DE968262C - Drehkondensator - Google Patents
DrehkondensatorInfo
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Landscapes
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Description
Es sind Drehkondensatoren bekannt, deren Rotorplatten die Welle vorzugsweise teilweise umfassen
und mit dieser durch eine Lötverbindung längs des Umfassungsweges verbunden sind. Da das zur Herstellung
derartiger Kondensatoren angewandte Verfahren eine hohe Herstellungsgenauigkeit gewährleistet,
lassen sich auf diese Weise Drehkondensatoren mit besonders kleinen Abmessungen bauen.
Die Lötverbindung zwischen Rotorplatten und
ίο Welle sowie zwischen Statorplatten und ihren Trägern
erfordert ein gut lötbares Plattenmaterial, z. B. Messing. Da Messing jedoch verhältnismäßig
teuer ist, ist es vorteilhaft, Rotor- und/oder Statorplatten aus wenigstens zwei Schichten aus verschie-
denen Metallen bzw. Metallegierungen herzustellen, die z. B. durch Plattierung fest miteinander verbunden
sind und von denen mindestens eine Schicht leicht lötbar ist. Die Platten können beispielsweise
aus Leichtmetall, z. B. Aluminium, bestehen und sind wenigstens auf einer Seite mit einer Schicht
aus Kupfer oder Messing versehen. Derartige Bleche sind als kupfer- oder messingplattierte Aluminiumbleche
bekannt und wesentlich billiger als massive Messingbleche. Ferner haben Kondensatorplatten
aus solchen Blechen ein wesentlich geringeres Gewicht als Messingbleche. Das Aufbringen
der leicht lötbaren Schicht kann außer durch Plattieren auch durch Tauchen oder Galvanisieren
erfolgen.
Die Herstellung eines solchen Kondensators ist wesentlich billiger als die der bisher bekannten
Kondensatoren, insbesondere dann, wenn Eisenplatten verwendet werden, die auf beiden Seiten
mit einer Schicht aus beispielsweise Kupfer, Nickel oder Messing versehen sind. Im Rahmen einer Verbesserung
dieses Kondensators werden gemäß der vorliegenden Erfindung die Stirnseiten der Platten
mit einem korrosionsbeständigen Überzug versehen. Der Überzug kann aus einem nicht korrodierenden
Metall bzw. einer Metallegierung, z. B. Kupfer, Nickel oder Messing, oder aus einem lackähnlichen
Stoff bestehen. Hierdurch wird eine Korrosion der Stirnseiten der Kondensatorplatten, wie
sie z. B. bei Eisenplatten eventuell auftreten könnte, vermieden.
In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird eine Anzahl von Platten mit vorzugsweise
gleichem Plattenschnitt zu einem Paket geschichtet und das vorzugsweise' mittels einer Vorrichtung
zusammengepreßte Paket mit einem korrosionsbeständigen Überzug versehen. Der Überzug wird
zweckmäßig galvanisch aufgebracht; ein Eindringen des Elektrolyten zwischen die Platten ist dabei
infolge des Zusammenpressen der Platten nicht möglich. Der Überzug kann auch durch Tauchen
oder Spritzen des zu diesem Zweck in flüssigen Zustand gebrachten Materials aufgebracht werden.
Die für die Lötverbindung vorgesehenen Teile der Platten können gegebenenfalls während des Aufbringens
des korrosionsbeständigen Überzuges abgedeckt werden.
Die Erfindung wird an Hand der in der Figur perspektivisch dargestellten Rotorplatte beispielsweise
erläutert. Die Platte ist dabei in der Dicke übertrieben gezeichnet, und zur klareren Veranschaulichung
des Schichtaufbaues ist ein Teil der Platte abgebrochen dargestellt.
Auf beiden Seiten einer beispielsweise aus Eisen bestehenden Platte 1 ist je eine Schicht 2 aus leicht
lötbarem und korrosionsbeständigem Material, z. B. Kupfer, Nickel oder Messing, aufgebracht. Das
Aufbringen der Schicht kann beispielsweise durch Plattieren erfolgen. Eine Anzahl solcher Platten
wird aufeinandergeschichtet, zusammengepreßt und mit einem korrosionsbeständigen Überzug 3 versehen.
Der Überzug bedeckt dabei nur die Stirnseiten der Platten, die beiden Endplatten des Paketes werden
zweckmäßig durch die Vorrichtung so abgedeckt, daß auch bei ihnen nur die Stirnseiten überzogen
werden. Besteht der Überzug aus einem leicht lotbaren Material, so erhält man den Vorteil, daß die
Verlötung der Platte mit der Rotorwelle erleichtert wird, da auch die Ausnehmung 4 für die Rotorwelle
mit dem Überzug bedeckt wird. In derselben Weise können auch die Stirnseiten der Statorplatten
überzogen und damit korrosionsbeständig gemacht werden.
Claims (6)
1. Drehkondensator, dessen Rotorplatten die Welle vorzugsweise teilweise umfassen und mit
dieser durch eine Lötverbindung längs des Umfassungsweges verbunden sind, wobei die Rotor-
und/oder Statorplatten aus wenigstens zwei fest miteinander verbundenen Schichten aus verschiedenen
Metallen bzw. Metallegierungen bestehen, von denen mindestens eine Schicht leicht
lötbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten der Platten mit einem korrosionsbeständigen
Überzug versehen sind.
2. Drehkondensator nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Überzug aus einem
nicht korrodierenden Metall bzw. einer Metalllegierung, ζ. Β. Kupfer, Nickel oder Messing.
3. Drehkondensator nach Anspruch i, gekennzeichnet
durch einen lackähnlichen Überzug.
4. Verfahren zur Herstellung eines Drehkondensators nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Platten mit vorzugsweise gleichem Plattenschnitt
zu einem Paket geschichtet und das vorzugsweise mittels einer Vorrichtung zusammengepreßte
Paket mit einem korrosionsbeständigen Überzug versehen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch galvanisches Aufbringen des Überzuges.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug durch Tauchen
oder Spritzen aufgebracht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 709 872/56 1.58
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| DE968262C true DE968262C (de) | 1958-01-30 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE968262C (de) |
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1950
- 1950-12-30 DE DES21436A patent/DE968262C/de not_active Expired
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