DE1102869B - Elektrischer Leistungsschalter - Google Patents
Elektrischer LeistungsschalterInfo
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- H01H9/44—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet
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- H—ELECTRICITY
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Leistungsschalter,
bei dem zwei Kontaktstücke, die durch eine im wesentlichen senkrecht zu ihrer Ausdehnung stehende
Bewegung trennbar sind, von Leitern getragen werden, von denen mindestens einer beweglich ist,
und bei dem die Kontaktstücke teilweise von einem ferromagnetischen Blech umgeben sind.
Bei einem derartigen bekannten Leistungsschalter ist ein zu einer offenen Schachtel geformtes Blech vorgesehen,
in welches zwei zusammenwirkende Kontaktstücke hineinragen. Die Leiterelemente dieses Schalters
sind dabei so angeordnet, daß sie eine Schleife bilden, die sich, vergrößert, wenn eine Kontakttrennung
erfolgt. Dabei ergibt sich ein spontanes Überspringen des gezündeten Lichtbogens auf den Boden
der Schachtel. Die Verwendung dierartiger Schachteln ist aber auf -die beschriebene Leiteranordnung beschränkt.
Zum anderen besteht noch der Nachteil, daß durch eine oder mehrere solcher Schachteln der Schalter
kompliziert und verteuert wird.
Es ist weiter bereits vorgeschlagen worden, bei einem elektrischen Leistungsschalter beiderseits und
symmetrisch zu den Kontaktstücken parallel zur Verschieberichtung dieser Kontaktstücke liegende Metallplatten
anzuordnen, die auf Grund der elektromagnetischen Wirkung den sich zwischen den Kontaktstücken
bildenden Lichtbogen anziehen.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß sie den Lichtbogen nicht eindeutig zwingt, sich einer der beiden
MetaHplatten zuzuwenden, wodurch der Lichtbogen vor seiner seitlichen Verlagerung eine erhebliche
Zeit zwischen den beiden Kontaktstücken stehenbleiben
kann.
Durch die vorliegende Erfindung sollen die Nachteile der bekannten· bzw. vorgeschlagenen elektrischen
Leistungsschalter beseitigt werden. Dies ist dadurch erreicht, daß die Leiter in an sich bekannter Weise
von den Kontaktstücken weg nach entgegengesetzten Richtungen hin verlaufen und daß das ferromagnetische
Blech die Gestalt eines kurzen, zu einem Winkelblech rechtwinklig abgebogenen Streifens hat, dessen
einer Schenkel sich parallel zu der Ebene, die durch die Ausdehnungsrichtung der Leiter und die
Bewegungsrichtung zur Trennung der Kontaktstücke gegeben ist, an einer Seite der Leiter erstreckt, während
sich der andere jenseits des Endes eines der Leiter, der eines der Kontaktstücke trägt, befindet.
Ein solches Winkelblech, das auf zwei Seiten des Lichtbogens das sich um ihn herum entwickelnde
magnetische Feld führt, läßt das Feld auf den beiden anderen Seiten des Bogens sich stark entwickeln, was
schon genügt, den Lichtbogen zu zwingen, sich dem Winkerblech zuzuwenden, so daß der sich daran anheftet,
sich abkühlt und schließlich erlischt.
Elektrischer Leistungsschalter
Anmelder:
Societe Anonyme dite:
La Telemecanique Electrique,
Nanterre, Seine (Frankreich)
La Telemecanique Electrique,
Nanterre, Seine (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Schiffer, Patentanwalt,
Karlsruhe, Kochstr. 3
Karlsruhe, Kochstr. 3
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 3: Juli 1957
Frankreich vom 3: Juli 1957
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung, bei der die Verlagerung des Lichtbogens noch verstärkt
wird, ist dadurch erreicht, daß die Kontaktstücke asymmetrisch sind und/oder in bezug auf die
gemeinsame Längsachse der Leiter asymmetrisch an deren Enden angeordnet sind, derart, daß ihre Kontaktoberflächen,
auf die genannte Längsachse bezogen, auf der Seite desjenigen Schenkels des Winkelbleches
liegen, der sich seitlich längs der Leiter erstreckt.
Die Anwendung der Erfindung bei einer zwischen zwei in der Verlängerung zueinander liegenden Leitern
angeordneten Kontaktbrücke hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, da hierbei bei gleicher
Anordnung der Kontakte der zu trennende Lichtbogen in zwei Lichtbögen unterteilt ist, die erheblich
schwächer sind als der einzelne Lichtbogen, der sich in einem Schalter mit nur zwei Kontaktstücken bildet.
Im folgenden sind an Hand der Zeichnung ein bekannter Leistungsschalter und Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgegenstandes — jedoch ohne Beschränkung auf diese — beschrieben. Einzelheiten, die aus
der Zeichnung und. der Beschreibung hervorgehen, sind jedoch als Teile der Erfindung1 zu verstehen.
Fig. 1 zeigt in schaubildlieher Darstellung eine bekannte
Ausführungsform eines Leistungsschalters mit zwei Kontaktstücken;
Fig. 2 ist die Ansicht eines Kontaktstückes nach Fig. 1;
Fig. 3 stellt die Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in ihrer einfachsten Ausführungsform
dar;
109 53T/412
3 4
Fig. 4 ist eine schaubildliche Darstellung eines er- Leitblech hin verlagern, wo er sich anheften und abfindungsgemäßen
Leistungsschalters in einer verbes- kühlen kann,
serten Ausführungsform; Wie bereits eingangs erwähnt, wird diese Wirkung
serten Ausführungsform; Wie bereits eingangs erwähnt, wird diese Wirkung
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4; auf den Lichtbogen — sobald er erst einmal begonnen
Fig. 5 a ist ein Schnitt entsprechend Fig. 5 in einer 5 hat, sich dem Leitblech zu nähern — noch durch die
anderen Ausführungsform; unsymmetrische Lage des Lichtbogens unterstützt.
Fig. 6 zeigt in schaubildlicher Darstellung die An- Um diese Wirkung der Unsymmetrie zu verstärken,
Wendung der Erfindung bei einem Leistungsschalter können die Kontaktstücke 1 α und 2 α, wie Fig. 4 zeigt,
mit Kontaktbrücke, und unsymmetrisch auf den Enden der Leiter 1 und 2 an-
Fig. 6 a ist ein Leistungsschalter mit Kontakt- io geordnet sein, derart, daß sie in Richtung zum Leitbrücke
entsprechend Fig. 6 in einer anderen Ausfüh- blech 5 hin versetzt sind. In der Tat bewirkt die Verrungsform.
teilung der Stromlinien in den Kontaktstücken die
In Fig. 1 tragen zwei parallel zueinander angeord- Unsymmetrie der Kräfte im Augenblick der Entnete
und in entgegengesetzte Richtungen verlaufende stehung des Lichtbogens und beschleunigt die Ver-Leiterl
und 2 an ihren Enden rechteckige Kontakt- 15 lagerung des Anfangs- und Endpunktes des Lichtstücke
la und 2a, die beim Stromdurchgang gegen- bogens zu den Leitblechen hin.
einandergedrückt sind und die durch eine Bewegung Man kann diese Wirkung der Unsymmetrie noch
des Leiters 2 in Pfeilrichtung 0 zur Unterbrechung weiter verstärken, indem man die beiden rechteckigen
des Stromkreises getrennt werden können. Der Strom Kontaktstücke an wenigstens einem ihrer dem Leitin
seiner augenblicklichen Durchflußrichtung kann 20 blech 5 abgewendeten Ränder mit einer Schrägfläche 6
schematisch durch die strichpunktierte Linie darge- versieht. In der Praxis genügt es, den Rand des Konstellt
werden, die vom Leiter 1 zum Leiter 2 führt. taktstückes mit einer Schrägfläche zu versehen, der
Der Stromweg setzt sich dabei aus drei Abschnitten dem Teil des Leitbleches 5 abgewendet ist, welcher
zusammen, nämlich aus einem Strompfad 3V der den parallel zur Richtung der Leiter 1 und 2 liegt.
Leiter 1 durchfließt, einem Strompfad 3a, der durch 25 In diesen Fällen wandert der Lichtbogen zwischen den Lichtbogen gebildet wird und der bei Trennung den Kontaktstücken 1 α und 2 a, wie es Fig. 5 zeigt, der Kontaktstücke voneinander zwischen diesen ent- im Augenblick ihrer fortschreitenden Trennung sehr steht, und einem Strompfad 32, der durch den Leiter 2 schnell zum Rand der Kontaktstücke, springt zum verläuft. Leitblech über, heftet sich dort an und teilt sich in
Leiter 1 durchfließt, einem Strompfad 3a, der durch 25 In diesen Fällen wandert der Lichtbogen zwischen den Lichtbogen gebildet wird und der bei Trennung den Kontaktstücken 1 α und 2 a, wie es Fig. 5 zeigt, der Kontaktstücke voneinander zwischen diesen ent- im Augenblick ihrer fortschreitenden Trennung sehr steht, und einem Strompfad 32, der durch den Leiter 2 schnell zum Rand der Kontaktstücke, springt zum verläuft. Leitblech über, heftet sich dort an und teilt sich in
Der Teil3a des Strompfades, nämlich der Licht- 30 zwei Bögen A1 und A2.
bogen, ist beweglich und steht unter dem Einfluß der Es bildet sich auf Grund der Verringerung der
elektromagnetischen Felder, die in den Strompfaden S1 Anoden- und Kathodenwirkung an den zwei Berüh-
und 32 erzeugt werden. Diese elektromagnetischen rungspunkten 7 und 8 des Lichtbogens am Leitblech
Felder erzeugen die Kräfte F1 und F2, die auf den eine Verkleinerung der Wirkung des ungeteilten
Lichtbogen 3a wirken. Der Lichtbogen selbst erzeugt 35 Lichtbogens, welche verbunden mit der Ausbuchtung
um sich herum ebenfalls ein elektromagnetisches Feld, des Lichtbogens aus der Ebene der Kontakte heraus
das auf Grund seiner symmetrischen Anordnung kai- und mit der Abkühlung des Lichtbogens an den Be-
nen Einfluß auf den Weg des Lichtbogens hat. rührungspunkten am Leitblech die Abschaltleistung
In dem bereits bekannten Ausführungsbeispiel nach erhöht.
Fig. 1 hat der Lichtbogen nicht von vornherein das 40 Für den Fall, daß ein solcher Leistungsschalter in
Bestreben, sich seitlich zu verlagern. Wenn jedoch — einem Gehäuse angeordnet ist, schützt das Leitblech
wie in Fig. 2 gezeigt — der Lichtbogen aus der Sym- die Wand des Gehäuses und verhindert auch, daß sie
metrielinie X-X der Kontakte heraustritt, z. B. zum durch die Hitze des Lichtbogens zerstört wird.
Punkt A, dann sind die Stromlinien, die in jedem Fig. 6 zeigt die Anwendung der Erfindung bei Leiter 1 und 2 durch die gestrichelten Linien 4 darge- 45 einem Leistungsschalter mit Kontaktbrücke. Die stellt sind, in diesen Leitern unsymmetrisch gekrümmt Brücke 9, die mittels einer isolierten Stange 10 in und üben, wie dargestellt, auf den Lichtbogen eine Pfeilrichtung 0 verschiebbar ist, schafft die Verbin-Kraft F aus, die diesen Bogen noch mehr von der dung zwischen den Leitern 11 und 12. Diese Brücke SymmetrielinieX-X zu entfernen sucht. Dies gilt je- trägt die Kontaktstücke9α und 9b, während die Leidoch gleichermaßen für jeden Punkte beiderseits der 50 ter 11 und 12 die Kontaktstückella und 12a tragen. Linie X-X. Die zusammenwirkenden Kontaktstücke 9 α und 11a
Punkt A, dann sind die Stromlinien, die in jedem Fig. 6 zeigt die Anwendung der Erfindung bei Leiter 1 und 2 durch die gestrichelten Linien 4 darge- 45 einem Leistungsschalter mit Kontaktbrücke. Die stellt sind, in diesen Leitern unsymmetrisch gekrümmt Brücke 9, die mittels einer isolierten Stange 10 in und üben, wie dargestellt, auf den Lichtbogen eine Pfeilrichtung 0 verschiebbar ist, schafft die Verbin-Kraft F aus, die diesen Bogen noch mehr von der dung zwischen den Leitern 11 und 12. Diese Brücke SymmetrielinieX-X zu entfernen sucht. Dies gilt je- trägt die Kontaktstücke9α und 9b, während die Leidoch gleichermaßen für jeden Punkte beiderseits der 50 ter 11 und 12 die Kontaktstückella und 12a tragen. Linie X-X. Die zusammenwirkenden Kontaktstücke 9 α und 11a
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diese Wir- auf der einen Seite sowie 9 b und 12 b auf der anderen
kung der Unsymmetrie zu verstärken, um den Licht- Seite sind auf zwei Seiten von einander diagonal gebogen zu zwingen, sich an metallischen Teilen, die genüberllegenden, winklig gebogenen Leitblechen 13,
ihn umgeben, anzuheften, so daß er sich abkühlt und .55 14 umgeben und auf den sie tragenden Leitern in
schließlich erlischt. Richtung auf die Leitbleche winkelisymmetrisch ver-
Aus diesem Grunde ordnet man gemäß der Erfin- setzt.
dung, wie Fig. 3 zeigt, in der Nähe der Kontakt- Jedes dieser Kontaktstücke, die eine Schrägfläche
stücke la und 2a ein winklig gebogenes magnetisches an dem Rand besitzen, der dem parallel zur Brücke 9
Leitblech 5 an, dessen Flächen parallel zur Ver- 60 liegenden Teil des Leitbleches abgewendet ist, bildet
Schieberichtung der Kontakte liegen und die Kontakte an dieser Randseite auf dem leitenden Teil, der die
auf zwei ihrer Seiten umgeben, während die zwei an- Kontaktstücke trägt, einen freien Raum 15, während
deren Seiten der Kontakte frei bleiben. an der gegenüberliegenden Seite der Rand des Kon-
Demzufolge ist das elektromagnetische Feld H, das taktstückes mit dem das Leiters zusammenfällt (Fig. 5)
den Lichtbogen umgibt, der am Punkte aus dem 65 oder über den Rand des Leiters herausragt (Fig. 5 a).
Kontaktstück heraustritt, auf zwei seiner Seiten durch Die in Fig. 6 gezeigte Anordnung bietet folgende
das winklig gebogene Leitblech5 geführt, derart, daß Vorteile: Die beiden Leitbleche 13 und 14 können bei
nur zwei seiner Teile Ha und Hb auf den Lichtbogen Verwendung eines die Vorrichtung aufnehmenden ge-
wirken können. Die Teile Ha und Hh ergeben demzu- schlossenen Gehäuses mit den Wänden des Gehäuses
folge die Kräfte Fa und Fb, die den Lichtbogen zum 70 fest verbunden sein. Die Brücke 9 ist symmetrisch,
1
derart, daß sie ohne weiteres auch um 180° gedreht werden kann, ohne die Wirkung der Vorrichtung zu
gefährden. Es ist augenscheinlich, daß dies ein Vorteil für die Montage ist, daß aber eine gleiche Wirkung
mit einem Leitblech 14 erreicht werden kann, dessen abgewinkelter, parallel zur Achse der Leiter
11, 12 liegender Teil in der Verlängerung des abgebogenen Teiles des Leitbleches 13 liegt, wobei die
beiden freien Räume 15 der Leiter gleichfalls in einer Linie liegen (Fig. 6 a).
Es ist selbstverständlich, daß Abänderungen der beschriebenen Ausführungsform möglich sind, besonders
durch Einsatz technisch äquivalenter Mittel, ohne damit den· Rahmen der vorliegenden Erfindung zu
verlassen. '
Claims (6)
1. Elektrischer Leistungsschalter, bei dem zwei Kontaktstücke, die durch eine im wesentlichen
senkrecht zu ihrer Ausdehnung stehende Bewegung trennbar sind, von Leitern getragen werden, von
denen mindestens einer beweglich ist, und bei dem die Kontaktstücke teilweise von einem ferromagnetischen
Blech umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter (9, 11, 12) von den Kontaktstücken
(9 a, 9 b, 11a, 12 a) weg nach entgegengesetzten Richtungen hin verlaufen und daß das ferromagnetische
Blech die Gestalt eines kurzen, zu einem Winkelblech (13, 14) rechtwinklig abgebogenen
Streifens hat, dessen einer Schenkel sich parallel zu der Ebene, die durch die Ausdehnungsrichtung
der Leiter und die Bewegungsrichtung (0) zur Trennung der Kontaktstücke gegeben ist, an einer
Seite der Leiter erstreckt, während sich der andere jenseits des Endes eines der Leiter, der eines der
Kontaktstücke trägt, befindet.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke (la,
2 a, 9 a, 9 b, 11a, 12 a) asymmetrisch sind und/oder in bezug auf die gemeinsame Längsachse der Leiter
(1, 2, 9. 11, 12) asymmetrisch an deren Enden angeordnet sind, derart, daß ihre Kontaktflächen, auf
die genannte Längsachse bezogen, auf der Seite desjenigen Schenkels des Winkelbleches (5, 13,14)
liegen, der sich seitlich längs der Leiter erstreckt.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 2 mit rechtwinkligen Kontaktstücken ebener Kontaktoberflächen,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine ihrer von den Schenkeln des Winkelbleches
(5, 13, 14) abgewendeten Kanten abgeschrägt ist.
4. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke (1 α und 2 a)
derart auf den Leitern (1, 2) angeordnet sind, daß die zum Winkelblech (5) gelegene Seitenfläche der
Kontaktstücke mit der entsprechenden Seitenfläche der Leiter bündig ist oder über die Seitenfläche der
Leiter (2) übersteht, während auf der gegenüberliegenden Seite ein freier Raum (15) vorhanden
ist, der nicht von den Kontaktstücken (1 a, 2 a) der Leiter ausgefüllt wird.
5. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer zwischen
zwei in der Verlängerung zueinander liegenden Leitern (11, 12) angeordneten Kontaktbrücke (9)
die Winkelbleche (13, 14) und die Kontaktstücke (9 a, 9 b, lla, 12 a) in bezug auf die Verschiebeachse
der Kontaktbrücke winkelsymmetrisch angeordnet sind (Fig. 6).
6. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer
zwischen zwei in der Verlängerung zueinander liegenden Leitern (11, 12) angeordneten Kontaktbrücke
(9) die parallel zu den Leitern (11, 12) liegenden Teile der Winkelbleche (13, 14) und die
freien Räume (15) neben den Kontaktstücken (11 a, 12a) der Leiter (11, 12) jeweils in der Verlängerung
zueinander angeordnet sind (Fig. 6 a).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1015100;
USA.-Patentschrift Nr. 2 524287.
Deutsche Patentschrift Nr. 1015100;
USA.-Patentschrift Nr. 2 524287.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR1102869X | 1957-07-03 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1102869B true DE1102869B (de) | 1961-03-23 |
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ID=9621880
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