DE1136868B - Anbindevorrichtung fuer Stalltiere - Google Patents
Anbindevorrichtung fuer StalltiereInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
Das Problem des Anbindens von Tieren ist Gegenstand zahlreicher Untersuchungen gewesen, und es
sind verschiedene mehr oder weniger vollständige Lösungen bekanntgeworden. Die Aufgabe besteht
darin, das Tier mit Hilfe eines Halsbügels so am Platz zu halten, daß ihm eine beschränkte Bewegungsfreiheit
in horizontaler Richtung und di© Möglichkeit, aufzustehen oder sich hinzulegen, verbleibt.
Manche bekannte Vorrichtungen verwenden eine senkrechte Kette, die mit einem Ende am Boden und
mit dem andern an der Stalldecke oder an einem zu diesem Zwecke angebrachten Balken befestigt ist.
Dabei wird der Hals des Tieres einerseits von einem Teil der senkrechten Kette und andererseits von
einem Teilbügel, Riemen, Metallbügel oder einer zweiten Kette umschlossen, welche an beiden Enden in
je einem Ring enden, der entlang der senkrechten Kette gleitet. Um diesen Bügelteil loszuketten, kann
man entweder den sogenannten »offenen Ring« verwenden, d. h. einen der beiden Endringe des Halsbügels
mit einem Schlitz versehen, der es gestattet, aus ihm die senkrechte Kette herauszuziehen, wodurch der
Kragen geöffnet wird, oder in passender, das ist Handhöhe, eine Trennvorrichtung zum An- und Losketten
des unteren Teiles der senkrechten Kette anbringen. Es ist auch bekannt, diese Trennvorrichtung
so auszugestalten, daß sie, z. B. bei Feuer, das sofortige gleichzeitige Befreien aller Tiere gestattet.
Die bekanntgewordenen Lösungen dieses Problems haben aber noch verschiedene Nachteile, z. B. folgende:
Man braucht Spezialketten mit Endgliedern, die von den übrigen verschieden sind, die Befestigung
erfolgt mit Bolzen oder Haken, die das Tier verletzen können, oder durch Niete, in welchem Fall das Auswechseln
schwierig ist. Wenn das Tier sich gegen die senkrechte Kette lehnt und sie dadurch spannt, besonders
wenn es liegend an sie angedrückt ist, ist die Betätigung der Trennvorrichtung sowohl beim Anwie
auch beim Losketten schwierig und erfordert vom Bedienungsmann eine außerordentliche Kraftanstrengung.
Wenn der Endring oder eines der Mittelglieder des unteren Kettenteils abgenutzt ist, ist es notwendig,
den ganzen unteren Kettenteil zu ersetzen. Solche Abnutzung tritt aber meist sehr rasch ein, da
der untere Kettenteil der korrosiven Wirkung der auf dem Boden befindlichen Flüssigkeiten ausgesetzt ist.
Wenn die Trennvorrichtung so ausgebildet ist, daß sie das rasche gleichzeitige Befreien aller Tiere gestattet,
wird dies mit Hufe eines horizontalen Kabels bewirkt, was erfordert, daß die Trennvorrichtung entweder
jede für sich auf einem eigenen Pfosten oder gemeinsam auf einem Querbalken befestigt sind, wo-
Anbindevorrichtung für Stalltiere
Anmelder:
Roger Guillaume und Emile Guillaume,
Vielsalm (Belgien)
Vielsalm (Belgien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. Dr. techn. H. Walenda, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Bettinaplatz 4
Frankfurt/M., Bettinaplatz 4
Beanspruchte Priorität:
Belgien vom 23. März 1961 (Nr. 38 998)
Belgien vom 23. März 1961 (Nr. 38 998)
Roger Guillaume und Emile Guillaume, Vielsalm
(Belgien),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
durch die Anschaffungskosten der gesamten Anlage entsprechend vergrößert werden. Außerdem liegen
as die Teile der Halsbügel und die unteren Kettenteile,
während die Tiere im Freien sind, auf dem Boden und sind daher Verschmutzung und Korrosion ausgesetzt
und sind außerdem nicht in Handhöhe, wenn es notwendig ist, die Tiere wieder anzuhalftern.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die die genannten Nachteile auf wirtschaftliche Weise vollkommen
vermeidet.
Sie sieht für den Aufbau der senkrechten Kette die Verwendung normaler handelsüblicher Ketten vor,
und zwar aus zwei Teilketten, von denen die eine an der Stalldecke und die andere am Boden befestigt ist
und die mit Hilfe einer Trennvorrichtung verbunden sind, deren Verriegelungshebel in senkrechter Richtung
betätigt wird, wobei er ein Verbindungsglied befreit, welches dann umkippt und dabei den unteren
Kettenteil der senkrechten Kette freigibt, wodurch das Tier losgelöst wird. Das gleiche Befestigungsprinzip wird mit gewissen Varianten für die Befestigung
der beiden anderen Enden der senkrechten Kette angewandt. Das Befestigungsstück an der Stalldecke
ist so ausgebildet, daß die Kette an jedem Punkt ihrer Länge darin eingehängt werden kann, so
daß man eine Ausgleichsreserve an Kettenlänge zur Verfügung hat, um die Neigung der Kette in bezug
auf die Vertikale entsprechend der Größe des Tieres einzustellen und auch zum Ausgleich der Kettenlänge
für den Fall vorzeitiger Abnutzung der untersten
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Kettenglieder. Die Befestigungsteile enthalten keine
gefährlichen Vorsprünge, und es ist möglich, den Bügel und den unteren Kettenteil auch nach Loskettung
des Tieres am oberen Kettenteil einzuhängen. Es ist nicht notwendig, die Länge der Kettenteile an
die Stallänge anzupassen, es genügt vielmehr, aus einer Kette ausreichender Länge an Ort und Stelle
sich die Einzelstücke passender Länge abzuschneiden, was keinen Verlust an Kettenlänge mit sich bringt
Stalldecke 11 befestigte Befestigungsvorrichtung 10 eingehängt. Mit 5' ist gestrichelt der Kragenteil 5 in
der Stellung dargestellt, in der die Anbindevorrichtung während der Abwesenheit des befreiten Tieres
zweckmäßig aufbewahrt werden kann, wie nachstehend noch näher erläutert ist.
Die Befestigungsvorrichtung 2 (vgl. Fig. 2, 3 und 4)
besteht aus einer Grundplatte 12, die im Boden 3 mit Hilfe einer oder mehrerer Befestigungsspratzen 13
und besonders vorteilhaft ist, wenn Anbindevorrich- io verankert werden kann, zweckmäßig durch Antungen
für mehrere Tiere gebraucht werden. Die schweißen, und aus dem eigentlichen Befestigungskopf 14. Dieser enthält eine Öffnung 15 für die Einführung
der Endglieder 16 und 17 des Kettenteils 1,
eine Höhlung 18, die nach oben in Querrinnen 19
Elemente der Trennvorrichtung und ihre gegenseitige
Anordnung sind so gewählt, daß ein Zug auf die
senkrechte Kette in beliebiger Richtung keine Wirkung auf die Wirkung der Trennvorrichtung hat, die 15 endet, in welche der Schlußring 17 eingefügt werden unabhängig von den vom Tier ausgeübten Kräften kann, und quer zu diesen Rinnen einen Mittelschlitz gewährleistet bleibt. Dieser Vorteil ist von besonderer 20 für das Einhängen des zweiten Kettenringes 16. Wichtigkeit für den Fall, daß die Tiere beim Aus- Die der Öffnung 15 gegenüberliegende Hinterseite 21 bruch eines Feuers aufgeregt sind. Andererseits ist der Öffnung 18 ist abgeschrägt, um die Kettenringe die Trennvorrichtung so ausgebildet, daß es unmög- 20 nach ihrer Einführung oder Herausnahme zu führen, lieh ist, daß der obere Ring des Halsteilskragens Aus dem gleichen Grund sind die Ränder 22 der
Anordnung sind so gewählt, daß ein Zug auf die
senkrechte Kette in beliebiger Richtung keine Wirkung auf die Wirkung der Trennvorrichtung hat, die 15 endet, in welche der Schlußring 17 eingefügt werden unabhängig von den vom Tier ausgeübten Kräften kann, und quer zu diesen Rinnen einen Mittelschlitz gewährleistet bleibt. Dieser Vorteil ist von besonderer 20 für das Einhängen des zweiten Kettenringes 16. Wichtigkeit für den Fall, daß die Tiere beim Aus- Die der Öffnung 15 gegenüberliegende Hinterseite 21 bruch eines Feuers aufgeregt sind. Andererseits ist der Öffnung 18 ist abgeschrägt, um die Kettenringe die Trennvorrichtung so ausgebildet, daß es unmög- 20 nach ihrer Einführung oder Herausnahme zu führen, lieh ist, daß der obere Ring des Halsteilskragens Aus dem gleichen Grund sind die Ränder 22 der
Rinnen 19 abegschrägt. Ein abhebbarer Ring 23, dessen Querschnitt und Profil der Kontur des Befestigungskopfes entsprechen, dient dazu, durch teilweisen
Verschluß der Öffnung 15 ein unzeitiges Loslösen der Kettenglieder 16 und 17 zu verhindern.
Dieser Ring wird zuerst auf den Kettenteil 1 aufgeschoben und nach der Einführung der Kettenringe
in die Öffnung 15 auf den Befestigungskopf 14 gleiten gelassen. Er stützt sich dann auf zwei Schulterstücke
24 des Befestigungskopfes. Die unteren Ränder des Ringes 23 sind leicht eingeschnitten, um es
dem Bedienungsmann zu erleichtern, ihn mit den Fingern zu erfassen.
Das Befestigungsstück 10 (vgl. Fig. 5, 6 und 7) besteht aus einer Grundplatte 25, die an der Stalldecke
26 in beliebiger bekannter Weise, beispielsweise mit Hilfe von Bolzen, die durch in ihr angebrachte Öffnungen
28 gesteckt sind, befestigt werden kann, und
Fig. 6 ist eine senkrechte Ansicht von links der 40 aus dem eigentlichen Befestigungskopf 29. Letzterer
längs der Linie H-II aufgeschnittenen Fig. 5; besteht aus zwei Wänden 30, die zweckmäßig durch
Fig. 7 ist ein Horizontalschnitt entlang der Linie Rippen 31 verstärkt sind. Auf ihren Innenflächen
VII-VII der Fig. 5; tragen diese Wände aufgesetzte Rippen 33, zwischen
Fig. 8 ist eine Vorderansicht der Trennvorrichtung denen Nuten 32 frei bleiben, welche zur Aufnahme
mit dem Verriegelungshebel in Sperrstellung der An- 45 eines Kettenringes 39 des oberen Kettenteils 8 der
hängeklinke; senkrechten Kette dienen. Die Ränder 34 der Rippen
33 sind zweckmäßig abgeschrägt, um die Einführung des Ringes 39 zu erleichtern. Zwischen den Nuten'
32 ist ein Schlitz 39 für die Einführung des dem Ring 39 vorangehenden Ringes 38 frei gelassen. Das
von oben in die Nut 32 eingehängte Kettenglied 39 wird daher ausschließlich durch sein Eigengewicht
und das Gewicht des daran hängenden unteren Kettenteils an seinem Platz festgehalten. Ein Quer-
Fig. 14 ist eine Vorderansicht des Unterteiles der 55 riegel 36 verbindet auf der Rückseite und in Höhe
Trennvorrichtung nach dem Umkippen der Anhänge- der Basis der Aussparungen 32 die beiden Wände
durch die Bewegung des Tieres entlang der Trennvorrichtung hochgehoben wird und dadurch dann eine
unzeitige Betätigung des Verriegelungshebels bewirkt werden kann.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen schematisch und beispielsweise näher erläutert. Die
einzelnen Figuren stellen dar:
Fig. 1 ist eine Vorderansicht der Gesamtvorrichtung;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Befestigungsvorrichtung für den unteren Kettenteil am Boden mit
einem Sperring;
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 2;
Fig. 5 ist eine Vorderansicht der Befestigungsvorrichtung des oberen Kettenteils an der Stalldecke;
Fig. 9 ist eine Ansicht von links der nach der Linie IX-X aufgeschnittenen Fig. 8;
Fig. 10 ist eine Ansicht von links der nach der Linie IX-X aufgeschnittenen Fig. 8;
Fig. 11 ist eine Aufsicht auf den Verriegelungshebel;
Fig. 12 ist eine Vorderansicht der Anhängeklinke; Fig. 13 ist eine Seitenansicht der Aufhängeklinke;
klinke;
Fig. 15 zeigt eine Seitenansicht einer besonderen Ausführungsform der Befestigung an der Stalldecke.
Bezugnehmend auf Fig. 1 bedeutet 1 den unteren Teil der senkrechten Kette, die ihrerseits in die im
Boden 3 verankerte Befestigungsvorrichtung 2 eingehängt ist, andererseits in die Trennvorrichtung 4, und
entlang welcher der Teilkragen 5 in bekannter Weise
30. Begrenzt von der Basis 25, den Wänden 30 und dem Oberteil der Kerben 32 befindet sich der Durchlaß
37.
Die Trennvorrichtung 4 (vgl. Fig. 8, 9 und 10) besteht aus den folgenden Elementen, die nachstehend
von oben nach unten aufgezählt sind: einem Anhängekopf 41, einem Körper 47 mit dem Verriegelungshebel
55, einem Sockel 60 und einer Anhänge-
mit Hilfe seiner Ringe 6 und 7 gleiten kann. Der Hals 65 klinke 66.
des Tieres ist von 1 und 5 umschlossen. Der Ober- Der Anhängekopf 41 ist in seinem wesentlichen
teil 8 der senkrechten Kette trägt die Trennvorrich- Aufbau dem Anhängekopf 14 der Befestigungsvor-
tung 4 und ist an seinem anderen Ende an die an der richtung 2 ähnlich und enthält gleiche Elemente,
nämlich einen dem Spalt 20 entsprechenden Spalt 42 und den Nuten 19 entsprechenden Nuten 43, die zur
Aufnahme der Kettenringe 44 und 45 dienen, welche den Kettenringen 16 und 17 entsprechen, sowie einen
dem Ring 23 entsprechenden entfernbaren Ring 46 zum Festhalten der Kettenglieder. Der parallelepipedförmige
Körper 47 ist nach oben durch den Anhängekopf 41 geschlossen, nach hinten durch eine
Wand 48, seitlich durch zwei Wände 49 und 50 und
unteren und oberen Kettenteile 1 und 8 der senkrechten Kette in die gewünschte Länge gebracht.
Hierauf wird der Ring 23 auf den unteren Kettenteil 1 aufgezogen, die beiden Kettenringe 16 und 17
5 in die Öffnung 15 des Befestigungsteils 2 eingeführt und in den Schlitz 20 und die Nuten 19 eingeführt
bzw. eingehängt und der Ring 23 auf die Schulterstücke 24 aufgelegt. Dieser verhindert dann, wie gesagt,
durch teilweisen Verschluß der Öffnung 15 das
nach vorn teilweise durch eine Wand 53. In den io unzeitige Loslösen der Kettenringe 16 und 17. Hier-Wänden
49 und 50 sind einander gegenüberliegende auf wird der Kragenteil 5 in bekannter Weise durch
Schlitze
Einführen des Kettenteils 1 in die Kragenendringe 6 und 7 auf den unteren Kettenteil aufgefädelt. Die
beiden oberen Endglieder 72 und 73 des unteren
bzw. eingehängt, wobei die Sperrklinke sich in aufrechter, d. h. Sperrstellung befindet. Die Verbindung
zu dem Kopf der Trennvorrichtung 4 und dem
wände 62 und 63, die die Wände 49 und 50 in größerem Abstand voneinander als oben verlängern
und mit Rillen 64 und 65 versehen sind, welche aus
schlossene Öffnung mündet. Der Sockel 60 ist nach vorn und hinten offen.
Die Anhängeklinke 66 (vgl. Fig. 8, 12 und 13) ist
51 und 52 von verschiedener Höhe angebracht. Die Wand 53 ist in mittlerer Höhe des
Körpers unterbrochen, wodurch eine Öffnung 54 gebildet wird, deren Breite dem Abstand der Innen- 15 Kettenteils 1 werden hierauf in den Schlitz 74 und flächen der Wände 49 und 50 entspricht. Der frei die Nuten 71 in die Anhängeklinke 66 eingeführt durch die Schlitze 51 und 52 hindurchgesteckte,
etwas S-förmige Verriegelungshebel 55 trägt am
linken Ende den Anschlagzapfen 56, der beispielsweise in einer Perforation desselben festgenietet sein 20 oberen Kettenteil 8 wird auf die gleiche Weise bekann, und anliegend an die rechte Wand 50 zwei an wirkt wie das Einhängen des unteren Kettenteils 1 seinem unteren Rand angebrachte Längsrippen 57. in die Befestigungsvorrichtung 2. Hierauf wird das Sein Bedienungsende trägt Rillen 58 und endet in obere Ende des Kettenteils 8 in den Durchlaß 37 einen etwa kugelförmigen Knauf 59. eingeführt, und je nach der gewünschten Spannung
Körpers unterbrochen, wodurch eine Öffnung 54 gebildet wird, deren Breite dem Abstand der Innen- 15 Kettenteils 1 werden hierauf in den Schlitz 74 und flächen der Wände 49 und 50 entspricht. Der frei die Nuten 71 in die Anhängeklinke 66 eingeführt durch die Schlitze 51 und 52 hindurchgesteckte,
etwas S-förmige Verriegelungshebel 55 trägt am
linken Ende den Anschlagzapfen 56, der beispielsweise in einer Perforation desselben festgenietet sein 20 oberen Kettenteil 8 wird auf die gleiche Weise bekann, und anliegend an die rechte Wand 50 zwei an wirkt wie das Einhängen des unteren Kettenteils 1 seinem unteren Rand angebrachte Längsrippen 57. in die Befestigungsvorrichtung 2. Hierauf wird das Sein Bedienungsende trägt Rillen 58 und endet in obere Ende des Kettenteils 8 in den Durchlaß 37 einen etwa kugelförmigen Knauf 59. eingeführt, und je nach der gewünschten Spannung
Der Sockel 60 enthält eine Rückwand 61, die die 25 der senkrechten Kette werden zwei passende aufein-Veriängerung
der Rückwand 48 bildet, zwei Seiten- anderfolgende Kettenringe 38 und 39 in den Schlitz
35 und die Nuten 33 eingeführt. Einige Endglieder 40 des oberen Kettenteils bleiben dabei als Reserve
übrig; da sie vom Querriegel 36 getragen werden,
je einem nach vorn offenen horizontalen Teil ge- 30 hängen sie frei nach unten. Schließlich wird die
stehen, der nach hinten in je eine senkrechte ge- Schnur 76 mit einem Ende am Verriegelungshebel
55 und mit dem anderen am Horizontalteil 78 befestigt.
Selbstverständlich kann die Reihenfolge der Ope-
in dem vom parallelepipedförmigen Körper 47 und 35 rationen auch geändert werden,
dem Sockel 60 gebildeten Gehäuse untergebracht. Wenn es notwendig ist, den einen oder anderen
dem Sockel 60 gebildeten Gehäuse untergebracht. Wenn es notwendig ist, den einen oder anderen
Sie enthält einen Zapfen 67, der sich nach hinten in Endring des unteren Kettenteils 1 zu ersetzen, geeine
mit einer senkrechten Nut 68 versehenen Rück- nügt es, die senkrechte Kette durch Einsetzen entwand
69 fortsetzt, und zwei Seitenwände 70 mit je sprechender anderer Kettenringe in die Befestigungseiner Quernut 71, die zur Aufnahme des obersten 40 vorrichtung 10 auf die erforderliche Länge zu bringen.
Kettengliedes 73 des unteren Kettenteils 1 bestimmt Wenn ein Tier von kleinerer als Normalgröße anist.
Zwischen den Seitenwänden 70 bleibt ein Schlitz gebunden werden soll, kann man den Befestigungs-74
von der gleichen Breite wie die Nut 69 frei. Dieser punkt der senkrechten Kette an der Stalldecke zuSchlitz
74 dient zusammen mit der ihn nach hinten rückverlegen, beispielsweise, indem man den oberen
begrenzenden Nut 69 zur Aufnahme des zweit- 45 Kettenteil 8 durch einen Haken 79 (vgl. Fig. 15)
obersten Kettengliedes 72. Das von oben in die Nut führt, der vor der Befestigungsvorrichtung 10 an-71
eingehängte Kettenglied 73 wird daher ausschließ- gebracht wird. Dies ist erfindungsgemäß dadurch
lieh durch sein Eigengewicht und das Gewicht des jederzeit ermöglicht, daß Reservekettenringe 40 zur
daran hängenden unteren Kettenteils an seinem Platz Verfügung stehen. Dadurch wird die senkrechte
festgehalten und würde bei Umkehrung der Richtung 50 Kette etwas geneigt und das Tier in eine bessere
der Schwerkraft frei nach oben herausfallen. Stellung in bezug auf die Jaucherinne gebracht.
Jede der beiden Seitenwände trägt an ihrem unte- Für die praktisch gleichzeitige Befreiung aller
ren Ende eines in bezug auf die Mittelebene der Tiere genügt es, am Seil 78 zu ziehen, wodurch die
Nuten 71 versetzten Drehzapfen 75. Diese Dreh- Schnur 76 nach oben gezogen wird und den Verriegezapfen
sind in die Rillen 64 und 65 des Sockels 60 55 lungshebel 55 hochhebt. Dieser dreht sich um den
eingehängt. Außerdem steigt eine Schnur 76, die in Anschlagzapfen 56 und nimmt die in Fig. 8 geder
Perforation 58 des Verriegelungshebels 55 be- strichelt gezeichnete Lage 55' ein. Dadurch wird der
festigt ist, parallel zum Kettenteil 8 zur Stalldecke Ansatz 67 der Anhängeklinke 66 freigelegt. Da auf
auf. Sie wird beispielsweise durch Hindurchführen ihr das Gewicht des daran hängenden unteren Kettendurch
eine Öffnung 77 in den Wänden 30 des Be- 60 teils in der Mittelebene der Nuten 71 angreift und
festigungsteils 10 um 90° umgelenkt und mit die Drehzapfen 75 gegenüber dieser Mittelebene verihrem
anderen Ende an einem horizontalen Seil 78 setzt angeordnet sind, wird auf ihn ein Drehmoment
befestigt, das allen Befestigungsvorrichtungen der ausgeübt, so daß er nach Fortfall der Sperrung durch
gleichen Reihe gemeinsam ist. den Verriegelungshebel 55 in die in Fig. 14 dar-
Der Zusammenbau und die Funktion der erfin- 65 gestellte Stellung umkippt. Dadurch wird aber die
dungsgemäßen Vorrichtung sind wie folgt: Schwerkraftrichtung relativ zur Aufhängeklinke um-
Die Befestigungsvorrichtnugen 2 und 10 werden gekehrt, und das Kettenglied 73 fällt aus der nach
auf dem Boden und der Stalldecke befestigt und die einer Richtung (welche in der Stellung nach Fig. 14
»unten« entspricht) offenen Nut 71 heraus. Der dadurch
befreite untere Kettenteil 1 fällt daher mindestens so weit, bis er aus dem Endring 6 des Kragenteils
5 herausgleitet, wodurch das Tier sofort befreit wird.
Selbstverständlich kann man im Prinzip auf die gleiche Weise durch Handbetätigung des Verriegelungshebels 55 auch ein einzelnes Tier losketten.
Dieses Verfahren kann angewendet werden, weil man nicht darauf angewiesen ist, einen »offenen« Ring zu
verwenden und an die Ringe 6 und 7 beide geschlossen und/oder offen sein können. Ein weiterer Vorteil
der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie mit einer einzigen Hand betätigt werden
kann.
Wenn das Tier nicht im Stall ist, ist es, wie gesagt, wünschenswert, den Teilkragen 5 und den unteren
Kettenteil 1 nicht auf dem Boden liegenzulassen. Erfindungsgemäß ist demnach die Möglichkeit vorgesehen,
den Teilkragen mit seinem oberen Ring 6 am Verriegelungshebel 55 aufzuhängen, wie durch
Position 5' in Fig. 1 dargestellt.
Claims (6)
1. Anbindevorrichtung für Stallvieh, bestehend aus einer senkrechten Kette, die ihrerseits aus
zwei Teilketten besteht und durch Befestigungsvorrichtungen am Boden und an der Stalldecke
befestigt ist, einem Riemen, Metallbügel, Halbbügel oder einer zweiten Kette, die entlang der
senkrechten Kette mit Hilfe ihrer beiden Endringe gleiten kann, und einer zwischen die beiden
Teilketten der senkrechten Kette geschalteten und am unteren Ende des oberen Kettengliedes hängenden
Verbindungs- und Trennvorrichtung, da- durch gekennzeichnet, daß das obere Ende des
unteren senkrechten Kettenteils (1) durch Einführen bzw. Einhängen zweier aufeinanderfolgender
Endringe (72, 73) in zwei Wänden (70) eines Teiles der Verbindungs- und Trennvorrichtung (4)
angebrachte Nuten (71) und einen zwischen diesen Nuten und quer zu ihnen frei bleibenden
Schlitz (74) mit der Verbindungs- und Trennvorrichtung und damit mit dem oberen Kettenteil
verbunden ist, wobei die Nuten und der Schlitz so bemessen sind, daß sie die Glieder normaler
handelsüblicher Ketten aufnehmen können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die an der Stalldecke
und/oder am Stallboden zu befestigenden Kettenenden durch Einführen bzw. Einhängen je zweier
aufeinanderfolgender Kettenglieder (16, 17; 38, 39; 43, 44) in Schlitze (20, 35, 42) und senkrecht
zu diesen Schlitzen stehenden Nuten (19, 33, 43) mit den entsprechenden Befestigungsvorrichtungen
(12, 10, 41) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung
(2) am Boden und der Oberteil (41) der Verbindungs- und Trennvorrichtung (4) von entfernbaren
Ringen (23, 46) umschlossen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs- und Trennvorrichtung
(4) eine drehbare, mit in Rillen (64, 65) der Seitenwände (62, 63) der Verbindungsund
Trennvorrichtung (4) eingesetzten seitlichen Drehzapfen (75) versehene Anhängeklinke (66)
enthält, wobei die Drehzapfen gegenüber der Mittelebene der in den Wänden (68, 70) der Anhängeklinke
angebrachten und zur Aufnahme des obersten Kettengliedes (73) bestimmten Nuten
(71) versetzt sind und die Anhängeklinke (66) nur durch Festhalten eines mit der Aufhängeklinke
fest verbundenen Ansatzes (67) mit Hilfe eines Verriegelungshebels (55) in senkrechter
Stellung arretiert wird, so daß eine Entfernung des Verriegelungshebels von dem oberen Ende
des Ansatzes (67) ein Umkippen der Anhängeklinke bewirkt, wodurch der in ihr aufgehängte
untere Kettenteil (1) aus ihr herausfällt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verriegelungshebel (55) in vertikaler Ebene nach oben drehbar ist.
6. Hatftervorrichtung für mehrere Tiere, bestehend aus Einzelvorrichtungen nach den Ansprüchen
4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem einzelnen Verriegelungshebel (55) eine
senkrechte Schnur (76) befestigt ist, die mit ihrem anderen Ende an einem horizontalen Seil
(78) befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 657/19 9.62
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE1136868X | 1961-03-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1136868B true DE1136868B (de) | 1962-09-20 |
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ID=3893755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG34540A Pending DE1136868B (de) | 1961-03-23 | 1962-03-22 | Anbindevorrichtung fuer Stalltiere |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1136868B (de) |
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1962
- 1962-03-22 DE DEG34540A patent/DE1136868B/de active Pending
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