DE1077397B - Lockenwickler - Google Patents

Lockenwickler

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Publication number
DE1077397B
DE1077397B DEA24626A DEA0024626A DE1077397B DE 1077397 B DE1077397 B DE 1077397B DE A24626 A DEA24626 A DE A24626A DE A0024626 A DEA0024626 A DE A0024626A DE 1077397 B DE1077397 B DE 1077397B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hair
winder
curler
flexible element
strand
Prior art date
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Pending
Application number
DEA24626A
Other languages
English (en)
Inventor
Elizabeth Dux Anderson Geb Dux
John L Anderson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELIZABETH DUX ANDERSON GEB DUX
Original Assignee
ELIZABETH DUX ANDERSON GEB DUX
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Filing date
Publication date
Application filed by ELIZABETH DUX ANDERSON GEB DUX filed Critical ELIZABETH DUX ANDERSON GEB DUX
Publication of DE1077397B publication Critical patent/DE1077397B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D2/00Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for
    • A45D2/12Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers
    • A45D2/14Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers of single-piece type, e.g. stiff rods or tubes with or without cord, band, or the like as hair-fastening means
    • A45D2/18Flexible curlers

Landscapes

  • Hair Curling (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Lockenwickler zum Herstellen von Dauerwellen oder Wasserwellen.
Bekannte Lockenwickler bestehen aus einem elastischen Werkstoff, wie Gummi, und sind als kurzes, längsgeschlitztes, beiderseitig offenes Rohr oder als beiderseitig geschlossener, siebartig durchlöcherter Hohlkörper von etwa Vierkantquerschnitt ausgebildet. Diese Wickler rollen sich in der Ruhelage zu einer Spirale zusammen. Bei diesen Lockenwicklern bereitet das Einlegen der Haarsträhne Schwierigkeiten, da diese in den Längsschlitz hineingedrückt werden muß. Dabei besteht z. B. die Gefahr, daß sich einzelne Haare gegeneinander verschieben und die gesamte Strähne oder Einzelhaare derselben verdrehen, so daß die Wellung ungleichmäßig wird.
Ferner ist ein bandförmiger Lockenwickler bekannt, der sich ebenfalls ständig zu einer Spirale zusammenzurollen sucht. Da dabei die Bandlagen dicht aneinander anliegen, ergibt sich eine Pressung der Haarsträhne zwischen den einzelnen Lagen des Wickels. Eine gleichmäßige Behandlung des Haares mit flüssigen Mitteln ist dadurch unmöglich. Bei allen diesen bekannten Wicklern ist ferner die erzielbare Wellenform von vornherein festgelegt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Lockenwickler mit einem in die gewünschte spiralförmige Lockenform biegbaren und nach Wegfall der \7erformungskraft seine Form beibehaltenden halbsteifen, flexiblen Element, das sich in der Längsrichtung zu der wellenden Haarsträhne erstreckt und das mit einem netzförmigen oder sonstwie durchbrochenen Haltematerial vereinigt ist, welches über die auf den ausgestreckten Wickler aufgelegte Haarsträhne geschlagen wird und die so eingehüllte Haarsträhne am Wickler hält. Nur für diese Kombination, nicht aber, für diese einzelnen Elemente und die Elemente der Unteransprüche wird hier Patentschutz beansprucht.
Der Lockenwickler kann aus ziemlich nachgiebig biegsamem plastischem Werkstoff hergestellt oder auch aus Gummi, Fasermaterial, Metall od. dgl. oder geeigneten Kombinationen dieser Stoffe gefertigt sein. Wesentlich ist lediglich, daß der Werkstoff sich leicht verformen läßt und nach Wegfall der Verformungskraft seine Form beibehält, da dies in Verbindung mit den übrigen Elementen das entscheidende Element des Gegenstandes der Erfindung ist und dieser sich gerade dadurch, von anderen Lockenwicklern unterscheidet, die zwar im grundsätzlichen Aufbau gleich sind, aber an Stelle des flexiblen Elements ein im entspannten Zustand selbständig in die Spiralform übergehendes federndes Element aufweisen.
Dieser Lockenwickler ermöglicht im Gegensatz zu den obenerwähnten, bekannten Lockenwicklern die
Anmelder:
Elizabeth Dux Anderson, geb, Dux,
Orlando, Fla. (V. St. A.)
Vertreter: Dar.-Ing. W. Abitz, Patentanwalt,
München 27, Gaußstr. 6
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 4. April 1955
Elizabeth Dux Anderson, geb. Dux,
und John L. Anderson, Orlando, Fla. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
Herstellung von Locken verschiedenster Form mit ein und demselben Wickler.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform des Lockenwicklers gemäß der Erfindung in gerader Lage vor dem Aufbringen auf das Haar,
Fig. 2 den Lockenwickler in geschlossener und gerader Lage, wobei das zu wellende Haar von dem Wickler umschlossen ist,
Fig. 3 den Lockenwickler in eingerollter Lage mit dem Halter, der den Lockenwickler in der gewünschten Form hält,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform in geöffneter, gerader Lage vor Einbringen des Haares,
Fig. 5 den zu einer flachen Spirale gebogenen Lockenwickler, von Fig. 4, der von einem Halter in dieser Lage gehalten wird,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform der Erfindung in geöffneter, gerader Lage,
Fig. 7 den Lockenwickler gemäß Fig. 6 gerollt mit dem in ihm eingeschlossenen Haar und
Fig. 8 den Lockenwickler nach Fig. 7 am Kopf des Haar trägers.
Der Lockenwickler gemäß Fig. 1 bis 3 besteht aus einem vorzugsweise zweiteiligen halbsteifen flexiblen Element A, das in jede gewünschte Spiral- oder Schneckenform gebogen werden kann und nach Wegfall der Verformungskraft seine Form beibehält, und dem zwischen diesen Elementen A liegenden netzförmigen Element B. Klammern C, die mit dem flexiblen Element^ eine Einheit bilden, verbinden
90» 759/26
die beiden Seiten von Teil A verschlußartig miteinander. Ein Halter D (Fig. 3) kann den gerollten Lockenwickler in seiner Lage halten.
Der Lockenwickler wird folgendermaßen angewendet (vgl. Fig. 1 bis 3);
(1) Der Wickler wird in eine der Fig. 1 entsprechende, im wesentlichen gerade offene Lage gebracht. (2) Man nimmt die zu wellende oder formende trockene, feuchte oder nasse Haarsträhne und legt sie gerade so in den offenen Wickler ein, daß sie in Richtung der Hauptachse desselben verläuft. (3) Man schließt den Wickler und, wenn vorhanden, die Klammern C, wodurch das Haar eingeschlagen wird. (4) Der Wickler mit dem in ihm befindlichen Haar wird nun in der gewünschten Form gewickelt. (5) Wenn gewünscht, wird die Form mittels des Halters D gesichert, so daß die erforderliche feste Verbindung zwischen Lockenwickler und Haar während des Festlegens erhalten bleibt. Es kann nun jede gewünschte Behandlungsflüssigkeit leicht aufgebracht werden, da die in dem Wickler eingelegten Haare gut zugänglich sind. Ebenso kann gegebenenfalls die Trockenluft gut an die Haare kommen.
Nach der entsprechenden Reaktionszeit oder nach dem Trocknen der Haare wird der Lockenwickler entfernt. Das Haar legt sich nun in die Form, in der es sich in dem Wickler befand.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine weitere Ausführungsform des Lockenwicklers, welche sich besonders gut zur Herstellung aus plastischem Werkstoff eignet. Teil E stellt ein flexibles, rohrähnliches Glied dar, das siebähnlich durchlöchert ist und der Länge nach geöffnet werden kann. Wenn gewünscht, können am Rohr Teile/7 angebracht sein, durch die das Haar fester gehalten wird, während der Halter G den Wickler in der gewünschten Form, z. B. in Spiralform, festhält.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Teil H besteht vorzugsweise aus plastischem Werkstoff und die gitterförmigen Klam- *o mern / aus gummiüberzogenem federndem Metall. Dieser Wickler wird in ähnlicher Weise verwendet wie derjenige nach Fig. 1 bis 3. Die Klammern / werden jedoch so gelegt, daß sie das in Fig. 1 dargestellte Netzwerk überflüssig machen.
In sämtlichen Ausführungsformen kann der erfindungsgemäße Lockenwickler aus plastischem Werkstoff, faserartigem Material, Metall, Gummi od. dgl. oder Kombinationen derselben bestehen. So besteht der Lockenwickler gemäß Fig. 1 aus plastischem Werkstoff mit Ausnahme der Klammern C, die aus Metall bestehen, während Teil A von Fig. 2 aus plastischem Werkstoff und die Teile B aus faserartigem Material bestehen. In Fig. 3, die im übrigen der Fig. 2 entspricht, besteht der Halter Ό aus plastischem Werkstoff. Der Wickler gemäß Fig. 4 besteht in der dargestellten Form vollständig aus plastischem Werkstoff, während in Fig. 5 die Teile F und G aus Metall bestehen. Der Lockenwickler gemäß Fig. 6 und 7 stellt eine Kombination aus plastischem Werkstoff, Gummi und Metall dar.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Lockenwickler mit einem in die gewünschte spiralförmige Lockenform biegbaren und nach Wegfall der Verformungskraft seine Form beibehaltenden, halbsteifen, flexiblen Element, das sich in der Längsrichtung der zu wellenden Haarsträhne erstreckt und das mit einem netzförmigen oder sonstwie durchbrochenen Haltematerial vereinigt ist, welches über die auf den ausgestreckten Wickler aufgelegte Haarsträhne geschlagen wird und die so eingehüllte Haarsträhne am Wickler hält.
2. Wickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Element bei in ausgestreckter Lage befindlichem Wickler in etwa der Mittellinie des Haltematerials verläuft.
3. Wickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Element bei in ausgestreckter Lage befindlichem Wickler längs der Seitenkanten, des Haltematerials verläuft.
4. Wickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Element und das Haltematerial aus einem Stück geformt sind.
5. Wickler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Kunststoff und/oder Metall und/oder Gummi besteht.
6. Wickler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein zusätzliches, das Haar am Wickler festklemmendes Mittel.
7. Wickler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein zusätzliches Mittel zur Fixierung des Wicklers in seiner bei der Biegung erhaltenen Form.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 989 446;
USA.-Patentschriften Nr. 2 654 372, 2 166 386.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 759/26 3.60
DEA24626A 1955-04-04 1956-04-04 Lockenwickler Pending DE1077397B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US828301XA 1955-04-04 1955-04-04

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Publication Number Publication Date
DE1077397B true DE1077397B (de) 1960-03-10

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ID=22173722

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DEA24626A Pending DE1077397B (de) 1955-04-04 1956-04-04 Lockenwickler

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FR (1) FR1153109A (de)
GB (1) GB828301A (de)

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US2654372A (en) * 1952-03-22 1953-10-06 Stoyanoff Berta Hair curler

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FR1153109A (fr) 1958-03-03
GB828301A (en) 1960-02-17

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