DE1120979B - Vorrichtung zur Sauberhaltung der Tragkonstruktion von Transportbaendern im Braunkohlenbergbau oder aehnlichen Lagerstaetten - Google Patents

Vorrichtung zur Sauberhaltung der Tragkonstruktion von Transportbaendern im Braunkohlenbergbau oder aehnlichen Lagerstaetten

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DE1120979B
DE1120979B DEM42348A DEM0042348A DE1120979B DE 1120979 B DE1120979 B DE 1120979B DE M42348 A DEM42348 A DE M42348A DE M0042348 A DEM0042348 A DE M0042348A DE 1120979 B DE1120979 B DE 1120979B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G45/00Lubricating, cleaning, or clearing devices
    • B65G45/10Cleaning devices
    • B65G45/26Cleaning devices for gathering residue after cleaning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Sauberhaltung der Tragkonstruktion vonTransportbändern im Braunkohlenbergbau oder ähnlichen Lagerstätten Bei der Braunkohlengewinnung über Tage oder in ähnlichen Betrieben, die der Gewinnung von Mineralien dienen, werden für die Abförderung der Deckschichten sowie der gewonnenen Braunkohle od. dgl. vielfach Transportbänder verhältnismäßig großer Abmessungen benutzt. Die Breite solcher Bänder beträgt bis zu 3 m und ihre Länge oft mehrere Kilometer.
  • Bei diesen breiten Transportbandanlagen besteht ein erheblicher Nachteil darin, daß von dem in den meisten Fällen zu befördernden feuchten und klebrigen Gut durch das rückwärts geführte Untertrum nach und nach auf ganzer Bandlänge unerwünscht große Mengen unterhalb des Bandes in der Tragkonstruktion abgeworfen werden. Dieses sich ansammelnde Gut bildet häufig die Ursache von erheblichen Betriebsstörungen und weiterer Schäden. Die zwecks Abwendung von Schäden und Gefahren erforderlichen Reinigungsarbeiten sind - infolge der großen Bandbreiten und Bandlängen - schwierig durchzuführen und daher auch zeitraubend und unwirtschaftlich. Bei der meist üblichen von Hand ausgeführten Schaufelarbeit ist trotz der aus Sicherheitsgründen erfolgenden Unterbrechung des Förderbetriebes die Reinigung nur unzulänglich. Das abgelagerte Gut erschwert außerdem das in gewissen Zeitabständen erforderliche Umlegen des Förderbandes.
  • Bei im untertägigen Steinkohlenbergbau verwendeten, zwar langen, jedoch an sich verhältnismäßig schmalen Streckenförderbändern ist es bekannt, die Umkehrstationen mit Aufnahme- und Austragsvorrichtungen auszurüsten, mit denen das sich im Bereich des Untertrums ansammelnde Gut aufgenommen und sofort dem Bandobertrum wieder zugeführt wird. Diese bekannten Vorrichtungen sind weiterhin so ausgebildet, daß sie das auf der Oberseite des Untertrums sich ansammelnde bzw. auf dieses von der Umkehrtrommel zurückgeworfene Gut mittels Kratzer oder becherartiger Schaber zur Seite hin kratzen und auf das Obertrum heben. Die Kratzer bzw. Becher sind von einem endlos geführten Zugmittel getragen, dessen Antrieb von der Umkehrstation des Bandes abgeleitet ist. Diese notwendigerweise stationären und einen festen Bauteil der Umkehrstation bildenden Aufnahme- und Austragsvorrichtungen sind für die Sauberhaltung der über die gesamte Förderstrecke verteilten Tragkonstruktionen der breiten Transportbänder des Braunkohlenbergbaus oder ähnlicher Lagerstätten ungeeignet.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung zur Sauberhaltung der Tragkonstruktion von Transportbändern im Braunkohlenbergbau oder ähnlichen Lagerstätten. Als bekannt wird hierbei der allgemeine Gedanke unterstellt, Aufnahme- und Austragsvorrichtungen zu verwenden, welche einen quer zum Transportband gerichteten Förderarm besitzen, der von einer Seite her das Transportband unter- und übergreift und das unten aufgenommene Gut auf das höhergelegene Fördertrum austrägt. Erfindungsgemäß werden die bei den großen Förderbandanlagen des Braunkohlenbergbaus möglichen betrieblichen Schwierigkeiten, Betriebsstörungen und Gefahrenquellen jedoch dadurch in erheblichem Maße verringert bzw. völlig ausgeschaltet, daß die Vorrichtung als eine neben dem Förderband verfahrbar angeordnete Luftfördervorrichtung ausgebildet ist, die einen den Förderer untergreifenden beweglichen Aufnahmearm besitzt.
  • Es wird nun zur Durchführung einer von den Umkehrstationen eines Förderers unabhängigen Säuberung eine Luftfördervorrichtung verwendet, die neben dem zu reinigenden Transportband beweglich angeordnet ist. Bei dieser Reinigungsarbeit, die mit einer verhältnismäßig leicht zu bedienenden und gut zu bewegenden Vorrichtung und großem Arbeitsfortschritt durchführbar ist, kann die Förderanlage in Betrieb bleiben. Eine solche Entfernungsmethode erlaubt eine praktisch restlose Aufnahme des angesammelten Gutes. Mit Hilfe der beweglichen Luftfördervorrichtung ist die Erfassung aller wesentlichen, unter dem Förderband befindlichen Bereiche möglich. Aufnahme und Austragen des Gutes erfolgen ohne die Notwendigkeit von Zwischenfördereinrichtungen, und ferner wird bei diesem Arbeitsprozeß die Staubentwicklung weitgehend vermieden.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das Luftförderer-Aggregat in einem etwa parallel zum Förderband verschieblichen oder verfahrbaren Traggestell eines Fahrzeugs gelagert und mit einem das Förderband untergreifenden Aufnahmerohr und einem mit diesem verbundenen Austragsrohr ausgerüstet ist, von welchem mindestens das Endstück des Aufnahmerohres gegenüber dem Fahrgestell querverschieblich angeordnet bzw. geführt ist. Ein solches Fahrzeug ist leicht und schnell beweglich und wird in seiner Arbeitsweise durch Unebenheiten des Bodens nicht behindert. Im Zuge einer stetigen oder absatzweisen Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges kann durch die Querverschieblichkeit des Aufnahme-, insbesondere des Luftförderer-Aggregates der gesamte Raum unterhalb des Förderbandes erfaßt und gesäubert werden, während gleichzeitig ein ständiges Austragen des Gutes auf das Fördertrum gesichert bleibt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird stirnseitig eines auf einem Raupenfahrwerk angeordketen Fahrzeuggestells ein als Plattform ausgebildeter Ausleger angeordnet, welcher mit den Vorrichtungsteilen zum seitlichen Ausfahren und gegebenenfalls auch solchen zum Heben und Schwenken der Aufnahme- und Austragsleitungen ausgerüstet ist. Weiterhin kann die bauliche Ausgestaltung des Luftförderer-Aggregates und die Verbindung der Vorrichtungsteile mit dem Fahrzeuggestell gemäß der Erfindung so getroffen werden, daß zusätzlich zu der ganzen oder teilweisen Querverschieblichkeit der Aufnahme- und Austragsleitungen bzw. -rohre letztere auch in senkrechter und horizontaler Ebene verschwenkbar sind.
  • Diese vielseitigen Bewegungsmöglichkeiten des Aufnahme- und Austragsaggregates erlauben auch ein solches Auseinanderschwenken der verschiedenen Vorrichtungsteile, damit die Gesamtbreite der Maschine für den Transport auf ein möglichst kleines Maß gebracht werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist im nachfolgenden Teil an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. und zwar zeigt Fig. 1 eine Stirnansicht des Fahrzeuges mit in Betriebsstellung befindlichem Luftförderer-Aggregat, Fig. 2 eine Seitenansicht des Fahrzeuges mit in senkrechtem Schnitt gezeichnetem Luftförderer-Aggregat und Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 1.
  • Unter dem in Fig. 1 veranschaulichten breit bemessenen Bandförderer 1 sammelt sich während der Förderung nach und nach das Gut an. Dieses Gut wird mittels einer Luftfördervorrichtung aufgenommen und auf das Fördertrum des Bandes zurückgeführt.
  • Die Luftfördervorrichtung ist auf einem mit einem Raupenfahrwerk 2 versehenen Fahrzeug 3 angeordnet.
  • Dieses Fahrzeug wird neben dem Förderer und parallel zu diesem auf der Geländesohle verfahren.
  • Der Wagen ist zweckmäßig mit einem Verbrennungsmotor als Antriebsmotor ausgerüstet. Auf einer stirnseitig nach Art eines Auslegers vorspringenden Plattform 4 des Wagens sind die verstellbaren Teile einer Luftfördereinrichtung, z. B. einer Blasanlage, angeordnet. Ein wesentlicher Teil dieser Blasanlage besteht aus einem U-förmig gebogenen Rohrkörper 5, der die Rohrschenkel 6 und 7 besitzt. In dem unteren Rohrschenkel 6 ist ein Aufnahmerohrabschnitt 8 teleskopartig geführt. An dem äußeren Ende des Rohrabschnittes 8 ist eine drehbare Aufnahmetrommel 9 vorgesehen, welcher ein hydraulischer Antriebsmotor 9 a zugeordnet ist. Auf dem Ende des Rohrschenkels 6 ist ein weiterer kleiner hydraulischer Motor 10 angeordnet, der dazu dient, den vorderen Rohrabschnitt 8 mit der Aufnahmetrommel 9 in Axialrichtung zu verschieben. Der Motor 10 treibt hierbei ein kleines, nicht dargestelltes Ritzel an, das in die Zahnstange 10 a, die als Rollenkette ausgebildet sein kann, eingreift.
  • Die Aufnahmetrommel 9 besteht aus einem im unteren Teil vorder- und rückseitig offenen Gehäuse, das beiderseits mit Schaufeln 11 ausgerüstet ist. In dem Gehäuse ist ein Zellenrad um eine Achse drehbar gelagert, die parallel zur Achse des Rohres 8 gerichtet ist. Das von der Schaufel 11 aufgenommene Gut wird in die beispielsweise untere Zelle 9b des Zellenrades eingeführt. Das durch den Motor 9 a gedrehte Zellenrad gelangt nun mit der gefüllten Zelle 9 b in den Querschnitt des Rohrabschnittes 8. Auf der dem Ende des Rohres 8 gegenüberliegenden Seite des Aufnahmegehäuses 9 ist eine Blasleitung angeschlossen. Die Blasluft drückt nun das Gut aus der Zelle des Zellenrades in die Leitung 8 und weiter über die Leitungen 6 und 5 in die obere Leitung 7. Am Ende des Rohrschenkels 7 ist ein Blaskrümmer 13 vorgesehen, durch den das Gut auf das Förderband 1 ausgetragen wird. Der Blaskrümmer ist kegelig erweitert und mit Luftaustrittsbohrnngen bzw. Öffnungen 14 versehen, wodurch die austretende Blasluft verteilt und eine Aufwirbelung des ausgetragenen sowie des bereits auf dem Band befindlichen Gutes verhindert wird.
  • Der U-förmige Rohrkörper 5, 6, 7 untergreift mithin mit dem Aufnahmerohr den Förderer während das Austragsrohr über dem Fördertrum endet. Durch den axial verschieblichen vorderen Rohrabschnitt 8 des Aufnahmerohres ist in einfacher Weise eine weitgehende Erfassung der gesamten Breite des unter dem Förderer befindlichen Raumes möglich.
  • Die zur Förderung des Gutes erforderliche Blasluft wird von einem Gebläse 15 geliefert, das von dem bereits genannten Verbrennungsmotor 16 über das Getriebe 17 angetrieben wird. Ein zweiter Wellenstumpf des Getriebes treibt eine hydraulische Pumpe 18 an, von der das hydraulische Leitungssystem der Vorrichtung gespeist wird. Die Hydraulik der Vorrichtung wird von dem Verteiler 19 gesteuert.
  • Der aus den Rohrabschnitten 5, 6, 7 und 8 bestehende Teil der Blasanlage wird von einem Stützrahmen 20 getragen, der in senkrechter Ebene schwenkbar auf einem Zapfen 21 gelagert ist. Das Schwenken wird durch einen hydraulischen Zylinder 22 ausgeführt, dessen Kolbenstange über eine Zahnstange 22 a in ein an dem Rahmen befestigtes Zahnsegment 20a eingreift. An Stelle der Übertragung durch Zahnstange und Zahnsegment kann auch ein Hebel vorgesehen werden, der an dem Rahmen 20 befestigt ist und durch die Kolbenstange geschwenkt wird.
  • Für die Höhenverstellung des die Blasrohre tragenden Stützrahmens 20 ist ein hydraulischer Hubzylinder 23 vorgesehen, dessen Kolbenstange an dem Gelenkzapfen 21 befestigt ist. Der Hubzylinder ist in einer Tragsäule26 gelagert, die im unteren Bereich mit Führungsschlitzen 26a versehen ist, in denen der Gelenkzapfen 21 gleitet. Die Tragsäule 26 ist in der unteren Hälfte von einer Hülse umschlossen, welche die Führungsschlitze 26 a abdeckt und dem Gelenkzapfen21 als Lager dient. Der Gelenkzapfen21 ist dadurch in einfacher Weise während der Betätigung des Zylinders 23 auf der Tragsäule verkantungssicher geführt.
  • Zur Erzielung einer weiteren Beweglichkeit der Anlage ist der Stützrahmen 20 gemeinsam mit dem Gelenkzapfen 21 und der Tragsäule 26 um die senkrechte Achse A schwenkbar gelagert. Auf dem plattformartigen Ausleger 4 ist ein besonderer galgenartiger Ständer 34 befestigt, welcher den Querbalken 35 besitzt, in welchem der hydraulische Zylinder 24 gelagert ist, dessen Kolbenstange über eine Zahnstange in ein Ritzel 25 eingreift, das in der Tragsäule 26 befestigt ist. Die Tragsäule selbst ist am oberen Ende in dem Lager 27 und am unteren Ende in dem Lager 28 drehbar gehalten. Der Hubzylinder23 ist gewissermaßen in der Tragsäule aufgehängt und bildet mit seinem obersten Teil ein Übertragungsglied für die vom Zylinder 24 ausgeübte Verdrehungskraft. Der Schwenkbereich u (Fig. 3) der von der Tragsäule getragenen Vorrichtungsteile um die Achse A ist so groß, daß der gesamte Raum unterhalb des Förderbandes erfaßt werden kann.
  • Der von dem Stützrahmen 20 getragene Rohrkörper 5, 6, 7 wird mit dem Stützrahmen verschieblich verbunden. An dem Stützrahmen sind zu diesem Zweck zwei kleine gleichzeitig beaufschlagbare hydraulische Motoren 29 und 29 a vorgesehen, die jeweils über ein Ritzel in seitlich auf den Rohrabschnitten 6 und 7 angebrachte Zahnstangen 30 und 31 eingreifen. Die Rohrabschnitte 6 und 7 gleiten dabei in den Führungen 32 und 33 des Stützrahmens 20.
  • Der stirnseitig des Fahrzeuges vorgesehene Rohrkörper, welcher den eigentlichen Saug- bzw. Blasteil bzw. Förderteil der Reinigungsvorrichtung bildet, ist mithin im Aufnahmeteil teleskopartig verlängerbar, insgesamt aber längsverschieblich und in vertikaler Richtung schwenkbar gelagert. Ferner ist er in seiner Gesamtheit an der Tragsäule 26 hebbar und gemeinsam mit der Tragsäule um eine senkrechte Achse schwenkbar. Der für die vertikale Schwenkbarkeit des Stützrahmens 20 vorgesehene Zylinder 22 ist an der die Tragsäule 26 umschließenden Hülse gelagert. Die vielseitige Schwenk- und Verstellmöglichkeit der Vorrichtung ermöglicht ihren Einsatz in schwierigem Gelände. Während der Fahrt zum Einsatzort können die aus dem U-förmigen Rohrkörper gebildeten Teile der Blaseinrichtung entweder um die Achse A eingeschwenkt werden, so daß sie seitlich nicht über das Fahrzeug hinausragen oder die Blaseinrichtung wird um den Zapfen 21 geschwenkt, so daß die Rohrschenkel 6 und 7 senkrecht stehen.
  • Falls die Aufnahme des unter dem Förderer liegenden Gutes eine vorherige Auflockerung des letzteren erfordern sollte, ist es möglich, den Schaufeln 11 Werkzeuge zuzuordnen, die gegebenenfalls in geeigneter Weise durch den hydraulischen Motor 9 a angetrieben werden.

Claims (27)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Sauberhaltung der Tragkonstruktion von Transportbändern im Braunkohlenbergbau oder ähnlichen Lagerstätten, welche einen quer zum Transportband gerichteten Förder- arm besitzt, der von einer Seite her das Transportband unter- und übergreift und das unten aufgenommene Gut auf das höher gelegene Fördertrum austrägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als eine neben dem Förderband verfahrbar angeordnete Luftfördervorrichtung ausgebildet ist, die einen den Förderer (1) untergreifenden beweglichen Aufnahmearm (5, 6) besitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftförderer-Aggregat in einem etwa parallel zum Förderband (1) verschieblichen oder verfahrbaren Traggestell eines Fahrzeugs gelagert und mit einem das Förderband untergreifenden Aufnahmerohr (6, 8) und einem mit diesem verbundenen Austragrohr(7) ausgerüstet ist, von welchem mindestens das Endstück des Aufnahmerohres gegenüber dem Fahrgestell querverschieblich angeordnet bzw. geführt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß stirnseitig eines vorzugsweise auf einem Raupenfahrwerk angeordneten Fahrzeuggestells (3) ein als Plattform ausgebildeter Ausleger (4) angeordnet ist, welcher mit den Vorrichtungsteilen zum seitlichen Ausfahren der Aufnahme- und Austragsleitungen, gegebenenfalls auch mit den Mitteln zum Heben und Schwenken der Leitungen ausgerüstet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeleitung (6, 8) und die Austragsleitung (7) - aus einem U-förmig gebogenen Rohrkörper gebildet sind, wobei die Schenkel dieses U-förmigen Körpers etwa waagerecht und in einer etwa senkrechten Ebene im Abstand übereinanderliegend angeordnet sind, derart, daß die Schenkel bzw. die Schenkelenden den Förderer zwischen sich aufnehmen können.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bzw. 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unteren Schenkel des U-förmigen Rohrkörpers ein besonderes Aufnahmerohr (8) längsverschieblich, z. B. teleskopartig, geführt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ende des Aufnahmerohres (8) eine drehbare Aufnahmetrommel (9) befestigt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Aufnahmetrommel (9) aus einem hydraulischen Motor gebildet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmetrommel Werkzeuge zum Lösen des Gutes zugeordnet sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Ende des unteren Schenkels (6) des U-förmigen Rohrkörpers (5, 6, 7) ein hydraulisch arbeitender Motor (10) für das Aus- und Einfahren des vorderen verschieblichen Aufnahmerohrabschnittes (8) befestigt ist, wobei das Motorritzel in eine Verzahnung des vorderen Aufnahmerohrabschnittes eingreift.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmetrommel (9) an der vorderen und der rückseitigen Stirnseite mit Schaufeln (11) ausgerüstet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Ansprüchen 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aufnahmetrommel ein drehbares Zellenrad angeordnet ist, wobei die Zellen (9b) im unteren Bereich, in welchem die Schaufeln(11) das Gut zuführen, offenliegen und nach dem Hochschwenken in den Bereich einer Blasleitung (12) gelangen, derart, daß durch die Blasluft das Gut in die U-förmige Leitung (5, 6, 7) geblasen und zum oberen Austragsende gefördert wird.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, insbesondere Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ende des als Austragsrohr ausgebildeten Rohrschenkels (7) ein kegelig erweiterter Blaskrümmer vorgesehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Blaskrümmers mit Luftaustrittsbohrungen bzw. Öffnungen (14) versehen sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (15) auf dem Traggestell des Fahrzeuges angeordnet und mit den verstellbaren Teilen der Blasanlage über eine flexible Leitung (12) verbunden ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Antrieb des Gebläses (15) eine Pumpe (18) gekuppelt ist, welche zum Umwälzen des hydraulischen Mediums vorgesehen ist, das zum Antreiben der hydraulischen Motore und Zylinder der verstellbaren Vorrichtungsteile dient.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Blasrohrkörper von einem Stützrahmen (20) getragen ist, der in senkrechter Ebene schwenkbar auf einem Gelenkzapfen (21) gelagert ist, welcher auf dem Ausleger (4) des Fahrgestells befestigt ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stützrahmen (20) für das um den Gelenkzapfen (21) erfolgende Verschwenken ein hydraulischer Antrieb zugeordnet ist.
  18. 18. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Blasrohrkörper (5, 6, 7) an einer auf dem Ausleger (4) des Fahrzeuges angeordneten Tragsäule (26) heb- und senkbar aufgehängt ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tragsäule (26) ein Hubzylinder (23) hängend angeordnet ist, wobei das Ende der abwärts gerichteten Kolbenstange mit dem Gelenkzapfen (21) des Stützrahmens (20) des Blasrohrkörpers (5, 6, 7) gekuppelt ist.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen (21) in Längsschlitzen (26 a) der Tragsäule (26) geführt ist.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet. daß die Tragsäule zwischen einem galgenartigen Ständer (34, 35) und der auslegerartigen Plattform (4) um ihre Längsachse drehbar eingespannt ist.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäule (26) im unteren Teil von einer axialverschieblichen Hülse umschlossen ist, in welcher der durch die Schlitzführungen (26 a) hindurchgreifende Gelenkzapfen (21) des Stützrahmens (20) gelagert ist.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkantrieb (22) für den Stützrahmen (20) an der auf der Tragsäule (26) verschieblich geführten Hülse befestigt ist.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 21 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberen Querbalken (35) des galgenartigen Ständers (34) ein aus einem hydraulischen Antrieb, insbesondere Zylinder (24) gebildeter Schwenkantrieb für den in der Tragsäule gelagerten Hubzylinder und die Tragsäule angeordnet ist.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 16 bdnem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Rohrkörper (5, 6, 7) an dem Stützrahmen (20) in Längsrichtung seiner Schenkel (6, 7) verschieblich geführt ist.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Rohrkörperschenkeln (6, 7) gleichzeitig beaufschlagbare hydraulische Motore (29, 29a) zugeordnet sind, die an dem Stützrahmen (20) gelagert sind und in Verzahnungen der Rohrschenkel (6, 7) eingreifen.
  27. 27. Vorrichtung nach Anspruch 2 bzw. einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Fahrzeuges von dem Antrieb der Blasanlage und der Pumpe abgeleitet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 800 115; französische Patentschrift Nr. 779 944; britische Patentschrift Nr. 461 926.
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