DE1144397B - Stossspannungsgenerator - Google Patents

Stossspannungsgenerator

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Publication number
DE1144397B
DE1144397B DES65799A DES0065799A DE1144397B DE 1144397 B DE1144397 B DE 1144397B DE S65799 A DES65799 A DE S65799A DE S0065799 A DES0065799 A DE S0065799A DE 1144397 B DE1144397 B DE 1144397B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage generator
capacitors
surge voltage
charged
contact device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65799A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wolfgang Held
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES65799A priority Critical patent/DE1144397B/de
Publication of DE1144397B publication Critical patent/DE1144397B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/53Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use of an energy-accumulating element discharged through the load by a switching device controlled by an external signal and not incorporating positive feedback

Landscapes

  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description

  • Stoßspannungsgenerator Es ist bekannt, zur Erzeugung von Stoßspannungsimpulsen hoher Spannung die Vervielfältigungsschaltung nach Marx zu verwenden. Bei dieser Schaltung werden sämtliche Kondensatoren des Stoßgenerators zunächst parallel aufgeladen. Die Entladung der Kondensatoren erfolgt dann über Funkenstrecken, durch welche die Kondensatoren im Augenblick der Entladung in Reihe geschaltet werden. Auch bei günstigster konstruktiver Anordnung ergeben sich verhältnismäßig lange Stromwege, so daß die Induktivität einer solchen Anlage, insbesondere bei extrem hohen Spannungen, verhältnismäßig groß ist. Dadurch ist die Steilheit der Anstiegsflanke der erzeugten Stoßspannungsimpulse begrenzt. Außerdem wirken sich bei einer solchen Anordnung die Streu- und Erdkapazitäten ungünstig auf den Verlauf der Stirnflanke aus.
  • Es ist auch bereits bekannt, als erste Stufe einer Stoßanlage nach Mar x einen Spannungsmultiplikator zu verwenden, der aus kreisförmig angeordneten, fest in Reihe geschalteten Kondensatoren besteht, die mit Hilfe von rotierenden Bürsten aus einer Spannungsquelle nacheinander aufgeladen werden.
  • Diese Anordnung vermindert jedoch nicht wesentlich die Induktivität des gesamten Stoßgenerators, so daß die Form der Stoßwelle nicht beeinflußt wird.
  • Weiterhin ist es bekannt, einen Stoßgenerator, bei dem die Spannungsstöße durch Entladung von in Reihe geschalteten Kondensatoren erzeugt werden, in Greinacher-Schaltung zu verwenden. Hierbei werden in zwei Isoliersäulen jeweils übereinander angeordnete Kondensatoren, die über Hochspannungsventile miteinander verbunden sind, durch eine Wechselspannung aufgeladen. Diese bekannten Greinacher-Kaskaden sind vor allem bei extrem hohen Spannungen sehr aufwendig.
  • Die Erfindung geht zum Aufbau eines Stoßspannungsgenerators mit einer mechanischen Ladevorrichtung einen anderen Weg. Gemäß der Erfindung wird der Stoßspannungsgenerator aus einer einzigen Isoliersäule von übereinander angeordneten, in Reihe geschalteten Kondensatoren gebildet, die durch eine mechanische, parallel auf und ab bewegbare Kontaktvorrichtung nacheinander aufgeladen werden. Durch diesen Aufbau ist die Induktivität eines solchen Stoßspannungsgenerators erheblich geringer als bei den Marx-Generatoren bekannter Bauart. Gegenüber der Greinacher-Schaltung entfallen die aufwendigen Schaltfunkenstrecken und Ladewiderstände. Der säulenförmige Aufbau des Stoßspannungsgenerators erleichtert ebenfalls die Isolierung der Hochspannungskondensatoren, welche von der parallel bewegbaren, auf einer Isoliersäule angeordneten Ladevorrichtung nacheinander aufgeladen werden, so daß dadurch das Potential der obersten Elektrode des obersten Kondensators stufenweise angehoben wird.
  • Es empfiehlt sich, bei der Durchführung des Erfindungsgedankens die Anordnung derart zu treffen, daß die Kondensatoren des Stoßspannungsgenerators beim Aufwärtsbewegen der Ladevorrichtung entladen werden, während sie beim Abwärtsbewegen der Ladevorrichtung nacheinander aufgeladen werden.
  • An Hand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels sei die Erfindung erläutert.
  • Der Stoßspannungsgenerator besteht aus den in der Isoliersäule 1 übereinander angeordneten, fest in Reihe geschalteten Kondensatoren Ci bis C6. Neben der Isoliersäule 1 befindet sich das gesonderte, isoliert aufgestellte Isoliergerüst 2, auf dem die Kontaktvorrichtung 3 auf- und abwärts bewegbar angeordnet ist. Das Isoliergerüst kann z. B. mehrteilig ausgebildet seig, wobei die Kontaktvorrichtung innerhalb der Teile nach Art eines Schlittens bewegbar ausgebildet ist. Die Kontaktvorrichtung 3 steht mit einer nicht dargestellten, leistungsfähigen Spannungsquelle elektrisch in Verbindung.
  • Die Kontakte ki und k , der Kontaktvorrichtung 3 sind kufenförnüg ausgebildet und ermöglichen bei der Auf- und Abwärtsbewegung der Kontaktvorrichtung 3 auf dem Isoliergerüst 2 die elektrische Verbindung mit jeweils einem der Kondensatoren Ci bis C 6* Die Anordnung ist derart getroffen, daß beim Aufwärtsbewegen der Kontaktvorrichtung 3 die Kondensatoren C, bis C6 des Stoßspannungsgenerators entladen werden. In der in der Zeichnung dargestellten obersten Stellung der Kontaktvorrichtung 3, in der also die Kontaktvorrichtung zum obersten Kondensator Ci der Isohersäule 1 parallel geschaltet ist, hat der untere Kontakt k. das Potential Null, während der obere Kontakt ki das durch die angeschlossene Spannungsquelle bedingte Potential aufweist. Ist der Kondensator C, voll aufgeladen, was beim Anschluß einer leistungsfähigen Spannungsquelle in kurzer Zeit erfolgt, so wird die Kontaktvorrichtung 3 auf dem Isoliergerüst 2 derart abwärts bewegt, daß die Kontakte k, und k. parallel zum 'nächstfolgenden Kondensator C 2 geschaltet werden, so daß dann dieser Kondensator aufgeladen wird.
  • Der Vorteil dieser Art der Aufladung liegt vor allem darin, daß die Kontaktvorrichtung 3 nur jeweils für die an den einzelnen Kondensatoren des Stoßspannungsgenerators liegende Spannung bemessen zu werden braucht, da beim Aufladen beispielsweise des Kondensators C, der Kontakt k. der Kontaktvorrichtung 3 wiederum auf Nullpotential liegt. Durch das zeitliche Aufeinanderfolgen des Aufladens der einzelnen Kondensatoren des Stoßspannungsgenerators wird also die oberste Elektrode des obersten Kondensators C, stufenweise auf das erforderliche Hochspannungspotential angehoben. Wählt man beispielsweise die Stufenspannung - das ist also die Spannung, die an den Kontakten k, und k2 der Kontaktvorrichtung 3 anliegt - zu 300 kV, so wird der dargestellte Stoßspannungsgenerator auf 1,8 MV aufgeladen.
  • Da für die Aufladung jedes Einzelkondensators nur eine verhältnismäßig geringe Zeit benötigt wird, kann der Gesamtladevorgang in beispielsweise 15 Sekunden beendet sein.
  • Dadurch, daß der Stoßspannungsgenerator durch das Aufwärtsbewegen der Kontaktvorrichtung 3 entladen wird, ist sichergestellt, daß der Stoßspannungsgenerator bei der in der Zeichnung dargestellten obersten Stellung der Kontaktvorrichtung 3 stets entladen ist, während er in der untersten Stellung der Kontaktvorrichtung 3 auf seinen vollen Wert aufgeladen ist.
  • Für die Kontakte ki und k 2 der Kontaktvorrichtung3 empfiehlt sich eine die Auf- und Abwärtsbewegung der Kontaktvorrichtung unterstützende Form. Die Kontakte ki und k. werden daher zweckmäßigerweise kufenförmig ausgebildet, wie es in der Zeichnung schematisch angedeutet ist.
  • Es ist aber auch möglich, die Kontakte kugelförmig auszubilden. In diesem Fall brauchen die Kontakte der Kontaktvorrichtung die Kontakte der Kondensatoren nicht unmittelbar zu berühren, sondem er erfolgt bei genügender Annäherung der Kontakte die Zündung von Lichtbogen, über die dann der je- weilige Kondensator aufgeladen wird.
  • Wie im Ausführungsbeispiel angenommen, können die Kondensatoren des Stoßspannungsgenerators mit konstanter Gleichspannung, beispielsweise aus einer leistungsfähigen Gleichspannungsquelle, aufgeladen werden. Es ist aber möglich, die Kondensatoren stoßartig aufzuladen, indem als Spannungsquelle ein weiterer Stoßspannungsgenerator verwendet wird, dessen Spannung der jeweiligen Stufenspannung der aufzuladenden Kondensatoren entspricht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Stoßspannungsgenerator zur Erzeugung von Spannungsstößen hoher Spannung durch Kondensatorenentladung, dessen in Reihe geschaltete Kondensatoren durch eine gesonderte, isoliert aufgestellte, mechanisch bewegbare Ladevorrichtung aufgeladen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren (C, bis C6) zu einer einzigen Isoliersäule (1) übereinander angeordnet sind und von einer mechanischen, parallel zur Säule auf und ab bewegbaren Kontaktvorrichtung (3) nacheinander aufgeladen werden.
  2. 2. Stoßspannungsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren durch Aufwärtsbewegung der Kontaktvorrichtung entladen und durch Abwärtsbewegung aufgeladen werden. 3. Stoßspannungsgenerator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (kl, k.) der Kontaktvorrichtung (3) kufenförinig ausgebildet sind. 4. Stoßspannungsgenerator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn eichnet, daß die Kontakte der Kontaktvorrichtung kugelförmig ausgebildet sind. 5. Stoßspannungsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren (C, bis C.) mit konstanter Gleichspannung aufgeladen werden. 6. Stoßspannungsgenerator nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren (ci bis C6) stoßartig aufgeladen werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentsehrift Nr. 209 752.
DES65799A 1959-11-12 1959-11-12 Stossspannungsgenerator Pending DE1144397B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011011305A1 (de) * 2011-02-15 2012-08-16 Transtechnik Gmbh & Co. Kg Schaltungseinrichtung zur Versorgung von Hochenergie-Funktionskomponenten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH209752A (de) * 1939-02-18 1940-04-30 Micafil Ag Spannungsmultiplikator.

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