DE875129C - Anordnung von Werkzeugen zum Pressen von Formteilen - Google Patents

Anordnung von Werkzeugen zum Pressen von Formteilen

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DE875129C
DE875129C DEB3293D DEB0003293D DE875129C DE 875129 C DE875129 C DE 875129C DE B3293 D DEB3293 D DE B3293D DE B0003293 D DEB0003293 D DE B0003293D DE 875129 C DE875129 C DE 875129C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
tool
die
press
pressing
Prior art date
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Expired
Application number
DEB3293D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Busch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lebronze Alloys Germany GmbH
Original Assignee
Busch Jaeger Ludenscheider Metallwerke AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE875129C publication Critical patent/DE875129C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/02Transfer moulding, i.e. transferring the required volume of moulding material by a plunger from a "shot" cavity into a mould cavity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/70Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould, combined with mould opening, closing or clamping devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Anordnung von Werkzeugen zum Pressen von Formteilen Beim Pressen von Formteilen aus Kunstharz wird das zu, verpressende Material in einer Form oder Matrize durch einen in diese eingreifenden Stempel gepreßt und geformt. Man benutzt hierzu mechanische Pressen, bei denen der in die Form eingreifende Stempel durch eine Hebelübersetzung oder hydraulisch betätigt wird. Eine derartige Presse besitzt einen Tisch, auf dem die Form oder Matrize befestigt ist und worauf der Stempel der Presse senkrecht steht. Es ist aber nicht immer der Fall, daß der Stempel wirklich senkrecht über dem Pressentisch sich befindet. Es muß deshalb beim Aufstellen der Matrize und beim Befestigen des das Preßmaterial zusammendrückenden Stempels an dem Tisch der Presse durch Unterlegen von geeigneten Platten ein Ausgleich geschaffen werden, damit der Werkzeugstempel auch senkrecht in die Matrize ein- und ausgeführt werden kann. Dieses erfordert ein sehr sorgfältiges Arbeiten beim Aufstellen derWerkzeuge. Steht der Stempel desWerkzeuges nicht genau senkrecht zur Matrize, so hat dies einen starken Einfluß auf das zu pressende Teil selbst. Ist dies z. B. ein Rotationskörper, so werden die einzelnen Innen- und Außeuftächen des Körpers nur dann genau zueinander rundlaufend sein, wenn der Werkzeugstempel genau senkrecht zur Form steht.
  • Bei dem Spritzpreßverfahren, bei dem das Werk- zeug durch den Druck eines Pressenstempeis geschlossen gehalten und das zu pressende Material vermittels eines Kolbens in die Form eingespritzt wird, ist das gute Schließen der Form ebenfalls sehr stark von einer genauen senkrechtenEinstellung des Pressenstempels zu dem Pressentisch abhängig.
  • Es muß deshalb auch beim Spritzpressen zum Zuhalten der Form ein unverhältnismäßig hoher Druck angewendet werden, damit das die Form abschließende Oberteil vollkommen plan aufliegt; Der aus gleich, wenigstens der Feinausgleich, muß durch einen erhöhten Druck erzielt werden, durch den sich die einzelnen Maschinenteile so viel durchbiegeil, daß ein guter Verschluß erzielt wird.
  • Es ist schon eine Einrichtung bekannt, bei der die Führung für den Preßstempel und die Matrize in einem Bock vereint sind, so daß der Preßstempel senkrecht über der Matrize steht. Doch erfordert diese Einrichtung zunächst eine sehr genaue Arbeit für den Bock. Zum anderen ist es leicht möglich, daß sowohl die Führung für den Stempel wie auch der Aufnahmeraum für die Matrize nach öfterem Gebrauch nicht mehr die Genauigkeit wie bei ihrer Neuheit aufweisen, so daß durch nicht genaues Aufeinandertreffen von Stempel und Matrize ein ungenauer Preßteil erzeugt wird. Außerdem muß auch der Bock zum Auswechseln der Werkzeuge aus seiner Arbeitslage gebracht und nachher wieder genau unter den Preßstempel befestigt werden. Die genaue Einstellung er fordert jedesmal eine geraume Zeitinanspruchnahme.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung sollen alle die Nachteile auf eine sehr einfache Weise bleseitigt werden. Er besteht darin, daß die Matrize oder der Stempel der Matrize gegenüber ihrem Träger pendelbeweglich abgestützt ist, wobei der pendelbeweglich abgestüitzte Werkzeugteil in dem mit ihm zusammenarbeitenden, relativ gegen ihn bewegten Werkzeugteil in Preßrichtung geführt ist. Der Preßdruck zwischen dem Stempel des Werkzeuges und dem Stempel der Presse oder zwischem dem Werkzleugunterteil und dem Pressentisch wird hierbei penddbeweglich durch ein Kugelgelenk bzw.
  • Hebelgestänge übertragen. iDlie Abb. I zeigt ein Werkzeug, bei dem zwischen dessen Stempel und dem Pressenstempel eine ausgleichende Vorrichtung angeordnet ist. Dile Abb. 2 zeigt eine hydraulische Presse, bei der ebenfalls zwischen dem Werkzeugstempel und dem Pressenstempel ausgleichende Mittel vorhanden sind. Bei der Presse nach Abb. 3 erfolgt der Ausgleich zwischen dem Werkzeugunterteil und dem Pressen tisch bzw. dem Rahmen der Presse.
  • Das Werkzeugunterteil I (Matrize) ist gemäß Abb. I in normaler Weise - auf dem Pressentisch 2 befestigt. Zwischen dem Stempel des Werkzeuges 3 und dem Pressenstempel 4 ist eine Kugel 5 angeordnet, durch welche der Druck des Pressenstempels übertragen wird. Der Werkzeugstempel 3 wird durch geeignete Mittel, z. B. die Bolzen 6, in dem Pressenstempel 4 mit einem den Pendelausgleich zulassenden Spiel gehalten. Steht das Werkzeugunterteil I nicht genau senkrecht zu demWerkzeugstempel3, so kann durch die Kugel 5 ein gewisser Ausgleich stattfinden, wobei natürlich zwischen dem Werkzeugunterteil und dem Stempel 3 eine Führung benutzt wird (nicht abgebildet), die, wenn das ausgleichende Mittel (Kugel) zwischen dem Stempel 3 und dem Stempel 4 nicht vorhanden märegegebenenfalls unter Zwang gesetzt würde.
  • Die gleiche Anordnung ist auch vorhanden bei der hydraulischen Presse nach Abb. 2. Der Stempel 7 des Werkzeuges wird durch den Kolben 8 der hydraulischen Presse auf das Werkzeugunterteil niedergedrückt, wodurch die Form geschlossen gehalten wird. Das Preßgut 10 wird von dem Kolben II durch die Kanäle 12 in die Formgesenke I3 eingespritzt. Der Stempel 7 dient also nur zum Verschließen der Matrize 9. Er muß genau plan auf dieser aufliegen, weil sonst durch den hohen Druck des Kolbens IIl das Preßgut zwischen Werkzeugunterteil 9 und Stempel 7 austreten würde.
  • Die zwischen dem Stempel 7 und dem Kolben 8 angeordnete Kugel 14 führt aber in gleicher Weise wie bei dem Werkzeug der Abb. I einen Ausgleich herbei.
  • Bei der Presse nach Abb. 3 ist der Stempel 15 des Werkzeuges mit dem Stempel I6 der Presse starr verbunden. Das Werkzeugunterteil I7 Stützt sich über die Hebel 18 auf dem Rahmen 19 der Presse ab. Der Druck, den der Pressenstempel i6 auf das Matrizenunterteil I7 ausübt, setzt sich fort über die Hebel I8 und 20, die auf dem Rahmen 19 der Presse abgestützt sind, und wird übertragen auf den Spritzkolben 2I, der nun entgegengesetzt der Druckrichtung des Pressenstempels wirkt und das Preßgut 22 in die Formgesenke spritzt.
  • Die Hebeleinrichtung I8, 19 trägt aber gleichzeitig dazu bei, daß das Werkzeugunterteil I7 sich genau dem Stempel t5 des Werkzeuges beim Pressen anpaßt, auch wenn diese beiden Teile nicht vollkommen senkrecht aufeinander zulaufen. DieBolzen des Pressentisches, an denen das Unterteil 17 geführt wird, haben natürlich in der Führung ein geringes Spiel, so daß auch der Ausgleich durch die Hebel erfolgen kann.
  • Diese Einrichtung kann sowohl beim Spritzen von Kunstharzpreßstoffen als auch von Metallen angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung von Werkzeugen zum Pressen, insbesondere zum Spritzpressen von Formteilen aus Metallen oder anderen plastischen Stoffen, bei denen das zu formende Material durch einen Stempel oder Kolben in die Form einer Matrize gepreßt und dadurch geformt wird und bei denen der Stempel bzw. die Matrize gegenüber ihrem Träger während des Pressens formschlüssig abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize oder der Stempel bzw. der Oberteil (3) oder der Unterteil (I) des Werkzeuges pendelbeweglich auf einem Kugelgelenk oder Hebelgestänge abgestützt ist, wobei der pendelbeweglich abgestützte Werkzeugteil in dem mit ihm zusammenarbeitenden, relativ gegen ihn bewegten Werkzeugteil in Preßrichtung geführt ist.
    Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. I39 074; K 1 au t ke, Fritz, »Der Vorrichtungsbau« Werkstattbücher, Heft 33, Springer Verlag, Berlin 1942, 5. 35.
DEB3293D 1944-01-11 1944-01-11 Anordnung von Werkzeugen zum Pressen von Formteilen Expired DE875129C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT139074B (de) * 1933-10-02 1934-10-25 Haut Rhin Manufacture Machines Herstellung von Näpfchen, aus denen Patronenhülsen und Geschoßmäntel kalt gestoßen werden können.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT139074B (de) * 1933-10-02 1934-10-25 Haut Rhin Manufacture Machines Herstellung von Näpfchen, aus denen Patronenhülsen und Geschoßmäntel kalt gestoßen werden können.

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