DE40141C - Innenfeuerung für Dampfkessel - Google Patents

Innenfeuerung für Dampfkessel

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Publication number
DE40141C
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DE
Germany
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grate
cylinder
combustion
steam boilers
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Expired - Lifetime
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DENDAT40141D
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Original Assignee
W. G. A. HEISER in Dresden
Publication of DE40141C publication Critical patent/DE40141C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L9/00Passages or apertures for delivering secondary air for completing combustion of fuel 
    • F23L9/04Passages or apertures for delivering secondary air for completing combustion of fuel  by discharging the air beyond the fire, i.e. nearer the smoke outlet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
WILHELM G. A. HEISER in DRESDEN. Innenfeuerung für Dampfkessel,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1887 ab.
Um eine gröfstmögliche Ausnutzung des Brennmaterials und dabei bestmöglichste Rauchverzehrung zu bewirken, ist folgende Combination von Theilen dieser Feuerung angeordnet :
Die Feuerbrücke B ist als Hohlkörper ausgeführt und oben mit dem gemauerten oder aus feuerfestem Material bestehenden Feuerwall / bekrönt. Der Hohlkörper hat hinten eine kreisrunde Oeffnung, an den sich der gufseiserne Cylinder C anschliefst, dessen äufseres Ende geschlossen ist. Dieser Cylinder C ist auf seiner Umfläche vielfach durchbrochen, doch stehen die Durchbrechungen nicht radial zur Cylinderachse; sie sind vielmehr schräg zur Achse nach zwei Richtungen gestellt (Fig. 4), so dafs die vom Aschenfall her durch Klappe g eingelassene, in der Feuerbrücke B und im Cylinder C vorgewärmte Luft theils in der Richtung der vom Rost abziehenden Gase, theils aber auch nach den Flammrohrwandungen durch die Cylinderdurchbrechungen ausströmt. Dadurch wird zweierlei erreicht; sowohl eine innige Vermischung der zugeführten vorgeheizten Luft mit den Gasen, als auch eine wirbelnde Bewegung des gesammten Gasstromes im Flammrohr. Dieses Wirbeln treibt die Flugasche aus der vorderen Partie des Flammrohres fort und bewirkt einen fortwährend erneuten Contact der Brenngase mit den Rohrwandungen.
Neben dieser Bewirkung einer innigen Vermischung der vorgeheizten Luft mit den Brenngasen und der Säuberung des Flammrohres wird die Luftzuführung durch den nach der Brücke zu geneigt angeordneten Rost dadurch regulirt, dafs sich die Spalten desselben nach der Feuerbrücke zu verengen, wie Grundrifs Fig. 3 zeigt. ■ .
Wird nun die Feuerung so betrieben, dafs der vordere, mit gröfseren Spalten versehene Theil des Rostes die höhere frische Kohlenlage erhält und dieselbe hier entgast wird, während auf dem hinteren, mit feineren Spalten, also geringerem Luftdurchlafs versehenen Theil die Vergasung der weniger hohen Schicht eintritt, so ist das Gesammtresultat der Combination aller vorgenannten Einrichtungen nicht nur eine vortheilhafte Verbrennung des Materials, sondern auch ein rauchfreier Abzug der Gase unter bester Abgabe der Hitze an die Flammrohrwandung bei Freihaltung derselben von der Flugasche.
Zum Befahren der ersten Partie des Flammrohres ist eine Thür g unter der Brücke B angeordnet. Selbstverständlich kann dem Theil C auch im Querschnitt eine andere Form als die kreisrunde gegeben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Innenfeuerung für Dampfkessel, bei welcher zum Zwecke der Rauchverbrennung an den durch eine Klappe g mit dem Aschenfallraum in Verbindung zu setzen-
    den Hohlraum der Feuerbrücke B sich ein Hohlcylinder C anschliefst, der durch nicht radial gestellte, zahlreiche Durchbrechungen mit dem Rauchkanal communicirt, durch welche die im Cylinder erhitzte Luft nicht allein in gröfstmöglicher Vertheilung, sondern auch wirbelnd in den Rauchkanal eingeführt wird, damit sie neben der Rauchverbrennung auch Flugasche befördernd einwirkt.
    In Verbindung mit der unter i. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung eines Rostes mit nach der Feuerbrücke zu enger werdenden Luftdurchlässen zum Zwecke der gröfseren Luftzuführung in die höhere Kohlenschicht am Vorende des Rostes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40141D Innenfeuerung für Dampfkessel Expired - Lifetime DE40141C (de)

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