DE112016C - - Google Patents
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- DE112016C DE112016C DENDAT112016D DE112016DC DE112016C DE 112016 C DE112016 C DE 112016C DE NDAT112016 D DENDAT112016 D DE NDAT112016D DE 112016D C DE112016D C DE 112016DC DE 112016 C DE112016 C DE 112016C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D33/00—Filters with filtering elements which move during the filtering operation
- B01D33/06—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums
- B01D33/073—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums arranged for inward flow filtration
- B01D33/09—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums arranged for inward flow filtration with surface cells independently connected to pressure distributors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D33/00—Filters with filtering elements which move during the filtering operation
- B01D33/80—Accessories
- B01D33/82—Means for pressure distribution
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D2201/00—Details relating to filtering apparatus
- B01D2201/28—Position of the filtering element
- B01D2201/282—Filtering elements with a horizontal rotation or symmetry axis
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Patentschrift 91710 ist eine Filtertrommel beschrieben, bei welcher die Trommel
in dem zu filtrirenden Materiale rotirt, wobei die Flüssigkeit durch eine Saugvorrichtung in
die einzelnen Kammern .der Trommel hineingesaugt wird. Die Filterfläche wird hierbei,
da die Trommel in der Flüssigkeit rotirt, gespült. Um diese Spülung der Filterfläche zu
verbessern, werden die einzelnen Saugkammern in ihrer tiefsten Stellung der Reihe nach von
der Saugvorrichtung abgesperrt und mit einer Druckleitung in Verbindung gesetzt, so dafs
die in den Saugkammern stehende Flüssigkeit wieder in den Trog, in welchem die Filtertrommel
rotirt, zurückgeprefst'wird. Hierbei werden die Oeffnungen der Filterfläche wieder
vollständig frei gemacht.
Ein Nachtheil, welcher dieser Construction anhaftet, ist darin zu erblicken, dafs das Abspülen
des Absatzes auf der Filterfläche in das zu filtrirende Material hinein erfolgt.
Gemäfs der folgenden Erfindung wird das Material, welches sich auf der Filterfläche festsetzt,
nicht wieder in das Filtermaterial zurückgeführt.
Die Trommel dreht sich nicht in dem zu filtrirenden Materiale, sondern schwebt frei,
wobei die zu filtrirende Flüssigkeit von oben her den Filterflächen zugeführt wird und von
hier in die Kammern und aus diesen in das Saugrohr gelangt. Der untere Theil der
Trommel taucht also nicht wie bei der in der Patentschrift 91710 beschriebenen Trommel in
die Flüssigkeit ein. Bei letzterer stehen die einzelnen Kammern jedesmal bis auf eine einzige,
an dieDruckleitung angeschlossene Kammer mit der Saugleitung in Verbindung. Bei dem
vorliegenden Apparate dagegen stehen nur die oben gelegenen Kammern mit der Saugleitung
und eben so viele untere Kammern mit der Druckleitung in Verbindung. Gemäfs Patent-,
schrift 91710 erfolgt ferner das Abspülen der
Filterflächen durch die zu filtrirende Flüssigkeit, während gemäfs der vorliegenden Erfindung
die Reinigung bezw. Freimachung der Filteröffnungen durch Druckluft oder durch
Dampf erfolgt.
Die neue Filtertrommel ist auf der beiliegenden Zeichnung in den Fig. 1 bis 4 veranschaulicht,
und zwar zeigt
Fig. 1 einen Verticalschnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht mit theilweise abgenommenem Mantel auf der Stirnfläche.
Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten der Construction.
Die mit der Achse α rotirende Trommel d
ist durch radiale Scheidewände in Abtheilungen c getheilt, welche nach der Aufsenseite hin durch
das um die Trommel herumlaufende Sieb e oder durch ein Filtertuch abgeschlossen sind.
Die einzelnen Abtheilungen c der Trommel besitzen Mündungsöffnungen c1, welche entweder
alle nur auf einer Seite der Trommel (s. Fig. 1) oder alle auf beiden Seiten derselben
liegen (s. Fig. 4). Gegen diese in Fig. 1 beispielsweise auf einer Seite liegenden, im Kreise
angeordneten Mündungen cl legt sich eine ebenfalls auf der Achse α angeordnete, jedoch
feststehende, nicht rotirende Scheibe f, welche mit einer oberen und unteren, den Oeffnungen c1
zugekehrten Aussparung g bezw. h versehen ist. Die obere Aussparung g steht durch das
Rohr gl mit der Saugleitung in Verbindung,
während die untere Aussparung /2 durch ein Rohr /t1 mit der Druckleitung (Dampf oder
Luftdruck) in Verbindung steht. Am oberen Theile der Trommel ist, wie aus Fig. 2 erersichtlich,
eine Aufgaberinne / angeordnet.
Auf diese Aufgaberinne wird die flüssige oder breiförmige zu filtrirende Masse aufgegeben.
Bei der Rotation der Trommel in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2) wird die
Flüssigkeit in die Kammern c hineingesaugt und durch die Rohrleitung g1 abgeführt, da
immer die oben liegenden Kammern der Trommel nach dem Vorhergesagten mit der Saugleitung gl in Verbindung stehen. Die
festen Bestandtheile setzen sich auf der Filterfläche an. Kommen nun diese Kammern bei
ihrer weiteren Rotation mit der unteren Druckleitung hl in Verbindung, so werden die festen,
auf der Filterfläche befindlichen Bestandtheile durch Druckluft u. s. w. nach aufsen geprefst
und .zum Abfall gebracht, so dafs auf diese Weise das Sieb bezw. das Filtermaterial wieder
vollständig geöffnet ist. Das feste, von der Filterfläche abgestofsene Material gelangt also
nicht, wie gemäfs der oben erwähnten Patentschrift,
in die zu filtrirende Masse zurück. Der vorliegende Apparat hat noch den Vorzug
eines wirkungsvolleren Abstofsens der Massen aus den Filteröffnungen, weil das schlammige
Material nicht wie'bei der bekannten Filtertrommel entgegenwirkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rotirende Filtertrommel mit radial angeordneten Kammern, von denen die jeweilig oberen mit einer Saugleitung, die jeweilig unteren mit einer Druckleitung in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, dafs .die Aufgabe der zu filtrirenden flüssigen oder breiigen Masse nicht durch Eintauchen der Filtertrommel in die zu filtrirende Flüssigkeit u. s. w., sondern mittelst einer Aufgaberinne (i) auf den oberen Theil der Trommel derart erfolgt, dafs die Flüssigkeit durch die oberen Kammern abgesaugt wird, während die festen Bestandtheile auf der unteren Hälfte der Trommel durch ein mittelst der Druckleitung in die Kammern eingeprefstes Medium (Dampf, Druckluft) abgestofsen und dadurch die Filterflä'che wieder vollständig frei gemacht wird, ohne dafs. die abgestofsenen festen Bestandtheile wieder mit der zu filtrirenden Flüssigkeit vermischt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112016C true DE112016C (de) |
Family
ID=381707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112016D Active DE112016C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112016C (de) |
-
0
- DE DENDAT112016D patent/DE112016C/de active Active
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