DE1132425B - Austauschbares Objektiv - Google Patents

Austauschbares Objektiv

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Publication number
DE1132425B
DE1132425B DEO7719A DEO0007719A DE1132425B DE 1132425 B DE1132425 B DE 1132425B DE O7719 A DEO7719 A DE O7719A DE O0007719 A DEO0007719 A DE O0007719A DE 1132425 B DE1132425 B DE 1132425B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shutter
lens
lock
components
component
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO7719A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Leitmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Werke G Rodenstock
Original Assignee
Optische Werke G Rodenstock
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Filing date
Publication date
Application filed by Optische Werke G Rodenstock filed Critical Optische Werke G Rodenstock
Priority to DEO7719A priority Critical patent/DE1132425B/de
Publication of DE1132425B publication Critical patent/DE1132425B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B3/00Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
    • G03B3/02Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers moving lens along baseboard

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

  • Austauschbares Objektiv Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Aufnahmekameras mit Zentralverschluß, deren Objektive auswechselbar sind, und betrifft eine wirtschaftlich und technisch vorteilhafte Neuerung.
  • Es ist bekannt, insbesondere in Rollfilm ameras den Zentralverschluß in bekannter Weise in der Blendenebene des Objektivs wirken zu lassen und die vor ihm liegenden Linsenteile des Normalobjektivs durch Wechseloptiken zu ersetzen, die gemeinsam mit den in der Kamera verbleibenden Hinterlinsen des Ob- jektivs ein System gleicher Schnittweite, aber anderer Brennweite liefern. Auf diese Weise ist es wirtschaftlich möglich, zu dem Normalobjektiv ein Weitwinkelsystem einerseits, ein Telesystem andererseits mit mäßig verlängerter Brennweite zu schaffen, so daß das Verhältnis der extremen Brennweiten etwa bei 1: 2,5 liegt.
  • Eine weitere bekannte Lösung setzt das gesamte Objektiv einschließlich seiner Blende vor den fest mit der Kamera verbundenen Verschluß; hier besteht aus lichttechnischen Gründen die Forderung einer konstanten oder nahezu gleichen Schnittweite für alle Objektive, für ihren inneren Aufbau besteht aber weitgehende Freiheit. Dadurch ist es möglich, ein Brennweitenintervall von etwa 1 : 5 wirtschaftlich zu überbrücken. Extremere Brennweitenwerte sind zwar technisch möglich, bedingen aber einen derartigen Aufwand an Linsen und mechanischen Teilen, daß solche Wechselobjektive sehr teuer werden und besser durch normalgebaute austauschbare Objektive der gleichen Brennweite in einer Kamera mit Schlitzverschluß ersetzt oder samt dem Zentralverschluß ausgewechselt werden.
  • Ein Nachteil des hinter den Linsen ablaufenden Verschlusses besteht weiter darin, daß bei hohen Verschlußgeschwindigkeiten und kleinen Blenden Vignettierungen durch die Verschlußlamellen auftreten können, die eine ungleichmäßige Ausleuchtung des Bildes zur Folge haben.
  • Dieser Mangel vor allem wird durch die vorliegende Erfindung behoben, insbesondere dann, wenn der Verschluß nicht fest in die Kamera eingebaut ist, sondem zur Scharfeinstellung auf nahe Entfernungen mittels einer der bekannten mechanischen Einrichtungen längs der optischen Achse verschoben wird. Dadurch ist es möglich, langbrennweitigere Objektive auf wesentlich kürzere Entfernungen einzustellen, als wenn nur das Objektiv gegenüber dem fest in die Kamera eingebauten Verschluß verschoben werden kann.
  • Die Erfindung geht davon aus, daß Vorder- und Hinterglied des Objektivs, also sowohl die vor als auch die hinter dem Blenden- bzw. Verschlußraum, liegenden optischen Elemente, ausgetauscht werden. Es ist bekannt, aus der Kamera das gesamte Objek- tiv samt Verschluß zu entfernen, Hinter- und Vorderkomponente des Objektivs auszuwechseln und den Verschluß samt anderem Objektiv wieder in die Kamera zu setzen.
  • Die Erfindung schlägt vor, diesen Objektivwechsel durch den Verschluß hindurch zu vollziehen, der axial verschiebbar, aber nicht abnehmbar in die Kamera eingebaut ist. Hinter- und Vorderglied des Objektivs werden vorübergehend miteinander mechanisch verbunden; das Ganze wird von vom in den Verschluß so eingeführt, daß bei geöffneten Lamellen und geöffneter Blende das Hinterglied des Ob- jektivs hinter die Blendenebene kommt. Es wird dort verriegelt und durch eine weitere Maßnahme vom Vorderghed getrennt. Das Vorderglied wird nach dem Herausziehen um einen den Blendenraum frei machenden Betrag in einer am Verschluß angebrachten Vorderfassung arretiert. Beim Herausnehmen des Objektivs wird sinngemäß der entgegengesetzte Weg eingeschlagen.
  • Es handelt sich also um ein Objektiv, dessen Komponenten durch eine lösbare Verbindung, beispielsweise einen Renkversähluß, so verbunden sind, daß mittels der vorderen die hintere Komponente durch den geöffneten Verschluß hindurch an ihren Ort gebracht werden kann und daß sie dort mit bekannten Mitteln gegen Verdrehen gesichert wird, so daß durch Drehen des Vordergliedes beide Teile getrennt werden können. Es ist eine Federung mit Rastung vorgesehen, die die hintere Komponente so gegen einen Anschlag drückt, daß ihr rechnungsmäßiger Blendenabstand gewahrt ist. Die Vorderseite des Verschlusses trägt eine Fassung mit einem zweiten Renkverschluß, der durch das Verdrehen der Vorderkomponente so wirksam wird, daß, diese nicht herausgezogen werden kann, sondern vermittels einer Feder oder eines entsprechenden Organs an einen Anschlag gedrückt und damit ebenfalls in ihrer axialen Lage definiert ist, so daß auch ihr Blendenabstand dem Rechnungswert entspricht.
  • An Stelle der Befestigung mit Renkverschlüssen und deren Schaltung durch Drehen können auch Schalthaken, Magnete und andere äquivalent wirkende Mittel benutzt werden.
  • Zur Erfindung gehört eine Sicherung, die, mit an sich bekannten Mitteln verhindert, daß das Wechseln des Objektivs bei nicht voll geöffneter Blende oder nicht offenem Verschluß versucht wird. Diese Sicherung kann beispielsweise ein Hebel sein, der die Verschluß- und Blendenlamellen durch übertragungsglieder offenhält, solange nicht beide Objektivkomponenten an Ort und Stelle gebracht sind. Gleichzeitig kann eine damit verbundene Klappe od. de. den Film in an sich bekannter Weise abdecken.
  • In den Fig. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben.
  • Fig. 1 zeigt ein Wechselobjektiv von außen. Die Vorderkomponente befindet sich in der Fassung 1; sie kann zusätzliche Einrichtungen, beispielsweise einen Einstellring 2, zur Scharfeinsteffung durch Frontlinsenverschiebung tragen, falls der Verschluß der zugehörigen Kamera keine axiale Verschiebung zuläßt. Mit 3 ist die Fassung der Hinterkomponente bezeichnet; ihr Durchmesser ist kleiner als die größte öffnung der Blende und des Verschlusses. Eine hakenförmige Nut 31 der Hinterfassung 3 korrespondiert mit einem Haken 11 der Vorderfassung 1, so daß beide eine durch gegenseitiges Verdrehen lösbare Einheit bilden. Zweckmäßig ist eine im einzelnen nicht gezeichnete federnde Rastung vorgesehen, di e- in der gezeichneten Stellung wirksam ist und das Auseinanderdrehen nur nach dem überwinden eines Widerstandes erlaubt.
  • Fig. 2 und 3 zeigen diese Fassung im Schnitt, in einen Verschluß 4 eingesetzt. Der Verschluß trägt ein Fassungsrohr 41, in dem die Fassung 3 der Hinterkomponente mit der erforderlichen Genauigkeit geführt ist; gegen Verdrehen ist die Fassung 3 durch eine Nut 32 (Fig. 3) gesichert, die mit einem Stift 42 der Fassung 41 zusammenwirkt. Die in der Fassung 41 befindlichen Federn 43 sorgen dafür, daß die Hinterkomponente sicher an der Fläche 44 der Fassung 41 anliegt.
  • Ist dergestalt die Hinterkomponente 3 in das Rohr 41 eingeführt, so kann durch Drehen der Fassung 1 im Uhrzeigersinne der Renkverschluß 11, 31 gelöst werden; die Vorderkomponente in der Fassung 1 wird durch die Feder 47 nach dem Loslassen, nach vom bis zum Anschlag der Nasen 13 auf die Vorderwand 46 des Renkverschlußgehäuses 45 gedrückt, so daß der rechnungsmäßige Blendenraum entsteht. Beim Einführen des Objektivs 1, 3 in den Verschluß treten die drei Nasen 13, die um 120 ' versetzt sind, durch Ausschnitte des Gehäuses 45; beim Verdrehen der Fassung 1 um einen durch Anschlag begrenzten Winkel werden drei flache Federn 47 zusammengedrückt, die nach dem Loslassen die Komponente 1 nach vorn in die Arbeitslage rücken.
  • Das Einfuhren des Objektivs in den Verschluß vollzieht sich also folgendermaßen: Einschieben der vereinigten Teile 1 und 3 zum Anschlag an 44-, Rechtsdrehen des Teils 1, dadurch Lösen des Renkverschlusses 11, 13; Loslassen des Ob- jektivs, dadurch Zurücklaufen der Vorderkomponente 1 bis zum Anschlag von 13 an 46.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Austauschbares Objektiv für Kameras mit Zentralverschluß, dessen beide Komponenten sich in getrennten Fassungen befinden, dadurch gekennzeichnet, daß beide Komponenten durch eine lösbare Verbindung so gekoppelt sind, daß die hintere mit Hilfe der vorderen an ihren Platz zwischen Verschluß und Schicht durch den offenen Verschluß hindurchgebracht werden kann.
  2. 2. Objektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungen von Vorder- und Hinterkomponente durch einen Renkverschluß verbunden sind und daß die Flinterkomponente in der für sie bestimmten Verschlußfassung eine Sicherung gegen das Verdrehen enthält. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterkomponente in ihrer Wirklage durch Federn gehalten wird. 4. Objektiv nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Vorderkomponente durch renkverschlußartig versetzte Lappen in der Vorderfassung des Verschlusses gesichert ist. 5. Objektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Renkverschlüsse äquivalente mechanische, magnetische oder andere schaltbare Verbindungsmittel vorhanden sind. 6. Objektiv nach Anspruch 1 und einem der folgenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine vom Objektiv gesteuerte Sicherung, die das Schließen der Verschluß- und der Blendenlamellen erst dann gestattet, wenn Vorder- und Hinterkomponente ordnungsgemäß eingesetzt sind. 7. Objektiv nach Anspruch 1 und einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Abdeckvorrichtung bei geöffnetem Verschluß den Film schützt.
DEO7719A 1960-11-19 1960-11-19 Austauschbares Objektiv Pending DE1132425B (de)

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