DE10972C - Neuerungen an Nähmaschinen zu zackigen Nähten - Google Patents

Neuerungen an Nähmaschinen zu zackigen Nähten

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DE10972C
DE10972C DENDAT10972D DE10972DA DE10972C DE 10972 C DE10972 C DE 10972C DE NDAT10972 D DENDAT10972 D DE NDAT10972D DE 10972D A DE10972D A DE 10972DA DE 10972 C DE10972 C DE 10972C
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DE
Germany
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needle
needle holder
combination
needle bar
movement
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Application number
DENDAT10972D
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English (en)
Original Assignee
CH. E. L. HOLMES in New-York (V. St. A.)
Publication of DE10972C publication Critical patent/DE10972C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/02Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/04Lower casings
    • D05B73/12Slides; Needle plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

1880.
Klasse 52.
CHARLES EDWARD LATIMER HOLMES in NEW-YORK (V. S. A.). Neuerungen an Nähmaschinen zu zackigen Nähten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. März 1880 ab.
Die Nadel empfangt nicht blos die gewöhnliche Verticalbewegung, sondern sie kann auch seitwärts hin- und herbewegt werden und in verschiedenen Breitenlagen arbeiten, wobei die Ausdehnung der Seitenbewegung nach Wunsch geändert werden kann.
- Mit der gewöhnlichen Nadelstange A, Fig. 1 und 2 beiliegender Zeichnung, ist ein Nadelhalter C in Verbindung, welcher unabhängig Von A horizontal hin- und herbewegt werden kann, indefs in verticaler Richtung von der Nadelstange mitgenommen wird; dieser Halter ist mit einer oder mehr Taschen zur Aufnahme einer oder mehrerer Nadeln b b versehen und ist mit einem Mechanismus verbunden, um ihn horizontal hin- und herzubewegen, so- dafs die Nadel Stiche, wie in Fig. 8 dargestellt, bildet. : :
1 Die Nadelstange A kann seitwärts gebogen werden, um eine Klammer B zu bilden, oder letztere kann, wie aus der Zeichnung ersichtlich, an die Nadelstange einer gewöhnlichen Nähmaschine angeschraubt sein, und der Halter C wird durch eine Zapfenschraube a als Drehpunkt, mit dem Ende von B verbunden; das eine Ende des Halters trägt die Nadel b in Verlängerung der Nadelstange A, während von dem anderen Ende desselben sich eine Stange D aufwärts erstreckt; letztere geht durch ein an dem, um den Punkt y schwingenden Hebel E drehbar befestigtes Auge, das ihr als Führung dient. Der Hebel E wird durch eine Schubscheibe L auf der Triebwelle M mittelst des Schlittens / und der Schubstange / hin- und herbewegt (s. Fig. i, 3 und 4). Die horizontalen Bewegungen der Nadel mit Ruhepausen während einer Umdrehung der Welle M werden durch die Nutheii i i' in der Schubscheibe L hervorgebracht, in welche der verlängerte Kopf s eines Stiftes/ greift, der mit dem Schlitten/ verbunden ist, Fig. 3. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, wird der Kopfs zunächst in der einen und nach einer Umdrehung von M in der anderen Nuth laufen.
Der Schlitten/ bewegt sich zwischen Führungen e e auf einer Platte K, die an dem überhängenden Arm der Nähmaschine befestigt ist. Die Zugstange / hat ein hakenförmiges Ende g', welches, wenn sie in Thätigkeit kommen soll, über den Zapfen d in dem Schlitten oder über den feststehenden Stift h gehängt wird, wenn die Nadel blos eine verticale Bewegung machen soll.
Der Hebel E ist geschlitzt, um eine mit einer Mutter versehene Stellschraube H verstellbar in seinem Schlitz aufzunehmen und mittelst derselben mit der Zugstange /verbunden zu werden. Durch Einstellung der Schraube JEt wird der Hub des Hebels und somit die Gröfse der Seitwärtsbewegung der Nadel bestimmt. Mächt man die Zugstange / auch in ihrer Länge veränderlich, was leicht durch ein Schlofs mit Rechts- und Linksgewinde geschehen kann, so hat man auch das Mittel, die Lage der Stiche mit Bezug auf die regeimäfsige Nählinie zu bestimmen, ohne die Weite derselben zu ändern, wie dies aus der Fig. 7 ersichtlich ist. Macht z. B. die Nadel einen Knopflochstich 4-4, und es wird gewünscht, denselben weiter zu haben, so wird dies durch Senken von H herbeigeführt werden, aber dies vergröfsert den Weg der Nadel nach den beiden Seiten der Kante des Stoffes, so dafs sie in einiger Entfernung von der Kante in dem Knopfloch niedergehen wird. Verlängert man aber gleichzeitig die Stange /, so kann ein weiterer Stich erzielt werden und die Nadel doch genau an der Kante des Stoifes niedergehen, so dafs Stiche in der Lage 3-3 entstehen.
Die Stange kann auch automatisch bewegt werden, um die Weite der Stiche zu ändern, wie es zum Sticken und zu sonstigen Zwecken nothwendig ist. Dies ist in Fig. 9 und ι ο dargestellt, wo die Stange bei χ' mit dem Schlitten verzapft ist und in ein gezahntes Segment /' endigt, in welches eine Schraube ohne Ende auf der Welle N greift. Diese Welle ist in einem klammerförmigen Stück/' des Schlittens/ gelagert und trägt auf ihrem äufseren Ende zwei Schalträder ζ ζ', in welche Klauen sp1 an einem Knaggen u des Armes G greifen. Eine Feder w kann entweder auf die Klaue υ oder auf ν' gelegt werden, um diejenige von beiden, welche der Bewegungsrichtung, die für die Räder 2 z1 gewünscht wird, entspricht, in Eingriff mit diesem zu bringen, wenn sie mit dem Schlitten unter ihr weg passiren. Bewegt sich nun der Angriffszapfen H in dem Schlitze des Hebels lose, so wird ein allmälig fortschreitendes Heben oder Senken dieses Zapfens in
seinem Schlitze durch den geschilderten Mechanisums hervorgerufen, woraus die Weite des Stiches in der Breite wächst oder abnimmt. Es können ferner selbstthätige Vorrichtungen angeordnet werden, um die Klauen ν υ1 abwechselnd in Thätigkeit zu bringen, ebenso können die Schalträder verschiedene Theilung oder verschiedenen Durchmesser haben, und der Winkel der Stange in Beziehung zum Schlitz kann geändert werden.
Bei der Anwendung zweier Nadeln, wie in Fig. 6 gezeichnet, beide in dem Halter C angeordnet, oder nur eine in diesem und eine direct in der Nadelstange können verschiedene Stichnähte erzeugt werden.
Die Klammer B, der Halter C, der Hebel E, die Platte K mit dem Schlitten/ die Stange / und die Schubscheibe L bilden besondere Theile, die an jeder Maschine des Singersystems anzubringen sind.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Die Combination eines Nadelhalters C und der Mechanismen, durch welche derselbe neben seiner Auf- und Abbewegung auch eine hin- und hergehende Seitwärtsbewegung empfängt, mit der Nadelstange A, wie beschrieben.
2. Die Combination eines Nadelhalters C mit den Mechanismen zu seiner Seitwärtsbewegung, während er durch die Nadelstange auf- und abwärts bewegt wird und mit den Organen zum Wechseln ihres in Bezug ■ auf die'- Nähflucht der Nadelstange seitwärts liegenden Arbeitsfeldes, ohne die Ausdehnung der Seitwärtsbewegüng zu ändern, wie gezeichnet und beschrieben.
3. Ein Anhang zu Nähmaschinen, bestehend aus einem Nadelhalter und Vorrichtungen um ihn mit der Nadelstange zu verbinden, eine Schubscheibe, welche auf einer der Wellen der Nähmaschine angebracht wird und Transmissionstheile, mittelst welcher der Nadelhalter von der gedachten Schubscheibe unter dem Ende der Nadelstange seitlich hin- und herbewegt wird.
4. Der Nadelhalter C in Verbindung mit der Nadelstange und denBewegungsmechanismen, und in der Weise beschaffen, dafs er zwei oder mehr Nadeln aufnehmen kann, wie beschrieben.
5. Die Combination des drehbaren Nadelhalters C mit dem hin- und hergehenden Hebel E, dem Schlitten/, der Zugstange / und der Schubscheibe Z, im wesentlichen wie beschrieben und gezeichnet.
6. Die Combination von Vorrichtungen, um selbstthätig die Ausdehnung der Seitwärtsbewegung des Nadelhalters mit diesem letzteren zu regeln, wie beschrieben.
7. Die Combination des Nadelhalters C, des Hebels 2?, des Schlittens/ der Zugstange/, welche in einem gezahnten Segment endigt, der Schraube ohne Ende auf Welle N und einem Schaltwerk, zum Zwecke der selbstthätigen Aenderung der Ausdehnung der Horizontalbewegung ι des Nadelhalters, wie beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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