DE113121C - - Google Patents

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DE113121C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/36Driving or speed control arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der gebräuchliche Riemenantrieb für Wender und Volant hat den Nachtheil, dafs Rutschungen auf der Trommelscheibe und der Volantscheibe vorkommen und ein unregelmäßiges Erzeugnifs entsteht, wenn der Riemen auch nur ein wenig locker wird. Allzu straff kann man ihn nicht spannen, wenn er nicht übermä'fsig beansprucht und die Maschine nicht schwer gehen und in den Lagern schnell abgenutzt werden soll.
Diesem Uebelstande ist beim vorliegenden Seilantrieb für Wender und Volant dadurch abgeholfen, dafs der Volant nicht nur durch den gemeinsamen Seilantrieb, sondern aufserdem noch durch einen besonderen oder Hülfsseilantrieb angetrieben wird. Denn es ist gerade der Volant, welcher zu dem geschilderten Uebelstande den meisten Anlafs giebt, und dieser Uebelstand wird durch den zweifachen Antrieb des Volants gänzlich beseitigt, ohne dafs die Wender, die geringeren Kraftbedart haben, mehr als nöthig angetrieben werden.
Die Erfindung kann in der Weise ausgeführt werden, dafs neben dem Seil für den gemeinsamen Antrieb, welches in zwei- oder mehrmaligem Laufe über Trommelscheibe, Wenderscheiben und Volantscheibe geht, ein besonderes Seil läuft, welches in ein- oder mehrmaligem Laufe nur über die Trommelscheibe, Volantscheibe und etwaige Führungsrollen geht. Vorzugsweise aber soll ein einziges Seil sowohl den gemeinsamen als auch den besonderen Antrieb, und zwar letzteren dadurch bewirken, dafs es nach seinem zwei- oder mehrmaligen Laufe über alle Scheiben noch ein oder mehrere Male über die Volantscheibe geführt wird.
Letzterer Art ist die gezeichnete Ausführungsform, bei welcher also ein einziges Seil vorhanden ist, das in dreifachem Laufe über die sämmtlichen Scheiben den gemeinsamen Antrieb und in zweimaligem Laufe über die Volantscheibe den Hilfsantrieb bewirkt. Demnach hat die Antriebsscheibe α auf der Trommelachse fünf Spurrinnen. Die Wenderscheiben b bis f haben je drei Spurrinnen, während die Wenderscheibe g, die Volantscheibe h und die Wenderscheibe i mit fünf Spurrinnen versehen sind, die Scheiben g und i aus dem Grunde, weil sie in Hinsicht auf den Hülfsantrieb zugleich als Leitrollen dienen. Ebenso ist die Spannrolle k fünfspurig, während die Leitrollen / und m einspurig sind. Das bei 1 (Fig. i, oben) aus der dritten oder mittelsten Rinne der fünfspürigen Trommelscheibe α ablaufende Seil, läuft zunächst über die Scheiben b bis g,- führt mit der Strecke 2 - 3 nach der Spannrolle k und von hier über Wenderscheibef undVolantscheibe h nach der Trommelscheibe zurück,, wo es bei 4 in die vierte Spurrinne einläuft. Aus dieser tritt es bei 1 heraus, um noch einmal den beschriebenen Weg zu durchlaufen. Zum dritten Male, und diesmal über die fünfte oder hinterste Spurrinne der Trommelscheibe α laufend, legt es denselben Weg bis zur Rolle g zurück. Bei dem bisher beschriebenen dreifachen Wege wurden die Spurrinnen der betheiligten Scheiben und Rollen in derselben Ordnung durchlaufen wie diejenigen der Trommelscheibe. Nun aber wendet sich das Seil bei 5 der einfachen Leitrolle / zu, um über diese und die Leitrolle m zur Spannrolle k, Wenderscheibe i und Volant-
scheibe h und von dort zur Trommelscheibe α zurückzulaufen. Die schräg gestellte Leitrolle m leitete hierbei das Seil nach vorn, so dafs es die erste oder vorderste Spurrinne der Rolle k bezw. der Scheiben i h α durchläuft. ' Aus der gedachten Spurrinne der Scheibe α läuft das Seil bei 6 ab, um nach Ueberlaufen der Scheibe g parallel zur Strecke 2-3 über die Rolle k bezw. über die Scheiben i h α zu laufen, diesmal durch die zweite Spurrinne der betheiligten Scheiben. Diese beiden Seilwege stellen den Hülfsantrieb für die Volantscheibe dar. Denn wenn jetzt das Seil zum zweiten Male an der Stelle 6 abläuft und über die Scheibe g, die Rolle k und die Scheiben i und h, diesmal in der dritten Spurrinne läuft, so schliefst es sich nach dem Durchlaufen der dritten Spurrinne der Trommelscheibe dem Ausgangspunkte bei 1 an, insoweit einen Theil des gemeinschaftlichen oder Hauptantriebes für Wender und Volant bildend.

Claims (2)

Patent-Ansp.rüche:
1. Seilantrieb für die Wender und den Volant von Krempeln, dadurch gekennzeichnet, dafs der Volant nicht nur gemeinsam mit den Wendern, sondern auch aufserdem noch durch einen besonderen oder Hülfsseilantrieb angetrieben wird.
2. Seilantrieb der im Anspruch 1 bestimmten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs das den gemeinsamen Antrieb der Wender und des Volants bewirkende Seil zugleich den Hülfsantrieb für den Volant bildet, indem es nach seinem gewöhnlichen Laufe über Trommelscheibe, Wenderscheiben und Volantscheibe noch einmal oder mehrere Male über die Volantscheibe läuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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