DE1134868B - Verfahren zur loetfaehigen axialen Kontaktierung von Schichtwiderstaenden durch galvanischen Metallniederschlag - Google Patents
Verfahren zur loetfaehigen axialen Kontaktierung von Schichtwiderstaenden durch galvanischen MetallniederschlagInfo
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Description
- Verfahren zur lötfähigen axialen Kontaktierung von Schichtwiderständen durch galvanischen Metallniederschlag Widerstände, insbesondere Schichtwiderstände, gehören zu den Bauelementen, welche in elektrischen Geräten in so großer Anzahl auftreten, daß ihre äußeren Abmessungen wesentlich mitbestimmend sind für die Ausmaße der Geräte selbst. Man spricht in diesem Zusammenhang von der Miniaturisierung der Bauelemente. Bei Schichtwiderständen, welche in der Regel aus einem stabförmigen, keramischen Trägerkörper mit auf seiner Mantelfläche aufgebrachter Widerstandsschicht aus Glas- oder Kolloidkohle, Metall od. dgl. bestehen, ist man bestrebt, die bisher auf die Enden des beschichteten Trägerkörpers aufgezogenen, metallischen Anschlußkappen in Fortfall kommen zu lassen, so daß die Gesamtlänge des Widerstandes auf die wirksame Länge der Widerstandsschicht begrenzt werden kann. Außerdem ist das Hochfrequenzverhalten kappenloser Widerstände wesentlich günstiger. Die kappenlose Ausführung verlangt eine mechanischen und thermischen Beanspruchungen genügende Verankerung der möglichst axial abgehenden Anschlußdrähte an den Stirnflächen des Widerstandes und die übergangsfreie Konktaktierung der Anschlußdrähte mit der Widerstandsschicht.
- Zur Lösung dieses Problems wurden bisher verschiedene Wege beschritten, vor allem die der Befestigung und Kontaktierung der Anschlußdrähte durch Klemmen und Kleben oder Löten.
- Das mechanische Eintauchen der Anschlußelemente in zentrale Sacklöcher oder Vertiefungen an den Stirnflächen des Trägerkörpers steht nicht im Einklang mit dem Bestreben der Verringerung des Trägerkörperquerschnittes im Interesse der Miniaturisierung. Begnügt man sich mit dem Einkitten der Anschlußdrähte, so ist die mechanische Befestigung und das elektrische Verhalten ungenügend.
- Vorteilhafter ist die Lötverbindung der durch das Sackloch zentrierten Anschlußdrähte mit dem Trägerkörper. Sie setzt eine Metallisierung der Stirnflächen und der Wandungen der Sacklöcher voraus. Die Metallisierung erfolgt üblicherweise entweder durch Einbrennen metallischer Suspensionen bzw. Pasten oder durch Aufbringen einer lötfähigen Metallschicht auf galvanischem Wege. In beiden Fällen ergibt sich die Schwierigkeit, die Wandungen der Sacklöcher in die Metallisierung so einzubeziehen, daß auch innerhalb dieser eine einwandfreie Benetzung durch das Lot gewährleistet ist. Dies gilt insbesondere für die galvanische Aufbringung der Metallschicht, welcher wegen der besseren Lötfähigkeit der Vorzug zu geben ist.
- Es wurde nun gefunden, daß auch auf der Wandung des Sackloches in einer für die Kontaktierung ausreichenden Tiefe ein galvanisch abgeschiedener Metallüberzug aufgebracht werden kann, wenn erfindungsgemäß die beschichteten Widerstandskörper bis auf oder über die Siedetemperatur der Elektrolytlösung erwärmt und anschließend jeweils mit einem Ende in das auf höchstens Raumtemperatur gehaltene galvanische Bad eingetaucht werden.
- Durch die beim Eintauchen erfolgende Abkühlung tritt eine Volumenkontraktion der in dem Sackloch eingeschlossenen Luft ein, wodurch der Elektrolyt hochgesaut wird. Außerdem bildet sich in der Grenzfläche Widerstandskörper-Elektrolyt Wasserdampf, welcher eine gute Benetzung der zu galvanisierenden Flächen bewirkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur lötfähigen axialen Konktaktierung von Schichtwiderständen mit stirnseitigen Sacklöchern durch galvanischen Metallniederschlag, dadurch gekennzeichnet, daßdie beschichteten Widerstandskörper bis auf oder über die Siedetemperatur der Elektrolytlösung erwärmt und anschließend jeweils mit einem Ende in das auf höchstens Raumtemperatur gehaltene galvanische Bad eingetaucht werden.
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| DE1134868B true DE1134868B (de) | 1962-08-16 |
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1960
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