DE112263C - - Google Patents
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- DE112263C DE112263C DENDAT112263D DE112263DA DE112263C DE 112263 C DE112263 C DE 112263C DE NDAT112263 D DENDAT112263 D DE NDAT112263D DE 112263D A DE112263D A DE 112263DA DE 112263 C DE112263 C DE 112263C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B7/00—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
PATENTAMT.
KLASSE 15 a.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung druckfertiger Sätze
bei solchen Matrizensetzmaschinen, bei denen die Matern an auf- und niederschwingenden
Armen befestigt sind.
Die Matern reihen sich beim Niederschwingen ihrer Arme, dem Satze entsprechend, auf einen
centralen Stift auf, sind mit ihren Armen beweglich verbunden und werden durch die getheilte
Giefsform beim Schliefsen derselben ausgerichtet, d. h. in ihre richtige Lage gezwungen.
Nach dem Schliefsen der Form erfolgt sodann der Abgufs des druckfertigen Satzes. Eine Matrizensetzmaschine, welche mit
der vorliegenden Einrichtung versehen wurde, ist auf der beiliegenden Zeichnung in
Fig. ι im Grundrisse dargestellt;
Fig. 2 bis 6 zeigen die Vorrichtung als solche für sich.
Die Maschine besitzt eine im Halbkreise angeordnete Tastatur 1. Die Tasten bethätigen
die radialen, in ihrer Ruhelage schräg nach oben gerichteten Maternarme 8. Die Matern 15
sind an ihren Armen beweglich befestigt (Fig. 2), mit einem schrägen Schlitz 18 versehen und
können in der Verticalen Schwingungen ausführen. Die bewegliche Verbindung zwischen
Mater und Arm und die Anordnung des schrägen Schlitzes 18 machte sich aus dem
Grunde nothwendig, um die Mater in ihre richtige Lage zwingen zu können, unabhängig
von der Reihenfolge, in welcher sie sich auf dem Aufreihestifte befindet. Im Mittelpunkte
der Maschine befindet sich der Aufreihestift 17, auf welchen die Matern
Schlitzen 18 aufreihen.
Schlitzen 18 aufreihen.
sich mit ihren In den Fig. 3, 4, 5 und 6 ist die Einrichtung der Giefsform und die Lage des Stiftes mit
den aufgereihten Matern in derselben zur Darstellung gebracht. Aus dem Grundrisse (Fig. 6)
ergiebt sieh, dafs die Matern beim Niederfallen auf den Stift 17 keineswegs vertical über einander
liegen, sondern es wird die eine Mater vor der anderen vorstehen. Dies ist eine naturgemäfse
Folge der Anordnung der Matern an Schwingarmen. Die Matern, welche beispielsweise
zuerst auf den Stift sich aufreihen, werden in diesem Falle eine andere Lage in der Horizontalen einnehmen, als wenn sie in
der Mitte des Satzes oder gar als letzte im Satze auf den Stift niederfallen. Infolge des
Umstandes, dafs die Matern an ihren Stäben in verticaler Richtung schwingen können,
werden dieselben stets eine horizontale Lage einnehmen können, aber sie werden hierbei
einander nicht, decken, sondern je nach ihrer Höhenlage im Satze vor einander vortreten.
Wenn der Satz vollständig auf den Stift 17 aufgereiht ist, so kann mit Hülfe einer geeigneten
Einrichtung zunächst ein Druck von oben auf die Matern ausgeübt werden, so dafs jede derselben möglichst horizontal liegt. Es
kommt nun darauf an, die Matern, welche einander nicht vollständig decken, in die für
den Abgufs des Satzes erforderliche Lage zu zwingen, und dies erfolgt mit Hülfe einer getheilten
Giefsform.
Die Form besitzt zwei Backen 41, welche einander genähert und von einander entfernt
werden können. Sie sind in Aussparungen 33 des Tisches geführt und werden von einer
Feder 34 aus einander gehalten. Sie besitzen
keilförmige Ansätze 3 5, die an der keilförmig gestalteten Platte 36 Anlage finden. Die Platte 36
gleitet in Führungen 37. Durch eine Zugstange 38 steht die Platte 36 mit einem Excenter
39 in Verbindung (Fig. 1). Dieses Excenter kann durch einen Hebel 40 bethätigt
werden. Dreht man den Hebel 40 in der in Fig. 1 gezeichneten Pfeilrichtung, so drückt das Excenter
39 mit Hülfe der Stange 38 den keilförmig ausgeschnittenen Theil 36 nach hinten und bewirkt
dadurch ein Zusammengehen derBacken4i. In Fig. 3 sind die Backen einander vollständig
genähert, punktirt eingezeichnet, während in der Fig. 6 eine Mittelstellung der Backen
punktirt dargestellt ist. Die Backen 41 sind an ihrer Innenseite mit Schrägen 19 versehen,
zu dem Zwecke, die Ecken der Matern zu fassen und dann beim weiteren Zusammengehen
eine Verschiebung der Matern derart zu veranlassen, dafs schliefslich sämmtliche Maternkörper
vertical über einander liegen. Dann befinden sich die Matern am Kopfe der Maternkörper
selbst in derjenigen Lage, welche für das Abgiefsen des druckfertigen Satzes erforderlich
ist. Nachdem die Backen der Giefsform sich geschlossen und hierbei die Matern aus'-gerichtet
haben, ist vor den Matern ein ringsum abgeschlossener, verticaler Raum in der Giefsform
gebildet, in welchen das flüssige Metall eingegossen werden kann. Wenn man nach
dem Erstarren des Metalls die Backen der Giefsform von einander wieder entfernt, kann der
druckfertige Satz der Form entnommen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung an Matrizensetzmaschinen mit schwingenden Materarmen zur Herstellung druckfertiger Sätze, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Aufreihestift (17) die niederfallenden, in verticaler Richtung beweglichen und mit Schlitz (18) versehenen Matern (15) aufnimmt und die beweglichen Backen (41) einer getheilten Giefsform die aufgereihten Matern in die für den Abgufs des Satzes richtige Lage zwingen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112263C true DE112263C (de) |
Family
ID=381933
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112263D Active DE112263C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112263C (de) |
-
0
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