DE925449C - Doppelwandiger muldenfoermiger Heizbehaelter - Google Patents

Doppelwandiger muldenfoermiger Heizbehaelter

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DE925449C
DE925449C DEI6015A DEI0006015A DE925449C DE 925449 C DE925449 C DE 925449C DE I6015 A DEI6015 A DE I6015A DE I0006015 A DEI0006015 A DE I0006015A DE 925449 C DE925449 C DE 925449C
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DE
Germany
Prior art keywords
hole
heating container
container according
coating
heating
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Expired
Application number
DEI6015A
Other languages
English (en)
Inventor
Edwin Arthur Gibbens
Hanus Reik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Isopad Ltd
Original Assignee
Isopad Ltd
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L7/00Heating or cooling apparatus; Heat insulating devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/02Evaporators with heating coils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Doppelwandiger muldenförmiger Heizbehälter Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Heizbehälter für das Erhitzen von Flaschen, Retorten und anderen Gefäßen. Zu diesem Zweck sind Behälter bekannt, welche aus einem rund um einen Teil des Gefäßes herum passenden Kissen und aus einem von diesem Kissen getragenen elektrischen Heizelement bestehen. Die bisher vorgeschlagenen Heizbehälter haben den Nachteil besessen, daß jeder Behälter zur Verwendung mit nur einem Gefäß von bestimmter Form und Größe bestimmt ist. Es ist ein Ziel der Erfindung, einen Behälter zu schaffen, welcher für Gefäße von einer beträchtlichen Anzahl verschiedener Größen verwendet werden kann.
  • Die Erfindung besteht im allgemeinen aus einem doppelwandigen muldenförmigen Heizbehälter zur Aufnahme von Flaschen oder ähnlichen Gefäßen, der mit einer Füllung von wärmeisolierenden Stoffen und einem an der inneren Muldenwand angeordneten Heizdraht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Mulde, welche die zu erhitzenden Behälter aufnimmt, in ihrem oberen Teil etwa kugelsegmentförmig, aber tiefer als eine halbkugelförmige Höhlung von gleichem Radius ist, so daß ihre Gestalt zwischen der einer Halbkugel und der eines Kegels liegt.
  • Der Mantel als Ganzes besitzt vorzugsweise ein durch den Boden führendes Loch, durch welches atmosphärische Luft freien Zutritt hat, und somit wird Überhitzung verhindert.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstands sind in den Zeichnungen dargestellt; es zeigt Fig. i einen Aufriß eines Heizbehälters im Schnitt, Fig. a ein Stromkreisschema zur Erläuterung der Kontrolle des Heizelements, Fig.3 einen Aufriß eines etwas abgeänderten Heizbehälters. Nach Fig. i weist der Behältereinen becherförmigen inneren Überzug i aus z. B. Glasgewebe auf, welcher an seinem oberen Rand an dem oberen Rand eines becherförmigen äußeren Überzugs :2 aus Metallblech befestigt ist. Eine wärmeisolierende Füllung 3 aus z. B. Glaswolle ist zwischen überzug i und Überzug 2 angeordnet, und ein elektrisches Heizelement 4, welches vorzugsweise spiralig rund im Mantel verläuft, ist am Überzug i angenäht. Die zu erhitzende Retorte oder Flasche wird in den Heizbehälter, d. h. innerhalb des inneren Überzugs gebracht, und das Heizelement 4 wird unter Strom gesetzt.
  • Der becherförinige äußere Metallüberzug 2 besitzt einen flachen Boden mit einem mittleren Loch, und der becherförmige innere Überzug i ist auch mit einem inneren Loch am Boden versehen.. Die Ränder dieser zwei Löcher sind miteinander auf ihrem gesamten Umfang verbunden, so daß der Mäntel als Ganzes mit einer Öffnung 5 in seinem Boden ausgebildet ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß das Loch 5 mindestens an seinem oberen Ende ganz klein - ist, z. B. kleiner als der halbe Durchmesser der in dem Heizbehälter unterzubringenden kleinsten Flasche. An seinem unteren Ende, wo der metallische und der Glasgewebeüberzug zusammentreffen, kann das Loch 5, wie gezeigt, ein wenig erweitert sein. Der Boden des Mantels trägt Füße 17, so daß atmosphärische Luft freien Zutritt zu dem Loch 5 hat und hierdurch Überhitzung-vermieden wird.
  • Der Umriß der inneren Oberfläche des Heizbehälters, das ist der Umriß des Glasgewebes i, oberhalb des Loches 5 ist so gestaltet, daß der Behälter kugelige Flaschen von großer Mannigfaltigkeit in der Größe so aufnehmen kann, daß jede voll ihnen mit einem Wirkungsgrad erhitzt werden kann, welcher nur sehr wenig kleiner ist als in dem Fall, in welchem eine kugelige Fläche mit einem der Größe der Flasche angepaßten Mantel kugeligen Umrisses benutzt wird. Zu diesem Zweck ist die innere Oberfläche weder kegelig noch halbkugelig, sondern hat einen Umriß zwischen Halbkugel und Kegel, wie in Fig. i gezeigt. Auf diese Weise wird von den kugeligen Flaschen 6, 7, 8, 9 und io (in strichpunktierten Linien angedeutet) eine 25o-ccm-Flasche 6 auf dem Boden der inneren Oberfläche unmittelbar über dem Loch ruhen, während eine 2-1-Flasche io im wesentlichen oben auf der Oberfläche ruhen wird, und Flaschen 7, 8, 9 von 1/2, 1 und 11/21 in Lagen zwischen denen der Flaschen 6 und iö ruhen werden, wie deutlich angegeben. Infolge der konkaven Krümmung der inneren Oberfläche wird jede der Flaschen 6, 7, 8, 9, i o oder jede andere von einer Zwischengröße von einem beträchtlichen Teil des Heizelements 4 erhitzt, welcher sich dicht an der Oberfläche der Flasche befindet. Dieser Umstand wird dadurch verstärkt, daß infolge der Nachgiebigkeit des Überzugs i und der Füllung 3 die Flasche den Überzug und die Füllung leicht derart verformen wird, daß die wirksame Berührungsfläche zwischen Flasche und Überzug vergrößert ist. Der Umriß der inneren Oberfläche des Mantels ist so gestaltet, daß die Oberfläche am oberen Ende etwa senkrecht ist und sich fortschreitend nach ihrem unteren Ende zu der Waagerechten nähert, wobei sie in einer Größenordnung von 45 bis 3o° zur Waagerechten verläuft, wenn sie das Loch 5 trifft.
  • Die oben geschilderte Form wird auch mit einem beträchtlichen Wirkungsgrad einen konischen Behälter oder einen Trichter i i, wie mit strichpunktierten Linien gezeigt, aufnehmen und erhitzen.
  • Es ist ein Merkmal der Erfindung, daß bei Mänteln von größerem Umfang das Heizelement 4 aus zwei Teilen, einem oberen Teil 4a und einem unteren Teil 4b besteht. Wenn die größten Flaschen im Mantel sind, werden beide Teile unter Strom gesetzt, und die Flasche wird durch die Wicklungen des oberen Teils, welche nahe an ihrer Oberfläche sind, erhitzt, und gleichzeitig ist der Boden einer solchen größeren Flasche durch Strahlung von den Wicklungen des unteren Teils, wie durch Konvektionsströme der von den Wicklungen des unteren Teils kommenden Luft erhitzt.
  • Das Loch 5 im Boden des Mantels und die Füße 17 vermeiden das Einschließen von Lufttaschen, wie auch die Größe des benutzten Mantels sein mag. Somit wird Überhitzung jederzeit vermieden.
  • Zum Einschalten des oberen Teils 4a des Heizelements -#vird ein einfaeher, an dier Wand des äußeren Überzugs 2 angeordneter Schalter 12 benutzt. Eine Steckhülse 13, auch an der Wand des äußeren Überzugs angebracht, besitzt Steckerstifte 14, welche mit der Stromleitung durch Steckerbuchsen einer zugehörigen nicht gezeigten Steckhülse verbunden werden können. Der untere Teil 4b des Heizelements ist dauernd über diese Hülsenkontakte 14 atigescblossen, und der obere Teil 4a ist über die Hülsenkontakte und den Schalter 12 angeschlossen. Wenn somit Schalter 12 offen ist, wird nur der untere Teil 4b unter Strom gesetzt. Beide Teile werden unter Strom gesetzt, wenn der Schalter geschlossen wird.
  • Bei der Herstellung der Vorrichtung wird der innere Überzug i sorgfältig zugeschnitten, geformt und genäht, um dem genannten Umriß zu entsprechen, und das Heizelement 4 wird dann damit (vorzugsweise auf der Seitenach der Füllung 3 zu mittels Asbest- oder Glasgarn) verbunden. Der äußere Überzug 2 wird in die beschriebene Form gebracht, und der obere Rand des inneren Überzugs i wird abnehmbar an dem oberen Rand des äußeren Überzugs mittels einer endlosen ausdehnbaren Feder 15 befestigt, welche selbst am Rand des inneren Überzugs i befestigt und in eine ringförmige Ausnehmung von hakenartigem Schnitt eingelassen ist, welche am Rand des äußeren Überzugs 2 ausgebildet ist. Der untere Rand des inneren Überzugs wird in gleicher Weise an dem Rand des Lochs im Boden des äußeren Überzugs 2 befestigt. Dabei wird der Randteil des das Loch umgebenden Metalls nach oben und dann nach außen, wie gezeigt, gebogen, um so einen nach auswärts offenen kreisförmigen Kanal zu bilden. In diesem Kanal wird das untere Ende des inneren Überzugs i mittels einer endlosen Expansionsfeder 16 abnehmbar befestigt.
  • Die Schichten aus Glaswolle 3, gewöhnlich in Form von Matten, werden in dem Zwischenraum zwischen dem inneren Überzug i und dem äußeren Überzug 2 angeordnet, nachdem ihnen zunächst soweit wie möglich die erforderliche Gestalt gegeben wurde.
  • Der so geformte Mantel wird dann in an sich bekannter Weise behandelt, um die in der Nähe seiner inneren Oberfläche befindliche Glaswolle elastisch widerstandsfähig gegen jede Formveränderung zu machen. Dazu wird das Heizelement 4 unter Strom gesetzt, um eine solche Temperatur hervorzurufen, daß nach dem Abkühlen die am Heizelement befindliche Wolle eine elastische Kruste bildet. Der einen hohen Schmelzpunkt besitzende Überzug i wird hierdurch nicht beeinflußt. Die Temperatur kann .4oo bis .t5o° betragen.
  • Während dieses Verfahren stattfindet, kann ein starres Formstück, welches die erforderliche Gestalt der Höhlung des Mantels besitzt, in den Mantel gesteckt werden, um sicherzustellen, daß die innere Oberfläche des Mantels genau die richtige Form annehmen wird.
  • An Stelle der wärmeisolierenden Füllung 3 aus Glaswolle kann auch eine aus OOuarzfasern oder anderen Fasern hohen Schmelzpunktes bestehende Füllung vorgesehen sein. Auch der Überzug i kann aus hochschmelzenden Fasern gemacht sein. In diesem Fall wird die gleiche Temperaturbehandlung zur Erzeugung der elastischen inneren Oberfläche angewendet, wobei die Temperaturen naturgemäß höher sein müssen, um den höherschmelzenden Fasern zu entsprechen. Der Gewebeüberzug i besteht wie vorher aus Fasern mit höherem Schmelzpunkt als die Füllung 3 selbst, damit er nicht durch die Wärmebehandlung beeinflußt wird. Für alle Behältergrößen wurde gefunden, daß der Mantel sich sehr günstig im Vergleich mit denjenigen bewährt, welche gebildet werden, um nur für eine Behältergröße zu passen.
  • Es wurde als zweckmäßig erkannt, einen Stromkreis von etwas geringerem Wattverbrauch zum Speisen des Heizelements q. zu benutzen, als er gewöhnlich für Mäntel, welche für die größten Behältergrößen gemacht sind, gebraucht wird.
  • Offensichtlich kann auch ein ;Mantel benutzt werden, bei welchem der äußere Überzug 2 aus dem gleichen Gewebematerial wie der innere Überzug i hergestellt ist, wobei die zwei Überzüge miteinander durch Heften verbunden werden.
  • Die Erfindung kann in mannigfacher Weise abgewandelt werden. Zum Beispiel kann jedes der zwei Teile des Heizelements an Stelle spiraliger Wicklungen an der inneren Oberfläche des Mantels auf und ab gehen.
  • Fig. 3 stellt einen Mantel dar, welcher sich von dem der Fig. i nur in bezug auf den Umriß der inneren Manteloberfläche, d. h. des Gewebes i, unterscheidet. Bei diesem Mantel ist das Glasgewebe i und auch die Füllung 3 derart vorgeformt, daß die innere Oberfläche, während sie im allgemeinen den Umriß von Fig. i besitzt, mit z. B. drei bestimmten ringförmigen Einschnitten, in welche z. B. die Flaschen 6, 8 und .io passen, gebildet wird. Es wurde gefunden, daß Flaschen von Zwischengrößen auch noch mit einem ausreichend dichten Sitz hineinpassen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPPf?CHE: i. Doppelwandiger muldenförmiger Heizbehälter zur Aufnahme von Flaschen oder ähnlichen Gefäßen, der mit einer Füllung von wärmeisolierenden Stoffen und einem an der inneren Muldenwand angeordneten Heizdraht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Mulde, welche die zu erhitzenden Behälter aufnimmt, in ihrem oberen Teil etwa kugelsegmentförmig, aber tiefer als eine halbkugelförmige Höhlung von gleichem Radius ist, so daß ihre Gestalt zwischen der einer Halbkugel und der eines Kegels liegt.
  2. 2. Heizbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Umriß der inneren Oberfläohe des Behälters von im wesentlichen glatter, stetiger konkaver Krümmung in senkrechtem Schnitt über dem Teil ist, wo er die Flaschen oder Gefäße zu tragen vermag.
  3. 3. Heizbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Umriß der inneren Oberfläche des Behälters mit einer Anzahl bestimmter ringförmiger Einschnitte ausgebildet ist, welche Flaschen oder ähnliche Gefäße verschiedener 'Größe aufzunehmen vermögen. q..
  4. Heizbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Loch, vorzugsweise oben von verhältnismäßig kleinem Durchmesser und unten nach außen erweitert, im Boden dies Behälters ausgebildet ist, zu welchem atmosphärische Luft freien Zutritt hat.
  5. 5. Heizbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Überzug aus Metallblech besteht.
  6. 6. Heizbehälter nach Anspruch q. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Überzug aus Metallblech und der innere Gewebeüberzug ein Loch im Boden besitzen und die beiden Lochumfänge aneinander befestigt sind, wobei vorzugsweise das das Loch im Boden des äußeren Überzugs umgebende Metall so geformt ist, daß es einen nach außen gerichteten ringförmigen Kanal bildet und das das Loch im Boden des inneren Überzugs umgebende Gewebe in diesem Kanal mittels eines elastischen Rings in einem gespannten Zustand zurückgehalten wird.
  7. 7. Heizbehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das das Loch im Boden des äußeren Überzugs umgebende Metall zuerst durch Aufwärts- und dann durch Auswärtsbiegen zur Bildung des nach außen gerichteten ringförmigen Kanals geformt ist. B. Heizbehälter nach Anspruch 6 oder 7, dadiurch gekennzeichnet, daß der Baden des äußeren Überzugs auf Füßen oder Beinen erhöht angeordnet ist, wodurch atmosphärische Luft Zutritt zu dem Loch hat. g. Heizbehälter nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall am oberen Rand des äußeren Überzugs geformt ist, um einen nach außen gerichteten ringförmigen Kanal zu bilden, und das Gewebe am oberen Rand des inneren Überzugs in diesem Kanal mittels eines elastischen Rings in gespanntem Zustand festgehalten wird, wobei vorzugsweise das Metall am oberen Rand des äußeren Überzugs zuerst durch Biegen nach innen, dann nach oben und dann nach außen so geformt ist, um den nach außen gerichteten ringförmigen Kanal zu bilden.
DEI6015A 1951-07-06 1952-06-21 Doppelwandiger muldenfoermiger Heizbehaelter Expired DE925449C (de)

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