DE1102001B - Kunstharzgebundener Schleifkoerper - Google Patents

Kunstharzgebundener Schleifkoerper

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Publication number
DE1102001B
DE1102001B DER22571A DER0022571A DE1102001B DE 1102001 B DE1102001 B DE 1102001B DE R22571 A DER22571 A DE R22571A DE R0022571 A DER0022571 A DE R0022571A DE 1102001 B DE1102001 B DE 1102001B
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DE
Germany
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reinforcement
grinding
grinding wheel
reinforcement layers
strips
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Pending
Application number
DER22571A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Hurst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dart Industries Inc
Original Assignee
Rexall Drug and Chemical Co
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Publication date
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Publication of DE1102001B publication Critical patent/DE1102001B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D5/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
    • B24D5/02Wheels in one piece
    • B24D5/04Wheels in one piece with reinforcing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Kunstharzgebundener Schleifkörper Die Erfindung bezieht sich ,auf einen kun.stharzgebundenen Schleifkörper, insbesondere Schleifscheibe, mit einer oder mehreren eingebetteten Verstärkungslagen in Form von Geweben, Fäden oder Faserstücken .aus natürlichem, synthetischem oder metallischem Material. Eine verbesserte Sicherheit des Schleifkörpers gegen Bruch und Abfliegen von Teilen kann nicht durch eine noch weitergehende Verstärkung des Bindematerials, das die Schleifkörner zusammenhält, erzielt werden, da bei einer gebundenen Schleifscheibe zwecks zufriedenstellender Leistung die Bindung allmählich zerstört werden muß, um der Schleifscheibe einen guten Schnitt zu ermöglichen.
  • Beispielsweise hat man in der Scheibe viele willkürlich verteilte, zerkleinerte Fasern oder Drähte, oder .auch Baumwollgewebe und ähnliche Textilien geringer Festigkeit eingebettet, in der Erwartung, daß die als Verstärkung benutzten Materialien an der Schleiffläche zerstört werden und somit die Schleifwirkung nicht ungünstig beeinflussen. Ebenso hat man bereits dünne Stahlstäbchen regellos in dem Innern des Schleifkörpers eingebettet, und zwar in einiger Entfernung von der Schleiffläche, um eine größere Festigkeit zu erzielen, obwohl dies bedeutete, daß der die Verstärkungselemente enthaltende Teil des Schleifkörpers für das Schleifen nicht zu benutzen war. Ebenso hat man Seitenflansche, Drahtumhüllungen und ähnliche außenliegende Teile, die sich fast bis zum Scheibenum:fan.gerstreckten, angeordnet, um den Gefahren eines Schleifscheibenbruchs zu begegnen. Keine dieser erwähnten Maßnahmen hat .das Problem des Schleifscheibenbruches völlig gelöst.
  • Die Erfindung bezweckt, trotz Beilage von nicht schleifenden Verstärkungselementen, eine gegenüber dem Bekannten verbesserte Schleifwirkung zu erzielen.
  • Gemäß der Erfindung wird .den Verstärkungslagen ein in der Schleifhitze leicht verbrennbarer Stoff beigegeben, der die Verstärkungslagen im Bereich der Bearbeitungsstelle zerstört. Diese Zerstörung entfernt also das Verstärkungsmaterial an der Schleiffläche, wo dieses Material sonst .die Schneidwirkung ungünstig beeinträchtigen würde, und es wird ein kleiner Materialausschnitt gebildet, wodurch weitere scharfe Schneidkanten mit .der Werkstückfläche in Verbindung kommen und damit die Schnittleistung des Schleifkörpers verbessern. Die Zerstörtiefe des Verstärkungsmaterials an der Schleiffläche beträgt nicht mehr als etwa 0,8 mm, gewöhnlich nicht mehr als 0,4 mm. Darüber hinaus bleibt .die Verstärkung unbeeinflußt und behält die verstärkende Wirkung.
  • Als durch die Schleifhitze leicht verbrennbarer Stoff zur Zerstörung des Verstärkungsmaterials in der Nähe .der Schleiffläche kommt ein leicht oxydierbares Metall oder ein anderes pyrophores Material in Frage, das .durch die beim Schleifen entstehenden Funken entzündet wird. Bei diesem durch .die Schleiffunken eingeleiteten Verbrennen des pyrophoren Materials entsteht genügend Hitze, beispielsweise .die exothermische Reaktionshitze, um das Fadenmaterial zu entzünden, zu verbrennen, zu verschmelzen bzw. zu verspröden, so daß das Verstärkungsmaterial in unmittelbarer Nähe der Schleiffläche zerstört wird. Der übrige Teil der Verstärkung wird nicht angegriffen, da nicht genügend Sauerstoff im Innern des Schleifkörpers vorhanden .ist. Als pyrophore Metalle können Magnesium, Aluminium und Zirkon benutzt werden. Beispielsweise kann dünner Aluminiumdraht gedrillt und/oder mit den aus dünnem Stahldraht bestehenden Verstärkungsfäden verflochten und so als Verstärkungsmaterial benutzt werden. Zufriedenstellende Ergebnisse haben sich auch mit gewebeartigen Verstärkungen .aus Glasgarn oder Polyamidfasern bzw. -fäden ergeben, die mit Magnesiumpulver belegt sind, wobei dieses Belegen mittels entsprechender Klebemittel erfolgt. Es können auch elementares Silizium oder chemische Oxydationsmittel, wie z. B. Kaliumchlorat, zusammen mit, oder aber anstatt, des verbbrennbaren Stoffes in dem Belag vorhanden sein, um die Zerstörung der Verstärkung an der Schleiffläche zu bewirken.
  • Die Zeichnungen zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele, und zwar Schleifscheiben.
  • Fig.l ist die Ansicht einer verstärkten Trennscheibe gemäß der Erfindung; Fig. 2 ist ein Schnitt nach .der Linie 2-2 der Fig. t ; Fig.2a zeigt in starker Vergrößerung einen Teil des Scheibenumfangs gemäß Fig.2; Fig.3 entspricht der Fig.2-a und zeigt eine sehr dicke Schleifscheibe, wie sie .beispielsweise beim Putzen benutzt wird; Fig. 4 ist die Ansicht einer weiteren Ausführungsform; Fig.4a zeigt in starker Vergrößerung einen Einzelfaden des Verstärkungsgewebes nach Fig.4; Fig. 5 zeigt, ähnlich Fig. 2 a, den Teil einer Trennscheibe.
  • Die Verstärkung besteht zweckmäßig aus einer oder mehreren Einlagen eines faserartigen Materials in der Form eines offenen Netzwerkes von Fasergarn oder -streifen, wobei die einzelnen Streifen sieh in mehreren Richtungen in der Ebene des Verstärkungselementes erstrecken und so in verschiedenen Richtungen eine hohe Zerreißfestigkeit ergeben. Es können aber auch mehrere unabhängige Streifen vorgesehen sein, ,die für sich oder zusammen im Innern des .Schleifkörpers eingelagert sind. Das Gewebe, das Garn oder das fadenförmige Material ist so eingelagert, daß die Fadenenden .der Streifen sich bis zur Schleiffläche erstrecken. Derartige Verstärkungselemente in Form von Netzen, Geweben, Fasern oder Fäden sind an sich bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung selbst.
  • Die Fig. 1, 2 und 2 a zeigen eine Trennscheibe, die aus einem Körper 14 mit harzgebundenem Schleifkorn besteht, wobei die Scheibe mit einer Verstärkungslage 15 versehen ist, die aus Glasgarnstreifen besteht, -die erfindungsgemäß mit Magnesiumpulver belegt sind.
  • Fig.2a zeigt den Umfangsteil einer solchen Schleifscheibe nach Gebrauch. Es ist ersichtlich, wie die Verstärkungslage 15 :beim Schleifen an der Umfangsfläche 16 zerstört worden ist. Auf Grund der Zündung und Verbrennung des Magnesiumpulvers unter Freigabe der exothermen Oxydationswärme sind die Enden .der Glasfaserstreifen ,der Verstärkung brüchig geworden und haben sich zersetzt, so daß ein freier Einschnitt 17 entsteht, der sich rund um den Schleifflächenumfang erstreckt. Die Verstärkungseinlage stört also die normale Schleifwirkung nicht, sondern ergibt sogar eine freiere Schneidwirkung infolge der Einschnitte, durch die die abgeschliffenen Spänchen abgeführt werden. Auch werden so zwei zusätzliche Schneidkanten am Umfang gebildet, d. h. zusätzlich zu denen an den Seitenkanten der Schleifscheibe.
  • Bei breiteren Schleifkörpern, wie z. B. kunstharzgebundenen Schruppscheiben, werden mehrere Lagen von Verstärkungselementen eingebettet.
  • Bei :der Ausführung gemäß Fig. 3 ist eine Verstärkung in Form eines durchlaufenden, schraubenförmigen Bandes in die Preßform eingelagert, wobei die äußere Umfangsfläche der Verstärkung gegen die innere Mantelfläche der Preßform anliegt und izwischen den einzelnen Windungen der schraubenförmigen Verstärkung Abstandsstücke liegen. Das Schleifkorn und die Bindung werden dann durch zentrifugale Kraft eingedrückt und füllen die Zwischenräume zwischen den Windungen der schraubenförmigen Verstärkung aus. Das überschüssige Schleifkorn wird entfernt, und das ganze Gebilde wird @gepreßt und ausgehärtet. Fig. 3 zeigt, wie der verbrennbare Stoff der Verstärkung das Fasermaterial am Umfang der Schleiffläche 21 weggebrannt hat, so daß eine Anzahl freier Einschnitte 22 entsteht, die schraubenförmig am Umfang verlaufen. Außer der Entfernung des Verstärkungsmaterials von der Schleiffläche, wo es die Schnittleistung der Scheiben beeinflussen könnte, tragen diese Einschnitte zur Erhöhung der Schnittleistung bei, indem sie eine Vielzahl von Schneidkanten bilden, die sich bei Drehung der Scheibe fortschreitend quer zur Schleiffläche bewegen.
  • Bei der Ausführung der Verstärkung gemäß Fig. 4 und Fig. 4 a setzt die Verstärkung sich aus drei Einlagen faserartiger Streifen 7, 8, 9 zusammen, beispielsweise aus Glasfasergarn, Polyami.dgarn oder anderem fadenartigen Material großer Reißfestigkeit, und die einzelnen Streifen jeder Einlage liegen parallel und über der vorhergehenden Einlage, ohne daß sich die Streifen einer Einlage mit denen der anderen Einlage verwirken können. Die einzelnen Garne oder Streifen 7 der Zwischenlage und die Streifen 8 der obersten Einlage liegen parallel und in einem Winkei von 120° zur Richtung -der Faserstreifen 9 der untersten Einlage. Wie in Fig. 4 a .gezeigt, ist jeder Einzelstreifen vor der Einlagerung mit einem Magnesi:umpulver 10 belegt oder mit einem anderen pyrophoren Material, das an den Garnfasern mit einem entsprechenden Klebemittel gehalten wird, beispielsweise mittels Stärke oder einem Phenolharz-Klebemittel od. dgl. Die so belegten Streifen werden parallel in übereinanderliegenden Lagen auf eingelagerte Baumwollfasern 11 gelegt und imprägniert oder mit einem entsprechenden Bindemittel behandelt, so .daß ein einzelnes als Verstärkungseinlage für einen Schleifkörper verwendbares Element entsteht.
  • Fig. 5 zeigt Verstärkungen .bei einer Schleifscheibe mit mehreren Kornlagen mit dazwischenliegendem Fasermaterial. Die Verstärkungen 24, 25 liegen in der Nähe der Seitenflächen der Schleifscheibe.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kunstharzgebundener Schleifkörper, insbesondere Schleifscheibe, mit einer oder mehreren eingebetteten Verstärkungslagen in Form von Geweben, Fäden oder Faserstücken aus natürlichem, synthetischem oder metallischem Material, dadurch gekennzeichnet, daß den Verstärkungslagen ein in der Schleifhitze leicht verbrennbarer Stoff beigegeben ist, der die Verstärkungslagen im Bereich der Bearbeitungsstelle zerstört.
  2. 2. Schleifkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der leicht verbrennbare Stoff des Verstärkungsmaterials fein verteiltes Magnesium ist.
  3. 3. Schleifkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungsmaterial mit einem Belag aus Magnesiumpulver versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1007 658; österreichische Patentschrift Nr. 179229; französische Patentschrift Nr. 950 453; britische Patentschrift Nr. 12 695 aus dem Jahre 1908; USA.-Patentschriften Nr. 1792 800, 2 335 902, 2 460367, 2 656 654.
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Citations (8)

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