DE1111116B - Verfahren zum Herstellen eines gewebten Reissverschlussbandes - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines gewebten Reissverschlussbandes

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DE1111116B
DE1111116B DEK27790A DEK0027790A DE1111116B DE 1111116 B DE1111116 B DE 1111116B DE K27790 A DEK27790 A DE K27790A DE K0027790 A DEK0027790 A DE K0027790A DE 1111116 B DE1111116 B DE 1111116B
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Kruse & Soehne GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/42Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
    • A44B19/52Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter
    • A44B19/54Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter while weaving the stringer tapes

Landscapes

  • Slide Fasteners (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen eines gewebten Reißverschlußbandes Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines gewebten Reißverschlußbandes, welches an seinem Tragband eine angewebte Verschlußgliederreihe aus einem schraubenförmig gewundenen Draht, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff aufweist.
  • Bei bekannten Verfahren vergleichbarer Art werden außerhalb des Webstuhles zunächst Reißverschlußgliederreihen aus Metalldraht, Papier- oder Kunststoffstreifen schraubenförmig gewickelt und dann diese vorgefertigten Gliederreihen im Webstuhl beim Weben des Tragbandes an einer Längskante des Bandes eingewebt, wobei der Bandschuß in einem bestimmten Rapport in die Gliederreihe eingreift und so die Gliederreihe anbindet. Dieses Verfahren ist aber mit Mängeln behaftet insofern, als das zweistufige Verfahren zwei gesonderte Fertigungsschritte umfaßt und ferner leicht dazu führt, daßdie Verschlußgliederreihen während des Anwebens an das Band durch mechanische Einflüsse verformt werden. Solche Formänderungen der Verschlußgliederreihen haben den Nachteil, daß sie, selbst wenn es sich nur um geringförmige Veränderungen handelt, das Schließen des Verschlusses in Frage stellen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei technischer Einfachheit diese Nachteile zu vermeiden und eine sehr genaue Herstellung des Reißverschlußbandes zu gewährleisten. Dies wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß während des Webens des Tragbandes in einem Arbeitsgang die Verschluß,- gliederreihe gebildet wird, indem ein kräftiger Hilfsdraht fachbildend, und zwar wechselnd bei jedem Eintrag des Grundschusses aus der Mittelfachstellung in die Oberfachstellung und umgekehrt mit einer den Draht aufnehmenden Schußspule derart zusammenarbeitet, daß der Draht in Form einer schraubengangförmig gewundenen Verschlußgliederreihe um den Hilfsdraht herumgewickelt wird, und die so gebildete Verschlußgliederreihe an das Tragband angewebt wird.
  • Dabei kann bevorzugt so vorgegangen werden, daß die Verschlußgliederreihe durch wenigstens eine Bindekette derart angewebt wird, daß durch diese jeweils der dem Tragband benachbarte Scheitel der Verschlußgliederreihe erfaßt und abgebunden wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für das Verfahren nach der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Die Zeichnung zeigt die Wirkungsweise eines mit zwei Schußspulen arbeitenden Webstuhles, der die BildLino, zweier Fächer erlaubt. Diese Herstellungs-C art ist gewählt worden, weil sie sich zeichnerisch leicht darstellen läßt. Das Verfahren kann auf jedem anderen Webstuhl und auch mit mehr als zwei Schußspulen ausgeführt werden.
  • OF bezeichnet die Oberfach-, MF die Mittelfach-und UF die Unterfachstellung der Ketten, während OS die obere Schützenspule bezeichnet, die einen aus therrnoplastischem Kunststoff bestehenden Draht 11 aufnimmt, und US die untere Schützenspule ist, die einen textilen Schuß des Grundbandes enthält. 10 ist ein kräftiaer Hilfsdraht, der als stehende Kette behandelt. wird und wechselweise aus der Stellung MF in die Stellung OF und zurück geführt wird. Durch diesen Wechsel des Hilfsdrahtes 10 von der Mittelfachstellung MF zur Oberfachstellung OF tritt die den Draht 11 enthaltende Oberspule OS um den Hilfsdraht 10 herum, wodurch der Draht 11 sich in Form einer schraubengangfönnig gewundenen Verschlußgliederreihe 11' um den Hilfsdraht 10 herumlegt.
  • Gleichzeitig wird das Tragband gewebt, und zwar unter Verwendung von Kette 12 und Schuß 13, der von der Unterspule US abgezogen wird, wobei die Kette 12 durch Übertritt von der Mittelfachstellung MF zur Unterfachstellung UF das Fach zum Durchtritt der Unterspule US bildet.
  • Im Tragband verläuft gleichzeitig wenigstens eine Bindekette 14 mit dem Zweck, jeweils den dem Tragband 12, 13 benachbarten Scheitel 11" der Verschlußgliederreihe 11' an das Tragband anzuheben.
  • Es versteht sich, daß der im Webstuhl zur Verschluß,-liederreihe 11' verwebte Draht 11 unmittelbar, insbesondere thermisch fixiert werden kann, indem das fertige Band durch eine entsprechende Fixiervorrichtung geführt wird. Dies ist jedoch nicht C Gegenstand der Erfindung. C,

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE# 1. Verfahren zum Herstellen eines gewebten Reißverschlußbandes, welches an seinem Tragband eine angewebte Verschlußgliederreihe aus einem schraubenförmig gewundenen Draht, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß wührend des Webens des Tragbandes (12, 13) in einem Arbeitsgang die Verschlußgliederreihe (II') gebildet wird, indem ein kräftiger Hilfsdraht (10) fachbildend, und zwar wechselnd bei jedem Eintrag des Grundschusses (13) aus der Mittelfachstellung (MF) in die Oberfachstellung (OF) und umgekehrt mit einer den Draht(11) aufnehmenden Schußspule (OS) derart zusammenarbeitet, daß der Draht (11) in Form einer schraubengangförmig gewundenen Verschlußgliederreihe (11!) um den Hilfsdraht (10) herumgewickelt wird, und die so gebildete Verschlußgliederreihe(ll') an das Tragband(12, 13) angewebt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußgliederreihe (ll') durch wenigstens eine Bindekette (14) derart angewebt wird, daß durch diese jeweils der dem Tragband (12, 13) benachbarte Scheitel (11") der Verschlußgliederreihe (ll') erfaßt und abgebunden wird. In tetracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 904 282; britische Patentschrift Nr. 314 329.
DEK27790A 1956-01-04 1956-01-04 Verfahren zum Herstellen eines gewebten Reissverschlussbandes Pending DE1111116B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2086043A1 (de) * 1970-04-14 1971-12-31 Prym Werke William
FR2088507A1 (de) * 1970-05-12 1972-01-07 Prym Werke William

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB314329A (en) * 1928-06-25 1930-05-01 App Swift Sa Soc D Improvements in sliding clasp fasteners
DE904282C (de) * 1940-02-18 1954-02-18 Wahl Brothers Reissverschluss mit Schieber

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