DE107948C - - Google Patents
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- DE107948C DE107948C DENDAT107948D DE107948DA DE107948C DE 107948 C DE107948 C DE 107948C DE NDAT107948 D DENDAT107948 D DE NDAT107948D DE 107948D A DE107948D A DE 107948DA DE 107948 C DE107948 C DE 107948C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16P—SAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
- F16P3/00—Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
- F16P3/02—Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro
- F16P3/04—Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro for machines with parts which approach one another during operation, e.g. for stamping presses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80: Thonwaaren-, Stein-, Cementinbdstrie.
BRUNO MELZER in REUDEN b. ZEITZ. Schutzvorrichtung an Stempelpressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. März 1899 ab.
Beim Einlegen von Prefskuchen in Falzziegel- und Plattenpressen liegt die Gefahr
nahe, dafs die Finger des Arbeiters von dem selbstthätig niedergehenden Stempel zerquetscht
werden. Es sind zwar Vorrichtungen bekannt geworden, um die Presse maschinell zu beschicken
oder zu entleeren, jedoch kann man sich dieser nur bedienen, wenn ein sehr plastisches,
steifes, lederhartes Material vorliegt. Die Anordnungen können aber keine Anwendung
finden, sobald weiches Material verprefst werden soll, wie solches beispielsweise zur Herstellung
von Falzziegeln Verwendung findet. In der vorliegenden Zeichnung ist eine Schutzvorrichtung
wiedergegeben, welche an einer Revolverpresse angebracht ist.
Sie besteht im Wesentlichen in einem Fallgitter D, welches beim Niedergehen des Prefsstempels
B selbstthätig schnell niederfällt. Das Gitter ist verhältnifsmäfsig leicht, kann nicht
verletzen und bewirkt nur, dafs beim Niederfallen der Beschicker der Presse einen Schreck
bekommt und die Hände unwillkürlich zurückzieht, ehe der Prefsstempel B Gefahr bringen
kann. Die Schutzvorrichtung besteht, wie schon bemerkt, aus dem Gitter D, welches
seitlich mit Führungsleisten b versehen ist. Diese Führungsleisten b fassen in einen Π - förmigen
Rahmen a, welcher mit dem Prefsstempel B fest verbunden ist. Der Rahmen a
trägt einen Schlitz, in welchen der Führungsstift d des Rahmens D eingreift. Der Stift d
dient gleichzeitig als Fangstift des Fanghebels c, welcher durch einen Stift f, der an der Wange
der Presse fest angeordnet ist und beim Niedergehen des Prefsstempels B ausgeklinkt wird.
Der Arbeitsgang ist folgender:
Angenommen, das Gitter D sei eben niedergefallen, wie die Zeichnung zeigt, dann geht
der Stempel B und mit ihm der Führungsrahmen ά nieder. In der tiefsten Stellung fafst
dann der Fanghebel c den Fangstift d. Geht jetzt der Stempel B wieder hoch, so wird
auch gleichzeitig der Rahmen D mitgenommen, weil der Stift d durch den Hebel c gehalten
wird. Der Stempel b bezw. der Rahmen a mit dem Hebel c geht so hoch, dafs das andere
Ende e des Hebels c oberhalb des unbeweglich angeordneten Ausrückstiftes f zu stehen kommt.
Damit dieses' Ende e an Stift f vorbei kann,
ist der fast waagrecht angeordnete Schenkel e durch das Scharnier h mit dem übrigen Theil
des Hebels gelenkig verbunden und wird für gewöhnlich durch die Feder i in der gezeichneten
Lage gehalten. Auf diese Weise kann er, ohne den Schenkel c in Mitleidenschaft zu
ziehen, von unten nach oben am Stift f vorbeigeführt werden. Bei dem umgekehrten Weg
von oben nach unten findet jedoch der Schenkel e Widerstand am Stift f und bewirkt, dafs
der zweite Schenkel c rückwärts bewegt wird, wodurch der Stift d entgegen der Wirkung der
Feder K freigegeben wird und der Rahmen D niederfällt.
Ist die Presse beschickt, so geht der Stempel B allmälig nieder, also auch der Rahmen a
und das Gitter D. Sobald jedoch der Hebel e den Stift f berührt, wird der Hebel c zurück-■
gebogen und der Stift d freigegeben. In demselben Moment fällt der Rahmen d plötzlich
nieder und warnt den Beschicker. Da der Stempel B nur langsam niedergeht, hat der
Beschicker Zeit, seine Hände zu entfernen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schutzvorrichtung an Stempelpressen, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Niedergehen des Prefsstempels ein Schutzrahmen selbstthätig ausgelöst wird und herabfällt, wodurch der Arbeiter gewarnt wird, und beim Hochgehen des Prefsstempels selbstthätig wieder mitgenommen wird, um den Formtisch freizugeben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE107948C true DE107948C (de) |
Family
ID=377963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT107948D Active DE107948C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE107948C (de) |
-
0
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