DE108309C - - Google Patents

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DE108309C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of this type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisherigen Ringöfen hat sich der Uebelstand gezeigt, dafs die Gase, welche das zu brennende Material erhitzen sollen, dasselbe nicht vollständig umspülen, sondern über dasselbe hinweggehen und so eine schlechte Ausnutzung des Brenntnateriales und einen ungleicbmäfsigen Betrieb der einzelnen Kammern veranlassen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Uebelstand zu vermeiden und die Gase in den einzelnen Kammern derartig zu führen, dafs die Gase in der ganzen Höhe der Kammerwand quer nach der Mitte der Kammer zu treten. Es wird dies dadurch erreicht, dafs die Wände der einzelnen Ringofenkammern von senkrecht stehenden Feuerungsrosten gebildet werden, so dafs jede Kammer doppelte Roste besitzt, und dafs die Feuerrungsgase quer durch die Roste nach der Mitte der Kammer zu gehen. Durch die senkrechte Anordnung der Feuerungsroste wird weiter im Gegensatz zu den horizontalen Rosten eine Vermischung der Asche mit dem Brennmaterial vermieden, indem die Asche in den Rosten herabsinkt und stets eine Säule von glühendem Brennmaterial vorhanden sein kann.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt und Fig. 3 einen Grundrifs eines Ofens mit der neuen Feuerung dar.
Die Kammer A, in welcher die zu brennenden Gegenstände aufgestellt werden, enthält in ihren Wänden die Feuerung B, welche die vertical angeordneten Roste C besitzt. Die Luft wird von oben in die Kammer durch D eingeführt und tritt in eine in der Mitte der Kammer angeordnete, oben offene Kapsel E ein, welche in den Seitenwandungen Schlitze enthält. Sie gelangt dann von dem mit E verbundenen Kanal F in den Kanal G, tritt von diesem in den Kanal H und dann in / ein und gelangt dann durch Oeffnungen K durch die Roste in die Kammern, von wo sie durch die Kapsel E in die nächste Kammer abgeführt wird. Die Roste sind mit brennender Kohle beschickt, welche durch Luft zur Glut erhitzt wird. Jede Kammer besitzt zwei Roste, durch welche die Verbrennungsluft in der Richtung nach der gegenüberliegenden Feuerung zur Mitte der Kammer geführt wird., Wenn die letzte Kammer bearbeitet ist, wird auf die Oeffnung D ein Ueberführungsrohr L aufgesetzt, welches die Gase in den Fuchs M leitet. Die einzelnen Kammern werden hinter einander betrieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feuerung für Ringöfen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kammerwände aus senkrecht stehenden Doppelrosten gebildet sind, welche von der Verbrennungsluft in ihrer ganzen Fläche quer durchstrichen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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