DE1069557B - Maschmeile Abziehvorrichtung fur Strangpressen - Google Patents
Maschmeile Abziehvorrichtung fur StrangpressenInfo
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- DE1069557B DE1069557B DENDAT1069557D DE1069557DA DE1069557B DE 1069557 B DE1069557 B DE 1069557B DE NDAT1069557 D DENDAT1069557 D DE NDAT1069557D DE 1069557D A DE1069557D A DE 1069557DA DE 1069557 B DE1069557 B DE 1069557B
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C35/00—Removing work or waste from extruding presses; Drawing-off extruded work; Cleaning dies, ducts, containers, or mandrels for metal extruding
- B21C35/02—Removing or drawing-off work
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Description
Es ist bekannt, Metallstrangpressen mit Vorrichtungen
zum maschinellen Abziehen der Stränge auf die Auslaufbahn der Presse zu versehen. Diese Abziehvorrichtungen
weisen Greifglieder auf, zwischen welche der Kopfteil der Profile nach Verlassen der
Matrize eingeführt und festgeklemmt wird.
Ein bekannter Greifmechanismus besteht aus zwei zangenartig zusammenwirkenden Greif gliedern mit in
der Zugachse liegendem Kiefergelenk. Die Kiefer liegen bei der bekannten Ausführung vom Kiefergelenk
aus zur Matrize hin gerichtet. An Armen, die das Kiefergelenk auf der entgegengesetzten Seite
überragen und als Hebel wirken, greifen in der Zugachse zu einem Gelenk zusammengeschlossene Lenker
an, am Gelenk wiederum ein Zugseil od. dgl. An sich ist es auch bekannt, einen Strang mit mehreren
Backen rings zu umfassen.
Tn der Strangpresse schließt in Preßrichtung an die Matrize ein Tunnel für den Austritt der Strange durch
den Matrizenhalter und Gegenholm der Presse an, der bei Strangpressen von 5000, 8000 t oder darüber 1 bis
2 m lang und noch länger sein kann, so daß der Kopfteil der Stränge eine beträchtliche Strecke durchlaufen
muß, bevor er ins Freie gelangt und gefaßt werden kann; denn mit Zangen der vorbeschriebenen
Art zum Eingreifen des Stranges im Tunnel zu hantieren, ist mühevoll und allenfalls gefährlich. Der
Kopfteil der Stränge neigt aber sehr oft zu einer von inneren Spannungen herruhrertden, inehr oder weniger
starken Krümmung. Dadurch kann er an den Wänden des Tunnels anstoßen und dort zurückgehalten
werden, was zu Störungen führt. Es ist deshalb notwendig, den Kopfteil der Stränge im Tunnel zu
fuhren. In der Regel behilft man sich mit Hand werkzeugen, wie Stangen, Hebeln usw. Mit den zunehmenden
Querschnitten der Strange wird aber auch diese manuelle Arbeit für das Bedienungspersonal mühsam
und ist außerdem gefährlich, weil beim Ansetzen der Stangen oder Zangen zur Führung des Kopfteiles der
Stränge Teile der Matrize absplittern und wie Granatsplitter wirken können.
Es besteht also, insbesondere bei großen Strangpressen,
ein Bedürfnis, das Fassen der Kopfteile der Profile zu mechanisieren und über eine Vorrichtung
zu verfügen, in welche die Kopfteile der Stränge unmittelbar nach Verlassen der Matrize von selbst einlaufen
und rechtzeitig ohne manuelles Zutun eingeklemmt werden. Die Erfindung soil diesem Bedürfnis
abhelfen. Sie bezieht sich auf eine Vorrichtung zum maschinellen Abziehen der Strange aus einer
Strangpresse mit einem Paar Greifglieder, die um ein im Bereich der Zuwachse liegendes Kiefergelenk ülier
mit Hebelwirkung an ihnen angreifende, im Bereich der Zugachse zu einem Gelenk für den Angriff des
Maschinelle Abziehvorrichtung
für Strangpressen
für Strangpressen
Anmelder:
Aluminium-Walzwerke Singen G.m.b.H., Singen (Hohentwiel)
Werner Ziegenbein, Radolfzell (Bodensee),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Zugmittels vereinigte Lenker zangenartig und sich unter der Zugkraft fester schließend gegeneinander
schwenkbar sind, indem der Abstand der im Bereich der Zugachse liegenden Gelenke vergrößert wird.
Die Erfindung besteht darin, daß die beiden Greifglieder den oder die Stränge maulartig umgebende
Halbringe mit auf jeder Seite der Zugachse zu einem Kicfergelenk zusammengeschlossenen Enden sind, wobei
die Kiefergelenke an den Enden einer Gabel sitzen, die an einer Zugstange längsverschiebbar geführt ist,
und die Lenker einerseits an den Scheiteln der Halbringe angreifen, anderseits an die Zugstange mit Gelenken
angeschlossen sind.
Vorzugsweise läuft die Zugstange in eine Gabel aus, an deren Zinken diejenigen der K ieferge lenkgab ei
längsgeführt sind und deren Zinkenenden die Zugstangengelenke fur die Lenker tragen.
Die Vergrößerung des Abstandes der Gelenke erfolgt vorteilhaft durch eine Feder, die sich wirkungsmaßig
an der Zugstange abstützt und entgegen der Abziehrichtung am Quersteg der Kiefergelenkgabel
angreift.
Die Greifglieder werden automatisch durch die erwähnte Feder gegendnandergeschwenkt und öffnen
sich mittels an den Zinkenenden der Kiefergelenkgabel angeordneter Anschläge, die durch Anlaufen an
Gegenflächen im Austrittstunnel der Presse die vorderste Stellung der Kiefergelenke bestimmen und
gegen die Kraft der Feder die Verringerung des Abstandes der Kiefer- und Zugstangengelenke bewirken.
Das willkürliche öffnen der Greifglieder, z. B. am Ende des Abziehvorganges, kann dadurch erfolgen,
daß die Kiefergelenkgabel gegen die Wirkung der Feder durch ein Handhebelgestänge relativ zur Zugstangengabel verschiebbar ist. Es ist aber auch mög-
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lieh, die GreifgHeder elektromotorisch zu öffnen und
zu schließen.
Die Greifvorrichtung ist am Abziehwagen der Strangpresse montiert und -,elbstverständÜch so lang,
daß die geöffneten Greifglieder bis in die Nähe der Matrize reichen.
Vorteilhaft ist ferner ein topf artiger Auffatigkörper
vorgesehen, der längsgeführt zwischen den beiden Halbringen der Greifvorrichtung hindurch bis
zum Anschlagen an die Matrize unter der Wirkung einer Feder vorgeschoben werden kann, worauf er
durch den aus der Matrize heraustretenden Strang gegen die Wirkung der Feder zurückgedrückt wird und
den Strang zwangläufig in richtiger Stellung in das Greifermaul einführt. Es ist hierbei möglich, daß der
zurückgedrückte Auf f ringkörper im geeigneten Moment auf einen Schalter drückt und damit automatisch
den Ziehwagen in Gang setzt.
Statt des Auffangkörpers und der Anschläge laßt sich vor den Kicfergelenken an den Enden der zugehörigen
Gabel ein Trichter anbringen, der sich z. B. direkt an die Matrize anlegen kann.
Die Halbringe können mit austauschbaren Backen in Anpassung an den oder die Stränge ausgestattet
sein.
Bau und Wirkungsweise der Abziehvorrichtung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung schematisch darstellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig 2 eine Draufsicht und
Fig. 3 eine Vorderansicht der Abziehvorrichtung mit den im Schnitt angedeuteten benachbarten Teilen
der Presse,
Fig. 4 eine Seitenansicht und
Fig. 5 eine Stirnansicht der GreifgHeder von der Wagenseite her.
Tn der Strangpresse 1 ist die Matrize 2 angeordnet. Der mit dem Matrizenhalter 3 in vereinfachter Darstellungsweise
vereinigt gezeigte Gegenholm der Presse bildet einen Tunnel 4 für die austretenden Proiile.
Der Tunnel verengt sich in der Nähe der Matrize längs einer konischen Flache 5 Das Scherengerüst 6
zum Abschneiden des Preßrestes steht in geringem Abstand von der Strangpresse. Dieses Gerüst bildet
eine Brücke über die Auslaufbahn, die mit Laufrollen 7 ausgerüstet ist. Neben der Auslaufbahn verläuft
die Schiene 8 für den Ziehwagen 9. Da die vom Wagen 9 ausgeübte Ziehkraft sowie die Gewichtsverteilung
des Wagens gegenüber der Schiene exzentrisch wirkt, ist zweckmäßig der Wagen mit zwei Gruppen
von je sechs Rädern 10 versehen, von denen je zwei oben und unten und je eines auf den Seiten der
Schiene 8 rollen.
Die vom Wagen 9 ausgehende Zugstange 11 ist in diesem in Zugrichtung verschiebbar und drückt in bekannter
Weise beim Ziehen auf eine Zugmeßfeder 12, deren Kraft das Maß für die Steuerung der Geschwindigkeit
des Wagens 9 über eine Hilfsvorrichtung 13 gibt. Am freien Ende der Stange 11 ist eine Gabel 14
befestigt, an bzw. in deren beiden zweckmäßig rohrförmig ausgebildeten Zinken die längeren Zinken einer
zweiten Gabel 15 längsgeführt sind. Eine auf der Stange 11 zwischen dem Wagen 9 und dem Quersteg
der Gabel 15 gelagerte Druckfeder 16 drückt diese Gabel 15 nach vorn.
Die beiden das Greifmaul bildenden Halbringe 17 sind, am freien Ende der verschiebbaren Gabel 15
durch Gelenke 18 befestigt. Vier, je ungeführ ein Kreisvicrtel bildende, als Bügel ausgebildete Lenker
19 sind an ihrem einen Ende durch Gelenke 20 mit den Zinkenenden der Zugstangengabel 14 und ihrem
andern Ende durch Gelenke 21 mit an den Halbringen 17 angebrachten Flanschen 22 verbunden. Durch diese
Anordnung bilden die beiden Halbringe einen in offenem Zustand ringförmigen Greifer, der sich maulartig
in Richtung des Ziehwagens schließen kann.
An den beiden Zinken der Gabel 15 ist in der Nähe der Gelenke 18 ie ein seitlich vorspringender Anschlag
23 angebracht, der an einer entsprechenden, z. B. in der konischen Fläche 5 des Tunnels 4 ausgesparten
Anschlagfläche 24 zum Anliegen kommen kann.
Zwischen den beiden Zinken der Gabel 14 ist der topfförmige Auffangkörper 25 für den Kopfteil des
Stranges auf dem Tragrohr 26 montiert, das sich auf der Stange 27 verschieben kann und durch die Druckfeder
28 nach vorn gedrückt wird. Das Tragrohr 26. die Stange 27 und die Feder 28 sind in ihrer Länge
und der Auffangkörper 25 im Durchmesser so bemessen, daß der letztere sich durch das geöffnete
Greifmaul hindurch verschieben kann, um sich unmittelbar an die Matrize 2 anzulegen oder hinter das
Greifmaul zurückzuziehen. Das Tragrohr 26 ist mit einem Ansatz 29 versehen, der einen Schalter 30 betätigt
und dadurch den Ziehwagen in Gang setzt, sobald der Kopfteil des Stranges durch die GreifgHeder
gefaßt werden kann.
In Wartestellung steht der Ziehwagen in mehr oder weniger großem Abstand von der Presse auf der Auslaufbahn.
Die Feder 16 drückt dabei die Gabel 15 nach vorn, wodurch die Gelenke 18 und 20 auseinandergezogen
werden und somit das Greifmaul geschlossen bleibt. Der Auffangkörper 25 wird durch
die geschlossenen Bügel 19 hinter dem Greifmaul zurückgehalten.
Vor dem Preß Vorgang wird durch Fernsteuerung
vom Kommandopult aus der Ziehwagen in Richtung der Presse in Gang gesetzt. Die Greifvorrichtung
tritt in den Tunnel 4 ein, bis die beiden Anschläge 23 an den entsprechenden Anschlagflächen 24 anstoßen.
Die in diesem Augenblick durch die Vorrichtung und den Wagen eingenommene Stellung ist in Fig. 2 punktiert
dargestellt; der Wagen ist mit 9', die Zugstangengabel mit 14', und die geschlossenen Greifhalbringe
sind mit 17' bezeichnet. Die Lenker befinden sich in der Stellung 19', ihre Gelenke in der Stellung 20' und
21', und der Auffangkörper nimmt die Stellung 25' hinter dem Greifmaul ein. Dagegen haben die Kiefergelenkgabel
15 und die Kiefergelenkc 18 bereits ihre vorderste Stellung eingenommen.
Nun wird der Wagen 9 noch weiter gefahren. Unter Zusammendrücken der durch den Steg der stillstehenden
Gabel 15 zurückgehaltenen Feder 16 wird die Zugstangengabel 14 entsprechend weiter in Richtung des
Preßwerkzeuges getrieben. Dabei nähern sich die Zugstangengelenke 20 den Kicfergelenken 18, wodurch die
oberen und unteren Gelenke 21 auseinandergetriebvn
werden und das Greif maul geöffnet wird. Sobald zwischen den beiden Halbringen 17 genügend Platz
\ orhanden ist, schiebt die Feder 28 den Auffangkörper 25 bis zum Anschlagen an die Matrize nach
vorn.
Die Greifvorrichtung ist jetzt bereit für den Preßvorgang. In dieser Stellung ist sie in der Zeichnung
mit ausgezogenen Strichen dargestellt.
Gleich nach Beginn des Pressens dringt der Kopfteil 31 des aus der Matrize 2 heraustretenden Stranges
in den Auffangkörper 25 ein, stößt ihn vor sich her zurück und wird gleichzeitig in das Greifmaul geführt.
Der Auffangkörper wird so weit zurück-
Claims (1)
- gestoßen, bis der Ansatz 29 auf den Schalter 30 sind kurvenförmige Greifkanten nicht anwendbar. Es druckt und dadurch den Wagen 9 automatisch in ist aber möglich, sich durch Anbringen von Vor-Gang setzt. In dem ATaHe. wie der Wagen 9 sich vom schuhen 39 mit geraden Greifkanten auf den kurven-Preßwerkzeug entfernt, schließen sich unter der Wir- förmigen G-reifkanten der Halbringe 17 zu helfen kung der Feder 16 nach und nach die Halbriuge 17 um 5 (Fig. 4 und 5).
den Kopfteil des Stranges. Die Stellung des Wagens 9, ~
des Auffangkörpers 25. der Halbringe 17 und der Patentansprüche,
Lenker 19 in dem Augenblick, in dem das Greifmaul 1. Vorrichtung zum maschinellen Abziehen der sich um den Strang geschlossen hat und die An- Strange aus Strangpressen mit einem Paar Greifschläge 23 die Anschlagflächen 24 verlassen, ist in io glieder, die um ein im Bereich der Zugachse liegen-Fig. 1 punktiert dargestellt und mit 9", 25", 17" und des Kiefcrgelcnk über mit Hebelwirkung an ihnen 19" bezeichnet. 31" bezeichnet die entsprechende angreifende, im Bereich der Zugachse zu einem Lage des Strangkopfteiles. Der Wagen fängt dann an, Gelenk für den Angriff des Zugmittels \ ereinigte den Strang mit einer Kraft und einer Geschwindig- Lenker zangenartig und sich unter der Zugkraft keit zu ziehen, die durch die Feder 12 und die Steue- 15 fester schließend gegeneinander schwenkbar sind, rungsvorrichtung 13 bestimmt werden. indem der Abstand der im Bereich der ZugachseWenn das Strangpressen beendet ist, wird das liegenden Gelenke vergrößert wird, dadurch ge-Greifmaul durch einen besonderen Mechanismus ge- kennzeichnet, daß die beiden Greifglieder denöffnet und der Strang an die Auslaufbahn abgegeben, oder die Stränge maulartig umgebende Halbringe\on wo aus er üblicherweise seitlich wegtransportiert 20 (17) mit auf jeder Seite der Zugachse zu einemwird. Kiefergelenk (18) zusammengeschlossenen EndenDer Mechanismus zum Öffnen des Greifmaules be- sind, wobei*die Kiefergelenke an den Enden einersteht z. B. aus einem auf dem Wagen 9 befestigten, Gabel (15) sitzen, die an einer Zugstange (11)um die Achse 32 drehbaren Hebel 33 und aus einer längs verschiebbar geführt ist, und die Lenker (19)mit dem Hebel gelenkig verbundenen Zuglasche 34 25 einerseits an den Scheiteln der Halbringe an-Diese letztere wirkt auf einen am Steg der Kiefer- greifen, anderseits an die Zugstange mit Ge-gelenkgabel 15 angebrachten Bolzen 35. Durch Beta- lenken (20) angeschlossen sindtigen des Hebels 33 wird die Gabel 15 unter Zusam- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge-mendrucken der Feder 16 in Richtung des Wagens 9 kennzeichnet, daß die Zugstange (11) in einegezogen und dadurch das Greifmaul geöffnet. Der 30 Gabel (14) ausläuft, an deren Zinken diejenigenMechanismus ist in Fig. 2 in Arbeitsstellung gezeigt. der Kiefergelenkgabel (15) längsgeführt sind undIn der in Fig. 1 abgebildeten Ruhestellung des Mecha deren Zinkenenden die Zugstangengelenke (20)nismus ruht der Hebel 33 an der Hebelraste 36. Der für die Lenker (19) tragenHebel 33 und die Zuglasche 34 liegen dann parallel zu 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch der Längsachse der Vorrichtung. Damit das Greif- 35 gekennzeichnet, daß die Vergrößerung des Abmaul auch durch Auftreffen der Anschlage 23 auf die Standes der Kiefer- und Zugstangengelenke (18, Anschlagflächcn im Tunnel geöffnet werden kann, wo 20) durch eine Feder (16) erfolgt, die sich wirzu sich der Quersteg der Kiefergelcnkgabel 15 unter kungsmäßig an der Zugstange (11) abstutzt und Zusammendrücken der Feder 16 dem Wagen 9, wie entgegen der Abziehrichtung am Quersteg der bereits beschrieben, nähern muß, und zwar ohne daß 4o Kiefcrgelenkgabel (15) angreift,
der Hebel betätigt wird, weist die Zuglasche 34 einen 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennlangen Schlitz 37 auf. in welchem lieh der am Steg zeichnet durch an den Zinkenenden der Kieferder Kiefergeienkgabel 15 angebrachte Bolzen 35 be gelenkgabcl (15) angeordnete Anschlage (23), die wegen kann. Wie gesagt, kann die Greifvorrichtung durch Anlaufen an Gegenflächen (24) im Ausauch ohne Auffangkörper und ohne automatische 45 trittstunncl (4) der Presse die \orderste Stellung Steuerung des Wagens verwendet werden. In diesem der Kiefergelenke (18) bestimmen und gegen die Fall wird vom Kommandopult aus durch Fernstem?- Kraft der Feder (16) die Verringerung des Abruug der Wagen in Gang gesetzt, sobald der Strang Standes der Kiefer und Zugstangengelenke so weit aus der Matrize herausgetreten ist, daß er vom (18. 20) bewirken.
Greifmaul gefaßt werden kann. 5° 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4. dadurchWenn kein Auffangkörper verwendet wird, ist es gekennzeichnet, daß die Kiefergelenkgabel (15s auch möglich, an den Zinkenenden der Kiefergelenk- £egen die Wirkung der Feder (16) durch ein Handgabel 15 vor den Gelenken 18 einen Trichter anzu- hebelgestänge (33, 34) relativ zur Zugstangenbringen, der sich allenfalls unmittelbar an die Matrize gabel (14) verschiebbar istanlegen kann und dabei hilft, die au-> der Matrize her- 55 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da-austretenden Stränge in das Greifmaul zu führen. durch gekennzeichnet, daß die Kiefergelenke (18)Auch die Anschläge 23 sind nicht immer erforder- gegenüber den Zugstangengelenken (20) durchHch; oder der besagte Trichter kann ihre Aufgabe einen Elektromotor relativ verschiebbar sind,übernehmen. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekenn-In der Nähe des hinteren Endes der Greifvorrich- 60 zeichnet durch einen an der Zugstange (11) längstung, der Einfachheit halber an der Stirnseite des geführten, durch das geöffnete Greifmaul hindurch Ziehwagens 9, kann ein Schild 38 befestigt sein, in Richtung auf die Preßmatrize (2) verschiebweicher die Durchgangsöffnung im Scherengerüst 6 baren topf artigen Auffangkörper (25) für den abschließt und damit den Arbeitsraum gegen Kopfteil des Stranges.gegebenenfalls beim Anpressen herausfliegende 65 8. Vorrichtung nach Anspruch 7. dadurch geSplitter schützt, insbesondere wenn ohne Auf fang kennzeichnet, daß der Auffangkörper (25) vom körper gearbeitet wird. Straiigkopfteü bis in eine Stellung zurückdrück-Es kann auch notwendig sein, mehrere nebenein- bar ist, in der jener über einen Schalter (30) denander gepreßte Stränge von gleicher Querschnittshöhe Zieh wagenantrieb für den Arbeitsweg ein-zusammen und gleichzeitig zu fassen. In diesem Fall 70 schaltet.7 89. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, 5 und 6, tauschbaren Greifbacken (39) für den oder die gekennzeichnet durch einen vor den Kiefergelenlccn Stränge ausgestattet sind.(18) an den Zinkenenden der zugehörigen Gabel(15) angebrachten Trichter als Anschlag für die In Betracht gezogene Druckschriften:Endstellung der Kiefergelenke und Einlauf für den 5 Deutsche Patentschriften Nr. 699 548, 878 626,Strangkopf teil. 901 528;10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch britische Patentschrift Nr. 177 405; gekennzeichnet, daß die Halbringe (17) mit aus- USA.-Patentschrift Nr. 2 720 310.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen0 909 650/186 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069557B true DE1069557B (de) | 1959-11-26 |
Family
ID=594652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069557D Pending DE1069557B (de) | Maschmeile Abziehvorrichtung fur Strangpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069557B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB177405A (en) * | 1921-03-29 | 1922-03-30 | Walter Harry Liddiard | A new or improved chuck for broaching and like machine tools |
| DE699548C (de) * | 1938-06-14 | 1940-12-02 | Dr Fritz Singer | Klemm- und Vorschubeinrichtung fuer volle oder hohle Werkstuecke von gleichmaessigem Querschnitt |
| DE878626C (de) * | 1951-05-01 | 1953-06-05 | Adolf Kreuser G M B H | Transportvorrichtung fuer auf Strangpressen hergestellte Rohre und Profile |
| DE901528C (de) * | 1944-02-29 | 1954-01-11 | Schloemann Ag | Strangpresse zur Herstellung von sich verjuengenden Langstuecken |
| US2720310A (en) * | 1950-04-03 | 1955-10-11 | Dow Chemical Co | Extrusion of metal |
-
0
- DE DENDAT1069557D patent/DE1069557B/de active Pending
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