DE1134877B - Umluftsichter - Google Patents

Umluftsichter

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Publication number
DE1134877B
DE1134877B DEP20633A DEP0020633A DE1134877B DE 1134877 B DE1134877 B DE 1134877B DE P20633 A DEP20633 A DE P20633A DE P0020633 A DEP0020633 A DE P0020633A DE 1134877 B DE1134877 B DE 1134877B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
sifter
spreading plate
sifter according
fine material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP20633A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Bernd Helming
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Industrial Solutions AG
Original Assignee
Polysius AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polysius AG filed Critical Polysius AG
Priority to DEP20633A priority Critical patent/DE1134877B/de
Publication of DE1134877B publication Critical patent/DE1134877B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Umluftsichter In Streusichtem kann bisher im allgemeinen nur Gut nach Grob- und Feinmaterial getrennt werden, wenn das Aufgabegut trocken ist oder höchstens nur ganz minimale Feuchtigkeitsmengen enthält. Der Feuchtigkeitsgehalt von zerkleinertem Sichtgut beträgt im Mittel etwa 4 1/o. Der Sichtung solchen Gutes muß bisher eine Trocknung, z. B. in einem mit Warmluft betriebenen Brecher, vorausgehen, da sich sonst das Gut an den Wandungen des Sichters festsetzt. Wie Versuche gezeigt haben, kann auch feuchtes Gut in Sichtern behandelt werden, wenn dem zu sichtenden Gut vorgewärmte Luft im Gegenstrom zugeführt wird. Es konnte bei den Versuchen festgestellt werden, daß der Feuchtigkeitsgehalt des gesichteten Gutes auf unter 1 % absank, was einer Minderung von etwa 801/o gegenüber dem Anfangsgehalt entspricht. Dieses Ergebnis stellt einen überraschenden Erfolg dar, den die Fachwelt bisher nicht für möglich gehalten hat.
  • Es ist nun eine Sichtvorrichtung bekannt, bei der durch mehrere radial an den Grobgutabscheideraum angeschlossene Rohre Kühlluft zugeführt wird. Es hat sich jedoch gezeigt, daß hierbei die eingeführte Luft in unkontrollierbarer Richtung verteilt wird und dadurch ungleichmäßig auf das Sichtgut zur Einwirkung gelangt, ja sogar Störungen der Luftzirkulation im Grobgutabscheideraum hervorgerufen werden. Ein weiterer Nachteil ergibt sich dadurch, daß, da die Luftaustrittsrohre erst am Konus des Feingutabscheideraumes angeschlossen sind, die Luft mit dem Feingutstrom auf eine längere Wegstrecke in Berührung bleibt und hierdurch ein erheblicher Anteil an Feingut von der abströmenden Luft mitgenommen wird.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung macht zwar von den Mitteln der bekannten Vorrichtung Gebrauch, doch sind diese in zweckentsprechender Weise so angeordnet, daß die sich bisher ergebenden Nachteile vermieden werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch im Schnitt dargestellt.
  • Der Streusichter gemäß der Erfindung unterscheidet sich von der bekannten Konstruktion durch folgende wesentliche Merkmale: 1. Die Zuführung der warmen Sichtluft erfolgt zentral von unten her in den Sichtraum 6 durch ein einziges Rohr 1, dessen oberer Teil vertikal verläuft, den Innenraum der Jalousie 2 durchdringt und oberhalb der Jalousie im Bereich der Unterseite des von einem nicht dargestellten Motor angetriebenen Streutellers 3 endet. An Stelle eines durchgehenden senkrechten Rohrteiles kann ein Verlängerungsstück 4 am Rohr 1 gemäß Zeichnung vorgesehen sein, dessen Mündungsabstand zur Streutellerunterseite verändert werden kann, um hierdurch die Strömung der warmen Sichterluft beeinflussen zu können.
  • 2. Zwischen Streutellerunterseite und der Mündung des Luftzufuhrrohres 1 bzw. des Verlängerungsstückes 4 ist ein Verteilerkegel 5 vorgesehen. Dieser kann an dem Verlängerungsstück 4 befestigt sein und mit diesem zusammen in der Höhe verstellt werden. Durch den Verteilerk8gel 5 wird die eintretende Warmluft gleichmäßig auf den Sichtraum 6 verteilt und das vom Streuteller 3 abgeschleuderte Sichtgut im Gegenstrom von dem Luftstrom getroffen und gleichmäßig mit Wärme beaufschlagt. Die Verteilung der Warmluft kann auch durch eine an der Streutellerunterseite befestigte kegelförmige Erhöhung erreicht werden. Der Streuteller 3 selbst kann mit Bodenöffnungen versehen sein, durch welche ein Teil der Warmluft gedrückt wird.
  • 3. Um den unteren, kegelförmig ausgebildeten Teil des Sichtraumes 6 herum ist ein Luftberuhigungsraum 7 vorgesehen, der von einem Zylindermantel gebildet wird, der in Höhe der Oberkante der Jalousie 2 endet. An den Luftberuhigungsraum 7 sind ein oder mehrere waagerecht liegende, nach außen vorzugsweise tangential gerichtete Rohre 11 angeschlossen, die mit der Saugseite eines nicht dargestellten Ventilators verbunden sind. In die Abzugsrohre 11 können Drosselklappen 12 zur Regulierung des Abluftstromes eingebaut sein. Der den Abscheideraum 8 durchdringende Teil der Abzugsrohre 11 ist nach strömungstechnischen Gesichtspunkten gestaltet und kann beispielsweise rhonibischen Querschnitt haben, um Feingutabsetzungen auf der Rohroberseite zu vermeiden.
  • Das Feingut wird vom warmen Luftstrom aus dem Sichtraum6 mitgenommen (durch Pfeile angedeutet) und trennt sich von diesem im Raum 8, wobei die im Feingut enthaltene Feuchtigkeit an die Warmluft abgegeben wird. Die abströmende Luft wird am unteren Ende des Zylindermantels im rechten Winkel umgelenkt, so daß etwa mitgerissene Feingutteile in dem erweiterten Raum sich aus dein Luftstrom lösen und durch Schwerkraftwirkung in den unteren kegelföiini,«en Teil 9 des Feingutabscheideraumes abzusinken. Die gröberen, von Warmluft beaufschlagten Gutteile werden infolge ihres im Verhältnis zu ihrer Oberfläche größeren Eigengewichtes an die innere Wandung des Sichtraumes 6 geschleudert und gleiten über dessen unteren kegelförmigen Teil durch den Jalousieraum 2 hindurch in den Grobgutabscheideraum 10.
  • Die Warmluft kann dem Rohr 1 aus einem an sich bekannten, mit warmer Luft betriebenen Brecher oder aus einer sonstigen Wärmequelle zugeführt werden. Es ist selbstverständlich auch möglich, kalte Luft oder Gase in das Rohr 1 einzuführen.
  • Die Merkmale der Unteransprüche sollen nur in Verbindung mit dem Gegenstand des Hauptanspruchs zur ceschützten Erfindung gehören.
  • ZD

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Umluftsichter mit Warmlufttrocknung von feuchtem Sichtgut, dadurch gekennzeichnet, daß ein zentrales, im Sichter vertikal nach oben auslaufendes Warmluftzuführungsrohr (1) bis zu einem im Raum zwischen Streuteller (3) und Jalousie (2) zentrisch angeordneten Luftverteilerkegel (5) führt und oberhalb der Jalousie zwischen Sichtraum (6) und Feingutabscheideraum (8, 9) ein abgeteilter, ringförmiger Luftberuhigungsraum (7) gebildet ist, aus dem ein oder mehrere tangential angeordnete Luftabzugsrohre (11) nach außen führen.
  2. 2. Sichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftzuführrohr (1) mit einem verschiebbaren Verlängerungsstück (4) versehen ist, an dem der Verteilerkegel (5) befestigt ist bzw. befestigt sein kann. 3. Sichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftverteilerkegel von einer an der Unterseite des Streutellers (3) angeordneten, kegelförmigen Erhöhung gebildet wird. 4. Sichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Feingutabscheideraum (8) durchdringende Teil der Luftabzugsrohre (11) einen strömungsgünstigen Querschnitt aufweist. 5. Sichter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Luftabzugsrohre (11) Drosselklappen (11) eingebaut sind. 6. Sichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Streuteller (3) mit Bodenöffnungen versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 893 798; USA.-Patentschrift Nr. 1987 615.
DEP20633A 1958-05-05 1958-05-05 Umluftsichter Pending DE1134877B (de)

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DEP20633A DE1134877B (de) 1958-05-05 1958-05-05 Umluftsichter

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DEP20633A DE1134877B (de) 1958-05-05 1958-05-05 Umluftsichter

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DE1134877B true DE1134877B (de) 1962-08-16

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DEP20633A Pending DE1134877B (de) 1958-05-05 1958-05-05 Umluftsichter

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1987615A (en) * 1924-01-19 1935-01-15 Fraser George Holt Air separator and driven device
DE893798C (de) * 1951-08-05 1953-10-19 Ruhrchemie Ag Verfahren und Vorrichtung zur Entstaubung und Klassierung von koernigen Stoffen, insbesondere von mineralischen Duengemitteln

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1987615A (en) * 1924-01-19 1935-01-15 Fraser George Holt Air separator and driven device
DE893798C (de) * 1951-08-05 1953-10-19 Ruhrchemie Ag Verfahren und Vorrichtung zur Entstaubung und Klassierung von koernigen Stoffen, insbesondere von mineralischen Duengemitteln

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