DE110686C - - Google Patents

Info

Publication number
DE110686C
DE110686C DENDAT110686D DE110686DA DE110686C DE 110686 C DE110686 C DE 110686C DE NDAT110686 D DENDAT110686 D DE NDAT110686D DE 110686D A DE110686D A DE 110686DA DE 110686 C DE110686 C DE 110686C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pot
ring
sieve
heating
asbestos
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT110686D
Other languages
English (en)
Publication of DE110686C publication Critical patent/DE110686C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/02Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay
    • A47J36/04Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay the materials being non-metallic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vielfachen Versuche, einen irdenen Kochtopf durch Unterlegen eines Blechbodens vor dem Zerspringen zu schützen, haben nicht das gewünschte Resultat gehabt, da mit der Verwendung des Blechbodens gleichzeitig ein bedeutend verlangsamter Kochprocefs herbeigeführt wurde. "
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesem Uebelstande abzuhelfen, indem durch Verwendung eines frei und hohl liegenden Siebes oder Geflechtes, welches mittelst eines Hohlringes mit dem Topf boden derart verbunden ist, dafs das Sieb nicht unmittelbar auf der Heizplatte aufliegt, sondern zwischen beiden ein Luftraum hergestellt ist, ein freier Zugang der Heizluft zum Topf boden gesichert ist und indem dieser durch Tränken mittelst flüssiger Asbestmasse vor allzu starkem und zu plötzlichem Erhitzen geschützt wird. Die Erfindung ist in beiliegender Zeichnung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt einen Topf mit breitem Ring und kleinem Sieb und Fig. 2 einen Topf1 mit schmalem Ring und breitem Sieb.
Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht in der Gestaltung und Verwendung des Ringes, durch welchen es erreicht wird, dafs der Topf nicht mit seiner ganzen Bodenfläche, sondern nur mittelst des Ringes auf der Heizfläche aufsteht, und dafs der zwischen Heizfläche und Topfboden sich bildenden Heizluftschicht ein unmittelbarer Zugang zu dem Topfboden ermöglicht ist.
An der Topfseitenwand α ist in kurzer Entfernung vom Boden b ein ringartiger Wulste vorgesehen, welcher dazu dient, den Ring ei mittelst Umbörteln um diesen mit dem Topfe dauernd zu verbinden.
Der Ring d ist ein Hohlring von beliebig gestaltetem Querprofil, dessen Ränder zu dem Bodenflantsch e und dem Wandungsflantsch,/ ausgebildet sind.
Der Bodenflantsch e dient zur Verbindung des Siebes g mit dem Topfboden b, der Wandungsflantsch f dient zur Befestigung des Ringes an dem Topf, indem er um den Wulste umbörtelt wird.
Das Sieb g, welches auch durch ein Drahtnetz ersetzt werden kann, hat den Zweck, einentheils der Heizluft den unmittelbaren Zugang zum Topf boden zu ermöglichen, anderentheils den sonst freiliegenden Topfboden theilweise zu. verdecken. Um eine weitere Sicherheit gegen ein Zerspringen des Topfbodens zu bieten, ist dieser mit flüssiger Asbestmasse getränkt.
Die flüssige Asbestmasse wird in kaltem Zustande mehrfach in Zwischenräumen auf den a'ufseren Boden aufgegossen, bis dieser vollständig gesättigt ist.
Die Herstellung der flüssigen Asbestmasse geschieht dadurch, dafs Asbestpappe durch wiederholtes Schlämmen in conce.ntrirter Sodalauge unter stetem Umrühren aufgelöst wird.
Die so entstandene Lösung wird unter fortgesetztem steten Umrühren auf den Boden der Gefä'fse gegossen und dieses Aufgiefsen nach dem Trocknen so lange wiederholt, bis der Boden vollständig gesättigt ist.
Die Tränkung hat den Zweck, einen Ausgleich der verschiedenen grofsen Poren des Bodens herbeizuführen und zu verhüten, dafs
die Hitze durch die grofsen Poren schneller in die Topfmasse eindringen kann als durch die kleinen. Es wird mithin durch die Tränkung ein gleichmäfsiger Eintritt der Herdhitze in die Topfmasse gewährleistet.
Durch die Verwendung des Hohlringes d ist stets ein Abstand zwischen dem Sieb g und der Heizplatte h gewährleistet, so dafs zwischen beiden sich stets eine Luftschicht befindet, welche die Hitze der Heizplatte auf den Topf überträgt. Je nach der Querprofilgestaltung des Ringes d wird der Abstand des Siebes g von der Heizplatte h ein gröfserer oder kleinerer sein.
Durch die vorstehend beschriebene Construction ist der nachstehend beschriebene Heizprocefs gewährleistet.
Da der Topf nur mit dem Ring d auf der Heizplatte h aufsteht, ist eine unmittelbare Wärmeübertragung der Heizplattenwärme auf den Kochtopf ausgeschlossen. Die Wärmeübertragung erfolgt vielmehr dadurch, dafs die zwischen dem ßodensieb g und der Heizplatte h befindliche erhitzte Luftschicht i durch die Sieböffnung in den Zwischenraum zwischen dem Bodenflantsch e und dem Topfboden b gelangt, diesen erwärmt und hierauf an der Befestigungsstelle des Ringes, welcher niemals luftdicht an den Wulst c angebörtelt wird, entweicht, wobei durch "das Tränken des Topfbodens mit flüssiger Asbestmasse ein ungleichmäfsiges und zu plötzliches Erhitzen des Topfboderis vollkommen ausgeschlossen ist.
Der Heizprocefs erfolgt mithin entgegen allen bisher bekannten Kochvorrichtungen nicht durch die unmittelbare Wärmeübertragung von der Heizplatte auf das Kochgeschirr, sondern lediglich durch die Circulation erhitzter Luft um dieses.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Irdenes Kochgefäfs, dadurch gekennzeichnet, dafs der Topfboden mit flüssiger Asbestmasse getränkt ist.
    Irdenes Kochgefäfs nach Anspruch ι , bei welchem unter dem Topfboden ein Sieb oder Geflecht mit dem Topfe durch einen mit Flantschen versehenen Hahlring derart verbunden ist, dafs zwischen Hohlring und Topfboden sowie Topfwand ein Abzugskanal geschaffen ist, durch welchen die Heizluft an der Topfwand entlang entweichen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT110686D Active DE110686C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE110686C true DE110686C (de)

Family

ID=380485

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT110686D Active DE110686C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE110686C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187269B (de) * 1962-08-11 1965-02-18 Erich Sinemus Dipl Ing Impulszaehlanordnung mit einem Zaehlkern aus einem Material mit rechteckfoermigem Hystereseverhalten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187269B (de) * 1962-08-11 1965-02-18 Erich Sinemus Dipl Ing Impulszaehlanordnung mit einem Zaehlkern aus einem Material mit rechteckfoermigem Hystereseverhalten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3528026C2 (de)
DE110686C (de)
DE69817166T2 (de) Koch-methode und apparat
DE60305876T2 (de) Kochgefäss für hochfrequenz heizgerät
DE2431915C3 (de) Unterstützungskonstruktion zum verzugfreien Tauchhärten eines Werkstückes
DE957783C (de) Gas oder Elektroherd mit einem die äußeren Verkleidungswande tragenden Tragrahmen
DE3010475C2 (de)
DE102022101981B3 (de) Niederdruck-Dampfgarer
AT255050B (de) Verfahren zur Herstellung eines doppelwandigen Koch-, Brat- und Backgefäßes
AT166070B (de) Back-, Koch-, Brat- und Dünstvorrichtung
DE99135C (de)
CH218334A (de) Verfahren zur Herstellung eines Kochgeschirres mit verdicktem Boden und nach dem Verfahren hergestelltes Kochgeschirr.
DE893037C (de) UEbergussvorrichtung fuer Koch- und Waschkessel
DE102008024391A1 (de) Garröhre für handelsübliche Gartengrills
DE4116592C2 (de)
AT137647B (de) Koch-, Brat- und Backgerät.
DE2409583A1 (de) Apparat zum bereiten von speisen auf einem rost, vorzugsweise fleisch o.dgl.
DE806309C (de) Einkochvorrichtung zum Konservieren von Nahrungsmitteln in Glaesern
DE1970713U (de) Behaelter zum kochen von lebensmitteln auf strahlungsplatten.
DE382442C (de) Backvorrichtung
DE352259C (de) Lampenkoch-Vorrichtung
CH179432A (de) Kochkessel mit Kühleinrichtung.
DE883954C (de) Kochtopf zur Verhinderung des Anbrennens und UEberlaufens, insbesondere von Milch
DE925449C (de) Doppelwandiger muldenfoermiger Heizbehaelter
CH525661A (de) Zwieteiliger Topf zum fettfreien Braten