DE110665C - - Google Patents

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DE110665C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/02Advancing or retarding ignition; Control therefor non-automatically; dependent on position of personal controls of engine, e.g. throttle position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine durch den Lenkhebel eines Motorwagens bethätigte Vorrichtung zur Veränderung des Zündungszeitpunktes für zwei Explosionskraftmaschinen.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach a-b.
Fig. 3 ist ein ebensolcher Schnitt nach c-d der Fig. 1, während
Fig. 4 einen Theil der elektrischen Zündvorrichtung — eine um die Steuerwelle der Maschine drehbare Kapsel — zeigt.
Durch Drehung der senkrechten hohlen Welle A, welche in dem Wagengestell im Bock e gelagert ist, werden in bekannter Weise die Vorderräder des Wagens durch das Kettengetriebe f gelenkt. Infolge der Drehung der Vorderräder wird aber der Wagen eine gekrümmte Bahn durchlaufen, deren innere Bogenlinie kürzer ist als die äufsere.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, mittels welcher durch den gebräuchlichen Lenkhebel des Motorwagens auf zwei unabhängig von· einander laufende Maschinen in dem Sinne eingewirkt wird, dafs beim Befahren von Krümmungen das eine auf der äufseren Bahn gelegene Hinterrad schneller, hingegen das andere, auf der inneren Bahn gelegene langsamer läuft.
Es sind mindestens zwei Maschinen, und zwar parallel in dem Wagengestell angeordnet, wobei jede Maschine ein Hinterrad treibt. Die Zündung in den Maschinen erfolgt durch elek-
Verein deutschen Jngenieure
Bezirksverein a.d. niederen Ruhr.
irische Funken, die von einem Primärstrom ausgehen, der mittels auf der Steuerwelle sitzender Funkengeberkapseln h (Fig. 4) und des Steuerdaumens i geschlossen wird (Fig. 4).
Durch die hohle Lenkerwelle A ist eine Welle B durchgeführt, mit welcher gleichzeitig auf die Zündvorrichtungen beider Maschinen durch die Stangen q eingewirkt werden kann. Die Welle B trägt auf ihrem unteren Theil ein Stirnrad k, das in ein zweites Rad / eingreift, dessen kurze Welle m in einem an der drehbaren Welle A befestigten Bock η gelagert ist. Auf der kurzen Welle m ist aufserdem ein Doppelhebel 0 oder eine Scheibe mit zwei excentrisch angeordneten Zapfen ρ festgekeilt, welch letztere mittels Stangen q mit den Funkengebern h (Fig. 4) in Verbindung stehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Dreht man den Hebel g auf der kreisbogenförmigen Stellschiene gl nach irgend einer Richtung, so werden die Stangen q (Fig. 2) entweder gemeinschaftlich von einander oder zu einander gerückt. Hierdurch wird bewirkt, dafs die Funkengeberkapseln auf den Steuerwellen (Fig. 4) gleichzeitig eine solche Lage erhalten, dafs die Zündung (das Abspringen des elektrischen Funkens) in beiden Cylindern früher oder später, bezogen auf die Todtpunktlage der Kolben, erfolgt. Beide Maschinen laufen infolge der Verlegung des Zündungszeitpunktes je nach der Stellung des Hebels g gleichzeitig schneller oder langsamer.
Wird hingegen der Wagen gelenkt, und zwar durch Drehung des Hebels A1 bezw. der Welle A, so wirkt der Lagerbock η als
Hebel, das Getriebe kl bleibt still und die beiden Stangen g verschieben sich in gleicher Richtung. Die Funkengeberkapseln h werden derart bewegt, dafs die Zündung in der einen Maschine früher und in der anderen später eintreten wird. Da nun die Geschwindigkeit der Maschine durch Verlegung des Zündungszeitpunktes geändert wird, so wird die Maschine auf der innenseitigen Krümmung des Fahrweges langsamer und derjenige auf der aufsenseitigen schneller laufen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durch den Lenkhebel eines Motorwagens bethätigte Vorrichtung zur Veränderung des Zündungszeitpunktes für zwei Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs durch die hohle Lenkerwelle A eine Welle B, die von aufsen unabhängig von der Lenkerwelle mittels Stellhebels g bethätigt werden kann, geführt ist, welche vermittelst eines Räderpaares kl Stangen qq oder dergl. mit den auf den Steuerwellen der Maschinen sitzenden Funkengebern h derart verbunden ist, dafs bei Drehung der Welle B allein eine entsprechende gleichzeitige Verlangsamung oder Beschleunigung des Ganges beider Maschinen in bekannter Weise erfolgt, während durch eine Drehung des Lenkhebels A1 beim Befahren von Krümmungen bewirkt wird, .dafs die das eine auf der äufseren Bahn laufende Hinterrad treibende Maschine schneller und die das andere auf der inneren Bahn laufende Hinterrad treibende Maschine langsamer läuft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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