DE1136857B - Ausrichtvorrichtung fuer die Rollen von Zaehlwerken - Google Patents

Ausrichtvorrichtung fuer die Rollen von Zaehlwerken

Info

Publication number
DE1136857B
DE1136857B DEO6680A DEO0006680A DE1136857B DE 1136857 B DE1136857 B DE 1136857B DE O6680 A DEO6680 A DE O6680A DE O0006680 A DEO0006680 A DE O0006680A DE 1136857 B DE1136857 B DE 1136857B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alignment
rollers
wheel
counters
corrected
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO6680A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ugo Bartorelli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTICO MECCANICA ITALIANA E RI
Original Assignee
OTTICO MECCANICA ITALIANA E RI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTICO MECCANICA ITALIANA E RI filed Critical OTTICO MECCANICA ITALIANA E RI
Publication of DE1136857B publication Critical patent/DE1136857B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/22Design features of general application for visual indication of the result of count on counting mechanisms, e.g. by window with magnifying lens
    • G06M1/26Aligning means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Ausrichtvorrichtung für die Rollen von Zählwerken Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausrichtvorrichtung für die Rollen von Zählwerken der Tourenzähler zum Verwenden bei schnell umlaufenden Wellen, wobei die Rollen mit kriechender Zehnerübertragung mittels Sternräder und in diese eingreifender, elektromagnetisch bewegter Glieder ausgerichtet werden.
  • Es ist bekannt, die Rollen eines Zählwerkes mit kriechender Zehnerübertragung mittels Sternräder und in diese eingreifender, elektromagnetisch bewegter Glieder auszurichten. Zum Ausrichten eines Rades dient hierbei ein Elektromagnet, welcher die Zähne des Rades treibt, um gegenüber seiner Ausrichtstange bzw. Klinke anzuhalten. Bei dieser Bauart werden zwei Berichtigungsräder von derselben, d. h. gemeinsamen Klinke gleichzeitig beeinflußt. Sofern eine elektromagnetische Betätigungsart der Klinken verwendet wird, sind die jeder Klinke zugeordneten Elektromagnete so geschaltet, daß der vorangehende Magnet den Stromkreis des nächsten schließt usw. Ein solches elektromagnetisches Ausrichtsystem ist relativ aufwendig und von der einwandfreien Arbeitsweise der elektrischen Steuerung abhängig.
  • Außerdem ist es bekannt, zum Ausrichten des Zahnrades eine kleine Rolle vorzusehen, die ihre labile Gleichgewichtslage an den Spitzen des Sternrades verläßt und in einen der beiden Ausschnitte an jeder Seite der Spitze fällt.
  • Es ist ferner an sich bekannt, zur Ausrichtung der Rollen Glieder vorzusehen, deren Wirkung durch die Stellung der Rollen nächstniedrigeren Stellenwertes bestimmt wird. Hierbei handelt es sich jedoch um eine relativ komplizierte und sperrige, pockengesteuerte Ausrichtanordnung mit einem Zahnstangentrieb und Fühler, Hebeln sowie mit gegeneinander wirkenden, mit der Zeit erlahmenden Federn.
  • Der Grundgedanke, von dem die Erfindung ausgeht, ist in den Fig. 1 und 2 am Beispiel einer bekannten Bauart von Zählern, die zum Zählen der Umdrehungen einer rotierenden Welle verwendet wird, schematisch veranschaulicht. Bei einem solchen Zähler erfolgt bekanntlich der Antrieb der Einer-Rolle 1 kontinuierlich durch die Welle 6 über ein Zahnradgetriebe 7, während die übrigen Rollen 2, 3, 4 und 5 durch ein besonders gestaltetes, jeweils zwei benachbarte Rollen kuppelndes Getriebe 9 von der Rolle 1 aus intermittierend angetrieben werden. Infolge des kontinuierlichen Antriebes der Rolle 1 kann es passieren, daß nach dem Stillsetzen der Welle 6 beim Ablesen durch das Fenster 8 die Rolle 1 eine in Fig.1 gezeigte Stellung einnimmt, bei der im Fenster 8 statt einer zentrierten Ziffer die obere bzw. untere Hälfte zweier aufeinanderfolgender Ziffern erscheint; in diesem Falle ist eine exakte Einer-Ablesung nicht möglich. Um diesen Nachteil zu vermeiden, kann folgende an sich bekannte Anordnung verwendet werden: An der letzten Rolle 1 wird ein aus zehn Zähnen bestehendes Rad 10 vorgesehen, zu welchem radial eine in einem Keil 12 endende Stange 11 angebracht wird, welche die Ausrichtung herbeiführt. Der Stellungsberichtiger bzw. das Ausrichtglied kann in zwei Stellungen axial verschoben werden: in einer dieser Stellungen ist der Keil 12 außerhalb der Verzahnung des Rades 10, während er in der anderen, die durch das Drücken einer Taste 13 und demzufolge durch das Erregen einer Spule 14 erreichbar ist, zwischen zwei Radzähne hineinragt. Wenn das Rad 10 in bezug auf die Einer-Rolle 1 durch das Drücken der Taste 13 entsprechend orientiert ist, sind sämtliche Ziffern des Zählers mit dem Fenster 8 genau ausgerichtet.. Es gibt indessen eine instabile Stellung, wenn der Keil 10 genau der Spitze eines der Zähne des Rades 10 gegenübersteht. In diesem Falle gelangt der durch die Spule 14 verschobene Keil 12 schließlich auf eine der beiden Zahnflanken. Infolgedessen werden die Einerstellungen der Wellenumdrehung stets durch die Wirkung des Stellenberichtigers 11 durch den Zähler mit der Annäherung der jeweiligen Einer bei allen mit dem Fenster ausgerichteten Zahlen angezeigt, wobei der maximale Fehler ± 1/2 Umdrehung beträgt.
  • Die oben erläuterte Zählerbauart bedingt bei ihrer Wirkung intermittierende Drehungen sowohl sämtlicher Räder 9 als auch aller Rollen mit Ausnahme der Rolle 1; solche intermittierenden Drehungen bilden einen schwachen Punkt des Systems, weil die intermittierende Bewegung bei hoher Umdrehungszahl der Welle 6 pro Sekunde mit einer solchen Häufigkeit stattfindet, daß die Welle beim Überschreiten bestimmter Grenzen ihrer Winkelgeschwindigkeit entweder Funktionsstörungen oder ein Brechen der aussetzenden Teile verursachen kann und sie plötzlich aus dem Ruhestand in eine schnelle Bewegung (Räder und Rollen) versetzt. Beim Rotieren werden die Räder- und Rollenverzahnungen plötzlichen Beanspruchungen (Spannungen) ausgesetzt, die bei hoher Häufigkeit derselben zu Funktionsstörungen und Brucherscheinungen führen können. Diese Schwierigkeit tritt bis zu einem wesentlichen Umfang nur im Hinblick auf das zwischen der Einer-Rolle 1 und Zehner-Rolle 2 zwischengeschaltete Rad 9 und an diesen beiden Rollen auf, weil die Häufigkeit der an den höherwertigen Rollen und Rädern auftretenden Beanspruchungen zehn-, hundert- bzw. tausendmal geringer ist.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Ausrichtvorrichtung ist ersonnen, um die oben erläuterte Schwierigkeit zu beheben.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß in bekannter Weise mit dem Sternrad der niedrigsten Wertstelle ein elektromagnetisches Ausrichtglied zusammenwirkt, das stangenförmig ausgebildet ist, und daß in allen weiteren Wertstellen zwei in gleicher Weise ausgebildete elektromagnetische Ausrichtglieder derart vorgesehen sind, daß das eine die größere oder kleinere Zahl in Abhängigkeit davon korrigiert, ob die jeweils vorhandene, bereits berichtigte Zahl 0, 1, 2, 3, 4 oder 5, 6, 7, 8, 9 ist, deren Auswahl mittels eines halbkreisförmigen Nockens erfolgt, der koaxial zu dem Sternrad angebracht ist, auf welches das Ausrichtglied der letzten Zahl einwirkt oder die Ausrichtglieder der anderen vorangehenden Zahlen einwirken, wobei der Antrieb zwischen jeder vorangehenden und der nächsten Rolle ein Winkelspiel zwischen 18 und 36° gestattet, indem zwischen einem Bestandteil des Antriebes und der Rollenwelle ein federndes Kupplungsglied vorgesehen ist.
  • In Fig. 3 bis 6 der- Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch wiedergegeben. Es sei zunächst vorausgesetzt, daß die Wellenumlaufgeschwindigkeit nur im Hinblick auf die Häufigkeit der Stöße an dem ersten Rad 9 zwischen der Einer-Rolle 1 und Zehner-Rolle 2 gefährlich ist, während sie im Hinblick auf andere Räder vollkommen tragbar ist.
  • Die Anordnung bei der Vorrichtung ist wie folgt gewählt: An Stelle des Rades 9 ist zwischen den Rollen 1 und 2 - wie aus. Fig. 3 ersichtlich - ein Untersetzungsgetriebe 15 mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:10 vorgesehen; auf diese Weise ist die Rotation der Rolle 2 kontinuierlich und die obenerwähnte Schwierigkeit behoben. Hierbei tritt jedoch folgende neue Schwierigkeit auf: Die Zehner-Rolle 2 bewegt sich nicht um eine Zahl, wenn die Einer-Rolle 1 sich von Neun auf Null bewegt. Dies bedeutet, daß die Zehner-Zahlen nicht mehr in der Mitte des Fensters 8 sind, sondern in demselben in irgendeiner Stellung erscheinen können. Es ist dann erforderlich, ein weiteres Ausrichtglied 16 einzufügen, das auf ein Zehnzähne-Rad 17 einwirkt und ähnlich dem Stellungsberichtiger 11 ist, dem das Rad 10 zugeordnet ist, welchem wiederum das Rad 17 entspricht. Das Ausrichtglied 16 wird durch die Betätigung der Taste 18 und die demzufolge herbeigeführte Erregung der Spule 19 in die Stellung des Rades 17 bewegt, wodurch die jeweilige Zehner-Zahl vor das Fenster 8 gelangt, nachdem der Stellungsberichtiger 11 das Rad 10 bereits erreicht hat und demzufolge die Einer-Zahl an das Fenster 8 gelangt ist. Es ist gleichwohl offensichtlich, daß der Keil des Stellungsberichtigers 16 nicht zwischen zwei Zähnen des Rades 17 vollständig vor- (bzw. ein-)dringen kann, d. h. daß ein solches. Rad einen Winkelweg zurücklegt, der kleiner oder höchstens gleich einem Winkel von 18° ist, der für die Stellung der Zehner-Zahl ausreicht, es sei denn, daß eines der Getrieberäder 15, das an seiner Welle nicht anhaften würde, statt starr mittels einer aus Fig. 4 ersichtlichen Feder 20 nachgiebig angeordnet ist, deren Enden an dem Rad und der Mittelpunkt an einer Verlängerung der das Getriebe tragenden Welle befestigt ist. Die Feder 20 muß einem der Getrieberäder 15 gestatten, seine Lage in bezug auf die Welle aus einer Gleichgewichtsstellung um einen Winkel von mindestens 18° in jeder Drehrichtung zu verändern.
  • Mittels der oben erläuterten Vorrichtung, bestehend aus dem zweiten Stellungsberichtiger 16, dem Zehnzähne-Rad 17, der Taste 18, der Spule 19, dem Getriebe 15 und der Feder 20, wird die Schwierigkeit beseitigt, die durch die große Häufigkeit von Stößen zwischen den Trommeln 1 und 2 und dem Rad 9 hineingebracht wurde, während die Möglichkeit der Ablesung der Umdrehungszahl der mit sämtlichen zum Fenster 8 ausgerichteten Zahlen verbleibt, nachdem die Welle 6 abgestoppt ist und zuerst die Taste 13 und dann die Taste 18 gedrückt sind.
  • Dennoch birgt die oben erläuterte Vorrichtung eine Möglichkeit der falschen Anzeige in sich. Es wäre zu berücksichtigen, daß der Stellenberichtigungskeil 16 sehr nahe am Ende der Verzahnung des Getriebes 17 für Einer-Ablesungen 9 und 0 ist, und daß die Entfernung von dort für die Ablesungen 8 und 1, 7 und 2, 6 und 3, 5 und 4 zunimmt. Bei den Ablesungen 9 und 0 und sogar 8 und 1 kann das in der Vorrichtung 15 enthaltene Spiel möglicherweise den Stellenberichtigungskeil 16 veranlassen, sieh bis an die falsche Seite des Radzahnes (bzw. der -verzahnung) zu bewegen, wodurch ein Fehler in den Zehnern beim Ablesen der Zahl der Umdrehungen entsteht.
  • Um diese letzte Schwierigkeit zu beheben, wird folgende Vorrichtung verwendet, die am charakteristischsten für die vorliegende Erfindung ist. Das Rad 17 wird statt mit einem einzigen Stellungsberichtiger 16 mit zwei Stellungsberichtigern 21 und 22 ausgestattet, die unter einem durch die Stellung der Zahnspitze in der unbestimmten Lage halbierten Winkel angebracht sind, so daß die Endstellung des Keiles des einen Stellungsberichtigers bei erregter Spule 23 gleich der Stellung des Keiles des anderen Stellungsberichtigers bei erregter Spule 24 ist, und beide dem oben angegebenen Keil des Stellungsberichtigers 16 entsprechen. Durch die Taste 25 wird je nach der Stellung des Umschalters 26 mit Blattumschaltkontakt entweder die Spule 23 oder die Spule 24 erregt. Dieser gleichzeitig mit dem Stellungsberichtiger 11 betätigte Schalter schnappt bis auf eine bestimmte Höhe, in welcher das Kontaktblatt 27 des Schalters 26 niedergedrückt ist oder nicht. Diese Schnappwirkung erfolgt in Abhängigkeit davon, ob der Schalter in seiner Endstellung durch einen halbkreisförmigen, koaxial am Getrieberad 10 befestigten Nocken 28 betätigt wird oder nicht. Dieser Nocken ist in bezug auf das Getrieberad 10 in einer solchen Weise winklig angeordnet, daß er das Schaltblatt 27 von der eingenommenen Ziffer der Einer-Umdrehungen bei Ziffer 5, 6, 7 oder 8 niederdrückt oder nicht niederdrückt, wenn die genannte Ziffer 0, 1, 2, 3 oder 4 ist. In dem wiedergegebenen Fall wird durch das Schaltblatt 26 beim Niederdrücken der Taste 25 die Spule 23 erregt, welche den Stellungsberichtiger 21 betätigt; im anderen Falle wird über die Taste die Spule 24 erregt, welche den Stellungsberichtiger 23 betätigt.
  • Lauten die Einer-Ziffern 0, 1, 2, 3 und 4, so wird durch die Wirkung dieses Mechanismus der Stellungsberichtiger 22 betätigt, welcher sich in bezug auf die Zahnspitze verschiebt, um an die Seite der zunehmenden Ziffern zu gelangen; der Berichtiger kann dabei nur die Berichtigungsstellung einnehmen, ohne daß das Spiel in der Vorrichtung 15, so groß wie es sein mag, Fehler hervorrufen kann.
  • Lauten die 5, 6, 7, 8 und 9, so wird der Stellungsberichtiger 21 betätigt, welcher, indem er zur Zahnspitze verschoben wird, um in die Stellung nach der Seite der zunehmenden Ziffern zu gelangen, nur eine Korrektionsstellung herbeiführen kann.
  • Bei einer solchen Vorrichtung ist das betätigte Ausrichtglied - unter Beseitigung irgendeines Unsicherheitszustandes - stets eines, das zwischen zwei Zähnen besser zentriert ist, mit welchen es in Eingriff kommt.
  • Die Vorrichtung übt ihre Wirkung auch dann genau aus, wenn die beiden Stellungsberichtiger nicht in den in Fig. 5 eingezeichneten Stellungen angebracht sind; es können entweder jeder der beiden Berichtige; 21 oder 22 oder diese beiden Berichtige; in Bezug auf den Mittelpunkt des Rades 17 aus der in Fig. 5 gezeigten Stellung um einen ein Vielfaches von 36° betragenden Winkel versetzt werden. So können die Stellungsberichtiger z. B. zwecks einer weiteren Bauartvereinfachung in den mit strichpunktierten Linien angegebenen Lagen 29 und 30 angeordnet werden.
  • Ist die Häufigkeit der Stöße so hoch, daß die Gefahr auch für die Trommel 2 und 3 und für das zwischen denselben eingefügte Rad auftritt, kann zwischen diesen Trommeln eine zweite Vorrichtung identisch zu der oben erläuterten und dargestellten eingefügt werden; in diesem Falle würde ein Umschalter ähnlich dem Umschalter 26 durch einen halbkreisförmigen Nocken ähnlich dem Nocken 28, jedoch befestigt auf dem Rad 17, betätigt werden. Die Vorrichtung kann gleichfalls zwischen den aufeinanderfolgenden Trommelpaaren eingefügt werden.
  • Wie oben erläutert, werden die Stellungsberichtiger 11, 21 und 22 durch Magnetspulen betätigt, deren Erregung durch Tasten vermittelt wird; es ist klar, daß die Betätigung auch durch Hebel immer in passender Anordnung erfolgen kann, die direkt durch die Tasten mechanisch betätigt werden, die der Wirkung des halbkreisförmigen Nockens 28 unterworfen sind.
  • Das oben erläuterte System kann nicht nur auf normale, direkt ablesbare Tourenzähler, sondern auch auf Zähler angewandt werden, in denen an Stelle der in einem Fenster erscheinenden Zahlen elektrische Kontakte vorgesehen sind, die zur Fernübertragung der Ablesungen, beispielsweise zur Steuerung von Fernschreibern oder Lampenfeldern, bestimmt sind. In einem solchen Falle weist jede Trommel (s. Fig. 6) zehn Vorsprünge 31 auf, von denen jeder einen Winkel von 36° einschließt; sie sind nebeneinander auf verschiedenen Segmenten angebracht und um je 36° gegeneinander versetzt, so daß jeweils zwei Vorsprünge im allgemeinen keinen Teil der Mantellinie gemeinsam haben. Hinter dem Stellungsberichtiger 34 ist eine Kontaktanordnung 32, bestehend aus Schaltern 33 mit federnden Blattkontakten, vorgesehen, die an der Trommel angeordnet sind und in eine Stellung tangential zur Trommel ansteigen. Infolge dieser Bewegung wird durch einen der Trommelvorsprünge 31 nur einer der Schalter 33 betätigt. Einem solchen Schalter wird dann, wie in Fig. 6 gezeigt, Energie durch eine Glühlampe zugeführt; statt dessen kann der Schalter irgendeinen anderen Vorgang auslösen, der durch einen elektrischen Strom hervorgerufen sein kann. Zwischen den Trommeln der hier erörterten oder jeder anderen Bauart zum übertragen einer Zahl aus der Anzahl der Umdrehungen kann die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung passend eingefügt werden.
  • In der vorstehenden Beschreibung ist angenommen worden, daß die Umdrehungen mittels Zehn-Zahl-Trommeln gezählt werden; es gibt aber keine wesentlichen Veränderungen, wenn die Trommeln beispielsweise einhundert Ziffern tragen. Das Wesen der Erfindung wird auch nicht verändert, wenn die Zahlen in irgendeinem anderen, z. B. aus zwei Einheiten bestehenden System dargestellt werden; in dem zuletzt genannten Fall würde jede Trommel nur zwei Zahlen, und zwar 0 und 1, aufweisen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: l.. Ausrichtvorrichtung für die Rollen von Zählwerken der Tourenzähler zum Verwenden bei schnell unilaufenden Wellen, wobei die Rollen mit kriechender Zehnerübertragung mittels Sternräder und in diese eingreifender, elektromagnetisch bewegter Glieder ausgerichtet werden, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise mit dem Sternrad (10) der niedrigsten Wertstelle ein elektromagnetisches Ausrichtglied (11) zusammenwirkt, das stangenförmig ausgebildet ist, und daß in allen weiteren Wertstellen zwei in gleicher Weise ausgebildete elektromagnetische Ausrichtglieder (21, 22) derart vorgesehen sind, daß das eine die größere oder kleinere Zahl in Abhängigkeit davon korrigiert, ob die jeweils vorhandene, bereits berichtigte Zahl 0, 1, 2, 3, 4 oder 5, 6, 7, 8, 9 ist, deren Auswahl mittels eines halbkreisförmigen Nockens (28) erfolgt, der koaxial zu dem Sternrad (10) angebracht ist, auf welches das Ausrichtglied der letzten Zahl einwirkt oder die Ausrichtglieder der anderen vorangehenden Zahlen einwirken, wobei der Antrieb zwischen jeder vorangehenden und der nächsten Rolle ein Winkelspiel zwischen 18 und 36° gestattet, indem zwischen einem Bestandteil des Antriebes und der Rollenwelle ein federndes Kupplungsglied (20) vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung zum Berichtigen der Stellung der Rollen eines Zählers in einem binären System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Magnetspule betätigbare Stange des Berichtiger der Ziffer niedrigsten Stellenwertes als Verriegelung eines mit der die letzte Zahl zeigenden Rolle verbundenen Getrieberades dient, während für jede der anderen Rollen zwei andere Stellungsberichtiger mit Stangen vorgesehen sind, von denen eine die Stellung der größeren oder kleineren Zahl korrigiert, je nachdem, ob die vorangehende, bereits berichtigte Zahl 0 oder 1 ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Anwendung auf Tourenzähler der direktanzeigenden oder solcher Bauart, welche in bekannter Weise an Stelle von Zahlen Fernablesungen mittels Vorsprüngen (31) an rotierenden Rollen erzeugt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 701625; französische Patentschrift Nr. 825 619; USA.-Patentschrift Nr. 2 760 723; britische Patentschrift Nr. 343 021.
DEO6680A 1958-03-20 1959-03-20 Ausrichtvorrichtung fuer die Rollen von Zaehlwerken Pending DE1136857B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1136857X 1958-03-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1136857B true DE1136857B (de) 1962-09-20

Family

ID=11431711

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO6680A Pending DE1136857B (de) 1958-03-20 1959-03-20 Ausrichtvorrichtung fuer die Rollen von Zaehlwerken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1136857B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB343021A (en) * 1929-11-06 1931-02-06 Spillers Ltd Improvements in apparatus for counting and checking sacks, bales and the like goods
FR825619A (fr) * 1936-11-25 1938-03-09 Perfectionnements aux compteurs numériques indicateurs ou imprimeurs
DE701625C (de) * 1935-06-06 1941-01-20 Sandor Toth Rollenzaehlwer, insbesondere mit Druckwerk
US2760723A (en) * 1955-01-24 1956-08-28 Zeiss Carl Counting device for a rapid succession of numbers

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB343021A (en) * 1929-11-06 1931-02-06 Spillers Ltd Improvements in apparatus for counting and checking sacks, bales and the like goods
DE701625C (de) * 1935-06-06 1941-01-20 Sandor Toth Rollenzaehlwer, insbesondere mit Druckwerk
FR825619A (fr) * 1936-11-25 1938-03-09 Perfectionnements aux compteurs numériques indicateurs ou imprimeurs
US2760723A (en) * 1955-01-24 1956-08-28 Zeiss Carl Counting device for a rapid succession of numbers

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE744946C (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte druckende Geschaeftsmaschine
DE2460087C2 (de) Typenträger-Einstellvorrichtung für Schreib- und ähnliche Maschinen mit einem einzigen Typenträger
DE637951C (de) Druckvorrichtung
DE839130C (de) Druckwerk fuer durch Lochkarten gesteuerte Maschinen
DE2331957A1 (de) Drucker
DE2505330A1 (de) Zaehl- und/oder zeitwerk
DE698621C (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte Maschine mit Addier- und Druckwerk
DE590716C (de) Durch Registrierkarten gesteuerte Rechenmaschine (Tabelliermaschine) zur Aufrechnungpositiver und negativer Betraege
DE619864C (de) Druckende Lochkartenmaschine mit ununterbrochen umlaufender Typentrommel
DE661465C (de) Zaehler fuer Tabelliermaschinen
DE1136857B (de) Ausrichtvorrichtung fuer die Rollen von Zaehlwerken
DE2541328C2 (de) Vorrichtung zum Einstellen der Prägeziffern an einer selbsttätig arbeitenden Stempelmaschine
DE469295C (de) Multipliziervorrichtung zum Umrechnen von Fremdwaehrungsbetraegen u. dgl.
DE937776C (de) Einstellvorrichtung fuer ein Waehlergetriebe eines Drucktelegraphen
DE2122494C3 (de) Zählwerk
DE745913C (de) Waehlwerk fuer Ferndrucker
DE669522C (de) UEbersetzer fuer nach einem Kombinationssystem dargestellte Werte
DE713069C (de) Druckvorrichtung, insbesondere fuer durch Lochkarten gesteuerte Maschinen
DE890071C (de) Druckknopf-Abstimmeinrichtung mit Motorantrieb fuer Rundfunkgeraete
DE620986C (de) Zaehlwerk mit Druckvorrichtung und Momentnullstellung
DE969117C (de) Schalt- und Zaehlwerk fuer Rechenmaschinen
AT129509B (de) Telegraphenempfänger.
DE530003C (de) Selbsttaetige Steuerungseinrichtung, insbesondere fuer Auswertungsvorrichtungen von Lochkarten o. dgl.
DE2842905C2 (de) Vorrichtung zur Darstellung und/oder Erzeugung eines Prüfzeichens neben einer mehrstelligen Folge von Zeichen
DE463978C (de) Nullendruckgetriebe fuer das Druckwerk von Addiermaschinen, Registrierkassen u. dgl.