AT61712B - Seil- oder Kettenantrieb. - Google Patents

Seil- oder Kettenantrieb.

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AT61712B
AT61712B AT61712DA AT61712B AT 61712 B AT61712 B AT 61712B AT 61712D A AT61712D A AT 61712DA AT 61712 B AT61712 B AT 61712B
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Hasenclever Ag Maschf
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Bei Seil- und Kettenfriktionsantrieben treten häufig grosse Störungen ein, die darauf zurückzuführen sind, dass diejenige Rille, in welche das Seil einläuft, sich erfahrungsgemäss am meisten abnutzt und vertieft, während die Abnutzung der folgenden Rillen fortschreitend eine geringere ist. 



   In welch verschiedenem Masse die Abnutzung der einzelnen   Antriebsrollen   stattfindet, zeigt deutlich der in Fig. 6 dargestellte Querschnitt einer dreiteiligen Antriebsscheibe. Die 
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 deutlich, wie das Seil zunächst die Ledereinlage durch Abnutzung völlig entfernt und sich alsdann in das Gusseisen des Scheibenkörpers hineingearbeitet hat, und zwar bei der Auflaufrille I am meisten, bei der Rille II etwas weniger und bei der Auflaufrille III nur ganz unwesentlich. 
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 entsprechendesStückgleiten. 



   Die Unterschiede in den Spannungen wirken sehr ungünstig auf die Lebensdauer der Zug-   ninime ein   ; in vielen   Fällen erreichen   diese Spannungsunterschiede eine derartige Höhe, dass sehr   häufig   Seil- bzw. Kettenbrüche sowie Wellen-, Zahnrad- und Lagerbrüche eintreten und somit   der     Betrieb   ein sehr unsicherer ist. 
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   Durchmesser das Auftreten von Spannungsuntersehieden im Zugorgan   zu vermindern. Es ist   jedoch unmöglich, dadurch einen pep@enswerten Vorteil   zu erreichen, da die Abnutzung der   emzetnen Rillen, wenn   auch langsamer, so doch ungleich stattfindet.

   Es kann also hiedurch nur der Zeitpunkt des Auftretens derartiger Spannungsunterschiede etwas hinausgeschoben, niemals abergänzlichvermiedenwerden. 



   Bei dem in der Zeichnung in Fig. 1 in Ansicht und in Fig. 2 im   Grundriss dargestellten     Antrieb isf das Auftreten   von Spannungsunterschieden im Zugorgan in einfacher Weise voll-   ständig   vermieden. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, hat diejenige Antriebsrille, in die das Sein einläuft (Rille a) einen grösseren Durchmesser als die nächste Rille b. Um mm den Antriebs- 
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 örtliche Verhältnisse oder aus anderen Gründen erwünscht ist, dass der Antrieb in vertikalet Richtung geringere Dimensionen erhält, als bei Verwendung der sonst üblichen Antriebsscheiben. 



   Der erforderliche Unterschied in der   Grösse des   wirksamen Umfanges der einzelnen Antriebsscheiben wird hiebei durch folgende Anordnung erreicht :
Auf der Auflaufscheibe   a   ist eine endlose Kette e angeordnet, welche diese auf einen grösseren Bogen umfasst, als die Scheibe von dem von ihr auf-bzw. ablaufenden Seile umspannt wird, damit das über die Kette laufende Seil den tangentialen Auf-bzw. Ablauf der Kette nicht beeinträchtigt. Diese Kette ist weiter noch über eine Scheibe c geführt, die von der Kette leer laufend mitgenommen wird und nur dazu dient, die Kette in endloser Form anzuwenden. Anstatt über die Scheibe   c   kann die Kette über die mit einer Verzahnung versehene Ablaufscheibe b geführt werden. 



   Diese Kette e ist aus einzelnen gelenkig miteinander verbundenen Gliedern gebildet (Fig. 4 und   5),   die auf ihrer Unterseite mit einer Verzahnung versehen sind. An der anderen Seite tragen diese Kettenglieder   Hartholzstücke f,   deren obere Seite als Rille für das Seil ausgebildet sind. 



   Die Scheibe a (Fig. 3) ist an ihrem Umfange mit einer Verzahnung versehen, in welche die Zähne der Kettenglieder eingreifen, so dass bei dem Antriebe der Scheibe a die Kette und mit ihr die die Rille bildenden bzw. tragenden   Hartholzstücke   f zwangläufig mitgenommen werden. 



  Es erscheint mithin bei der Scheibe a die Rille, soweit sie zur Aufnahme des Seiles dient, in die von der Kette getragenen   Stücke. f   verlegt. Bei der Scheibe b, welche die Ablaufrille trägt, ist diese in bekannter Weise in dem Umfange der Scheibe angeordnet. 



   Wie erwähnt, kann die den verschieden grossen Scheiben zukommende, zwangläufig herbei- zuführende Tourenzahl durch beliebige Übertragungsmittel erzielt werden. Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform geschieht dies durch eine Zahnradübersetzung   i-k   von der
Scheibe a auf die Scheibe b. Es kann dies jedoch auch in anderer Weise bewirkt werden 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Seil-oder Kettenantrieb für Seil-oder Kettenbahnen mit gesondert gelagerten und im Durchmesser ungleichen Antriebsscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verminderung der durch verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten an dem Umfängen der Antriebsscheiben verursachten Spannungsunterschiede im Zugorgan die grösserer Abnutzung ausgesetzte Auflaufscheibe (a) des Zugmittels grösseren Durchmesser erhält als die geringerer Abnutzung unterworfene Ablaufscheibe (b) und dass beiden Scheiben durch zwangläufigen Antrieb gleiche Umfangsgeschwindigkeiten erteilt werden.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Antriebes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rille der Auflaufscheibe (a) oder beider Scheiben (a und b) in eine an der Innenseite gezahnte Kette (e) velegt ist, die die gezahnte Auflaufscheibe und eine gezahnte Leerscheibe (c) bzw. die gezahnte Auflauf-und die gezahnte Ablaufscheibe umspannt.
AT61712D 1909-09-06 1909-09-06 Seil- oder Kettenantrieb. AT61712B (de)

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AT61712B true AT61712B (de) 1913-10-25

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