DE111840C - - Google Patents

Info

Publication number
DE111840C
DE111840C DENDAT111840D DE111840DA DE111840C DE 111840 C DE111840 C DE 111840C DE NDAT111840 D DENDAT111840 D DE NDAT111840D DE 111840D A DE111840D A DE 111840DA DE 111840 C DE111840 C DE 111840C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
frame
mold
cement
prefsling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT111840D
Other languages
English (en)
Publication of DE111840C publication Critical patent/DE111840C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/06Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds on a turntable
    • B28B5/08Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds on a turntable intermittently rotated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

PATENTAMT.
KLASSE
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Cementsteinpresse mit rotirendem Prefstisch, in welchem Formen mit heraushebbarem Boden angeordnet sind. Dadurch wird es möglich, dünn geprefste, glatte oder mit Falzen oder sonstigen Unebenheiten versehene Cementsteinplatten aus der Form ohne Bruch zu lösen uhd zu transportiren und besondere Unterlagsplatten für die Prefslinge bei deren Lagerung in den Gestellen zu entbehren.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an der Maschine, durch welche die geprefste Platte mit'dem Formboden aus dem rotirenden Prefstisch horizontal herausgehoben und von da mit einem leichten Schlag behufs Ablösung vom Formboden gegen eine vertical oder annähernd vertical stehende Platte gebracht wird. Die Auflagefläche der verticalen Platte mit der Cementplatte bildet genau die Matrize oder das negative Bild der darauf zu liegen kommenden Cementplattenoberfläche und schützt hierdurch, dem Prefsling in allen seinen Erhöhungen und Vertiefungen Auflage bietend, denselben vor Bruch. Von der verticalen Platte aus wird der Prefsling vermittelst eines in dieselbe eingelassenen herausnehmbaren Rahmens in verticaler Lage weggenommen und vermittelst eines am Rähmchen angebrachten Hakens durch Anhängen an einen Seiltransport weiter befördert.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung an Cementsteinpressen in den hier in Betracht kommenden Theilen dargestellt.
Fig. ι zeigt in der Vorderansicht die Einrichtung zur Auskehrung der fertigen Platte am Anfang ihrer Thätigkeit;
Fig. 2 ist ein Grundrifs zu Fig. i;
Fig. 3 ist ein Detail zu Fig. i;
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Auskehrvorrichtung, die Theile in der Lage, nachdem die Cementplatte in eine verticale Stellung gebracht worden ist;
Fig. 5 ist ein Grundrifs des unteren Theiles der Fig. 4;
Fig. 6 zeigt in der Vorderansicht die Auskehrvorrichtung in ihre Anfangsstellung zurückkehrend;
Fig. 7 ist ein Grundrifs des unteren Theiles der Fig. 6,
Fig. 8 eine Seitenansicht zu Fig. 6;
Fig. g zeigt in kleinerem Mafsstab den Antriebsmechanismus der Auskehrvorrichtung;
Fig. 10, 11 und 12 zeigen eine Seiltransportvorrichtung zur automatischen Weiterbeförderung der Cementplatten und die Aufstellung derselben in den Regalen.
Die Construction und Wirkungsweise dieser Auskehrvorrichtung ist die folgende:
An der Unterseite der Tischplatte C ist in der Nähe einer jeden Formy1 (Fig. 5) ein Mitnehmer T angebracht, welcher bei der Drehung des Tisches, wenn die Form über einem Aus-' stofser V angelangt ist, auf einen Hebel U trifft (Fig. i, 2 und 5) und denselben mitnimmt bezw. veranlafst, dafs bei fortschreitender Drehung des Tisches ein Hebelsystem mit Drehpunkten C1 C2 C3 und die daran befestigte
Rolle W gleichen Schritt halten mufs mit der Vorwärtsbewegung des Tisches. Es wird durch die vorwärtsschreitende Bewegung des Hebelsystems C C2 C3 eine an einem Arme D1 angebrachte Rolle W (Fig. 6 und 4), welche durch eine Kurvenbahn D2 die Führung erhalt, zu nächst nach abwärts gedrückt, was zur Folge hat, dafs ein am anderen Ende des Armes D1 angelenkter Ausstofser V in die Höhe geht und so während des Laufes des Tisches den Formboden mit dem Prefsling über die Oberfläche des Tisches herauf bringt. Ist die Rolle W in der Kurvenbahn an ihrem tiefsten Punkte angelangt, so wird der Tisch angehalten und es beginnt eine Welle K1 über dem Tisch eine ungefähr halbe Drehung nach der einen Seite und nachher nach der anderen Seite zu machen. Es wird diese Bewegung veranlafst vermittelst des Antriebes durch den Hebelarm F1 (Fig. 9), welcher ein Triebzahnrad G2 um Y0 seines Umfanges weiterschalten kann; mit diesem Zahnrad G2 ist ein kleineres Zahnrad G1 in Eingriff, welches so dhnensionirt ist, dafs dasselbe bei der Y0 Drehung des grofsen Rades eine Umdrehung macht, und welches mit einer Kurbelscheibe in fester Verbindung ist, an die ein Kurbelarm H1 angreift. Dieser Kurbelarm ist an eine Zahnstange /' gekuppelt, derart, dafs dieselbe eine hin- und hergehende Bewegung ausführt und ein in die Zahnstange eingreifendes Zahnrad durch Kettenradübertragung diese Bewegung auf Welle K1 vermittelt. Demzufolge werden zunächst die auf Welle ,ST1 gelagerten Arme B2 zuerst aufwärts • gestellt und nachher wieder zurückgebracht. Dafs die beiden Arme B2, welche lose auf der Welle K1 drehbar sind, sich bei der Umdrehung der Welle K1 nach aufwärts bewegen, wird durch das Auftreffen der auf der Welle K1 festgekeilten Mitnehmer L1, welche von unten an die Arme B2 anzuliegen kommen (Fig. 1 und 6) und dieselben mitnehmen müssen. Während nun die Enden der Mitnehmer L1 den Wes von der Tischoberfläehe bis zur Unterkante der Arme B- oder besser bis zu ihrem Auftreffen auf die Arme B- machen, bewirken inzwischen seitlich an den Mitnehmern L1 und an der äufseren Seite der Arme B'2 angebrachte schräge Flächen O1, dafs die beiden Arme gegen einander geschoben, bevor diese gehoben werden, wodurch der zwischen den Armen liegende Formboden eingeklemmt wird, um alsdann denselben mit der geprefsten Cementplatte aufwärts schwingend auf eine annähernd verticale Platte N1 zu bringen (Fig. 4 und 6), woselbst durch den entstehenden Aufschlag des F.ormbodens mit der Platte N1 auf die Arretirungspunkte M die Cementplatte vom Formboden losgelöst wird und wobei letzterer, der Formboden, die losgelöste Cementplatte auf der verticalen Platte zurücklassend, sich sofort wieder abwärts bewegen kann, bis die Arme B2 auf dem Auflager P (Fig. 1 und 6) aufliegen. An der verticalen Platte N1 ist an jeder Seite ein Arm E2 angebracht (in den Seitenansichten Fig. 1, 4 und 6 ist nur ein Arm sichtbar), zwischen welchen sich die beiden Arme B2 führen und in gleicher Distanz gehalten werden, damit der Formboden vorläufig zwischen den Armen B'2 verharren kann. Die Welle K1 dreht sich alsdann noch weiter und bewirkt dadurch, dafs die beiden Arme B2 nach der Seite von dem Formboden weggedrückt bezw. nach auswärts geschoben werden, und zwar geschieht dies vermittelst der auf Welle K1 angebrachten seitlichen Sperrzähne R1 dadurch, dafs diese mit der schiefen Ebene gegen die schiefe Ebene von Sperrzähnen auf der inneren Seite der zwei Arme B2 drücken. Es ruht nun der Formboden, indem er zwischen den Armen B2 nach unten frei passiren kann, wiederum auf dem Ausstofser V auf, und sobald nun der Formtisch oder Prefstisch sich wieder in Bewegung setzt, versenkt sich der Formboden während der Tischrotation, bis er wiederum seine frühere Lage in der Form im Tische erreicht hat. Es geschieht dies auf Grund des bereits beschriebenen Hebelsystems C1 C2 C3 (Fig. 4) durch die daran befestigte Rolle W, welche nun durch die Kurvenbahn nach aufwärts geführt wird (s. Fig. 4 und 6). Diese Abwärtsbewegung veranlafst somit den Ausstofser V, eine Abwärtsbewegung auszuführen (Fig. 6). Ist nun die Rolle W am höchsten Punkt der Kreisbahn angelangt (Fig. 6), so tritt der Moment ein, wo sich das ganze Hebelsystem C1 C2 C3 mit dem Ausstofser und der Rolle vom Tisch loslöst, um durch ein Gewicht P an einer Schnur P1 (Fig. 1 und 6) rückwärts in die ursprüngliche Stellung 'gezogen zu werden, um dann abermals, von dem folgenden Knaggen T mitgenommen, seine Thätigkeit in gleicher Weise wiederholen zu können. Die Auslösung des Ausstöfsersystems erfolgt vermittelst eines Keiles 5° (Fig. 7 und 6), welcher den auf dem Mitnehmer T (Fig. 7) aufruhenden Hebel U aufwärts schiebt (Fig. 8) und von dem Mitnehmer T befreit (Fig. 8). Das Hebelsystem wird dadurch frei von der Tischplatte und wird nun von dem Gewicht P rückwärts gezogen und es passirt hierbei die Rolle W eine Weiche X, welche sich sofort wieder hinter der Rolle vermittelst der angebrachten Feder Q. schliefst (Fig. 6 und 4). Es bezweckt die Weiche, dafs die Rolle beim abermaligen Vorwärtsschreiten über die Schiene nach abwärts geführt wird und so der benöthigte Kreislauf der Rolle bewerkstelligt werden kann. Der ganze Mechanismus des. Ausstofsers, also die Hebel mit den' Drehpunkten C1 C2 C3, sowie ■ der Arm D mit
Rolle W und Äusstofser F sind vermittelst eines Gestelles E1 (Fig. 8) mit der verticalen Achse des Prefstisches verbunden, und zwar so, dafs das ganze Ausstofssystem drehbar um diese Achse ist. Der Vortheil dieser Vorrichtung liegt darin, dafs der Äusstofser nicht mit der Tischplatte die volle Umdrehung um dessen Achse zu machen braucht, sondern nur eine Theilstrecke zurücklegen mufs, was ermöglicht, dafs der übrige Raum unter der Tischplatte frei bleibt. Um nun die geprefste Cementplatte von der verticalen Platte 2V1 wegnehmen zu können, ist in diese Platte ein herausnehmbarer, eigens hierzu geformter Rahmen W1 eingelassen (Fig. 3, io und ii). Die zu Tage tretende Oberfläche des Rahmens mufs in einer Flucht bezw. eben mit der Oberfläche der Platte JV1 geschaffen sein; im Falle die Cementplatte mit Falzen oder sonstigen Unebenheiten versehen ist, so mufs die Oberfläche des eingesetzten Rahmens W1 zusammen mit der Oberfläche der Platte JV1, gegen welche die Cementplatte gelegt wird, genau das Negativ oder mit anderen Worten . die Form oder Matrize von der darauf zu liegen kommenden Cementplattenoberfläche bilden. Durch diese vollkommene durch die Hochkantstellung wird das Brechen der letzDie Cementplatte kann nun, Haken F1 (Fig. i, 3 und 4) punktirte Lage Fig. 1 nach
Auflagerung und
der Cementplatte
teren vermieden.
indem man den
anfassend in die
aufwärts bewegt, in dem Rahmen vertical stehend, also in einer Lage, welche vor Bruch schützt, weggenommen werden und mit Benutzung eines Seiltransportes an dem Haken hängend (Fig. 10 und 11) weiter befördert werden. Sobald die Cementplatte in den Gestellen oder Regalen untergebracht ist, wird der Rahmen durch Aufklappen der Klappe F2 von dem Prefsling gelöst und wiederum in die verticale Platte JV1 eingelegt. Damit bei Wegnahme des Rahmens sammt der Cementplatte letztere nicht vom Rahmen wegfällt, ist am unteren Theil des Hakens F1 (Fig. 8) eine auf- und zubewegbare Klappe F2 (Fig. 1, 3 und ii) angebracht, welche zwar nicht auf die Cementplatte drücken darf, dieselbe aber doch auf dem Rahmen festzuhalten bestimmt ist. Im Weiteren dienen die am Rahmen angebrachten zwei Füfschen U1 (Fig. 1 1) zum Aufruhen der Cementplatte während des Transportes. Dieselben sind so weit von einander am Rahmen angebracht, dafs zwischen den Füfschen Raum genug für die Leiste des Gestelles vorhanden ist, um ein directes Abstellen der Cementplatte auf das Holz- oder Stützwerk der Gestelle oder Regale zu ermöglichen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Aushebevorrichtung für den Formboden von Cementsteinpressen mit rotirendem Prefstisch, dadurch gekennzeichnet, dafs nach erfolgter Pressung der Formboden (f1) mit der Cementplatte aus dem Prefstisch herausgehoben und von zwei den Formboden einklemmenden beweglichen Armen (B2J auf eine annähernd verticale, einen lose eingelassenen Rahmen (W1J tragende Platte (N1) gebracht wird, wobei sich der Prefsling durch den Aufschlag des Formbodens auf die Platte (N1J vom Formboden loslöst und an die Platte (N1J hochkant anlegt, von wo er nunmehr vermittelst des in die Platte eingelassenen Rahmens (W1J von der Platte weggenommen und weitertransportirt werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die an dem Rahmen (W1J befindlichen Füfschen (U1) zum Aufruhen des Prefslings nach erfolgter Wegnahme des Rahmens aus der Platte dienen, während eine Klappe (V2J den Prefsling auf dem Rahmen festhält und ein Haken (V1J das Anfassen und Wegnehmen des Rahmens mit dem darauf befindlichen Prefsling aus der verticalen Platte erleichtert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT111840D Active DE111840C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE111840C true DE111840C (de)

Family

ID=381550

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT111840D Active DE111840C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE111840C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3223238A1 (de) Vorrichtung zum entfernen von stuecken aus einem flexiblen material von einem stapel und fuer ihre neupositionierung
DE1657258C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines fortlaufenden Stromes von Zigaretten
DE1561120A1 (de) Verfahren und Maschine zum Stapeln von Zeitungsstoessen
DE1603012A1 (de) Vorrichtung zum Verteilen von Spielkegeln
DE111840C (de)
DE2339695C3 (de) Vorrichtung zur Übergabe von frisch gegossenen Plattengittern von Akkumulatoren in eine Beschneidvorrichtung
DE521896C (de) Formmaschine mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch
DE1094233B (de) Vorrichtung zum Stapeln und Foerdern der aus einer bogenverarbeitenden Maschine ausgelegten Buchbloecke oder Bogenlagen
DE1031703B (de) Vorrichtung zum Aufbringen von Sand oder anderem koernigen Material auf Ziegelsteine
DE2415166C3 (de) Vorrichtung zur Übergabe von ausgerichteten, konischen Hülsen an die Beschickungseinrichtung einer Spinnmaschine o.dgl
DE251464C (de)
DE191711C (de)
DE1017183B (de) Vorrichtung zum Foerdern von Bogen aus Papier od. dgl. von der Unterseite eines Bogenstapels
DE1810797A1 (de) Einrichtung zum Formen von Tellern od.dgl. aus keramischer Masse
DE260412C (de)
DE515174C (de) Brikettverladevorrichtung
DE654085C (de) Vorrichtung zur Aufbringung einer Paste auf die Platten von Trockenbatterien
DE540260C (de) Vorrichtung zum mechanischen Zufuehren von UEberzugsboegen fuer Einbanddecken
DE231918C (de)
DE401932C (de) Vorrichtung zum Entleeren von Formen fuer die Herstellung von Erzeugnissen irgendwelcher Art, z. B. von essbaren Erzeugnissen (z.B.Schokolade), pharmazeutischen Erzeugnissen o. dgl.
DE82403C (de)
DE257597C (de)
DE274717C (de)
DE520299C (de) Maschine zur Herstellung mehrfarbiger Fliesen o. dgl.
DE223343C (de)