DE1145397B - P-Regler mit selbsttaetiger Sollwertverstellung - Google Patents

P-Regler mit selbsttaetiger Sollwertverstellung

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DE1145397B
DE1145397B DES48155A DES0048155A DE1145397B DE 1145397 B DE1145397 B DE 1145397B DE S48155 A DES48155 A DE S48155A DE S0048155 A DES0048155 A DE S0048155A DE 1145397 B DE1145397 B DE 1145397B
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DE
Germany
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pressure
power switch
steam
regulator
controller
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Pending
Application number
DES48155A
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English (en)
Inventor
Walter Jankowski
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M Spuhr und Co
Original Assignee
M Spuhr und Co
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K3/00Plants characterised by the use of steam or heat accumulators, or intermediate steam heaters, therein
    • F01K3/002Steam conversion
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B6/00Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential
    • G05B6/05Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential fluidic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • P-Regler mit selbsttätiger Sollwertverstellung Die Erfindung betrifft einen P-Regler mit stetig wirkendem Kraftschalter. Derartige Regler haben im allgemeinen die Aufgabe, eine Regelgröße (Druck, Temperatur, Menge od. dgl.) auf einem eingestellten Sollwert konstant zu halten, wobei häufig eine mehr oder weniger große Regelabweichung in Kauf genommen wird. In der Regelungstechnik treten jedoch gelegentlich Probleme auf, bei denen es darauf ankommt, nur solche Meßwertänderungen durch eine Verstellung des Stellgliedes herauszuregeln, deren Änderungsgeschwindigkeit einen vorgegebenen Wert überschreitet. Wird beispielsweise ein Dampfkessel mit sogenanntem gleitendem Druck betrieben, so ist es bisher erforderlich, den Sollwert eines Druckreglers jeweils auf den gefahrenen Kesseldruck von Hand nachzustellen. Häufig ist es erwünscht, daß ein Druckregler auf langsam verlaufende betriebsmäßig zulässige Druckänderungen nicht anspricht, andererseits aber plötzlich auftretende, z. B. auf Betriebsstörungen zurückzuführende Druckänderungen herausregeln soll.
  • Ähnliche Probleme treten bei Temperaturregelungen oder bei der Regelung des Speisewasserdruckes auf, der in bekannter Weise auf einem Wert konstant gehalten werden muß, der um einen bestimmten Betrag über dem jeweiligen Kesseldruck liegt. Speisewasserdruckregler hat man daher bisher mit verhältnismäßig teuren und schwer herstellbaren Differenzdrucksystemen ausrüsten müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für alle solche und ähnliche Fälle einen einfachen Regler zu bauen, der nur bei verhältnismäßig großen Änderungsgeschwindigkeiten anspricht und sich bei langsamen betriebsmäßigen Zustandsänderungen selbsttätig auf einen dem jeweiligen Zustand entsprechenden Soll- wert einstellt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß dem stetig wirkenden Kraftschalter ein ebenfalls durch die Regelabweichung gesteuerter Dreipunktschalter verhältnismäßig hoher Ansprechempfindlichkeit parallel liegt# der einen mit konstanter Geschwindigkeit laufenden Nachdrehmotor in der Weise steuert, daß er länger andauernde Regelabweichungen, allmählich beseitigt. Bei einer solchen Anordnung kommt das Stellglied nur dann zum Ansprechen, wenn die Änderungsgeschwindigkeit des Meßwertes größer ist als die Einstellgeschwindigkeit des Nachdrehmotors. Durch den Nachdrehmotor wird der Sollwert des P-Reglers selbsttätig verstellt. Wird der Sollwert des P-Reglers durch die Kraft einer Feder bestimmt, so ist die Spannung dieser Feder durch den Nachdrehmotor zu verändern. Durch den Nachdrehmotor kann z. B. auch der wirksame Hebelann verändert werden, an dem eine den Sollwert bestimmende Kraft angreift. In anderen Fällen ist der Sollwert nicht durch eine Kraft bestimmt, sondern wegabhängig von der Stellung eines Einstellgliedes. In einem solchen Falle muß eine der Bewegung des Meßwertgebers entsprechende Gegenbewegung des Stellgliedes durch den Nachdrehmotor eingeführt werden. Im Prinzip läßt sich die Erfindung immer verwirklichen, gleichgültig ob der Sollwert durch eine Kraft oder eine Stellung dargestellt ist.
  • Im besonderen läßt sich die Erfindung mit Vorteil anwenden bei einem Regler mit einem Bourdenrohr als Meßwertgeber und einem Kraftschalterventil, dessen Schaft an einem Stellhebel angelenkt ist, der einerseits mit dem Bourdonrohr und andererseits mit einer auf einer zur Nachsteuerung dienenden. Einstellspin-del sitzenden Mutter verbunden ist. Bei einer solchen an sich bekannten Regleranordnung wird die Erfindung dadurch verwirklicht, daß der Stellhebel zwischen zwei im Anlenkpunkt des Kraftschalters liegenden elektrischen Kontakten angeordnet ist, die er wechselweise bei auftretender Regelabweichung betätigt, wodurch ein die Einstellspindel antreibender Elektromotor in der einen oder anderen Drehrichtung eingeschaltet wird.
  • Die Erfindung und ihre zweckmäßige Weiterbildung ist im folgenden an Hand eines in Abb. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
  • In Abb. 1 ist eine Hochdruckdampfanlage dargestellt, bei- der an einen Kessel 1 parallel zu einer Vorschaltturbine 2 ein von einem Druckregler 3 gesteuertes Dampfventil 4 angeschlossen ist. Mit 5 ist ein Heißdampfkühler und mit 6, 6", U sind Dampfverbraucher bezeichnet. Der Regler 3 hat die Aufgabe, den Druck an der Meßstelle 3' unabhängig vom Gegendruck der Vorschaltturbine 2 konstant zu halten. Wird der Kessel 1 mit verschiedenen Drücken - entsprechend dem jeweiligen Dampfbedarf - gefahren, so muß der Sollwert des Reglers 3 jeweils dem gefahrenen Kesseldruck angepaßt werden. Diese Soll::werteinstellung des Druckreglers 3 erfolgt bisher von Hand, gegebenenfalls durch Ferneinstellung von der Kesselwarte aus und erfordert eine besondere Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals.
  • In Abh. 2 ist die Regelvorrichtung 3 im einzelnen dargestellt, bei der im Sinne der Erfädung eine automatische Nachstellung des Sollwertes bei langsam veränderlichem Kesseldruck stattfindet. Als Meßwertgeber ist ein Bourdonrohr 7 vorgesehen, das an die Meßstelle 3' angeschlossen ist und daher unter dem. Einfluß des Dampfdruckes steht. Mit dem Bourdonrohr 7 ist ein Stellhebel 8 verbunden, dessen freies Ende von der Mutter 9 einer Einstellspindel 10 geführt ist. An dem Stellhebel 8 ist bei 8' der Schaft 11 eines Kraftschalterventils 12 angelenkt, das den Auslaß einer Druckölleitung 13 steuert. Diese 13 ist an einen mit Drucköl betriebenen Arbeitszylinder 14 angeschlossen, dessen Kolben 14' das Dampfventil gegen die Wirkung einer Ventilfeder 15 öffnet.
  • Der Anlenkpunkt 8' des Kraftschalterventilschaftes 11 liegt zwischen zwei ortsfesten elektrischen Kontakten 16, 17, die zur Einschaltung eines kleinen, elektrischen, reversierbaren Stellmotors 19 dienen, der bei Einschaltung durch den Kontakt 16 im Rechtslauf, bei Schluß des Kontaktes 17 im Linkslauf über einen Schneckentrieb 18 die Einstellspindel 10 mit konstanter Geschwindigkeit antreibt. Diese Kontakte 16, 17 bilden einen von der Regelabweichung gesteuerten Dreipunktschalter verhältnismäßig hoher Ansprechemplindlichkeit.
  • Sinkt der Dampfdruck an der Meßstelle Y, so daß sich das Bourdonrohr 7 stärker krümmt, wird der Kontakt 16 geschlossen und der Stellmotor 19 zum Laufen gebracht, wodurch die Mutter 9 langsam so weit nach unten wandert, bis der Kontakt bei 16 wieder unterbrochen wird. Erfolgt die Druckänderung an der Meßstelle 3' hinreichend langsan4 so wird bei dem geschilderten Vorgang der Stellhebel 8 um den praktisch in Ruhestellung verbleibenden Anlenkpunkt 8' geschwenkt, ohne daß sich die Stellung des Vorsteuerventils 12 verändert. Das Regelventil 4 bleibt also bei langsamen Druckänderungen in Ruhe. Bei schnellen Druckänderungen an der Meßstelle 3" wird jedoch, da die Mutter 9 nicht;schnell genug folgt, das Vorsteuerventil 12 betätigt, so daß das Regelventil 4 der Druckänderung entsprechend verstellt wird. Der durch die Stellung der Mutter 9 bestimmte Einstellwert des Reglers 3 wird also langsamen Druckänderungen an der Meßstelle Y selbsttätig nachgefahren und braucht nicht von Hand nachgestellt zu werden. Andererseits spricht der Regler 3 auf schnelle Druckänderungen in üblicher Weise an.
  • In einer an den Kessel 1 angeschlossenen Speisewasserleitung 20 ist ein Regelventil 21 eingeschaltet, das von einem Druckregler 22 derart gesteuert wird, daß der Speisewasserdruck um einen bestimmten Betrag, z. B. 3 at, über dem Kesseldruck liegt. Der Regler 22 entspricht in seinem Aufbau und seiner Wirkungsweise dem geschilderten Dampfdruckregler 3. Sein durch die Stellung der Mutter 9' dargestellter Einstellwert kann nun dem Dampfdruck ebenfalls nachgestellt werden, indem man einen die Mutter 9' verschiebenden Stellmotor 19' dem Stellmotor 19 parallel schaltet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. P-Regler mit stetig wirkendem Kraftschalter und einer Vorrichtung zum selbsttätigen Verstellen des Sollwertes, dadurch gekennzeichnet, daß dem stetig wirkenden Kraftschalter (12) ein ebenfalls durch die Regelabweichung gesteuerter Dreipunktschalter (16, 17) verhältnismäßig hoher AnsprechempfIndlichkeit parallel liegt, der einen mit konstanter Geschwindigkeit laufenden Nachdrchmotor (19) in der Weise steuert, daß er länger andauernde Regelabweichungen allmählich beseitigt.
  2. 2. Regler nach Anspruch 1 mit einem Bourdonrohr als Meßwertgeber und einem Kraftschalterventil, dessen Schaft an einem Stellhebel angelenkt ist, der einerseits mit dem Bourdonrohr und andererseits mit einer auf einer zur Nachsteuerung dienenden Einstellspindel sitzenden Mutter verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellhebel (8) zwischen zwei im Anlenkpunkt (8') des Kraftschalters (12) liegenden elektrischen Kontakten (16, 17) angeordnet ist, die er wechselweise bei auftretender Regelabweichung betätigt, wodurch ein die Einstellspindel (10) antreibender Elektromotor (19) in der einen oder anderen Drehrichtung eingeschaltet wird. 3. Verwendung des Reglers nach Anspruch 1 oder 2 für eine Hochdruckdampfanlage, bei der parallel zu einer Vorschaltturbine ein von einem Druckregler gesteuertes Dampfventil eingeschaltet ist, so daß die Nachsteuervorrichtung in Ab- hängigkeit vom Dampfdruck arbeitet. 4. Vorrichtung nach Ansprach 3 mit einem Speisewasserregler, der den Speisewasserdruck auf einen über dem Dampfdruck liegenden Wert einregelt, dadurch gekennzeichnet, daß der Speisewasserregler (22) mit einer in Abhängigkeit vom Dampfdruck als Führungsgröße arbeitenden selbsttätigen Nachsteuervorrichtung (19) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: W. Oppelt, Kleines Handbuch technischer Regelvorgänge, Weinheim, 1954, S. 327 und 328.
DES48155A 1956-03-28 1956-03-28 P-Regler mit selbsttaetiger Sollwertverstellung Pending DE1145397B (de)

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