DE1076871B - Raschelmaschine - Google Patents

Raschelmaschine

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DE1076871B
DE1076871B DEM30239A DEM0030239A DE1076871B DE 1076871 B DE1076871 B DE 1076871B DE M30239 A DEM30239 A DE M30239A DE M0030239 A DEM0030239 A DE M0030239A DE 1076871 B DE1076871 B DE 1076871B
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DE
Germany
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needle
tongue
hook
latch
thread
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Pending
Application number
DEM30239A
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English (en)
Inventor
Karl Kohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL MAYER ERSTE HESS WIRKMASC
Original Assignee
KARL MAYER ERSTE HESS WIRKMASC
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Publication date
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Publication of DE1076871B publication Critical patent/DE1076871B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/02Knitting tools or instruments not provided for in group D04B15/00 or D04B27/00
    • D04B35/04Latch needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Raschelmaschine Die Erfindung betrifft eine Raschelmaschine, bei welcher die Lochnadelösen-Legebewegungen etwa in der Höhe der gebogenen Enden der hochgeschobenen Zungennadeln ausführen. Bei bekannten derartigen Maschinen ist eine verhältnismäßig lange, an dem Zungennadelschaft befestigte Zunge vorgesehen, die mit dem freien Ende des verhältnismäßig kurzen Nadelhakens zusammenwirkt. Die Zungen, die von dein um die Nadel gelegten Faden um annähernd 180° geschwenkt werden müssen, sind für die heute verwendeten dünnen Fäden zu schwer, so daß die Fäden, insbesondere bei hoher Tourenzahl, häufig reißen. Man hat aus diesem Grunde versucht, die Zungen kleiner zu machen, wodurch aber die Länge des für das Auflegen des Fadens zur Verfügung stehenden Bereichs der Nadel verkleinert wird. Bei Maschinen, die mit mehreren Legeschienen arbeiten, sind dann die von den am weitesten außenliegenden Schienen zu der Zungennadel verlaufenden Fäden sehr stark geneigt, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, da die Entfernung zwischen Zungen- und Lochnadel 1 bzw. 2 bis zum Nadelschaft 4 verhältnismäßig groß ist, so daß sehr häufig der bereits auf der geöffneten Zunge 5 befindliche Faden 6 wieder nach unten abrutscht und somit Wirkfehler entstehen. Gemäß Fig.2 kann ferner, wenn der auf der Zunge 5 befindliche Faden 6a nicht nach unten abgerutscht ist, .der Fall eintreten, daß beim Abwärts bewegen der Zungennadel 1 der noch im Bereich der Zungennadel 7 befindliche Faden 6a auf Grund des oben beschriebenen schrägen Fadenzuges sich nicht schnell genug auf dem Nadelschaft 4 nach oben bewegt und er durch die sich durch die nachfolgende alte Masche8 schließende Zunge5 durchgeschnitten wird.
  • Bei kleinen Zungennadeln und verhältnismäßig großen Lochnadelösen kann es bei den bekannten Maschinen ferner vorkommen, daß bei schrägem Fadenzug auf die Zungennadel deren Ende in die Lochnadelöse -gelangt, wenn die Lochnadeln zwischen den Zungennadeln hindurchbewegt werden, so daß letztere verbogen oder sogar abgerissen werden können.
  • Durch die Erfindung werden die genannten Nachteile dadurch vermieden, daß der Zungennadelhaken mindestens dreimal so lang ist wie die Hakenhöhe und mindestens so lang wie die Zunge. An sich sind solche Nadeln bei Interlock- und Cottonmaschinen bekannt, die hier jedoch völlig andere Aufgaben erfüllen. Sie dienen z. B. zum Arbeiten eines Doppelrandes an Strümpfen. Die erfindungsgemäß gelösten Probleme treten bei den mit diesen Nadeln ausgestatteten Maschinen nicht auf.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung von Raschelinaschinen ermöglicht einen verhältnismäßig steilen Fadenverlauf von der Zungen- zur Lochnadel bei gleichzeitig kurzer Zungenlänge und damit auch der Möglichkeit, feines Fadenmaterial bei hoher Tourenzahl verarbeiten zu können. Der steile Fadenverlauf hat zur Folge, daß der um die Zungennadel gelegte Faden nicht über das Ende der nach unten geschwenkten Zunge abgleiten und andererseits auch nicht von der sich schließenden Zunge und dem Nadelschaft in der Nähe des Zungenscharniers eingeklemmt werden kann, während sich die Zungennadel wieder nach unten bewegt. Schließlich wird auch die Gefahr beseitigt, daß das freie Hakenende der Zungennadel durch die Lochnadel erfaßt und abgerissen wird, da dasselbe immer außerhalb des Bereichs der Lochnadelöse zu liegen kommt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind an Hand der Fig. 3 bis 6 der Zeichnung beschrieben.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Zungennadel für eine Raschelmaschine gemäß der Erfindung, Fig.4 eine weitere Zungennadelausführungsform finit verhältnismäßig kurzer Zunge, und Fig.5 und 6 zeigen zwei Bewegungsphasen einer Zungennadel einer erfindungsgemäßenRaschelmaschine entsprechend den in den schon erwähnten Fig. 1 und 2 dargestellten Bewegungsphasen .der Zungennadeln bekannter Raschelmaschinen.
  • Die Nadel l a, gemäß der Fig. 3 weist einen verlängerten Nadelhaken 3 a auf, dessen Länge 8 etwa dem Dreifachen der Hakenhöhe 9 entspricht. Als Hakenlänge ist das Maß 8 und als Hakenbreite .das Maß 9 gewählt. Die Länge 11 der um die Achse 10 am Nadelschaft schwenkbaren Zunge 5 d entspricht etwa .der Hakenlänge. Die Nadel 16 gemäß der Fig. 4 weist einen Halsen 3 b auf, dessen Länge 8 etwa .dem Fünffachen der Hakenhöhe 9 entspricht. Dagegen entspricht die Länge 11 der Zunge 5a etwas mehr als der Hälfte der Hakenlänge. Im Rahmen der Erfindung kann das Verhältnis Hakenlänge zu Hakenbreite und Zungenlänge beliebig variiert werden; die Hakenlänge jedoch muß mindestens ungefähr das Dreifache der Hakenbreite und mindestens gleich der Hälfte der Zungenlänge betragen. Als besonders günstig hat sich auch eine Hakenlänge erwiesen, die etwa dem Siebenfachen der Hakenbreite und etwa der einfachen Zungenlänge entspricht.
  • Wie aus der Fig. 5, die der Fig. 1 gegenüberzustellen ist, erkennbar ist, wird der Abstand des oberen Endes 12 der Zungennadel 1 a -der Maschine von dem Bereich des Schaftes 4 unterhalb der Zunge 5 a gegenüber der bekannten Nadel gemäß Fig. 1, ohne daß damit eine Verlängerung der Zunge verbunden ist, vergrößert. Die Fäden6b verlaufen somit steiler zu den Lochnadeln 2 als gemäß Fig. 1. Umgekehrt kommt man bei gleich schrägem Fadenverlauf auf Grund der Erfindung mit einer kleineren Zunge aus als bisher. Dadurch wird einmal das Abgleiten des Fadens von der geöffneten Zunge verhindert und zum anderen, vgl. Fig.6, gelangt der Faden 6 b durch den steileren Fadenzug auch aus dem Bereich des angelenkten Endes der Zunge 7 heraus, so daß der Faden durch die sich schließende Zunge nicht durchtrennt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Raschelmaschine, bei welcher die Lochnadelösen Legebewegungen im Bereich der gebogenen Enden der Zungennadeln ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zungennadelhaken (3a, 3b) mindestens dreimal so lang ist wie die Hakenhöhe (9) und mindestens halb so lang wie die Zunge (5a): In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 271699; USA.-Patentschriften Nr. 2 124 305, 2 387 780.
DEM30239A 1956-04-13 1956-04-13 Raschelmaschine Pending DE1076871B (de)

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DEM30239A DE1076871B (de) 1956-04-13 1956-04-13 Raschelmaschine

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DEM30239A DE1076871B (de) 1956-04-13 1956-04-13 Raschelmaschine

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DE1076871B true DE1076871B (de) 1960-03-03

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2067888A1 (de) 2007-12-03 2009-06-10 H. Stoll GmbH & Co. KG Stricknadel

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE271699C (de) *
US2124305A (en) * 1937-03-08 1938-07-19 Lombardi Knitting Machine Co I Knitting needle and method of use
US2387780A (en) * 1939-06-29 1945-10-30 Alfred Hofmann Inc Forming of welts in straight knitting machines

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