DE1121919B - Gautschpresse fuer Papiermaschinen - Google Patents

Gautschpresse fuer Papiermaschinen

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DE1121919B
DE1121919B DEM28412A DEM0028412A DE1121919B DE 1121919 B DE1121919 B DE 1121919B DE M28412 A DEM28412 A DE M28412A DE M0028412 A DEM0028412 A DE M0028412A DE 1121919 B DE1121919 B DE 1121919B
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DE
Germany
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suction
press
press roll
roller
paper web
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Pending
Application number
DEM28412A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Chalinor Heys
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Millspaugh Ltd
Original Assignee
Millspaugh Ltd
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Publication date
Application filed by Millspaugh Ltd filed Critical Millspaugh Ltd
Publication of DE1121919B publication Critical patent/DE1121919B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Gautschpresse für Papiermaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Gautschpresse für Papiermaschinen, deren untere Preßwalze als Saugwalze ausgebildet ist.
  • Gautschpressen für Papiermaschinen sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Insbesondere ist es bekannt, die untere Preßwalze als Saugwalze auszubilden, wobei die obere Preßwalze mit der unteren Saugpreßwalze einen Preßspalt bildet, und zwar an der Stelle, an der das Maschinensieb die Saugwalze berührt. Dabei ist die Saugpreßwalze auf ihrem gelochten Walzenkörper mit vielfach übereinander angeordneten Schläuchen aus Metallsieb oder gelochtem Blech oder aus wasserdurchlässigem Kunststein oder ähnlichem wasser- und luftdurchlässigem festem Stoff als Saugmantel versehen, der während des Betriebes fortdauernd von einer oder mehreren schmalen Saugdüsen und Druckdüsen entwässert und gereinigt wird. Nichtsdestoweniger ist die Saugwirkung unbefriedigend, insbesondere, wenn es sich um Gautschpressen für Papiermaschinen handelt, auf denen Zellulose, Watte, Seidenpapier oder ähnliche weiche Materialien hergestellt werden sollen. Bei anderen Gautschpressen ist es grundsätzlich bekannt, das Gehäuse der Saugpreßwalze mit umlaufenden Rillen auszustatten, an deren Boden Bohrungen zum Absaugen des ausgepreßten Wassers vorgesehen sind, und zwar befinden sich die Rillen auf dem Außenumfang. Hierbei verengt sich der Querschnitt der Rinnen gegen die Saugkanäle, wobei die zu den Saugkanälen führenden Flächen der Rinnen abgerundet sind. Endlich ist es bekannt, innerhalb der Saugpreßwalze Saugkammern vorzusehen, die von der engsten Stelle des Walzenspaltes ausgehen und sich vor diesem bis zu einer Stelle erstrecken, die von der Unterseite der Papierbahn bzw. deren Träger noch nicht berührt wird, um das vor dem Walzenspalt ansammelnde Preßwasser durch die Bohrungen über die Saugkammer durch die Papierbahn bzw. deren Sieb abzusaugen. Trotz dieser bekannten Maßnahmen waren die bisher in Papiermaschinen verwendeten Gautschpressen für die Herstellung von Seidenpapier, aber auch von Zellulose, Watte und ähnlichem weichem Material nicht besonders geeignet.
  • Die zarte Beschaffenheit der Papierbahn, die an das Gautschende des Siebes einer zur Herstellung dieser weichen Materialien verwendeten Maschine kommt, läßt nämlich die Anwendung von starken Saugwirkungen, wie sie bei bekannten Einrichtungen vorgesehen sind, für das Abziehen von mehr Wasser, als auf natürliche Weise auf der Papierbahn auf deren Fortschreiten längs des feuchten Endes der Maschine abgezogen worden ist, nicht zu. Deshalb muß die Zahl der Saugkästen im Vergleich mit der Anzahl, die bei festerem Papier verwendet wird, verringert werden, z. B. auf einen oder zwei. Im anderen Falle würde nämlich die Papierbahn fest in die Lücken des Siebes gezogen, so daß die Trennung von dem Sieb an der Gautschwalze schwierig oder sogar unmöglich wird. Die Papierbahn erreicht die Gautschwalze praktisch mit dem nach der Entwässerung übriggebliebenen vollen Wassergehalt. Eine geringe Verminderung des Wassergehaltes durch bescheidenere Verwendung der Saugwirkungen bei einer beschränkten Anzahl von Saugkästen bringt kaum Vorteile. Aus ähnlichem Grunde führt die Anwendung von Saugwirkungen durch eine Gautschwalze zu schwierigen Abnahmebedingungen der Papierbahn von dem Sieb oder macht es sogar unmöglich, die Papierbahn vom Sieb abzunehmen. Es ist daher üblich, bei Maschinen für derartige empfindliche Materialien, wie Seidenpapier oder Zellulosewatte oder ähnliche weiche Materialien, mit glatter Preßwalze zu arbeiten. Die obere Preßwalze der Gautsche kann dabei nur mit leichtem Druck aufliegen, da jeder stärkere Druck das Auspressen von Wasser an der Eintrittsseite der Berührungslinie der beiden Walzen bzw. an der engsten Stelle zwischen beiden zur Folge haben würde, an der jedoch üblicherweise keine Vorsorge zur Entfernung des Wassers getroffen ist. Bei höheren Geschwindigkeiten im Betrieb der Maschine werden die geschilderten Probleme besonders kritisch, außerdem muß, was die Verhältnisse weiter erschwert, bei höheren Arbeitsgeschwindigkeiten ein stärkeres Sieb gewählt werden, damit es höhere Geschwindigkeit aushalten kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gautschpresse für Papiermaschinen zu schaffen, welche insbesondere für die Herstellung von Seidenpapier, Zellulosewatte u. dgL geeignet ist, und will verhindern, daß diese Materialien in nassem Zustand die Prellwalze der folgenden Naßpresse erreichen.
  • Ausgehend von einer Gautschpresse für Papiermaschinen, deren untere Prellwalze als Saugwalze ausgebildet ist, besteht- die Erfindung in der Vereinigung der folgenden an @ sich bekannten Merkmale: a) daß die obere Prellwalze einen Prellspalt mit der unteren Saugpreßwalze an derjenigen Stelle bildet, an der das Maschinensieb die Saugpre& walze zuerst berührt, b) daß der Mantel der Saugpreßwalze mit umlaufenden Rillen ausgestattet ist, an deren Boden Bohrungen zum Absaugen des ausgepreßten Wassers vorgesehen sind, und c) daß die innerhalb der Saugpreßwalze angeordnete Saugkammer - von der engsten Stelle des Walzenspaltes ausgehend - sich vor diesem bis zu einer Stelle erstreckt, die von der Unterseite der Papierbahn bzw. deren Sieb nicht mehr berührt wird, um das vor dem Walzenspalt sich ansammelnde Prellwasser durch die Bohrungen über der Saugkammer ohne Behinderung durch die Papierbahn bzw. deren Sieb abzusaugen. Im einzelnen läßt sich die Erfindung auf verschiedene Weise verwirklichen. So geht ein Vorschlag der Erfindung dahin, daß die Rillen im Gehäuse der Saugpreßwalze eine fortlaufende Schraubenlinie bilden. Im übrigen kann sich an die von der Papierbahn bzw. deren Sieb nicht abgedeckte Saugkammer eine Saugkammer der Saugpreßwalze anschließen, die von dieser abgedeckt ist.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß in der erfindungsgerriäßen Gautschpresse weiche Materialien, wie sie bei Papiermaschinen für die Seidenpapierherstellung oder die Herstellung von Zellulosewatte üblich sind, behandelt werden können, ohne daß Beschädigungen der Materialien auftreten oder die letzteren zu naß bleiben. Bei der erfindungsgemäßen Gautschpresse wird durch die Verbindung der Kammer oder Abteilung mit einem Gebläse, das einen Zustrom von Luft nach innen mit großer Geschwindigkeit zu erzeugen imstande ist, ständig Wasser unter Bedingungen abgezogen, welche die Papierbahn auf dem Sieb keiner Saugung unterwerfen, die diese in die Lücken des Drahtgeflechtes hineinziehen würde, da die Perforationen durch die Papierbahn nicht abgedichtet sind. Wenn also auch der Zustrom mit hoher Geschwindigkeit von einer Saugvorrichtung im Innern der Saugpreßwalze herrührt, wird die Saugwirkung auf die Papierbahn doch so gering, daß sie sich nachteilig nicht auswirkt. So erreicht die Erfindung durch die Kombination der beanspruchten Merkmale eine wesentliche funktionelle Verbesserung und im Ergebnis die Möglichkeit, die beschriebenen Materialien einwandfrei zu behandeln.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellung die erfindungsgemäß gestaltete Gautschpresse einer Papiermaschine, Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch die Saugwalze der in Fig. 1 dargestellten Gautschpresse und Fig. 3 in einem der Fig. 2 entsprechenden Maßstab den Aufriß der Saugwalze.
  • Bei der in den Figuren dargestellten Gautschpresse für Papiermaschinen ist eine untere Prellwalze 1 vorgesehen, die als Saugpreßwalze ausgeführt ist, sowie eine obere Prellwalze 2. Die feuchte Papierbahn 3 liegt auf dem Maschinensieb 4 und wird mit diesem über die Walze 5 in die Gautschpresse 1, 2 eingeführt, wobei das Maschinensieb 4 über die Saugwalze 1 umgelenkt und zurückgeführt wird. Die Papierbahn 3 wird hinter der Gautschpresse von einem Prellfilz 6 aufgenommen, der dazu dient, die Papierbahn zur Naßpresse zu führen. Eine Leitwalze ist hierbei zur Umlenkung des Filzes 6 vorgesehen. Die obere PreB-walze 2 bildet einen Prellspalt mit der unteren Saugpreßwalze 1 an derjenigen Stelle, an der das Maschinensieb 4 die Saugpreßwalze 1 zuerst berührt. Innerhalb der Saugpreßwalze 1 befinden sich Saugkammern 8, von der engsten Stelle des Walzenspaltes ausgehend, die sich vor diesem bis zu einer Stelle erstrecken, die von der Unterseite der Papierbahn 3 bzw. deren Sieb 4 nicht mehr berührt wird, wobei das vor dem Walzspalt sich ansammelnde Prellwasser durch die Bohrungen 9 über der Saugkammer 8 ohne Behinderung durch die Papierbahn 3 bzw. deren Träger 4 abgesaugt werden.
  • Der Mantel 1 a der Saugpreßwalze 1 besitzt umlaufende Rillen 10, in deren Boden die Bohrungen 9 minn Absaugen des ausgepreßten Wassers vorgesehen sind. Die Fig. 3 läßt erkennen, daß die Rillen 10 in dem Mantel 1 a der Saugpreßwalzel eine fortlaufende Schraubenlinie bilden. Im übrigen schließt an die von der Papierbahn bzw. deren Sieb nicht abdeckte Saugkammer 8 eine Saugkammer 11 der SaugpreB-walze 1 an, die von dieser abgedeckt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gautschpresse für Papiermaschinen, deren untere Prellwalze als Saugwalze ausgebildet ist, gekennzeichnet durch die Vereinigung der folgenden an sich bekannten Merkmale, darin bestehend: a) daß die obere Prellwalze (2) einen Prellspalt mit der unteren Saugpreßwalze (1) an derjenigen Stelle bildet, an des das Maschinensieb (4) die Saugpreßwalze zuerst berührt, b) daß der Mantel (1 a) der Saugpreßwalze (1) mit umlaufenden Rillen (10) ausgestattet ist, an deren Boden Bohrhagen (9) zum Absaugen des ausgepreßten Wassers vorgesehen sind, und c) daß die innerhalb der Saugpreßwalze (1) angeordnete Saugkammer (8) - von der - eng- sten Stelle des Walzenspaltes ausgehend -sich vor diesem bis zu einer Stelle erstukt, die von der Unterseite der Papierbahn (3) bzw. deren Sieb (4) nicht mehr berührt wird, um das vor dem Walzenspalt sieh ansammelnde Prellwasser durch die Bohtvnffl(9) über der Saugkammer ohne Bohbxlenmg durch die Papierbahn bzw. deren Sieb abzusaugen.
  2. 2. Gautschpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (10) in dem Mantel (1 a) der Saugpreßwalze (1) eine fortlaufende Schraubenlinie bilden.
  3. 3. Gautschpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB sich an die von der Papierbahn (3) bzw. deren Sieb (4) nicht abgedeckte Saugkammer (8) eine Saugkammer (11) der Saugpreßwalze (1) anschließt, die von dieser abgedeckt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 311570, 329 867, 691954; britische Patentschriften Nr. 457 858, 499 657; USA.-Patentschrift Nr. 1701226; Zeitschrift »Das Papier«, 1953, Heft 7/8, S. 123; Zeitschrift »Wochenblatt für Papierfabrikation«, 1954; Buch von Carl Hofmann, »Handbuch der Papierfabrikation«, im Verlag der Papierzeitung, Berlin 1891, Bd. I, S.632.
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