DE1091908B - Vorrichtung zum Justieren bzw. zur Lautstaerkeregelung von Laeutewerken - Google Patents

Vorrichtung zum Justieren bzw. zur Lautstaerkeregelung von Laeutewerken

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Publication number
DE1091908B
DE1091908B DEE17520A DEE0017520A DE1091908B DE 1091908 B DE1091908 B DE 1091908B DE E17520 A DEE17520 A DE E17520A DE E0017520 A DEE0017520 A DE E0017520A DE 1091908 B DE1091908 B DE 1091908B
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DE
Germany
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bell
clapper
adjusting
eccentric
bells
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Pending
Application number
DEE17520A
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English (en)
Inventor
Martin Dissmann
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EICHHOFF WERKE
Original Assignee
EICHHOFF WERKE
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Publication date
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Publication of DE1091908B publication Critical patent/DE1091908B/de
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor
    • G10K1/0645Operating or striking mechanisms therefor provided with loudness adjustment

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Bedding Items (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Justieren bzw. zur Lautstärkeregelung von Läutewerken Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Justieren bzw. zur Lautstärkeregelung von Läutewerken, welche aus einer Glockenschale, einem Schwingklöppel und einem den Klöppel bewegenden elektromagnetischen Svstem bestehen und deren Glockenschale in der vom Klöppel durchgriffenen Zone mit einem durch konisch zueinanderlaufende Kanten begrenzten Einschnitt versehen ist.
  • Gemäß der Hauptpatentanmeldung besitzt der Klöppel bekannterweise zylindrische Gestalt, und die Glockenschale ist durch einen an sich üblichen Exzenter tun eine Achse verschwenkbar, die quer, insbesondere senkrecht zu den Achsen der Glockenschale und des Klöppels verläuft.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Vorrichtung zum Justieren bzw. zur Lautstärkeregelung von Läutewerken zu verbessern. Erreicht ist dieses Ziel erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch, daß der mit der Glockenschale verbundene Glockenschwenkarm zur Montagejustierung in bezug auf den Exzenter in Richtung der Schwenkbewegung verstellbar ist.
  • Durch diese neue Ausführungsform eines Läutewerkes ist es auf verhältnismäßig leichte und konstruktiv einfache Weise gelungen, eventuell auftretenden Montagedifferenzen zwischen Exzenter und Glockenschwenkarm wirkungsvoll entgegenzutreten. Bei dein starr ausgeführten Glockenschwenkarm des Hauptpatents kann es im ungünstigsten Fall vorkommen, daß beim Ein- oder Anbau, also bei der Montagejustierung, der Exzenter so verstellt werden muß, daß sein eigentlicher Verstellbereich zur weiteren Verstellung während des Betriebes - nämlich zur Änderung der Klangfarbe und Lautstärke - bereits voll erschöpft ist. Um nun diesen verhältnismäßig großen Einbaudifferenzen voll Rechnung tragen zu können, sieht die vorliegende Erfindung die Zusatzverstellung des Glockenschwenkarmes vor, so daß der Verstellbereich des Exzenters bei der Montagejustierung überhaupt nicht in Anspruch genommen zu werden braucht. Der `'erstellbereich des Exzenters bleibt auf diese Weise für die nachträgliche Betriebsverstellung voll erhalten.
  • Man kann also durch die Möglichkeit der Glockenarmverstellung nunmehr bei der Montage das Läutewerk selbst bei großen Differenzen zwischen Exzenter und Glockenschwenkarm genauestens und im erforderlichen Maße so zuverlässig einjustieren, daß der Verstellbereich des Exzenters für den Betrieb voll gewahrt bleibt. Man kann auf diese Weise die Montagejustierung so wählen, daß der Klöppel im Ausschnitt der Glocke eine derartige Mittelstellung einnimmt, daß für den Betrieb ein günstiger Regelbereich zur Verfügung steht. Es ist an sich nicht grundsätzlich neu, die Glockenschale mit einem Glockenschwenkarm zu verbinden. Dabei handelt es sich jedoch um ein Läutewerk mit Doppelglocke und außerhalb der Glockenschalen liegendem System, wobei der Glockenschwenkarm nicht durch einen Exzenter gesteuert ist. Auch fehlt dort jede Möglichkeit der erfindungsgemäßen Feinjustierung.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, den Glockenschwenkarm als Verstellschraube, -spindel od. dgl. auszubilden und diese in einem etwa U -förinigen Tragbügel zu lagern, der seinerseits mit seinem einen Schenkel zusammen mit der Glocke am Läutesystem befestigt ist, während der andere Schenkel mit Schraubensicherungs- oder -kontermitteln zusammenwirkt.
  • Das Problem zur Überwindung der Einbaudifferenzen ist auf diese Weise mit einfachen Konstruktionsmitteln gelöst, wobei die Auslegung des Verstellorgans hinsichtlich seiner Längenabmessungen so gewählt ist, daß es in der Lage ist, einen verhältnismäßig großen Bereich zu überbrücken, ohne daß der Exzenter bei der :Montagejustierung zum Differenzausgleich herangezogen werden muß. Der Exzenter dient bei dieser neuen Ausführung einzig und allein zur Verstellung der Glocke gegenüber dem Klöppel, während zur Montagejustierung hierbei nur die Verstellschraube od. dgl. in Betracht kommt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; und zwar zeigt sie eine Darstellung der neuen Glocke, teilweise im Schnitt gezeichnet. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist mit 10 die eigentliche Glockenschale und mit 13 der Glockenmantel bezeichnet, der an einer Stelle, und zwar im Bereich eines Einschnittes 14 vom Klöppel 16 durchgriffen wird. Über einen Glockenschwenkarm 25, 26 steht die Glockenschale 10 mit einem Exzenter 20 in Verbindung.
  • -Nach der Erfindung ist dieser Glockenschwenkarm mit einer \,erstellscbraube21 versehen und besteht aus einem etwa U-förmig ausgebildeten Tragbügel 2.5, 26, dessen einer Schenkel 25 an einer am Läutesystem angebrachten Blattfeder 29 gehalten ist und dessen anderer Schenkel 26 mit Schraubensicherungsmitteln 27 zusammenwirkt. Bei 28 ist die Glockendecke durchbrochen, damit man mit einer Handhabe, z. B. einem Schraubenzieher, die Verstellung der Schraube 21 durchführen kann.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte und beschriebene Ausführungsform nur ein Beispiel für die Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Dies bezieht sich insbesondere auf die praktische Verwirklichung der Montagejustierung der Glockenschale gegenüber dem Verstellexzenter.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Justieren bzw. zur Lautstärkeregelung von Läutewerken, welche aus einer Glockenschale, einem Schwingklöppel und einem den Klöppel bewegenden elektromagnetischen System bestehen und deren Glockenschale in der vom Klöppel durchgriffenen Zone mit einem durch konisch zueinanderlaufende Kanten begrenzten Einschnitt versehen ist, wobei der Schwingklöppel bekannterweise zvlindrische Gestalt besitzt und die Glockenschale durch einen Exzenter um eine Achse verschwenkbar ist, die quer, insbesondere senkrecht zu den Achsen der Glockenschale und des Klöppels verläuft, nach Patentanmeldung E 17048\jIIId/ 74a, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise mit der Glockenschale (10) verbundene Glockenschwenkarm (25, 26) zur Montagejustierung in bezug auf den Exzenter (20) in Schwenkrichtung verstellbar ist.
  2. 2. Läutewerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Glockenschwenkarm durch eine in einem Tragbügel (25, 26) gelagerte Verstellschraube, -spindel (21) od. dgl. gebildet ist.
  3. 3. Läutewerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstell- oder justierschraube (21) in einem etwa U-förmigen und ungleichlange Schenkel (25, 26) aufweisenden Tragbügel gelagert ist, dessen einer Schenkel (25) an einer am Läutesystem angebrachten Blattfeder (29) gehalten ist und dessen anderer Schenkel (26) mit Schraubensicherungs- oder -kontermitteln (27) zusammenwirkt.
  4. 4. Läutewerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die justierschraube (21) zum Zwecke ihrer Verstellung durch einen Durchbruch (28) im Glockenboden (10) bedienbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1743 541.
DEE17520A 1959-04-23 1959-04-23 Vorrichtung zum Justieren bzw. zur Lautstaerkeregelung von Laeutewerken Pending DE1091908B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1743541U (de) * 1957-02-15 1957-04-18 Merk Ag Telefonbau Friedrich Einrichtung zur veraenderung der lautstaerke bei weckern.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1743541U (de) * 1957-02-15 1957-04-18 Merk Ag Telefonbau Friedrich Einrichtung zur veraenderung der lautstaerke bei weckern.

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