DE220652C - - Google Patents

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DE220652C
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Germany
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DENDAT220652D
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02—Carding machines
    • D01G15/12—Details
    • D01G15/46—Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/52—Web-dividing arrangements
    • D01G15/56—Web-dividing arrangements employing tapes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 220652 KLASSE 76 ö. GRUPPE
WERDAUER TEXTILWERKE G. m. b. H. in LANGENHESSEN b.WERDAU, Pleisze.
Riemchenflorteiler mit Schutzriemchen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1908 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Riemchenflorteiler, der für die Verarbeitung von so schwierigem Fasergut, wie Hedeabfällen usw., geeignet ist. Die für derartiges Fasergut bestimmten Florteiler werden zweckmäßigerweise mit Schutzriemchen versehen, welche das zwischen Teilriemchen und Schutzriemchen liegende Florband decken und verhüten, daß das rücklaufende Riementrum
ίο dem vorlaufenden Trum die seitlich herausstehenden Fasern entreißt, wodurch Störungen im Laufe des Florbändchens und Zerreißungen desselben entstehen. Diese Schutzriemchen hielt man bisher ebenso breit wie die Teilriemchen und ließ sie innerhalb der letzteren auf dem glatten Umfang der Teilwalzen laufen. Hiermit war aber der erhebliche Nachteil verknüpft, daß das Florbändchen gleich kräftig gegen Schutzriemchen und Teilriemchen gepreßt wurde, so daß häufig an der Trennungsstelle zwischen Teilriemchen und Schutzriemchen das Florband dem letzteren statt dem ersteren folgte, wodurch der Arbeitsgang gestört und das Vorgarn verschlechtert wurde.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun dem dadurch abgeholfen, daß die Schutzriemchen unter den breiteren Teilriemchen in besonderen Nuten der Teilwalzen und entsprechenden Leitwalzen laufen. Hierdurch wird erreicht, daß das Florbändchen nur ganz leicht gegen die Schutzriemchen gepreßt wird und somit in jedem Falle, wie erforderlich, den Teilriemchen folgt. Die Führung der. Deckriemchen in genuteten Leitrollen ist an sich bekannt, neu ist aber der den obigen Vorteil erst bedingende Lauf der Deckriemchen in Nuten auf den Teil walzen selbst an der Innenseite der Teilriemchen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch veranschaulicht, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Teilwalzen in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 3 ein Teilschnitt durch eine Teil walze mit der bisherigen Anordnung der Teilriemchen und Schutzriemchen,
Fig. 4 ein Teilschnitt durch eine Teilwalze mit der neuen Anordnung der Schutzriemchen und Teilriemchen. .
Die Teilwalzen des Florteilers sind mit U und b bezeichnet. Auf diesen Teilwalzen wird der in breiter Bahn zugeführte Flor c in an sich bekannter Weise mittels der Teilriemchen d und e in einzelne Streifen f geteilt. Um das Mausen des rücklaufenden Riemchens zu verhindern, sind an sich bekannte Deckriemchen g und h vorgesehen, welche die Teilriemchen bis zur Abgabe des Florstreifens f begleiten. Dieser Flprstreifen wird auf den mit gleicher Geschwindigkeit wie die Teilriemchen umlaufenden Nitschelhosen i und k in bekannter Weise verarbeitet, indem durch achsiale Hin- und Herbewegung der Nitschelhosen der Faden mit einer vorläufigen Dre-. hung versehen wird.
Aus Fig. 3 ist nun die bisher übliche Anordnung der Schutzriemchen und Teilriemchen auf den Teil walzen zu ersehen. In dieser Figur zeigt die Teilwalze b entsprechend der üblichen Bauart eine glatte Ümfläche, auf der erst das Schutzriemchen g' liegt, dann folgt der Florstreifen f und zum Schlüsse das Teilriemchen d'. Durch die scharfe Anspannung der Riemchen wird nun der Florstreifen f an
ίο das Schutzriemchen g' und Teilriemchen d' gleich fest angepreßt, so daß es ihm völlig überlassen bleibt, welchem der Riemchen er an der Trennungsstelle der beiden folgen will.
Betrachtet man Fig. 4, so sieht man, daß die Teilscheibe b eine Ringnut r besitzt, in welcher das Schutzriemchen g liegt. Auf dem
: Schutzriemchen und den dasselbe seitlich begrenzenden Flanschen s und t liegt nun das Florband f und das Teilriemchen d. Wie stark nun auch das Riemchen d gespannt sein ao möge, so hat diese Spannung doch stets nur den Erfolg, daß der Florstreifen f sich dem Riemchen d fester anschließt, während das Riemchen g durch die Einbettung in die Nut r der Möglichkeit einer stärkeren Anpressung gegen den Streifen f entzogen ist. Das Riemchen g liegt also nur mit so leichtem Druck auf dem Florstreifen, als zur Verhütung des Mausens erforderlich ist, und der Florstreifen muß an der Treniiuhgsstelle von Schutzriemchen und Teilriemchen dem letzteren folgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Riemchenflorteiler mit Schutzriemchen, dadurch gekennzeichnet, daß die schmaleren Schutzriemchen auf den Teilwalzen in Nuten unterhalb der breiteren Teilriemchen laufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4982787A (en) * 1990-01-02 1991-01-08 Reddoch Jeffrey A Pipe wiper system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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