DE11158C - Revolver mit Zügen in den Walzenkammern - Google Patents
Revolver mit Zügen in den WalzenkammernInfo
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- 230000005764 inhibitory process Effects 0.000 claims 3
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/12—Cartridge chambers; Chamber liners
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C3/00—Pistols, e.g. revolvers
- F41C3/14—Revolvers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1880.
Klasse 72.
OWEN JONES in PHILADELPHIA (V. S. A.). Revolver mit Zügen in der Walzenkammer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1880 ab.
Die bis jetzt gebräuchlichen, sowohl mit glattem als auch gezogenem Lauf versehenen
Revolver sind so eingerichtet, dafs die Kammerwalzen glatt gebohrt sind, welche Einrichtung,
bei Revolvern, deren Lauf gezogen ist, auf die Leistungsfähigkeit der Waffe folgendermafsen
■nachtheilig wirkt.
Bei stattfindender Entzündung der Patrone in der Kammer setzt die glatte Bohrung derselben
dem, infolge der Entzündung, nach vorwärts getriebenen Geschosse einen geringen Widerstand entgegen, wodurch ein heftiges An-.
stofsen des Geschosses gegen die Kanten der durch das Einschneiden von Zügen in dem
Lauf entstandenen Felder und eine dadurch bedingte gleichzeitige Hemmung in der Vorwärtsbewegung
desselben hervorgerufen wird.
Dieses, allerdings auf einen sehr kleinen Zeitabschnitt sich beschränkende Hemmnifs,
verbunden mit dem Umstand, dafs die Patrone und hauptsächlich der vordere Theil derselben,
also das aus der Hülse herausragende, verjüngt zulaufende Stück des Geschosses, infolge der
glatten Bohrung der Kammer, dieselbe nicht vollkommen ausfüllt, hat zur Folge, dafs an
der Verbindungsstelle zwischen Kammerwalze und Lauf Pulvergase entweichen, wodurch die
Wirkung des Geschosses beeinträchtigt wird.
Diese Uebelstände zu beseitigen, versieht Erfinder die einzelnen Kammern der Walze mit
Zügen.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht in einer Seitenansicht und theilweisem Schnitt durch die
drehbare Walze eines Revolvers die eben gekennzeichnete Erfindung.
α bezeichnet die mit einer beliebigen Anzahl von Klammern a1 versehene Walze; b den gezogenen
und in der bisher gebräuchlichen Weise mit der Walze in Verbindung gebrachten Lauf.
Die Kammern a1 sind, wie aus der Zeichnung
ersichtlich, mit Zügen «2 versehen.
Dadurch nun, dafs diese in die Kammern eingeschnittenen Züge α 2 den Anfang des
ganzen gezogenen Theils der Waffe bilden, ist erreicht, dafs eine Unterbrechung oder Hemmung
des Fluges des Geschosses nach stattgefundener Entzündung der Patrone in die Kammer
«4, sowie ein Entweichen von Pulvergasen
an der Verbindungsstelle c zwischen Walze a und Lauf b, und ein entsprechender Verlust an
treibender Kraft theilweise vermieden wird. Auch ist das sogenannte »Stofsen« der Waffe
auf das geringste Mafs beschränkt.
Noch sei bemerkt, dafs meine Erfindung bei jeder beliebigen Form von Zügen und auf
jedes System von Revolvern Anwendung finden kann.
Paten τ-An Spruch:
Die Anbringung von Zügen in den Kammern der Kammerwalze an Revolvern.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11158C true DE11158C (de) |
Family
ID=288430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11158D Active DE11158C (de) | Revolver mit Zügen in den Walzenkammern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11158C (de) |
-
0
- DE DENDAT11158D patent/DE11158C/de active Active
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