DE1109552B - Buechsenoeffner - Google Patents

Buechsenoeffner

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Publication number
DE1109552B
DE1109552B DEB47875A DEB0047875A DE1109552B DE 1109552 B DE1109552 B DE 1109552B DE B47875 A DEB47875 A DE B47875A DE B0047875 A DEB0047875 A DE B0047875A DE 1109552 B DE1109552 B DE 1109552B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
opener
switch
disk
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB47875A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Irvan Meader
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Burgess Vibrocrafters Inc
Original Assignee
Burgess Vibrocrafters Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Burgess Vibrocrafters Inc filed Critical Burgess Vibrocrafters Inc
Priority to DEB47875A priority Critical patent/DE1109552B/de
Publication of DE1109552B publication Critical patent/DE1109552B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/38Power-operated cutting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

  • Büchsenöffner Die Erfindung betrifft einen Büchsenöffner mit einer von einem Elektromotor getriebenen, die Büchse drehenden Zahnscheibe und mit einem Messer, dessen Bewegung durch einen Handgriff steuerbar ist, der auch einen für den Motorstromkreis bestimmten Schalter schaltet.
  • Es sind Büchsenöffner bekannt, bei denen im Augenblick des Ansetzens der Arbeitswerkzeuge an einer zu öffnenden Dose der Schalter für den Antriebsmotor betätigt wird. Bei diesen Büchsenöffnern muß das Messer von Hand in den Deckel der Büchse eingedrückt werden, um das Messer in eine Schneidstellung zu bringen, ehe der Motor eingeschaltet wird, um den Schneidvorgang auszuführen.
  • Mit der Erfindung soll nun ein Büchsenöffner geschaffen werden, bei dem die von dem Motor erfolgende Drehung der Büchse nicht nur das eigentliche Schneiden, sondern auch das Lochen des Deckels mittels des Messers bewirkt, so daß also der Benutzer auf den Handgriff lediglich einen leichten Druck auszuüben hat, der nur so groß sein muß, daß der Druck der den Schalter für gewöhnlich offenhaltenden Feder überwunden wird.
  • Der Büchsenöffner gemäß der Erfindung kennzeichnet sich gegenüber den bekannten Ausführungen durch einen mit dem Messer mit Spiel verbundenen, am Anfang seiner Bewegung zuerst das Messer auf den Büchsendeckel in Vorschnittstellung ansetzenden, bei weiterer Bewegung den Schalter des Motors schließenden Handgriff.
  • Während also bei den bekannten Büchsenöffnern die Büchse von Hand gelocht werden muß, ehe mit dem Aufschneiden des Deckels begonnen werden kann, wird beim Büchsenöffner gemäß der Erfindung der Deckel selbsttätig gelocht und dann geschnitten.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht des kraftgetriebenen Büchsenöffners, Fig. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht des Büchsenöffners nach Fig. 1, Fig. 3 eine Vorderansicht der Messervorrichtung in Offenstellung, Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht der Messervorrichtung in Schließstellung, Fig.5 eine Rückansicht der Messerscheibe, und Fig. 6 ist ein Querschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 2. Der Büchsenöffner weist eine Bodenplatte 2 mit einem Ständer 4 auf. Der Ständer 4 enthält einen Elektromotor, der über ein Untersetzungsgetriebe 6 eine Welle 8 treibt, auf der sich eine zum Drehen der Büchse bestimmte Zahnscheibe 10 befindet. Auf - der Vorderfläche des Ständers 4 ist eine Scheibe 12 gelagert, auf der ein Messer 14 befestigt ist, das die bei einem Büchsenöffner übliche Form hat. Die Scheibe 12 wirkt als ein Hebel und ist am Ständer 4 mittels einer Zapfenschraube oder eines Bolzens 16 gelagert, der von der lotrechten Ebene, die durch die Mitte der Scheibe 12 verläuft, nach links versetzt ist. Zur Erzielung bester Ergebnisse wird dieser Drehzapfen 16 in Drehrichtung der Zahnscheibe um einen Winkel von 221l2° von der durch die Achse der Zahnscheibe 10 gehenden Lotrechten versetzt. Jede wesentliche Änderung dieses Winkels stört das sichere Eindringen des Messers 14 in den Deckel der Büchse und stört auch das Abheben des Messers nach Fertigstellung des Schnittes.
  • Die Zahnscheibe 10 ist auf einer Welle, die einen in der Scheibe 12 vorhandenen Bogenschlitz 20 durchsetzt, mittels einer später noch beschriebenen Einrichtung befestigt. Unterhalb des Bogenschlitzes 20 befindet sich ein zweiter Bogenschlitz 22, in dem sich eine Anschlagschraube 24 befindet, die die Bewegung der Scheibe 12 in beiden Richtungen begrenzt.
  • Auf der Rückseite der Scheibe 12 (Fig. 5) befindet sich ein Hebel 30, der einen Teil eines nach rechts aus dem Ständer 4 ragenden Handhebels 34 bildet. Der Hebel 30 ist mit der Scheibe 12 über einen Drehzapfen 36 verbunden, der unterhalb des Drehzapfens 16 angeordnet ist. Der Hebel 30 erstreckt sich quer über die Scheibe 12 und ist über einen Quersteg 38 mit dem Handhebel 34 verbunden. In der Nähe des Quersteges 38 befindet sich eine Schraube 40 (Fig. 3 und 4), die einen in der Scheibe 12 vorhandenen Bogenschlitz 42 durchsetzt und die an dem Hebel 30 befestigt ist, um dem Hebel 30 eine geringe Bewegungsfreiheit gegenüber der Scheibe 12 zu geben.
  • Auf der Rückseite der Scheibe 12 ist auch ein elektrischer Schalter 50 üblicher Ausführung befestigt, dessen Druckknopf 52 von dem Hebel 30 berührt werden kann. Leitungen 54 führen von dem Schalter 50 zu dem im Ständer 4 aufgestellten Elektromotor.
  • Nahe dem Schalter 50 ist an der Scheibe 12 eine Federeinrichtung 60 befestigt, deren Kolben 62 von dem Hebel 30 gedrückt werden muß, ehe sich der Hebel 30 an den Drucknopf 52 anlegen kann. Oberhalb des Hebels 30 kann eine mit einem zweiten Schalter verbundene zweite Federeinrichtung 64 angeordnet sein, an die sich der Hebel 30 anlegt, wenn der Handgriff 34 gehoben wird, um die Drehrichtung des Motors umzukehren.
  • Der Quersteg 38 bewegt sich in einem Bogenschlitz 70 des Ständers 4. Der Handgriff 34 ist mit dem Quersteg 38 durch Verlängerungen 72 verbunden, die in dem Ständer 4 vorhandene Öffnungen 74 durchsetzen.
  • Die Zahnscheibe 10 (Fig. 6) weist auf der Rückseite der Scheibe 12 einen Ring 80 auf, der die Zahnscheibe 10 im Schlitz 20 hält. Eine Stummelwelle 82 ragt aus dem Ring 80 in eine komplementäre Ausnehmung der Welle B. Die Scheibe 12 und die an ihr angeordneten Bauteile können also durch einfaches Herausschrauben der Schrauben 16 und 24 vom Ständer 4 abgenommen werden.
  • Die Vorrichtung befindet sich anfangs in der in Fig. 3 dargestellten Offenstellung. Wie bei einem üblichen Büchsenöffner wird die Randkante der Büchse nach oben gedrückt, bis sie an dem Messer 14 anliegt. Dann wird der Handgriff 34 gedrückt, der nach dem Anlegen der Schraube 40 an das eine Ende des Schlitzes 42 die Scheibe 12 auf ihrem Drehzapfen 16 dreht und den Rand der Büchse in Berührung mit den Zähnen der Zahnscheibe 10 und in Schneidstellung bringt. Bei einer sehr leicht auszuführenden weiteren Abwärtsbewegung des Handgriffes 34 überwindet der Hebel 30 den Druck des Federkolbens 62 und legt sich an den Schalterdruckknopf 52, so daß der Elektromotor eingeschaltet wird. Die Zahnscheibe 10 dreht sich und bewirkt bei ihrer Anfangsbewegung, daß das Messer 14 den Deckel der Büchse locht. Dieses Lochen erfolgt, weil der Aufwärtsdruck, der dem Büchsendeckel von der Zahnscheibe 10 gegeben wird, entgegengesetzt zum Abwärtsdruck des Messers 14 gerichtet ist und weil der Büchsendeckel zwischen den beiden Teilen erfaßt wird. Bei Drehungsbeginn der Büchse entsteht unter der Einwirkung des Motorzuges eine so große Reibung zwischen der Spitze des Messers und dem Deckel, daß das Messer in den Deckel einschneidet und auf diese Weise den Deckel locht. Diese Lochung wird ermöglicht durch das in den Schlitzen 22 und 42 vorhandene Spiel. Bei der weiter fortgesetzten Drehung der Zahnscheibe wird der Deckel sauber von der Büchse getrennt. Nach Beendigung einer einzigen Umdrehung, bei der der Deckel freigeschnitten ist, wird der Handgriff 34 freigegeben, und der Federkolben 62 hebt den Hebel 30, wobei sich die Schraube 40 im Schlitz 42 nach oben bewegt. Der Elektromotor wird also sofort stillgesetzt. Ein weiter fortgesetztes Anheben des Handhebels 34 hebt das Messer 14 von der Büchse ab, worauf der Arbeitsvorgang beendet ist.
  • Dieser kraftgetriebene Büchsenöffner hat den Hauptvorteil, daß der Deckel einer Büchse ohne zusätzlichen Aufwand an Muskelkraft durch die Kraft des Motors gelocht wird, und daß das Schneiden des Deckels ohne Zeitverlust durch Motorkraft weiter fortgesetzt wird. Infolgedessen kann der Deckel schnell und leicht von der Büchse getrennt werden. Die Vorrichtung hat außerdem einen sehr einfachen Aufbau, und die Scheibe 12 Iäßt sich zum Auswechseln und Säubern leicht abnehmen. Die elektrischen Bauteile sind von der Außenseite völlig abgeschlossen, und der Motor wird erst dann eingeschaltet, wenn ein Druck auf den Handgriff 34 ausgeübt wird, der den Druck des Federkolbens 62 überwindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Büchsenöffner mit einer von einem Elektromotor getriebenen, die Büchse drehenden Zahnscheibe und mit einem Messer, dessen Bewegung durch einen Handgriff steuerbar ist, der auch einen für den Motorstromkreis bestimmten Schalter schaltet, gekennzeichnet durch einen mit dem Messer (14) mit Spiel verbundenen, am Anfang seiner Bewegung zuerst das Messer (34) auf den Büchsendeckel in Vorschnittstellung ansetzenden, bei weiterer Bewegung den Schalter (52) des Motors schließenden Handgriff (34). z. Büchsenöffner nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine den Schalter (52) in seine Offenstellung drückende Feder. 3. Büchsenöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (34) an einer Stelle schwenkbar gelagert ist, an der das Messer in Schneidstellung in bezug auf den Deckel unter einem Winkel gebracht wird, bei dem das Messer nach unten gezogen und unten gehalten wird, um den Deckel bei seinem Drehen zu lochen und zu schneiden. 4. Büchsenöffner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager des Messers (14) um 221/2 Winkelgrade aus einer lotrechten Ebene versetzt ist, die die Achse der Zahnscheibe (10) schneidet. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 710 444, 2 755 548.
DEB47875A 1958-02-17 1958-02-17 Buechsenoeffner Pending DE1109552B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2710444A (en) * 1955-01-04 1955-06-14 Gerald J Ripperger Motorized can opener
US2755548A (en) * 1955-05-26 1956-07-24 Alden E Watts Container openers

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2710444A (en) * 1955-01-04 1955-06-14 Gerald J Ripperger Motorized can opener
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