DE112735C - - Google Patents

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DE112735C
DE112735C DENDAT112735D DE112735DA DE112735C DE 112735 C DE112735 C DE 112735C DE NDAT112735 D DENDAT112735 D DE NDAT112735D DE 112735D A DE112735D A DE 112735DA DE 112735 C DE112735 C DE 112735C
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sack
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liquid
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
    • A61M3/02Enemata; Irrigators
    • A61M3/0233Enemata; Irrigators characterised by liquid supply means, e.g. from pressurised reservoirs
    • A61M3/0254Enemata; Irrigators characterised by liquid supply means, e.g. from pressurised reservoirs the liquid being pumped
    • A61M3/0262Enemata; Irrigators characterised by liquid supply means, e.g. from pressurised reservoirs the liquid being pumped manually, e.g. by squeezing a bulb
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
    • A61M3/02Enemata; Irrigators
    • A61M3/0279Cannula; Nozzles; Tips; their connection means
    • A61M3/0287Cannula; Nozzles; Tips; their connection means with an external liquid collector

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
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  • External Artificial Organs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE
J. A. BECKMANN in FRANKFURT a. M. Irrigator mit Ausflurssammelraum.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1899 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Irrigator, bei dem ein weicher Gummibeutel innerhalb eines steif-elastischen Gummibeutels derart angeordnet ist, dafs beim Zusammendrücken und hinterher folgenden selbstthätigen Ausdehnen des äufseren Gummibeutels abwechselnd die Flüssigskeit aus dem inneren Beutel herausgespritzt und in den äufseren Beutel wieder eingesogen wird.
Die beiliegende Zeichnung stellt den Irrigator im Schnitt dar.
In einem steif- elastischen Gummisack α, der sich in bekannter Art nach dem Zusammendrücken aus eigener Kraft wieder ausdehnt, ist ein zweiter Gummisack b aus weichem Gummi gelagert. Der Sack α hat an dem einen Ende die Metallfassung c und an dem anderen Ende die Metallfassung h. Der Sack b ist an dem Stutzen m der Fassung c und an dem Stutzen k der Fassung h mit seinen beiden offenen Enden angeschlossen. Die Durchbohrung des Stutzens k ist mit einer Schraube / und die Durchbohrung des Stutzens m durch ein Federventil f geschlossen. Die Fortsetzung der Durchbohrung des Stutzens m bildet das abschraubbare Einspritzrohr d. Die Fassung h trägt den Schraubendeckel i, welcher den Hohlraum des Sackes α nach diesem Ende abschliefst, während der Abschlufs dieses Raumes in der Fassung c durch das Federventil g erfolgt. An die Fassung c können dann die beliebigen, der betreffenden Körperöffnung entsprechenden Mundstücke e angeschraubt werden.
Die Wirkungs- und Gebrauchsweise ist folgende:
Man öffnet den Schraubendeckel , ζ und darauf die Füllschraube / und füllt, indem man den Apparat entsprechend senkrecht hält, den Sack b mit der einzuspritzenden Flüssigkeit, wobei das Federventil f im Stutzen m ein unbeabsichtigtes Ausfliefsen der Flüssigkeit aus dem Sacke verhindert. Hierauf schliefst man die Schrauben / und i. Nachdem der Apparat nebst Inhalt durch zeitweiliges Einstecken in das Bett auf Bettwärme gebracht ist oder sonstwie die gewünschte Temperatur erhalten hat, führt man das passend, gewählte Spritzrohr d in den betreffenden Körperkanal ein und preist das Mundstück fest gegen den Rand des auszuspülenden Körperkanales. Drückt man nun den Sack α zusammen, so spritzt die in dem Sacke b befindliche Flüssigkeit durch das Rohr in den Körperkanal. Giebt man den Sack α frei, so dehnt er sich wieder aus und saugt durch das Ventil g die vorher eingespritzte Flüssigkeit wieder aus dem Körperkanale heraus und in den Zwischenraum zwischen Sack α und b hinein. Da das Ventil f ein Druckventil und das Ventil g ein Saugventil ist, so kann bei Volumenveränderungen der Sack b immer nur Flüssigkeit abgeben, der Sack α dagegen nur Flüssigkeit aufnehmen. Der Procefs des Einspritzens und Aussaugens kann also durch einfaches Zusammendrücken des Sackes α so oft wiederholt werden, bis alle Flüssigkeit aus dem Sacke b durch den Körperkanal in den Sack α gelangt ist. Sobald dieser Zustand eintritt, nimmt man den Apparat vom Körper ab, öffnet die Schrauben i und /, entleert den Sack α und legt den Apparat zur Reinigung in frisches Wasser. Ein besonderer Vorzug des Apparates besteht in Folgendem:
Wenn man die Schraube / entfernt, aber die Kappe i sitzen läfst und das Mundstück e in frisches Wasser steckt, so kann man durch wiederholtes Zusammendrücken des Sackes a unbegrenzt frisches Wasser durch den Apparat hindurchspülen lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Irrigator, gekennzeichnet durch einen in einem steif - elastischen Sacke (a) angeordneten weichen Gummisack (b), welche Säcke mit ihren offenen Enden einerseits an der mit Saugventil (g) und Druckventil ffJ versehenen Fassung (c), andererseits an der mit Verschlufsschrauben (I i) versehenen Fassung (h) derartig angebracht sind, dafs beim Drucke auf den steifen Sack (a) der innere, weiche Sack (b) durch das — gegebenenfalls abnehmbare — Spritzrohr (d) Flüssigkeit in den Körperkanal einspritzt und der steife Sack (a) hinterher durch eigene Ausdehnung die Flüssigkeit durch das Mundstück (e) aus dem Körperkanal aussaugt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE112735C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3651808A (en) * 1969-11-10 1972-03-28 Ira C White Ear syringe

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