Kopierlichtquelle leuchtung zu erzielen.
vorteilhaft durch das zur Belichtungssteuerung vor- In F i g. 4 ist ein Prinzipschaltbild der Steuervorgesehene Gerät gesteuert. richtung gemäß F i g. 1 gezeigt. Das Potentiometer
Auf der Vorderseite des Gerätes sind zwei Ein- 60 69 ist an einer Seite mit einem Referenzpotential von stellknöpfe 4, 5 vorgesehen, von denen der eine zur +15 Volt und an der anderen Seite mit dem Mitten-Einstellung der Minimaldichte der Vorlage und der kontakt 76 c eines Umschalters 76 verbunden. Mit andere zur Einstellung der Maximaldichte vorgesehen den einstellbaren Widerständen 71 und 72 bildet das ist. Über den Einstellknöpfen 4 und 5 ist eine Skala 6 Potentiometer einen Spannungsteiler für das Refeverschiebbar angebracht, die unter einem Schlitz 7 65 renzpotential. Die eingestellte Spannung wird am im Gehäuse angeordnet ist. In dem Schlitz 7 ist Schleifer 69 α abgegriffen. Der Schleifer 69 α liegt am weiterhin ein kurzes Stück einer Eichkurve 8 sieht- Eingang des Pufferverstärkers 75 und an dem Mittenbar. An einem Fenster 9 links von dem Schlitz 7 ist kontakt 77 c eines Umschalters 77. Mit den zwei
Kontakten 77 α und 776 sind die einstellbaren Widerstände 73 bzw. 74 verbunden.
Die Widerstände 69, 71, 72, 73 und 74 bilden Korrektionsschaltungen für Schwarzschildeffekte des Kopiermaterials.
Das Ausgangspotentiometer 19 ist mechanisch mit dem Potentiometer 69 verbunden. Der Schleifer 19 a des Potentiometers 19 liegt an einer Seite von zwei weiteren als Spannungsteiler geschalteten Potentiometern 31 und 32, die jeweils mit ihren anderen Seiten über Widerstände 33 und 34 an Masse liegen. Die Schleifer 31a bzw. 32 a stehen mit zwei Kontakten 35 α, 35 & eines Umschalters 35 in Verbindung, dessen Mittenkontakt 35 c über einen Widerstand 36 am Eingang eines Rechenverstärkers 37 liegt. Zwischen dem Mittenkontakt 35 c und dem Widerstand 36 liegt ein weiterer, andererseits mit Masse verbundener Widerstand 38.
Der Rechenverstärker 37 hat die Aufgabe, eine zeitabhängige Spannung zu erzeugen, und zwar eine von Null nach Minus laufende, mit Beginn der Belichtung von Null ausgehende Spannung. Der Verstärker ist nach Art eines aus der Analogrechnertechnik bekannten Rechenverstärkers 39 aufgebaut, der durch einen Kondensator 40 rückgekoppelt ist. Eine derartige Einrichtung erzeugt ausgehend von dem Potentialunterschied am Kondensator 40 eine linear mit der Zeit ansteigende oder abfallende Spannung. Die beiden Beläge des Kondensators 40 sind an die Emitter-Kollektor-Strecke eines Schalttransistors 41 angeschlossen, der auf einen von einem an sich bekannten, nicht näher beschriebenen Steuergerät 42 gelieferten Impuls hin vor Belichtungsanfang den Kondensator 40, wie noch nachstehend erläutert wird, ausreichend entlädt.
Für den Schalttransistor 41 wurde ein »silicium junction alloy« Typ gewählt, der gute Schalteigenschaften aufweist.
Während des Schließens des Transistorschalters bleibt nur die Sättigungsspannung über die Kollektor-Emitter-Strecke bestehen.
Die Wirkung ist wie folgt.
Durch Einschalten des Steuerstromes ib wird der Transistor leitend, und der Kondensator 40 wird entladen (Strom Z0). Der Transistor wird dabei durch die Wirkung des Verstärkers 39 Unterstützt, weil der Steuerstrom 4 zum Eingang fließt (i0). Wenn die Ladung des Kondensators abgeführt ist, wird die Polarität der Spannung umgekehrt. Dadurch gelangt der Transistor in die inverse Schaltung, weil ib jetzt durch I0 übernommen wird. Der Basisstrom fließt nicht länger zum Eingang, so daß nur die Sättigungsspannung eines invers geschalteten Transistors zwischen Ein- und Ausgang des Verstärkers 39 bestehenbleibt. Es kann nachgewiesen werden, daß sich diese Sättigungsspannung nur auf wenige Millivolt beläuft.
Am Ausgang des Rechenverstärkers 37 sind jeweils über einen Widerstand 43 bzw. 44 die Stromvergleichseinrichtungen 45, 46 angeschlossen. Diese Stromvergleichseinrichtungen 45,46 vergleichen den Strom aus dem Rechenverstärker 37 durch die Widerstände 43 und 44 mit den Referenzströmen durch die Widerstände 47 und 48. Der Referenzstrom für die Stromvergleichseinrichtung 45 wird mittels einer Referenzspannungsquelle erhalten, in diesem Fall + 15 Volt, und des Widerstandes 47. Der Referenzstrom für die Einrichtung 46 wird mittels des als Spannungsteiler geschalteten Potentiometers 20 und des mit dem Schleif er 20 α verbundenen Widerstandes 48 erhalten.
An der Vergleichseinrichtung 45 kann dann z. B. ein Magnet angeschlossen sein, der den Blaufilter 29 in den Kopierlichtstrahlengang einschwenkt, während an der Vergleichseinrichtung 46 ein Magnet liegen kann, der den Gelbfilter 28 in den Kopierlichtstrahlengang einschwenkt.
ίο Eine »Odenc-Torschaltung ist an die Stromvergleichseinrichtungen 45 und 46 angeschlossen, die einen Elektromagnet zum Entfernen des Verschlusses 27 aus dem Strahlengang steuert.
Es kann weiter in dem Steuergerät 42 eine Einrichtung vorgesehen sein, die für die Zeit des Filterwechsels ein Schließen des Verschlusses 27 veranlaßt, um während eines länger dauernden Filterwechsels den Einfall von ungefiltertem Licht auf das Kopiermaterial zu vermeiden.
Die Wirkungsweise der in den F i g. 1 bis 4 beschriebenen Einrichtung ist nun folgende:
Nachdem das Gerät 1 mit dem Netz über die Leitung 2 und mit dem Lampenhaus über die Leitung 3 verbunden ist, kann das Gerät auf später noch zu beschreibende Weise für das zu verarbeitende Kopiermaterial eingestellt werden.
Hierbei müssen die Schleifer der Potentiometer 31 und 32 in eine Stellung gebracht werden, in der die Spannung am Eingang des Rechenverstärkers 37 gerade eine solche Größe erreicht, daß der Spannungsanstieg in Abhängigkeit von der Zeit am Ausgang des Rechenverstärkers mit der schwärzenden Wirkung des Kopierlichtes auf das Kopiermaterial übereinstimmt. Die beiden Potentiometer 31 und 32 sind deshalb vorgesehen, weil die Empfindlichkeit des Kopiermaterials, d. h. die Schwärzung in der Zeiteinheit in Abhängigkeit von der Beleuchtungsintensität, für die beiden Farben und der verschiedenen Chargen des Materials in der Regel nicht gleich ist. Es wird deshalb z.B. an dem Potentiometer 31 die Eichung für die Blaubelichtung'und an dem Potentiometer 32 die Eichung für die Gelbbelichtung durchgeführt.
Da diese Empfindlichkeitseichung auf dem zu verwendenden Kopiergerät durchgeführt wird, ist hierbei zugleich der Einfluß der Lichtintensität in der entsprechenden Farbe an der Kopiervorlage mit berücksichtigt. Der Widerstand 38 dient zu «iner gewissen Linearisierung der Einstellungen der Potentiometer 31 und 32.
Neben der Empfindlichkeitseichung, die oben genannt wurde, muß an dem Gerät eine auf das jeweilige Kopiermaterial abgestimmte Eichkurve im Hinblick auf die Gradationseigenschaften erstellt und auf der Trommel 23 aufgebracht werden. Die Erstellung einer derartigen Gradationseichkurve wird an Hand der Fi g. 6 und 7 noch beschrieben.
Zur Kompensation der Schwarzschildeffekte des Kopiermaterials werden für die zwei Kopierfarben die Widerstände 71,73 bzw. 72,74 eingestellt. Es ist selbstverständlich, daß diese zwei Widerstandsgruppen durch zwei feste Widerstände ersetzt und die Schalter 76 und 77 fortgelassen werden können wenn es keine Unterschiede in den Schwarzschild exponenten für die zwei Kopierfarben gibt. In die sem Fall kann der Schwarzschildexponent auch durc eine mittels eines geeigneten Aufklebers abgeän derte Dichteskala 6 berücksichtigt werden.
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Wird nun an dem Gerät eine zu kopierende Vor- einer kurzen für den Filterwechsel erforderlichen lage vorgegeben, so sind durch Messungen am Den- Unterbrechung fortgesetzt. Über die Steuereinrichsitometer die maximale und minimale Dichte der tung 42 wird bei derartigen Belichtungsgeräten Vorlage bekannt. Weiter ist die erwünschte maximale natürlich über bekannte, nicht näher beschriebene und minimale Dichte der Kopie bekannt. Es können 5 Schaltmittel die Spannungsänderung am Ausgang des nun durch Einstellen an dem Einstellring 5 die ■ Rechenverstärkers 37 unterbrochen. Bei Fortsetzung Skala 6 so verschoben werden und gleichzeitig die der Belichtung ändert sich die Spannung am Rechen-Potentiometer 19 und 69 so verstellt werden, daß die verstärker 37 weiter, und es werden die Magneten an. der Vorlage gemessene Maximaldichte auf dei für Gelbfilter und Verschluß betätigt, bis für den Skala 6 mit der -gerätefesteh Marke 24 zur Deckung 10 Eingang der Vergleichseinrichtung 45 der Stromkommt. Dabei wird über das mit einer delogarith- Nulldurchgang erreicht wird; dann werden die Mamierenden Kennlinie ausgestattete Potentiometer 19 gnete für den Verschluß 27 und den Gelbfilter ausan den Eichpotentiometern eine Spannung vorge- geschaltet und die Belichtung ist beendet. Um nun geben, die der erforderlichen Gesamtbelichtungszeit mehreren Materialien, wie z. B. Tondruck-: und unter Berücksichtigung der Empfindlichkeit und des 15 Rastermaterial nebeneinander verwenden zu können, Schwarzschildexponenten des Kopiermaterials für die ohne die Eichung an den Widerständen 31/32, 71, einzelnen Farben entspricht. 72,73,74 jeweils wiederholen zu müssen, sind an
Nachdem auf diese Weise die erforderliche Ge- dem Gerät zwei verschiedene Gruppen von Widersamtbelichtungszeit festgelegt ist, wird durch Drehen ständen 31, 32, 71, 72, 73, 74 vorgesehen, die aban dem Einstellring 4 für das Potentiometer 20 das 20 wechselnd je nach der verwendeten Materialsorte Verhältnis der Gelb- zur Blaubelichtung verändert. durch den Funktionsumschalter 14 eingeschaltet wer-Dabei ist so vorzugehen, daß die Eichkurve 8 am den können. Gleichzeitig mit dem Umschalten des Schnittpunkt mit der Skala 6 gerade auf die in der Funktionsschalters 14 wird die Filterscheibe 27 a in Kopiervorlage gemessene Minimaldichte hinweist. die andere Lage versetzt, so daß das zweite Grau-Im Fenster 9 der Vorderwand des Gehäuses kann 25 filter in den Strahlengang kommt: Dadurch wird die auf der Skala 10 das bereits im Gerät eingestellte :■ Lichtstärke dem verwendeten Materialtyp angepaßt. Verhältnis der Gelb- zur Blaubelichtung abgelesen So soll z. B. beim Rasterverfahren, bei dem ein Farbwerden. Das Gerät kann natürlich auch so aufgebaut raster verwendet wird, die Lichtstärke viel höher sein, daß die Rollen von Maximal- und Minimal- sein als beim Kopieren von Halbtonkopien,
dichte vertauscht sind. 30 - Eine mechanisch etwas einfachere Anordnung läßt
Durch die Verstellung des Potentiometers 20 am sich erreichen, wenn die mit der Eichkurve zusam-
Einstellring 4 wird der Schleifer 20 a zwischen einem menwirkende Dichtewertskala gerätefest ist. An dem
Potential von Masse und + 15 Volt verschoben. Bei einen Einstellglied 5 körinte dann z. B. die Gesamt-
der Einstellung von +15VoIt spricht die Ver- belichtung entsprechend der gemessenen Maximal-
gleichseinrichtung 46 annähernd gleichzeitig, jedoch 35 oder Minimaldichte: eingestellt werden und an dem
immer etwas früher als die Vergleichseinrichtung 45 anderen Einstellglied 4 könnte das i Verhältnis der
an, welche die Belichtungszeit beendet. In diesem Färbbelichtungen durch gleichzeitiges Drehen des
Falle füllt die zuerst ausgeführte Blaubelichtung fast Potentiometerschleifers 20 α und : der Trommel 23
die gesamte Belichtungszeit aus. Befindet sich da- mit der Eichkurve, so eingestellt werden, daß die
gegen der Schleifer 20a näher am Massepotential, 40 Eichkurve 8 mit dem Dichteumfang der Vorlage,
so wird der Nulldurchgang des Stromes am Eingang ' d. h. der Differenz zwischen Maximal- und Minimäl-
zur Vergleichseinrichtung 46 sehr viel früher er- dichte, auf der Dichteskala 6 übereinstimmt. Die
zielt, so daß die als zweite folgende Gelbbelichtung Skala 6 trägt dann 2. B. von links nach rechts linear
wesentlich langer dauert, Gleichzeitig mit dem An- ansteigend die Zahlenwerte-des Dichteumfangs der
sprechen der Umschalteinrichtuhg46, d.h. dem FiI- 45 Vorlagen, die nach dem verschriebenen Verfahren
terwechsel, werden von' einem entsprechend gt- auf einen standardisierten Dichteumfang umkopiert
schalteten Relais die Umschalter 35, 76 und 77 be- werden können. Die Bedienung eines solchen Gerätes
tätigt. Dadurch werden die Schwarzschildkorrek- ist etwas schwieriger, weil erst die Differenz der bei-
tionswiderstände 71, 73 ausgeschaltet und durch die 'den"extremen Dichtewerte: errechnet werden muß,
Widerstände 72, 74 ersetzt. Weiter wird der Span- 50 bevor der Zeitgeber eingestellt werden kann. , .
nungsteiler 31, 33 durch den Spannungsteiler 32, 34 Eine Abwandlung des Schaltbildes nach Fig. 4
ersetzt. Auf diese Weise wird an der Gesamtbeiich- ist in Fig. 5 angegeben. Dort ist.mit 49 eine Kon-
tungszeit die jeweilige Empfindlichkeit und der ■ stantstromquelle bezeichnet, die zur Aufladung des
Schwärzschildexponerit des Kopiermaterials für jede Kondensators 50 dient. Dessen Aufladezustand wird
der beiden Farben berücksichtigt j < 55 gleichzeitig von zwei verschiedenen Abtastemrich-
; Wird nun nach diesen beiden Einstellungen der tungen51 und 52 überprüft, deren Ansprechgrenzen
Startknöpf gedrückt^ so beginnt zunächst die Blau- in Abhängigkeit von drei Potentiometern 53, 54 und
belichtung, während der die Kontrollampe 11 auf- 55 einstellbar sind. An der Abtasteinrichtung 52
■ leuchtet. Wenn der Ausgangsstrom des Rechenver- liegt über das die Empfindlichkeit des Materials bestärkers 37 durch den Widerstand 44 einen negativen 60 rücksichtigende Potentiometer 54 die Spannung einer Wert erreicht, der dem Referenzström durch den Referenzspannungsquelle 56, während die Abtastein-Widerstand 48 gleich ist, steuert die Stromvergleichs- : richtung 51 über das als Spannungsteiler 53 geschaleinrichtung 46 die Entfernung des Blaufilters aus dem tete Potentiometer nur einen Teil dieser Referenz-Strahlengang und das Einschwenken des Ver- spannung erhält. In Reihe zu diesem Potentiometer Schlusses 27. Gleichzeitig werden die Umschalter 35, 65 53 liegt noch der veränderbare Widerstand 55, der
76 und 77 betätigt. Unterschiede in der Empfindlichkeit des Kopierma-
Je nach Art des Belichtungsgerätes wird die Be- terials für Licht der beiden Farben und unterschiedlichtung in der anderen Farbe sofort oder nach liehe Leuchtdichten an der Vorlage seitens des Be-
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lichtungsgerätes berücksichtigt. Zusätzlich zu oder D = 0,2/cm. Zur Vereinfachung der Eichung ist der
an Stelle der Potentiometer 55 bzw. 31, 32 können Eichkeil mit einer kleinen Hilfsskala versehen, die
zur Grobeinstellung oder Abstimmung der Leucht- auf das für die Eichung zu belichtende Material
dichte an der Vorlage auf gleiche oder annähernd gleichfalls aufgenommen wird,
gleiche Schwärzung in gleicher Zeit in beiden Far- 5 In Fig. 8 werden beispielsweise ein Eichkeil 80
ben ergebende Werte Graufilter den Farbfiltern 27, und die Hilfsskala 81 gezeigt. Die Hilfsskala 81 läuft
28 beigelegt werden. ,An dem Potentiometer 53 wird von +0,3 bis —0,3, wobei der Wert 0 mit dem
das Verhältnis der beiden Belichtungszeiten einge- Dichtewert 2 des Eichkeils zusammenfällt,
stellt, während durchwein Potentiometer in der Strom- Mittels des Einstellknopfes 5 wird auf der Skala 6
quelle 49, welches zur Einstellung der Maximaldichte io der Dichtewert 2 eingestellt. Mittels des Einstell-
der zu kopierenden Vorlage dient, die Steilheit des knopf es 4 wird zur Belichtung eines ersten Eichstrei-
Spannungsanstieges am Kondensator 50 gesteuert fens zuerst eine reine Gelbbelichtung eingestellt
werden kann. Im übrigen entspricht eine Schaltung (0/100 °/o), danach eine reine Blaubelichtung
nach diesem Prinzip in ihren.wesentlichen Funktions- (100/0%) zur Belichtung eines zweiten Streifens.
merkmalen der nach F ig.. 4. .... 15 Auf beiden Streifen wird mit einem Densitometer
In F i g. 6 ist ein Schaubild zur Ermittlung einer die Lage des Punktes mit dem gewünschten mini-
Eichkurve mittels eines graphischen Verfahrens ge- malen Dichtewert, z. B. 0,3, bestimmt. Wenn die
zeigt. Auf der Abszisse ist die Dichte der Vorlage . Lage dieses Punktes mit dem Wert 0 der Hilfsskala aufgetragen, die dem Logarithmus von / · t entspricht., zusammenfällt, war die Empfindlichkeitseichung des
Hierbei bedeutet / die Belichtungsintensität und t die 20 Gerätes richtig. Stimmt jedoch die Lage mit einem
Belichtungszeit. Auf der Ordinate ist die Dichte einer -j— oder —-Wert der Skala überein, so ist Einstellung
Kopie dargestellt, wobei die Belichtungszeit so ge- des entsprechenden Potentiometers 31 bzw. 32 auf
wählt wurde, daß die Kopie im wesentlichen in einem den gefundenen Wert abzuändern. Dazu sind diese
mittleren Dichtebereich liegt. Das mit den Ziffern 57 Potentiometer mit einer kleinen Skala versehen, die
bis 62 bezeichnete Kurvenbüschel zeigt Schwärzungs- 25 gemäß den Werten + 0 3 bis —0,3 geeicht ist, wobei
kurven, gemessen an Graukeilaufnahmen mit ver- der Wert 0 mit der Mittelstellung zusammenfällt,
schiedenen Verhältnissen der anteiligen Blau- und Die Eichung kann auch so erfolgen, daß der
Gelbbelichtung. Die extremen Kurven57 und. 62 Schnittpunkt der Schwärzungskurven der beiden
stellen dabei die Schwärzungskurven für eine reine Graukeile nach verschiedenfarbiger Belichtung auf
Gelb- bzw. Blaubelichtung dar. Durch den noch zu 30 der Geraden für den Kopiedichtewert von i,7 liegt,
beschreibenden Eichvorgang mittels der yeränder- Es ist klar, daß die genannten Werte von + 0,3
liehen Widerstände 31 und 32 an Hand von Grau- bis —0,3 für die Hilfsskala und 2 für den maxi-
keilaufnahmen bei reiner Gelb- und Blaubelichtung malen Dichtewert für das beschriebene Eichverfahren
wurden die Kurven 57 und 62 so verschoben, daß keine Einschränkung darstellen,
sie sich annähernd in einem Punkt 63 schneiden. 35 Die beschriebene Vorrichtung kann auch in Kom-
; Dieser Punkt entspricht einer Kopiedichte von 0,3 bination mit einem Vergrößerer angewendet werden.
; und wurde durch die Ausgangsbelichtung und die Das Lampenhaus wird "dann durch einen Kasten
■Eichung auf eine Vorlagedichte von 2,0 festgelegt. ersetzt, der im Strahlengang des Vergrößerers ange-
.Wie sich theoretisch, nachweisen läßt, ist eine durch ordnet wird und der nur die Filter 28 und 29 sowie
die Eichung erzielte .Parallelverschiebung dieser 40 den Verschluß 27 enthält.!Spiegel 30 kommtinWeg-
Schwärzungskurven i in doppelt logarithmischem fall, die Lampe 25 wird "durch die Lichtquelle des
■ Maßstab zulässig und gilt auch für andere I- /-Werte, Vergrößerers ersetzt und die Funktion des Graufilters
die^von der Vorlagedichte 2,0 abweichen. Die nach 27 a wird durch die Blende des Vergrößerers erfüllt, jeweils 2O°/o abgestuften Verhältnisse der Gelb- zu; Bei Änderung des Vergrößerungsmäßstabes wird die
Blaubelichtung entsprechenden Schwärzungskurven 45 Blende entsprechend geändert, damit die Lichtstärke
58 bis 61 schneiden an verschiedenen Punkten die annähernd gleichbleibt.
Gerade für eine Dichte der Kopie von 1,7. Wenn eine Repro-Kamera mit einer motorisch Man kann nun zu einer Eichkurve gemäß F i g. 7 angetriebenen rotierenden Filterscheibe verwendet gelangen, wie sie auf-der Trommel 23 nach Fig. 2 wird, die eine Anzahl von Filtern enthalten kann, benötigt wird, wenn man über dem Dichteumfang 50 muß ein Adapter zwischen dem erfindungsgemäßen der Vorlage jeweils den Wert des Verhältnisses der Gerät und der Kamera vorgesehen werden, um die Belichtungen zueinander aufträgt, bei dem gerade elektrischen Steuersignale des Gerätes, die in der der gewünschte Dichteumfang in der Kopie von Regel für eine direkte Steuerung von elektromagne-2. B. 0,3 bis 1,7 erreicht wird. In der Kurve gemäß tisch betätigten Filtern und Verschluß vorgesehen Fig. 7 ist z. B. bei einem Verhältnis von 4O°/o Blau 55. sind, in elektrische Impulse umzusetzen, die ihrerseits zu 60% Gelb ein Dichteumfang von 1,13 in der den Umlauf der Scheibe steuern und die geeigneten Vorlage erforderlich, um zu dem gewünschten Kopie- Filter in den Strahlengang bringen,
dichteumfang von 1,4 zu gelangen. Bei einem Ver- Schließlich sei noch erwähnt, daß die Vorrichtung hältnis von 80% Blau zu 20% Gelb ist ein Dichte- , gemäß der Erfindung nicht beschränkt ist auf die umfang der Vorlage von 1,5 notwendig. Auf Grund 60 Steuerung der Belichtung eines Kopiermaterials, dieser Kurve können nun bei Einstellung des Gerätes dessen Gradation nur für Blau und Gelb unterschiedauch alle Zwischenwerte ohne jede zusätzliche Hch ist, sondern daß sie auch verwendet werden Rechenoperation durch einfaches Drehen des Ein- kann für die Belichtung von Materialien, deren Stellringes 4 eingestellt werden. Empfindlichkeiten anders sind, z. B. blau- und rot-Praktisch wird die Eichung des Gerätes mittels 65 empfindliches Material.
des besonderen Eichkeils vorgenommen. Die Kon- Die so belichteten Materialien können alle unter stante dieses kontinuierlichen Graukeils ist der Kon- gleichen Bedingungen hinsichtlich Dauer der Entstanten der Skala 6 im beschriebenen Gerät gleich: wicklung und Temperatur, Art und Konzentration

Claims (1)

  1. der Entwickler entwickelt werden. Eine besonders störungssichere Arbeitsweise ergibt sich jedoch, wenn die Eichstreifen und das belichtete Material auf »Gamma-unendlich« entwickelt werden, d.h. so lange entwickelt werden, daß eine weitere Einwirkung keine Änderung der Schwärzung mehr bringt. Dieses Verfahren kann auch ohne Einsatz sehr teurer, automatischer Entwicklungseinrichtungen von Hilfskräften ausgeführt werden.. -----
    ·--■■■■·■..■--·■-·- -
    Patentansprüche:
    1. Vorrichtung zur Steuerung der Belichtung in zwei Farben eines Aufnahme- oder Kopiermaterials, insbesondere eines Zweischichtenmaterials, dessen Gradation für verschiedene Farben unterschiedlich ist, mit einem Einsteller für die Gesamtbelichtungszeit entsprechend der Maximal- oder Minimaldichte und mit einem Einsteller für das Verhältnis der Farbanteile' entsprechend dem Dichteumfang mittels für die betreffende Charge des Materials durchgeführten Probebelichtungen mit unterschiedlichen ■ Farbanteilen und Grauwerten der Vorlage," "deren Ergebnisse auf einem mit dem zweiten Einsteller verbundenen Träger mit einer .mit dem erstgenannten . Einsteller verbundenen Skala als Anzeigeeinrichtung zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, das an einem elektronisch gesteuerten Zeitgeber neben den beiden'.Einstellern (4, 5) zwei Eichglieder (31; 32) zur getrennten Berücksichtigung der Empfindlichkeit der jeweiligen Kopiermaterialcharge in den beiden , Farben vorgesehen sind und daß der zweite Einsteller (4) mit dem Träger für eine Eichkurve (8) getrieblich verbunden ist, welche die auf Grund von Probeaufnahmen ermittelte Abhängigkeit der zum Erreichen eines konstanten Kopiedichteumfanges erforderlichen Farbanteile von dem Vorlagendichteumf ang. wiedergibt.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Maßstab der als Dichteskala ausgebildeten, mit der Eichkurve (8) zusammenwirkenden Skala (6) mit dem einer Dichteskala (81) auf dem zur Eichung verwendeten Graukeil (80) übereinstimmt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Maßstab der Dichteskala (6) in Abhängigkeit vom Schwarzschildexponenten des Materials veränderbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Einstellglied ein erstes Potentiometer (15) mit antilogarithmischer Kennlinie ist, dessen Schleifer über ein Ritzel (17) und eine Zahnstange (18) mit der Skala (6) verbunden ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Einstellglied ein zweites Potentiometer (20) ist, dessen Schleifer (20 a) über ein Kegelradgetriebe (21,22) mit einer parallel zur Gerätevorderwand gelagerten, die Eichkurve (8) tragenden Trommel (23) oder direkt mit der Trommel (23) gekuppelt ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gegekennzeichnet, daß auf der Trommel (23) eine mit einer gehäusefesten Marke zusammenwirkende Skala (10) der Anteile der Einzelbelichtungen an der Gesamtbelichtung angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Zeitgeber einen Generator (37, 49) für ein zeitabhängiges Signal enthält, dessen Änderung von der Einstellung des ersten Potentio-
    " meters (19) abhängt sowie eine erste Auswerte-" einrichtung (46, 51) für das zeitabhängige Signal, deren Ansprechgrenze an dem zweiten als Spannungsteiler geschalteten Potentiometer (20, 53) einstellbar ist und die den Übergang von der "Belichtung in der einen Farbe auf die Belichtung ' in der anderen Farbe veranlaßt sowie schließlich eine zweite Auswerteinrichtung (45,-52), die bei ' einem fest vorgegebenen Wert des zeitabhängigen Signals die zweite Belichtung beendet. -. -
    8. Vorrichtung nach-Anspruch 7,- dadurch ge-■ kennzeichnet, daß der Generator für"■ das -zeitabhängige Signal ein Kondensator (50) mit einer Konstantstromquelle (49) ist. :
    - 9.-Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe zu-dem zweiten Potentiometer (53) jeweils ein weiteres Potentiometer (54, 55) zur Einstellung der Empfindlichkeit des Kopiermaterials in der jeweiligen- Farbe ■ vorgesehen ist: ·—' ■- · ■ -
    10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß . der Generator (37) für das zeitabhängige Signal als Analogrechner (39) mit Rückkopplung durch einen Kondensator (40) ausgebildet ist, mit einer parallel zu dem Kondensator liegenden Kurzschlußeinrichtung,· die bei Beginn der ersten Belichtung geöffnet wird.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußeinrichtung als Transistor (41) ausgebildet ist, dessen Emitter-Kollektor-Strecke parallel zum Kondensator (40) liegt und dessen Basis an einen den Ablauf des Gerätes steuernden Impulsgeber (42) angeschlossen ist, der nach Beendigung der Belichtung einen Impuls zum Durchschalten des Transistors (41) abgibt.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Speisespannungskreis für den Rechenverstärker (39) mit antilogarithmischer Kennlinie enthalten ist.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein drittes Potentiometer (69) mit linearer Charakteristik vorgesehen ist, die mechanisch gekuppelt ist mit dem ersten Potentiometer (19) und das eine Schwarzschildkorrektionsschaltung steuert.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwarzschildkorrektionsschaltung durch eine Reihenschaltung des genannten dritten Potentiometers (69) und wenigstens eines einstellbaren Widerstandes (71, 72) gebildet ist, wobei diese Reihenschaltung in der elektrischen Schaltung vor dem genannten ersten Potentiometer (19) vorgesehen ist und die am Schleifer abgegriffene Spannung zum ersten Potentiometer (19) geleitet wird.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schleifer des genannten dritten Potentiometers (69) und dem ersten Potentiometer (19) ein Pufferverstärker (75) vorgesehen ist mit hoher Eingangsimpedanz und niedriger Ausgangsimpedanz.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch
    . ,gekennzeichnet, daß zwischen dem Schleifer des .. > . dritten Poteniometers (69) und der Masse wenig-. . stens ein Widerstand (73, 74) zur Verbesserung .. des Schwarzschildkorrektionsverlaufes des genannten Potentiometers vorgesehen ist. .,
    17. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 12,
    dadurch gekennzeichnet, daß das erste Potentio-
    '.. meter (19) als Spannungsteiler zwischen eine ,-,· Gleichspannungsquelle und Masse geschaltet ist ., und der Schleifer (19 a) die Stromquelle für zwei weitere, zueinander parallel an Masse liegende
    ';: einstellbare Spannungsteilerwiderstände (31, 32), : sogenannte Eichpotentiometer, ist, deren Schleifer
    ,. über einen Umschalter (35) alternativ am Eingang des Rechenverstärkers (39) liegen.
    .18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch _ -gekennzeichnet, daß ..zwischen dem Mitten- '..' ■:■-,, kontakt (35c) des Umschalters (35) und Masse ein Korrekturwiderstand (38) für die Linearisierung der Dichteskala der Eichpotentiometer ., (31/32) liegt. ; " ■=■ .
    19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Rechenverstärkers (39) an die zweite Auswerteeinrichtung (45), vorzugsweise einen Trig-...... ger, angeschlossen ist, dem ein Vergleichsstrom .. zugeführt wird und der bei einem bestimmten ;: Stromverhältnis die Belichtung beendet.
    .. 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10
    bis 19, dadurch gekennzeichnet,, daß am Ausgang . des Rechners die erste Auswerteeinrichtung (46) angeschlossen ist, der über das als Spannungsteiler geschaltete zweite Potentiometer (20) nur ein Teil des Vergleichsstromes zugeführt wird und die beim Erreichen eines bestimmten Verhältnisses zwischen zeitabhängigem Strom und reduziertem Vergleichsstrom den Übergang von der ersten zur zweiten Belichtung, vorzugsweise den Wechsel eines Gelb- gegen ein Blaufilter veranlaßt.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rechner (39) und den Auswerteeinrichtungen (45, 46) bzw. der Vergleichsspannungsquelle und den Auswerteeinrichtungen gleiche oder in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehende* Widerstände (43, 47, 44, 48) angeordnet sind,
    22. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbaren Glieder des elektronisch gesteuerten Zeitgebers wenigstens zweimal in gesonderten
    ' Gruppen vorgesehen sind, die abwechselnd je nach der verwendeten Materialsorte durch einen Funktionsumschalter (14) eingeschaltet werden können.
    23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Funktionsschalter (14) ' auch die Steuerung einer in dem Lampenhaus des Kopiergerätes vorgesehenen Filterscheibe mit Graufilter (27 a) verschiedener Dichte vornimmt, damit je nach der verwendeten Materialsorte ein bestimmtes Graufilter eingeschaltet wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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