DE522796C - Waehlvorrichtung, insbesondere fuer Schablonen von Adressendruckmaschinen - Google Patents

Waehlvorrichtung, insbesondere fuer Schablonen von Adressendruckmaschinen

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DE522796C
DE522796C DES85267D DES0085267D DE522796C DE 522796 C DE522796 C DE 522796C DE S85267 D DES85267 D DE S85267D DE S0085267 D DES0085267 D DE S0085267D DE 522796 C DE522796 C DE 522796C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/58Arrangements or devices for selecting, or for facilitating selection of, text or image to be printed

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  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

  • Wählvorrichtung, insbesondere für Schablonen von Adressendruckmaschinen Die Erfindung betrifft eine insbesondere für das Auswählen von Schablonen von Adressendruckmaschinen bestimmte Wählvorrichtung.
  • Die Wählvorrichtung nach der Erfindung gehört allgemein zu der bekannten Art von Wählvorrichtungen, die einen Satz von mit Kontaktstücken versehenen Wählstiften enthalten, die von einem hin und her gehenden rahmenartigen Träger getragen werden. Die Kontaktstücke können mit festen elektrischen Kontakten in Berührung gebracht werden, die zu Stromkreisen gehören, die in bekannter Weise die Druckvorrichtung oder andere Teile der Maschine steuern. Die Berührung der beweglichen Kontaktstücke mit den festen Kontakten hängt davon ab, ob die Wählstifte auf Löcher in den Druckschablonen treffen oder auf das volle Kartenmaterial. Die Wählstifte sind in der Achsrichtung gegenüber dem hin und her gehenden Träger verschiebbar angeordnet, so daß diejenigen Stifte, welche nicht in Wählstellung gehen, auf den Druckschablonen aufruhen können, während die anderen sich in die öffnungen der Schablonen hineinbewegen können.
  • Es ist bekannt, die Wählstifte unter den Einfluß von Federn zu stellen, die die axial verschobenen Wählstifte nach Abheben des Stiftkastens von der auszuwählenden Schablone oder Karte in ihre Ausgangslage im Stiftkasten zurückbringen. Weiter ist es bekannt, die in dem auf und nieder gehenden Rahmen angeordneten Wählstifte auswechselbar zu befestigen.
  • Zweck der Erfindung ist, die Wählvorrichtung so auszubilden, daß die Stifte einzeln oder in ihrer Gesamtheit rasch ausgewechselt und in ihrer Anordnung geändert werden können. Dabei soll die Vorrichtung so sein, daß die Stifte betriebssicher angehoben und in ihre Kontaktstellung überführt werden.
  • Dieses Ziel wird durch die Erfindung dadurch erreicht, daß die Wählstifte sich gegen ein nachgiebiges, von den Stiften abhebbares Widerlager stützen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, daß das Widerlager aus einem aufklappbaren Rahmen mit über den Wählstiften angeordneten federbelasteten Widerlagerstiften besteht.
  • Erfindungsgemäß wird der die Stifte haltende Rahmen gegenüber seinem Träger durch einen Sperrbolzen gegen Aufklappen verriegelt.
  • Die an den Wählstiften angeordneten Kontaktstücke sind in weiterer Ausbildung der Erfindung als Flügel ausgeführt, die in am Träger des Rahmens angeordneten Schlitzen geführt sind und gleichzeitig die Wählstifte gegen Drehung sichern. Durch die Erfindung werden die Stifte gleichsam in zwei selbständige Teile, nämlich die Stifte selbst und das Widerlager, geteilt, wodurch sich der Vorteil ergibt, daß ein Teil sehr einfach gehalten werden kann und nur der andere Teil so auszubilden ist, wie es die Aufgabe des Auswechselns erfordert. Die aufklappbare Ausführung des Widerlagers bringt den Vorteil, daß durch das Aufklappen des Rahmens mit einem einzigen Griff sämtliche Wählstifte frei werden.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Wählvorrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i ist eine Ansicht der Vorrichtung. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Mitte der in Fig. i gezeigten Vorrichtung.
  • Die Wählvorrichtung besteht aus einem am Maschinengestell i befestigten Rahmen 2 (Fig.2) und einem auf und ab gehenden Träger für axial verschiebbare Wählstifte 3, die durch ein Widerlager abnehmbar im Träger gehalten werden. Die Stifte 3 stehen senkrecht, so daß sie bei der Aufundabbewegung des Trägers mit den Schablonen 4 in Berührung gebracht werden können.
  • Der Träger der Wählstifte 3 besteht aus einem eine Einheit bildenden Gußstück 5, an dem zwei Führungsstangen 6 und eine Führungsplatte 7 befestigt sind.
  • Das Gußstück 5 hat einen unteren Steg 8 mit einer Versteifungsrippe 9 und zwei Seitenwangen io und i i. Die Wangen io und ii haben je ein Lager zur Aufnahme einer waagerechten Welle 12, die durch Arme 12' auf und ab bewegt werden kann. Die unteren Enden der Wangen io und ii sind in irgendeiner auf der Zeichnung nicht dargestellten Weise, z. B. durch Lenker, senkrecht geführt.
  • Die Führungsstangen 6 haben Bohrungen 13, in denen sich die Stifte 3 axial verschieben können. An einer Seite jeder Stange 6 sind Schlitze 14 angebracht, die den Öffnungen 13 entsprechend liegen und zur Aufnahme von Fortsätzen 23 der beweglichen Kontaktstücke i 9 dienen, um die Wählstifte gegen Drehung zu sichern. Die Stangen 6 sind den Wangen fo und ii gegenüber durch Schrauben o. dgl. gehalten.
  • über der Wange fo liegt eine am Ende jeder Stange 6 durch Schrauben 15 o. dgl. befestigte Platte 16, an der sich zwei Konsole 17 als Auflager für das eine Ende des Widerlagerrahmens befinden, während das andere Ende des Rahmens von um eine Achse 32 schwenkbaren Armen 31 getragen wird. Die Platte 7 hat Öffnungen 18 zur Aufnahme der unteren Enden der Stifte 3 (Fig. 2).
  • Die Wählstifte sind in senkrechter Stellung so im Träger angeordnet, daß ihre unteren Enden beim Aufundabbewegen des Trägers mit den Schablonen 4 in Berührung kommen. Am oberen Ende jedes Wählstiften ist ein Kontaktflügel i9 befestigt, der mit einem von fest angeordneten Kontakten 2o und 2r in Berührung kommen kann, wenn der zugehörige Stift in ein Loch 22 der Schablone hineinragt. Die nicht über Löchern der Schablone liegenden Stifte treffen auf den vollen Rahmen der Schablone 7, so daß die Kontaktflügel i9 dieser Stifte nicht so weit gesenkt werden, um mit den festen Kontakten 2o und 21 in Berührung zu kommen. Die Unterkante der Kontaktstücke bildet einen Anschlag, indem sie sich gegen die Oberfläche der Stangen 6 legt und die Abwärtsbewegung der Stifte begrenzt. Gegen die obere Kante 24 jedes Kontaktstückes legt sich das Widerlager zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung der Stifte.
  • Das Widerlager besteht aus zwei parallelen U-förmigen Führungen 25, die an den .Seiten eines Gußstückes 26 befestigt sind. In den Flanschen der Führungen befinden sich Öffnungen zur Aufnahme beweglicher Stifte 27, die unten mit verdickten Enden 28 versehen sind, welche mit den oberen Enden der Wählstifte 3 in Berührung stehen. Jeder Stift 27 ist von einer Feder 29 umgeben, die zwischen dem oberen Flansch der Führung 25 und einer Verstärkung 3o der Stifte 27 gehalten ist. Die Federn 29 drücken die Stifte 27 nach unten und leisten so einer Aufwärtsbewegung der Wählstifte 3 Widerstand.
  • An einem Ende des Gußstückes 26 sind die gebogenen Arme 31 befestigt, die um die Achse 32 schwenkbar sind, so daß man die Führungen 25 von den Kontaktflügeln i9 fortschwenken kann, um die Entfernung einiger oder aller Wählstifte zu ermöglichen.
  • Im Gußstück 26 sitzt ein axial verschiebbarer Sperrbolzen 33, der durch eine Feder gegen eine Aussparung der Platte 16 gedrückt wird. Der Bolzen hat einen Griff 34, damit man den Sperrbolzen leichter zurückziehen kann.
  • Im Betrieb werden die Druckschablonen schrittweise an der Führung 35 entlang bewegt, so daß sie nacheinander in die Lage unmittelbar unter den Wählstiften gebracht werden. Da der Träger ständig auf und ab bewegt wird, werden die Stifte 3 senkrecht verschoben, wobei sie in und außer Berührung mit den Druckschablonen kommen. Die Lage der Löcher 22 der Schablonen bestimmt, welcher der Stifte 3 in die Schablonen hineintritt, und damit auch, welche Kontaktflügel i9 einen festen Kontakt berühren. Ein bei einer Auswahl nicht in Betracht kommender .Stift 3 ruht oben auf dem Schablonenrahmen, wenn der Träger seine Abwärtsbewegung fortsetzt. In diesem Fall wird die zugehörige Feder 29 zusammengedrückt, so daß der Träger noch genügend weiter nach unten gehen kann, um andere Stifte 3 durch die Schablone zu drücken. Wird die Entfernung eines Wählstiftes oder die Änderung seiner Lage im Träger gewünscht, so wird der Sperrbolzen 33 zurückgezogen und das Widerlager aufgeklappt, damit die Teile 28 von den Kontaktflügeln 19 abgehoben werden. Die Ausbildung der Teile nach der Erfindung ermöglicht die gleichzeitige Sperrung oder Entsperrung aller Wählstifte.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wählvorrichtung, insbesondere für Schablonen von Adressendruckmaschinen, mit in einem rahmenförmigen Träger gelagerten, senkrecht zur Ebene der steuernden Karte oder Schablone verschiebbaren Wählstiften, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählstifte (3) sich gegen ein nachgiebiges, von den Stiften abhebbares Widerlager stützen.
  2. 2. Wählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager aus einem aufklappbaren Rahmen (25, 26) mit über den Wählstiften (3) angeordneten federbelasteten (Feder 29) Widerlagerstiften (27) besteht.
  3. 3. Wählvorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen Sperrbolzen (33), der den die Stifte (27) haltenden Rahmen (25, 26) gegenüber seinem Träger gegen Aufklappen verriegelt. q.. Wählvorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch an den Wählstiften (3) angeordnete Kontaktflügel (ig), die in am Träger des Rahmens (25, 26) angeordneten Schlitzen (i4) geführt sind und die Wählstifte (3) gleichzeitig gegen Drehung sichern.
DES85267D 1927-09-10 1928-04-27 Waehlvorrichtung, insbesondere fuer Schablonen von Adressendruckmaschinen Expired DE522796C (de)

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