DE11257C - Drahtzugbarriere mit selbsttätigem Vnrläutcwerk - Google Patents
Drahtzugbarriere mit selbsttätigem VnrläutcwerkInfo
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- DE11257C DE11257C DENDAT11257D DE11257DA DE11257C DE 11257 C DE11257 C DE 11257C DE NDAT11257 D DENDAT11257 D DE NDAT11257D DE 11257D A DE11257D A DE 11257DA DE 11257 C DE11257 C DE 11257C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L29/00—Safety means for rail/road crossing traffic
- B61L29/24—Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
- B61L29/243—Transmission mechanism or acoustical signals for gates
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Description
1880.
Klasse 20.
EDUARD ZIMMERMANN in BERLIN. Drahtzugbarriere mit selbsttätigem Vorläutewerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. März 1880 ab. Längste Dauer: 22. April 1892.
Die Doppelbarriere, Fig. 2 und 3 (Schnitt A-B und C-JD der Fig. 7) besteht' aus den Sperrbäumen,
die sich um horizontale Axen drehen und welche durch die an ihren kurzen Armen
angebrachten Gewichte so abbalancirt sind, dafs sie in jeder ihnen gegebenen Stelle in Ruhe
bleiben, ferner aus dem Aufschlag und den Drehzapfenstielen, den Kettentrommeln a, den Zugstangen
b und dem Läutewerk c.
Die Kettentrommel α sitzt lose auf ihrer Axe. Dagegen sind die Hebel d und e durch Splinte
unverrückbar mit derselben verbunden; die Axe selbst ist in ihren Lagern drehbar.
Das gabelförmige Stück / (Transporteur), welches an dem Consol fest angeschraubt ist,
mit einer Nase in das Schneckengewinde der Trommel α eingreift, bewirkt bei Drehung derselben
um ihre Axe eine seitliche Verschiebung der Trommel, je nach der Drehungsrichtung
von links nach rechts oder umgekehrt.
Da, wo das Schneckengewinde der Trommel seinen Anfang und sein Ende hat, sind zur Befestigung
von Ketten, Kloben g und h, Fig. 4 und 5,
angebracht. Der Sperrbaum der Barriere ist mit dem beschriebenen Mechanismus vermittelst
der Zugstange b verbunden.
Die Rolle k des Läutewerkes e trägt seitlich sechs Stifte, welche, wenn erstere in Drehung
geräth, den Glockenhammer aushebt und so die Glocke zum Tönen bringt.
Die Verbindung der Barrierenvorrichtung mit der Winde m, Fig. 1, ist durch zwei neben
einander liegende Eisendrähte r und o, Fig. 7 und 8, in folgender Weise in Zusammenhang
gebracht. Es sei vorher bemerkt, dafs da, wo eine Umwickelung oder Ablenkung des genannten
Verbindungsmittels stattfindet, Ketten eingeschaltet sind.
Das Ende der Leitung 0 wird an den Kloben p der Windetrommel, Fig. 1 und 6, welche
ebenfalls ein Gewinde besitzt, angeschlossen und so weit auf die Trommel aufgewickelt,
dafs von dieser vielleicht zwei Gänge leer bleiben, was deshalb vorzusehen ist, um auch noch die
durch die erhöhte Temperatur verlängerte Leitung aufwickeln zu können und so eine Compensation
überflüssig zu machen. Hierauf wird dieselbe Leitung an Pfählen bis zur Doppelrolle
q geführt und diese nach links abgelenkt und das Ende an den Kloben g der Barrierentrommel
derselben Seite angeschlossen. Diese Trommel soll jetzt in ihre äufserste nach rechts
mögliche Stellung gerückt sein, so dafs sie bei horizontalem Sperrbaum mit dem Ende des
Gewindeganges gegen den Hebel e fest anliegt und bestrebt ist, den Sperrbaum in dieser Lage
fest zu erhalten. Gesagtes gilt auch für die gegenüber liegende Barriere.
Eine weitere Leitung η wird nun an den zwei Kolben h ' derselben Trommel befestigt,
viermal um dieselbe geschlungen, über die Rolle k des Läutewerkes geführt, so dafs sie
im fünften Gange unterhalb der Trommel durch die Gabel des Transporteurs ablaufend, nach
der zweiten Trommel geleitet und am Kloben ^1
befestigt wird. Die Leitung r ist an dem Kloben /z1 befestigt, fünfmal um die Trommel
geschlungen, oberhalb der Trommel ablaufend durch die Doppelrolle q abgelenkt, nach dem
Windebock geführt, hier um die Trommel, soweit diese leer ist, gelegt und am zugehörigen
Kloben festgemacht; durch die angegebene Verkuppelung der Winde mit den Barrierentrommeln
bezw. Sperrbäumen sind diese nun von der Bewegung ersterer abhängig gemacht worden, und zwar:
Wird die Windetrommel in der Richtung bewegt, dafs die Kette bezw. Leitung r sich
aufwickelt, so wird sie sich von der rechts liegenden Barrierentrommel abwickeln und diese
in Drehung versetzen; durch die Verbindung η mufs aber auch die links liegende Trommel
folgen, wobei sich dann die Leitung 0 aufwickelt; gleichzeitig werden beide Trommeln
aber auch durch den vorhin genannten Transporteur nach den Hebeln d hingerückt, diese
von den Trommeln gefafst und beide 'Sperrbäume gehoben und festgehalten; das Umgekehrte
bezw. Legen der Bäume geschieht, sobald die Windetrommel in entgegengesetzter
Richtung bewegt wird, wobei von Anfang der Trommelbewegung das Läutewerk durch die
übergelegte Kette in Function tritt.
Setzt man den Weg, den der Handgriff der Kurbel während des Vorläutens zurücklegt, gleich
dem eines Fuhrwerkes, was wenigstens bei schwer beladenen Fuhren der Fall sein wird, so erhält
man den Abstand einer Barriere bei zweigeleisigen Bahnen bei der Voraussetzung, dafs
die Windekurbel 400 mm lang, die Barrierentrommel vier Umdrehungen während des Vorläutens
machen, und deren Durchmesser zu dem der Wendetrommel sich verhalten wie 4:1
vom zunächst liegenden Geleise:
4 · 4 . 0,8 · 3,14 — 6
= 17 m.
Diese Entfernung vom nächsten Geleise wird aber genügen, um ein eingefangenes Fuhrwerk,
was ja trotz des Vorläutens immer denkbar, und dessen Begleiter wegen unruhiger Pferde
oder Unkenntnifs nicht schnell genug im Stande ist, den Sperrbaum zu heben, aufser Gefahr
des Ueberfahrens zu wissen. Andererseits werden auch die anfahrenden Fuhrwerke und Viehherden
in angemessener Entfernung vom Geleise bleiben müssen und so manches Unglück durch
Scheuwerden der Thiere vermieden sein. Dem Oeffnen und Schliefsen der Barriere mit der
Hand steht nur die Leitungsreibung entgegen, die bei den dafür günstigen Hebelverhältnissen
leicht überwunden wird; in beiden Fällen wird die Windetrommel in Drehung gerathen, wobei
beim Oeffnen der Wärter durch die auf dem Windebock angebrachte Glocke avertirt wird.
Die Schwierigkeiten, die sich bei bekannten Barrierenconstructionen einem Zurücksetzen derselben
auf genannte Entfernung und aufserhalb der Leitungslinie, die meistens mit der Planumskante
zusammenfällt, entgegenstellen, sind hier gehoben:
1. durch ein entsprechend verlängertes Vorläuten;
2. dafs das Vorläutewerk sowie die ganze Verschlufsvorrichtung an einem Stiel angebracht
ist, und dadurch ermöglicht wird, die Barrieren auch auf Rampen und in Einschnitten ohne
Verengerung dieser zu placiren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Trommeln a, welche lose auf ihren Wellen sich bewegend, anfangs vermittelst der Ketten und Drähte vom Windepfosten aus das Läutewerk mitnehmen und durch die Gabel f auf der Welle verschieben, die Arme d bezw. e treffen und mitnehmen und durch die Zugstangen b die Bäume stellen, wie in Bezug auf Zeichnung beschrieben.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11257C true DE11257C (de) |
Family
ID=288527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11257D Active DE11257C (de) | Drahtzugbarriere mit selbsttätigem Vnrläutcwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11257C (de) |
-
0
- DE DENDAT11257D patent/DE11257C/de active Active
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