DE2415166C3 - Vorrichtung zur Übergabe von ausgerichteten, konischen Hülsen an die Beschickungseinrichtung einer Spinnmaschine o.dgl - Google Patents
Vorrichtung zur Übergabe von ausgerichteten, konischen Hülsen an die Beschickungseinrichtung einer Spinnmaschine o.dglInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Übergabe von ausgerichteten, konischen, d. h. mit dem dickeren
Ende in die gleiche Richtung weisenden Hülsen an die Beschickungseinrichtung einer Spinnmaschine od. dgl..
mit einem Behälter zur Aufnahme von horizontal liegenden Hülsen, einer ersten Hülsentransporteinrichtung
in Form eines unter dem Boden des Behälters in Maschinenlängsrichtung hin- und herbewegbaren Mitnehmers
mit einem durchgehenden, durch ein Hülsenstützorgan zeitweise verschließbaren Schlitz zur Aufnahme
und überführung jeweils einer Hülse von einer Bodenöffnung des Behälters zu einem Schacht, in
welchem die Hülsen mit dem dem dickeren Ende nach
ίο unten abkippen und nacheinander in eine nachgeschaltete
zweite Hülsentransporteinrichtung gelangen, die um eine senkrecht stehende Achse zwischen einer
rückwärtigen Hülsenaufnahmeposition unterhalb des Schachtes und einer vorderen Hülsenabgabeposition
oberhalb des mit Aufsteckdornen versehenen Bandförderers der Beschickungseinrichtung hin- und herbewegbar
ist, sowie mit einer Hülsenrückhalteeinrichtung, welche die aufrecht stehenden Hülsen zur Übergabe an
die Aufsteckdorne des Bandförderers der Beschickungs-
™ einrichtung freigibt.
Eine in der US-PS 35 31 016 beschriebene Vorrichtung dieser Art benötigt verhältnismäßig viel Zeit für
die Übergabe der ausgerichteten Hülsen an den Bandförderer der Beschickungseinrichtung. Dabei fällt
μ insbesondere die Zeit ins Gewicht, die für das unter dem
Einfluß der Schwerkran erfolgende Durchlaufen der Hülsen durch den Schacht benötigt wird, da diese Zeit
keine konstante Größe ist und von Hülse zu Hülse beträchltich variieren kann. Um diese variable Größe
auszugleichen und sicherzustellen, daß jede den Schacht verlassende Hülse von der zweiten Hülsentransporteinrichtung
aufgenommen wird, wurde das Antriebsaggregat der bekannten Vorrichtung so ausgelegt, daß beide
Hülsentransporteinrichtungen im wesentlichen gleichzeitig zum Schacht hin bewegt und danach wiederum im
ν esentlichen gleichzeitig vom Schacht weg bewegt v/erden, und zwar jeweils nur nach Ablauf der
maximalen Zeitdauer, die von einer Hui- e benötigt wird,
um den Schacht zu durchlaufen bzw. durch ihn hindurchzufallen. Während jedes Arbeitszyklus bleibt
die Hülsentransporteinrichtung im Bereich des Schachtes für einen Zeitraum stehen, der langer ist als der
Zeitraum, der für das Fallen einer Hülse durch den Schacht normalerweise benötigt wird. Jede von der
ersten Hülsentransporteinrichtung herangeführte Hülse fällt mit dem dickeren Ende nach unten in den Schacht
und danach weiter in die zweite Hülsentransporteinrichtung, d. h., jede Hülse füllt innerhalb eines Arbeitstaktes
um mindestens zwei Hülsenlängen nach unten. Falls sich die Hülse beim Fallen schräg stellt und mit den
Wandungen des Schachtes oder der zweiten Hülsentransporteinrichtung in Berührung kommt, kann es
vorkommen, daß sich der Fall verlangsamt. Schwenkt nun die zweite Hülsentransporteinrichtung vom
Schacht weg in eine Hülsenabgabeposition und befindet sich in der zweiten Hütsentransporteinrichtung, die mit
ihrem Kopfende noch unter dem Schacht steht, eine Hülse, so blockiert die Hülse die beweglichen
Vorrichtungsteile, die hierdurch beschädigt werden können.
Ein anderer Faktor, durch den die Arbeitsgeschwindigkeit und/oder die Betriebs/uverlässigkeit der bekannten
Vorrichtung beeinträchtigt wird, ergibt sich in Verbindung mit dem Hülsentransport von dem die
b5 Hülsen aufnehmenden Behälter zu dem Schacht mit
Hilfe der ersten Hülsentransporteinrichtung. Während die Hülsen von dem Behälter zu dem Schacht
transportiert werden, stützt sich jede Hülse auf einer
stationären Stützfläche ab und wird quer über diese hinwegbewegt Die Reibung zwischen der stationären
Stützfläche und der über sie hinwegbewegten Hülse kann zu unkontrollierten Drehbewegungen und/oder
anderen Bewegungen der Hülse führen. Derartige unkontrollierbare Bewegungen können insbesondere
bei höheren Arbeitsgeschwindigkeiten dazu führen, daß sich eine Hülse verklemmt oder daß während des
Betriebes der Vorrichtung andere Unregelmäßigkeiten auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art so zu
gestalten, daß auch bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten ein zuverlässiger Betriebsablauf gewährleistet ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gibt das Kennzeichen des ersten Anspruches wieder.
Bei einer derartigen Vorrichtung fallen die Spulen im Schacht nur um eine Hülsenlänge nach unten und
gelangen mit ihrem dickeren Fußende zunächst auf die hin- und herbewegbare Rückhalteplatte. Erst dann,
wenn die zweite Hülsentransporteinrichtun/v ihre
Aufnahmeposition erreicht hat, gibt die Rückhalteplatte den Auslaß des Schachtes frei und die betreffende Hülse
fällt um eine weitere Hülsenlänge nach unten in die zweite Hülsentransporteinrichtung, von der sie dem
Aufsteckdorn des Bandförderers der Beschickungseinrichtung zugeführt wird.
Dadurch, daß sich das Hülsenstützorgan zusammen mit der ersten Hülsentransporteinrichtung in Form des
Mitnehmers bewegt, wird eine Gleit- bzw. Schiebebewegung der Hülse über das Hülsenstützorgan verhindert,
wodurch zugleich selbst bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten unregelmäßige bzw. unerwünschte
Hülsenbewegungen ausgeschaltet werden.
Weiterbildungen der Erfindung geben die Unteran-Sprüche
wieder.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Fig. I bis 5 näher beschrieben. Es
zeigt
F i g. 1 schematisch und in der Seitenansicht eine «o
erfindungsgemäße Vorrichtung zur Übergabe von Hülsen,
F i g. 2 in vergrößerter Darstellung eine teilweise Schnittansicht nach der Linie 2-2 der F i g. 1 zur
Verdeutlichung der Hülsenrückhalteeinrichtung und der ihr unmittelbar benachbarten Vorrichtungsteile,
Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 2 in der Seitenansicht,
Fig.4 in vergrößerter Darstellung und in der Seitenansicht das obere Ende des Schachtes und der
dem Schacht vorgeschalteten Hülsentransporteinrichtung, die sich in ihrer Hülsenaufnahmeposition befindet,
und
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der F i g. 4.
Die F i g. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Zuführen bzw. s5
zur Übergabe von Hülsen. Die Vorrichtung weist zur Aufnahme von Hülsen einen im wesentlichen trichterförmigen
Behälter 10 und zum Führen der Hülsen einen im wesentlichen kanalförmigen Schacht 12 auf. Zwischen
dem Behälter 10 und dem Schacht 12 ist eine Hülsentransporteinrichtung in Form eines Mitnehmers
14 hin- und herbewegbar, um einzelne Hülsen von dem Behälter 10 zu dem oberen offenen Einlaßende des
Schachtes 12 zu transportieren. Zwischen dem unteren Auslaßende des Schachtes 12 und einer Hülsenabgabestation
ist eine zweite Hüls;ntransporteinrichtung 16 in Form eines Hülsenkäfigs hin- und herbewegbar, die mit
Abstand vom Schacht 12 in der Bewegungsbahn eines Bandförderers 18 angeordnet ist Der Bandförderer 18
ist mit senkrecht gerichteten Hülsenaufsteckdornen 20 versehen, um die von dem Schacht 12 abgegebenen
Hülsen in senkrechter Stellung einzeln in die erwähnte Hülsenabgabeposition zu transportieren. Der hin- und
herbewegbare Mitnehmer 14 ist auf einer Achse 22, die Hülsentransporteinrichtung 16 auf einer Welle 24
gelagert Ein Antriebsmotor 26 dient dem synchronisierten gleichmäßigen Antrieb des Mitnehmers 14, der
Hülsentransporteinrichtung 16 und des Bandförderers 18 in einer solchen Weise, daß der Mitnehmer 14 und die
zweite Hülsentransporteinrichtung 16 in nicht phasengleichen Bewegungsabläufen zum Schacht 12 hin und
von diesem wieder weg bewegt werden. Am unteren Ende des Schachtes 12 befindet sich eine Rückhalteplatte
76, um zu gewährleisten, daß eine Hülse den Schacht 12 nur dann verläßt, wenn sich die Hülsentransporteinrichtung
16 in ihrer Hülsenaufnahmeposition unterhalb des Schachtes 12 befindet
Der Mitnehmer 14 ist mit einem länglichen Schlitz 14' (F i g. 4) versehen und am oberen Ende eints Rahmens
(28) in der Weise befestigt, daß er um die Achse 22 hin- und herschwenkbar ist, nämlich zwischen einer ersten
Hülsenaufnahmeposition gemäß F i g. 4, in welcher sich der Schlitz i4' unter der Bodenöffnung des Behälters 10
befindet, um eine einzelne (nicht dargestellte), waagerecht liegende Hülse aufzunehmen, und einer zweiten
Hülsenabgabeposition gemäß Fig. 1, :n welcher der Schlitz 14'oberhalb des Schachtes 12 liegt
Die Vorrichtung unterscheidet sich von den bekannten Vorrichtungen durch die insbesondere in den F i g. 4
und 5 dargestellten, verbesserten Einrichtungen zum Tragen und Abstützen der Hülsen, während diese mit
Hilfe des Mitnehmers 14 von dem Behälter 10 zu dem Schacht 12 transportiert werden.
Gemäß den Fi g. 4 und 5 ist zwischen den nach oben gerichteten Armen des den Mitnehmer 14 tragenden
Rahmens 28 eine Achse 30 gelagert. An nach oben gerichteten Seitenarmen ist ein Hülsenstützorgan 34
befest'gt, wobei die Seitenarme mittels der Lager 32,32'
schwenkbar auf der Achse 30 gelagert sind. Das Hülsenstützorgan 34 ist demnach relativ zum Mitnehmer
14 zwischen einer ersten, in F i g. 4 mit durchgehenden Linien dargestellten Hülsenaufnahmeposition und
einer zweiten, in F i g. 4 strichpunktiert wiedergegebenen Hülsenabgabeposition verschwenkbar. In der
erwähnten ersten Position des Hülsenstützorgans 34 liegt dessen oberer, im wesentlichen horizontal gerichteter
Endabschnitt 34' dicht unter dem Schlitz 14' des Mitnehmers 14, so da£>
von diesem Endabschnitt eine sich innerhalb des Schlitzes 14' befindende Hülse abgestützt bzw. getragen wird.
Ir. diener Hülsenaufnahmeposition liegt ein nach oben
gerichteter, an der hinteren Kante des Endabschnittes 34' angeordneter Flansch 35 an einem als Anschlag
wirkenden Teil des Mitnehmers 14 an. Das Hülsenstützorgan 34 wird von einer Feder 33 in die Hülsenaufnahmeposition
gedrückt und normaler weis auch in dieser festgehalten. Bei der Feder 33 handelt es sich um eine
Schraubenfeder, welche die Achse 30 umschlingt und mit ihren entgegengesetzten Enden am Rahmen 28 und
am Hülsenstützorgan 34 anliegt. Gemäß F i g. 4 wird das Hülsenstützorgan 34 daher gegen den Uhrzeigersinn
beaufschlagt bzw. gr drückt. Die Verlagerung des Hülsenstützorgans aus seiner ersten in seine zweite
Position, und zwar relativ zum Mitnehmer 14, erfolgt dann, wenn der Mitnehmer 14 in die in Fig. 1
dargestellte Hülsenabgabeposition bewegt wird. Wenn
jetzt der Schlitz 14' des Mitnehmers 14 vertikal über dem Einlaß des Schachtes 12 liegt, so befindet sich der
obere Endabschnitt 34' des Hülsenstützorgans 34 nicht mehr unterhalb des Schlitzes 14', und die im Schlitz 14'
aufgenommene Hülse fällt nach unten in den Schacht 12. Die Verlagerung des Hülsenstützorgans 34 in die zweite
Posititon erfolgt durch Zusammenwirken eines Anschlages 12' in Form eines umgebördelten Randabschnittes
des Schachtes 12 (F i g. 4) mit einem flanschförmigen Anschlag 37, der an dem oberen Endabschnitt 34'
angebracht ist und sich schräg nach unten zum Schacht 12 erstreckt. Wie ersichtlich ist, bewegt sich das
Hülsenstützorgan 34 so lange zusammen mit dem Mitnehmer 14 in Richtung auf den Schacht 12, bis sich
der Mitnehmer 14 in unmittelbarer Nähe des Schachtes 12 befindet. Während dieser Zeit bildet das Hülsenstützorgan
34 eine relativ stationäre Stützfläche für jede Hülse, die sich im Schlitz 14' des Mitnehmers 14
befindet. Auf diese Weise wird während des Transportes einer Hülse vom Behälter 10 zum Schacht 12 jede
Neigung zu einer unregelmäßigen Drehbewegung oder einer anderen Bewegung wesentlih herabgesetzt bzw.
verhindert.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 ist die zweite Hülsentransporteinrichtung
16 mittels eines Tragarmes 40 auf einer senkrechten Schwenkachse 24 gelagert, die zusammen
mit der Hülsentransporteinrichtung 16 um einen Winkel von etwa 90° zwischen einer in den F i g. 2 und 3
strichpunktiert dargestellten ersten Hülsenaufnahmeposition und einer in den F i g. 1 bis 3 mit ausgezogenen
Linien dargestellten zweiten Hülsenabgabeposition verschwenkbar ist. In der Hülsenaufnahmeposition
befindet sich die Hülsentranporteinrichtung 16, deren oberes Ende erweitert ist, direkt unterhalb des Auslasses
des Schachtes 12. In der Hülsenabgabeposition befindet sich die Hülsentransporteinrichtung 16 im Bereich einer
Hülsenbeladestation. d. h. direkt über dem Bandförderer 18. der für den Transport der Hülsen mit Hülsenaufsteckdornen
20 versehen ist. Bei ihrer Bewegung in die Hülsenabgabeposition wirkt die Hülsentransporteinrichtung
16 mit einem Anschlagelement 42 zusammen.
u„...„_i„i α ι ι—:..- J~-
der Mitnehmer 14 um die Achse 22 und di<
Hülsentransporteinrichtung 16 zusammen mit der sl· tragenden Achse 24 zu einer Schwcnkbewegunj
angetrieben. Die Bewegungen des Mitnehmers 14 unc der Hülsentransporteinrichtung 16 erfolgen in einen
außer Phase liegenden Verhältnis in der Weise, daß siel· das eine der beiden Elemente 14,16 jeweils zum Schach
12 hin bewegt, während sich das andere der beider Elemente 14, 16 jeweils vom Schacht 12 entfernt. Di<
ίο auf die Bewegungen der Elemente 14 und K
abgestimmte Bewegung des Bandförderers 18 leitet sict von einem Abtriebszahnrad 64' ab, das sich an dei
gleichen Seite der Kupplung 44 befindet wie da: Antriebszahnrad 46. Das Abtriebszahnrad 64' is
während der ganzen Zeit in Übereinstimmung mit derr Antriebszahnrad 46 antreibbar. Das Abtriebszahnrac
64' überträgt den Antrieb über Ketten 68, 70 und übei zwischengeschaltete Zahnräder 72, 74 auf das Zahnrac
66 einer Antriebsrolle des Bandförderers 18.
Wie bereits erwähnt, werden die beiden Elemente 14 16 relativ zum Schacht 12 in einem nicht in Phasf
liegenden Verhältnis zueinander bewegt. Jede von derr Mitnehmer 14 in den Schacht 12 eingeführte Hülse
erreicht daher das untere Auslaßende des Schachtes 12 bevor die Hülsentranporteinrichtung 16 wieder voll
ständig in ihre, in Fig.3 strichpunktiert dargestellte
erste Hülsenaufnahmeposition unterhalb des Auslasse; des Schachtes 12 zurückgekehrt ist. Es ist daher eint
Hülsenrückhalteeinrichtung vorgehen, die gewährter sten soll, daß die Hülsen den Schacht 12 nur danr
verlassen, wenn sich die Hülsentransporteinrichtung If in der Hülsenaufnahmeposition unter dem Auslaß de;
Schachtes 12 befindet. Eine derartige Hülsenrückhalte einrichtung ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Sie
J5 umfaßt eine Rückhalteplatte 76, die mit einem nach
unten gerichteten Flansch an der Hülsentransporteinrichtung 16 festgenietet oder in anderer Weise befestigi
ist, so daß sich die Platte 76 zusammen mit dei Hülsentransporteinrichtung 16 bewegt. Die Platte 76
nimmt eine im wesentlichen horizontale Lage ein und liegt mit ihrer Unterseite in gleicher Höhe mit oder
den Öffnung der Hülsentransporteinrichtung 16, während die Oberseite der Platte 76 stets dicht gegen die
untere Auslaßöffnung des Schachtes 12 anliegt, jedocr mit Ausnahme der Zeitpunkte, in denen die Hülsen
transporteinrichtung 16 selbst eine Stellung unterhalt der Auslaßöffnung des Schachtes 12 einnimmt. Eine ir
dem Schacht 12 nach unten fallende Hülse wird somi!
so von der Rückhalteplatte 76 aufgefangen, wenn die
Hülsentransporteinrichtung 16 sich nicht in ihrei Hülsenaufnahmeposition direkt unterhalb der Auslaßöffnung
des Schachtes 12 befindet Die Platte 76 stützi die Hülse weiterhin ab, wenn sich die Hülsentransport·
einrichtung in ihre Hülsenaufnahmeposition bewegt wobei zwischen der Platte 76 und dem unteren Ende dei
Hülse eine Relativbewegung stattfindet; wenn die Hülsentransportsinrichtung 16 ihre Hülsenaufnahmeposition
erreicht fällt die Hülse frei aus dem Schacht 12 in das oben offene Ende der Hülsentransporteinrichtung
16. Die Platte 76 bewegt sich dabei aus einer normaler Schließ- oder Hülsenrückhalteposition in eine Offenoder
Abgabeposition, und zwar in Obereinstimmung mil der Bewegung der Hülsentransporteinrichtung 16 in
ihre Hülsenaufnahmeposition.
Während eine Hülse innerhalb des Schachtes 12 ausgerichtet wird, wird eine vorher ausgerichtete Hülse
mittels der Hülsentransporteinrichtung 16 von dem
porteinrichtung 16 werden hierbei in der Weise
verlagert, daß eine in der Hülsentransporteinrichtung 16 aufgenommene Hülse auf einen nach oben gerichteten
Hülsenaufsteckdorn 20 herabrutscht, der durch die Bewegung des Bandförderers 18 unter die Hülsentransporteinrichtung
16 gelangt ist.
Die Antriebsorgane, die dem Mitnehmer 14, der Hülsentransporteinrichtung 16 und dem Bandförderer
18 eine synchrone bzw. aufeinander abgestimmte Bewegung erteilen, sind schematisch in F i g. 1 dargestellt.
Sie umfassen eine Kupplung 44, die mit einem Antriebszahnrad 46 versehen ist welches über eine
Kette 48 mit einem Antriebszahnrad 50 des Antriebsmotors 26 verbunden ist Wenn die Kupplung mittels
(nicht dargestellter) geeigneter Steuerorgane eingerückt ist bewirkt die Rotation des Antriebszahnrades 46
eine Rotation des an der anderen Kupplungsseite angebrachten Kurbelzapfens 52. Der Kurbelzapfen 52
steht über eine Pleuelstange 54 mit einem nach unten gerichteten Hebelarm 56 des Rahmens 28 in Verbindung,
mit dem der Mitnehmer 14 um die Achse 22 schwenkbar gelagert ist Eine weitere Pleuelstange 62
verbindet in ähnlicher Weise den Rahmen 28 mit einem Kurbelzapfen 64, der an der Achse 24 der Hülsentransporteinrichtung
16 angreift Bei Drehung des Kurbelzapfens 52 der Kupplung 44 werden somit gleichzeitig
Schacht 12 weg transportiert, wobei außerdem die Handhabung der nächsten noch nicht orientierten und
in den Schacht 12 einzuführenden Hülse mit der Rückwärtsbewegung des Mitnehmers 14 zu dem
Behälter 10 begonnen hat.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Obergabe von ausgerichteten,
konischen, d. h. mit dem dickeren Ende in die gleiche
Richtung weisenden Hülsen an die Beschickungseinrichtung einer Spinnmaschine od. dgl, mit einem
Behälter zur Aufnahme von horizontal liegenden Hülsen, einer ersten Hülsentransporteinrichtung in
Form eines unter dem Boden des Behälters in Maschinenlängsrichtung hin- und herbewegbaren
Mitnehmers mit einem durchgehenden, durch ein Hülsenstützorgan zeitweise verschließbaren Schlitz
zur Aufnahme und Überführung jeweils einer Hülse von einer Bodenöffnung des Behälters zu einem
Schacht, in welchem die Hülsen mit dem dickeren Ende nach unten abkippen und nacheinander in eine
nachgeschaltete, zweite Hülsentransporteinrichtung
gelangen, die im eine senkrecht stehende Achse zwischen einer rückwärtigen Hü!senaufnahmeposition
unterhalb des Schachtes und einer vorderen Hülsenabgabeposition qberhalb des mit Aufsteckdornen
versehenen Bandförderers der Beschikkungseinrichtung hin- und herbewegbar ist, sowie
mit einer Hülsenrückhalteeinrichtung, welche die aufrecht stehenden Hülsen zur Übergabe an die
Aufsteckdorne des Bandförderers der Beschickungseinrichtung freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Schacht (12) eine weitere Hülsenrückhalteeinrichtung in Fcrni einer Rückhalteplatte (76) zugeordnet
ist, die an der zweiten Hülsentransporteinrichtung (16) befestigt
<st und den Auslaß des Schachtes (12) nur dann freigibt, wenn sich sowohl
die erste Hülsentransporteinrichti.3g in Form des
Mitnehmers (14) als auch die zweite Hülsentransporteinrichtung (16) in ihren Hülsenaufnahmepositionen
befinden, und daß das den Schlitz (14') des Mitnehmers (14) zeitweise verschließende Hülsenstützorgan
(34) unter der Kraft einer Feder (33) in der Schließstellung gehalten ist und gegen deren
Kraft relativ zur Bewegungsrichtung des Mitnehmers (14) in die Öffnungsstellung bewegbar ist, wenn
der Mitnehmer (14) und die zweite Hülsentransporteinrichtung (16) ihre Hülsenabgabepositionen oberhalb
des Schachtes (12) bzw. oberhalb der Beschikkungseinrichtung der Maschine einnehmen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am Hülsenstützorgan (34) ein Anschlag (37) angebracht ist, der zum Verbringen des
Hülsenstützorgans (34) in die Öffnungsstellung gegen die Kraft der Feder (33) mit einem am Schacht
(12) angebrachten, ortsfesten Anschlag (12') zusammenwirkt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (14)
einen schwenkbaren Rahmen (28) mit einer quer gerichteten Welle (30) aufweist, auf welcher das
Hülsenstützorgan (34) schwenkbar gelagert ist.
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1973
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1974
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