DE11353C - Veränderungen an der Spannvorrichtung für Luftpistolen - Google Patents

Veränderungen an der Spannvorrichtung für Luftpistolen

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DE11353C
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lever
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DENDAT11353D
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Original Assignee
M. FLÜRSCHEIM in Gaggenau (Baden)
Publication of DE11353C publication Critical patent/DE11353C/de
Active legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/64Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot
    • F41B11/642Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot the piston being spring operated
    • F41B11/646Arrangements for putting the spring under tension
    • F41B11/647Arrangements for putting the spring under tension by a rocker lever

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

1880.
Klasse 72.
MICHAEL FLÜRSCHEIM in GAGGENAU (Baden). Veränderungen an der Spannvorrichtung für Luftpistolen.
Zusatz - Patent zu No. 3960 vom 3. Juli 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. März 1880 ab. Längste Dauer: 2. Juli 1893.
An dem in dem Haupt-Patent No. 3960 beschriebenen System sind folgende Neuerungen angebracht:
i. Das Anziehen der Kolbenstange mittelst eines Hebels.
- 2. Die Verwendung des oberen Theiles des Hebels zum Abschlufs des Laufes.
3. Die Anwendung des Systems auf Gewehre..
Fig. ι zeigt ein Gewehr im Schnitt dargestellt, Fig. 2 die äufsere Ansicht, Fig. 3 eine Pistole im Schnitt, Fig. 4 die äufsere Ansicht derselben.
In Fig. ι ist α ein mit Handgriff versehener Hebel, der mittelst der Gelenkstange b mit dem Rohr b1 in Verbindung gebracht ist. In diesem Rohr b1 bewegt sich frei die Kolbenstange c, welche an dem, dem Kolben entgegengesetzten Ende einen Knopf hat, der ein Herausziehen der Stange aus dem unteren Rohrtheil hindert, so dafs bei Anzug des Hebels das Rohr die Kolbenstange mitnimmt, bis der Kolben d von dem Einschnapphebel e des Drückers f festgehalten wird. Wenn man die Hebelstange nun losläfst, wird dieselbe von der Feder g wieder in ihre frühere Lage zurückgeführt, wodurch sich das Rohr b1 wieder über die Kolbenstange schiebt. Wenn beim Abziehen des Drückers der Kolben von seiner Feder h vorgeschleudert wird, so bietet die Kolbenstange hierfür kein Hindernifs, indem sie sich frei im Rohr b1 bewegen kann, bis ihr Knopf an dessen Ende aufsitzt. Das Einlegen der Geschosse geschieht nach Art der Lefaucheux-Flinte, indem sich der Lauf k um das Scharnier i dreht.
Das Festhalten des Laufes geschieht auf folgende Weise: An dem Schaft der Flinte befindet sich der mittelst einer Feder in einer cylindrischen Führung vorgedrückte Bolzen o, der mittelst seines keilförmigen Endes in eine .entsprechende Vertiefung des am Lauf befestigten Verstärkungsstückes p eingreift. Um den Lauf umlegen zu können, zieht man das Stück ο mittelst des Knopfes / zurück. Zum Schliefsen des Laufes genügt eine einfach nach oben schnellende Bewegung des Gewehres, wodurch der Bolzen 0 in seine Vertiefung von selbst einschnappt.
Durch Zurückbringen des Laufes in seine vorherige Stellung ist eine luftdichte Verbindung mit dem Kolbenraum mittelst des Kanals in hergestellt.
Bei der Pistole, Fig. 3 und 4, ist der Hebel a mit der Kolbenstange c auf folgende Weise verbunden :
Die in Fig. 3 nicht schraffirte Stelle zeigt einen im Hebel befindlichen Schlitz, durch welchen die Kolbenstange hindurchgeht und mittelst zweier Röllchen, die auf der anderen Seite des Schlitzes an derselben befestigt sind, festgehalten wird, so dafs sie beim Anziehen des Hebels, längs derselben hingleitend, von demselben mitgenommen wird. Nachdem der Kolben gespannt ist, d. h. von dem Drückerhebel festgehalten wird, legt man das Geschofs in die hintere Lauföffnung und schliefst diese, indem man den Hebel wieder in seine frühere Lage zurückbringt; an dem oberen Ende des Hebels befindet sich eine konische Spitze, welche den doppelten Zweck hat, den Lauf hermetisch abzuschliefsen und das Geschofs hinter den Kanal in zu schieben, welcher die Verbindung mit dem Kolbenraum bildet. Die Befestigung des Hebels mit dem Lauf geschieht durch das hakenartige Stück n, welches mittelst Feder in eine entsprechende Vertiefung des Laufes einschnappt und an seinem oberen Theil zugleich auch das Visir trägt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Das Spannen der Kolbenstange bei Luftpistolen und Luftgewehren mittelst der Gelenkstange α und b, Fig. 1.
2. Die Spannung des Kolbens bei Luftpistolen und Luftgewehren mittelst eines mit Schlitz versehenen Hebels, welcher die* längs des Schlitzes gleitende Kolbenstange mitnimmt, Fig. 2.
3. Der Abschlufs des Laufes mittelst des Spannhebels.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT11353D Veränderungen an der Spannvorrichtung für Luftpistolen Active DE11353C (de)

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