DE683099C - Verfahren zur Herstellung von Abtastscheiben fuer Bilduebertragungs-, Fernseh- oder aehnliche Zwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Abtastscheiben fuer Bilduebertragungs-, Fernseh- oder aehnliche Zwecke

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Publication number
DE683099C
DE683099C DER97839D DER0097839D DE683099C DE 683099 C DE683099 C DE 683099C DE R97839 D DER97839 D DE R97839D DE R0097839 D DER0097839 D DE R0097839D DE 683099 C DE683099 C DE 683099C
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DE
Germany
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scanning
disks
holes
metal plates
protective coating
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Expired
Application number
DER97839D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert William Benja Gardiner
Duncan Thomas Russell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Loewe Opta GmbH
Original Assignee
Loewe Opta GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/02Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only
    • H04N3/04Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only having a moving aperture also apertures covered by lenses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Optical Record Carriers And Manufacture Thereof (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung richtet sich auf Abtastscheiben, wie sie in der Bildübertragungstechnik, insbesondere der Fern&ehtechnik, verwendet werden. Bei der Herstellung moderner Abtastscheiben ist es erforderlich, Löcher von ungefähr 0,05 mm im Durchmesser mit möglichst genauem Abstand längs der Peripherie einer Scheibe von beispielsweise 500 mm Durchmesser zu stanzen. Die Umdrehungsgeschwindigkeit dieser Lochscheiben beträgt beispielsweise ungefähr 5000 Umdrehungen je Minute. Es bereitet nun große Schwierigkeiten, diese Löcher mit der erforderlichen Genauigkeit direkt in "eine Scheibe von der erforderlichen Stärke zu stanzein. Man geht daher bei der Herstellung dieser Scheiben, die gewöhnlich aus Stahlblech von ungefähr 0,25 mm Dicke hergestellt werden, so vor, daß zunächst Löcher von ungefähr -2,5 mm Durchmesser eingestanzt werden und daß diese Löcher dann durch aufgelegte dünne Metallscheiben, beispielsweise aus Phosphorbronze oder Platin, verdeckt werden, wobei diese Metallscheiben auf die ursprüngliche Lochscheibe festgelötet werden und die genauen eigentlichen Abtastlöeher in diese aufgelöteten Metallscheiben gestanzt werden. Aus der Zeichnung ist dieses Verfahren ersichtlich; jedoch ist der Maßstab der Zeichnung nicht wahrheitsgetreu, da die Löcher in Wirklichkeit im Verhältnis zur Scheibe viel kleiner sind. In der Stahlscheibe 1 von ungefähr 0,25 mm Dicke werden die Löcher 2 gestanzt, die ungefähr 2,5 mm Durchmesser liaben und von denen nur eines dargestellt ist. Jedes Loch 2 ist durch eine Metallscheibe 3 von ungefähr 0,01 mm Dicke verdeckt, welche durch das Lot 5, welches zwischen der Lochscheibe und dem aufgesetzten Metallplättchen aufgetragen wird und gewöhnlich über den Rand des aufgesetzten Plättchens hinausfließt, auf der Scheibe 1 befestigt wird. Kleine Löcher 4 von ungefähr 0,05 mm Durchmesser, die die eigentlichen Abtastlöcher darstellen,.
werden in diese aufgesetzten Metallscheiben 3 eingestanzt, und zwar so, daß sie in der Mitte der Löcher 2 liegen.
Bei der Herstellung der bekannten Abtast» scheiben mit aufgelötetem Lochplättcihen ei* geben sich Schwierigkeiten beim AnbringeA der dünnen aufzusetzenden Scheiben 3. DiQ' Lochscheibe ist gewöhnlich mit einem Schutzüberzug aus Lack versehen. Wenn, dieser to Schutzüberzug vor dem Lötprozeß aufgebracht wird, so muß er wieder an den Stellen entfernt werden, wo gelötet werden soll. Ist er jedoch nach dem Lötprozeß aufgebracht, so bleibt ein ungeschützter Teil der Lochschieibe rings um die gelötete Stelle zurück. Gleichfalls ist es schwierig, die erforderliche Menge des Lotes genau festzulegen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfin- : dung ist es, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Erfindungsgemäß wird die ursprüngliche Abtastscheibe mit .einer Schutzschicht überzogen, welche selbst als Lot zum Festlöten der aufgesetzten Metallplättchen dient. Das erfindungsgemäße Verfahren ist im folgenden an Hand der schon erwähnten Zeichnung beschrieben. 1 ist eine Stahlscheibe von 0,2 mm Dicke und ungefähr 500 mm Durchmesser, welche verkupfert und dann versilbert ist, beispielsweise durch ein elektrolytisches Verfahren, wobei die Gesamtdicke dieser beiden aufgebrachten Kupfer- und Silberschichten ungefähr 0,007 mm beträgt. Das Aufbringen dieses Überzuges kann entweder vor oder nach (vorzugsweise nach) dem Einstanzen der Löcher 2 von ungefähr 2,5 mm Durchmesser vorgenommen werden. Die Platinscheiben 3 von ungefähr 6 mm Durchmesser und ο, ι mm Dicke werden dann über diese Löcher 2 gelegt und mittels Puriktschweißung auf den großen Scheiben, befestigt. Der Silber- und Kupferüberzug wirkt während dieses Schweißprozesses oder besser Lötprozesses als Lot 5. Dieser Überzug dehnt sich über die ganze Scheibe 1 aus und nicht nur rings um den Rand der Platinscheiben. Das Punktschweißen wird mittels einer elektrischen Punktschweißmaschine vorgenommen, aber dieses Verfahren ähnelt mehr einem Lötprozeß als dem gewöhnlichen Punktschweißprozeß; denn keines der miteinander zu verbindenden Metalle, Stahl und Platin, schmelzen bei diesem Prozeß, sondern nur das Metall, das zwischen den aufeinander zu befestigenden Scheiben sich befindet, nämlich Silber und (oder) Kupfer.
Der Silberüberzug der Scheibe kann anschließend noch in bekannter Weise geschwärzt werden, was ihn vor Korrosion schützt. Die genauen Löcher 4 von ungefähr 0,05 mm Durchmesser werden üblicherweise in die Platinscheiben eingestanzt. ■ M1,Bei- dem erfindungsgemäßen Verfahren kann Jjte die große Scheibe auch eine verzinnte * glätte Verwendung finden, und das Zinn dient ■gleichzeitig als Schutzüberzug und als Lotmittel.
Es ist notwendig, daß jedes der relativ großen Löcher 2 durch eine einzelne aufgesetzte Platte verdeckt wird. Wenn diese Löcher jedoch in -einer Spirale angeordnet sind, so verdeckt man geeigneterweise benachbarte Löcher der aufeinanderfolgenden Windungen der Spirale mit einem einzelnen Metallstreifen.

Claims (7)

75 Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Abtastscheiben für Bildübertragungs-, Fernseh- oder ähnliche Zwecke, bei dem die Abtastscheiben mit einem- Schutzüberzug versehen werden und Metallplättchen, die im Vergleich zur eigentlichen Abtastscheibe sehr dünn sind und in welche die eigentlichen Abtastlöcher gestanzt werden, über verhältnismäßig großen Löchern an der eigentlichen Abtastscheibe befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß dieser
■ Schutzüberzug als Lot zum Festlöten der betreffenden dünnen Metallplättchen auf go ■der Abtastscheibe benutzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Schutzüberzug wenigstens an seiner äußeren Oberfläche aus Silber besteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastscheibe zuerst verkupfert und dann versilbert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzüberzug aus Zinn besteht.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Abtastscheibe aufzulötenden Metallplättchen aus Platin bestehen.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aufzulötenden Metallplättchen aus einem Metallstreifen. bestehen.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aufzulötenden Metallplättchen mittels Punktschweißung auf der Abtastscheibe angebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER97839D 1935-11-14 1936-11-15 Verfahren zur Herstellung von Abtastscheiben fuer Bilduebertragungs-, Fernseh- oder aehnliche Zwecke Expired DE683099C (de)

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GB3158535A GB465790A (en) 1935-11-14 1935-11-14 Improvements in or relating to scanning discs for television

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Publication Number Publication Date
DE683099C true DE683099C (de) 1939-10-30

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ID=10325320

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DER97839D Expired DE683099C (de) 1935-11-14 1936-11-15 Verfahren zur Herstellung von Abtastscheiben fuer Bilduebertragungs-, Fernseh- oder aehnliche Zwecke

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GB465790A (en) 1937-05-14

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